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	<title>Anton Klette - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T02:01:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anton_Klette&amp;diff=1458278&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CRau080: /* Leben */ Komma nach abschließendem Gedankenstrich</title>
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		<updated>2023-08-27T19:50:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Komma nach abschließendem Gedankenstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Anton Klette.png|miniatur|Anton Klette]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Klette&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Februar]] [[1834]] in [[Berlin-Mariendorf|Mariendorf bei Berlin]]; † nach 1879) war ein deutscher Bibliothekar. Als erster hauptamtlicher Oberbibliothekar der [[Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek|Universitätsbibliothek Jena]] von 1870 bis 1878 trat er für die Selbständigkeit des Bibliothekarsberufes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferdinand Friedrich Anton Klette wurde am 24. Februar 1834 in Mariendorf, [[Kreis Teltow]], in Brandenburg geboren und dort am 12. März 1834 getauft, seine Eltern waren Johann Gottlob Ferdinand Klette und Johanne Henriette Julie Wilhelmine geborene Teuerkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klette studierte von 1851 bis 1854 [[klassische Philologie]] in [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]]; seine dortigen akademischen Lehrer waren [[Friedrich Ritschl]] und [[Friedrich Gottlieb Welcker]]. 1854 wurde Klette mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Exercitationes [[Terenz|Terentianae]]&amp;#039;&amp;#039; (gedruckt 1855 bei Carl Georgi in Bonn, 23 Seiten, Oktavformat) bei Ritschl promoviert. Nach dem Weggang von [[Heinrich Brunn]] ernannte Ritschl Klette 1856 im Rahmen der Neuordnung der Seminarsbibliothek zu ihrem Custos.&amp;lt;ref&amp;gt;Ribbeck (1879) 257&amp;lt;/ref&amp;gt; Klette half Ritschl auch bei der Herausgabe der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinisches Museum für Philologie]]&amp;#039;&amp;#039;, bei der er von 1869 bis 1876 auch nominell als Herausgeber genannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ribbeck (1879) 442&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ritschls Fortgang (1865) unterstützte Klette dessen Nachfolger in Bonn, [[Jacob Bernays]], in gleicher Weise. 1868 veröffentlichte er ein &amp;#039;&amp;#039;Verzeichniss der von [[August Wilhelm von Schlegel|A. W. v. Schlegel]] nachgelassenen Briefsammlung. Nebst Mittheilung ausgewählter Proben des Briefwechsels mit den Gebrüdern von Humboldt, F. Schleiermacher, B. G. Niebuhr und J. Grimm&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 wurde Klette als Oberbibliothekar an die [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jenaer]] Universitätsbibliothek berufen. Damit war er zwar nicht der erste hauptamtliche Universitätsbibliotheksleiter in Deutschland – in Würzburg war [[Anton Ruland]] (1809–1874) seit 1850 hauptamtlicher Oberbibliothekar –, gehörte aber zu den Pionieren. Im gleichen Jahr trat der Freiburger Philologe [[Wilhelm Brambach]] von seiner nebenamtlichen Tätigkeit als Oberbibliothekar zurück und änderte die Statuten des Amtes, so dass er mit Klettes Bonner Kommilitonen [[August Wilmanns]] einen Fachmann zum hauptamtlichen Bibliothekar anstellen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Dziatzko (1893) 27&amp;lt;/ref&amp;gt; Im folgenden Jahr legte Klette seine Ansichten zur erforderlichen „Selbständigkeit des bibliothekarischen Berufs“ in einer anonymen Programmschrift mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Selbständigkeit des bibliothekarischen Berufes, mit Rücksicht auf die Deutschen Universitäts-Bibliotheken&amp;#039;&amp;#039; dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Leipzig: Teubner; Jubiläumsauflage Marburg 1897&amp;lt;/ref&amp;gt; 1873 wurde er zum Professor ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser Zeit wirkte Klette auch als verantwortlicher Redakteur der [[Jenaer Literatur-Zeitung]], die er von 1874 bis 1879 im Auftrag der Universität als Organ zur wissenschaftlichen Publikationstätigkeit im In- und Ausland betreute.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://zs.thulb.uni-jena.de/content/main/journals/jlz.xml |wayback=20081011213627 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2022-10-04 04:30:16 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und blieb bis 1876 auch dem &amp;#039;&amp;#039;Rheinischen Museum&amp;#039;&amp;#039; als Herausgeber treu. Unter seiner Leitung geriet die Bibliothek jedoch in Misswirtschaft, so dass Klette bereits 1878 wieder aus dem Amt schied.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland, Band 20: Thüringen&amp;#039;&amp;#039;, S. 56; vgl. &amp;#039;&amp;#039;[[Fabian-Handbuch]]&amp;#039;&amp;#039;: ThULB, [https://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?ThULB#130 Abschnitt 1.38]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dziatzko&amp;lt;ref&amp;gt;Dziatzko (1893) 28&amp;lt;/ref&amp;gt; gibt an, dass Klette „aus persönlichen Gründen“ zurückgetreten sei. Den letzten Band der &amp;#039;&amp;#039;Jenaer Literatur-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; ließ Klette von Magdeburg aus erscheinen, wohin er Anfang des Jahres übergesiedelt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1879 verliert sich Klettes Spur. Wolfgang Stammler&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Philologie im Aufriss&amp;#039;&amp;#039;, Band 1 [1952], S. 358&amp;lt;/ref&amp;gt; gibt an, dass Klette „in Amerika verschollen“ sei. Einen weiteren Hinweis gibt ein Aufsatz in der &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Germanistik&amp;#039;&amp;#039; von 1992: Klette sei „ab 1896 in New York verschollen“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Germanistik&amp;#039;&amp;#039;, Neue Folge 2 (1992), S. 352&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein gewisser Qu. Decimus veröffentlichte in der Ausgabe Juli/September 1905 der &amp;#039;&amp;#039;Preußischen Jahrbücher&amp;#039;&amp;#039; eine Denkschrift mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Würde des bibliothekarischen Berufes&amp;#039;&amp;#039; (Bd. 121, S. 504–510), die er mit den Worten einleitet: „Vor wenigen Tagen hat in Wiesbaden ein Bibliotheksmann seine Augen geschlossen, dessen Name in den letzten Dezennien ein Programm bedeutet hatte: Anton Klette, der Vorkämpfer für die Selbständigkeit des bibliothekarischen Berufes.“ Im selben Heft entschuldigt sich jedoch der Verfasser für diesen „lapsus“; der Verstorbene sei in Wirklichkeit &amp;#039;&amp;#039;Theodor Klette&amp;#039;&amp;#039; gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Dziatzko]]: &amp;#039;&amp;#039;Entwickelung und gegenwärtiger Stand der wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1893&lt;br /&gt;
* Richard Mummendey: &amp;#039;&amp;#039;Die Bibliothekare des Wissenschaftlichen Dienstes der Universitätsbibliothek Bonn&amp;#039;&amp;#039;. S. 30, in: &amp;#039;&amp;#039;Bonner Beiträge zur Bibliotheks- und Bücherkunde&amp;#039;&amp;#039; 19 (1968)&lt;br /&gt;
* [[Otto Ribbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm Ritschl: Ein biographischer Versuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Leipzig 1879&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116227079}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116227079|LCCN=no2002058856|VIAF=48898254}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klette, Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1834]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 19. oder 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klette, Anton&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bibliothekar&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Februar 1834&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Mariendorf|Mariendorf bei Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1879&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CRau080</name></author>
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