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	<title>Anton Jadasch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Jadasch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Mai]] [[1888]] in [[Krappitz]], [[Kreis Oppeln]], [[Provinz Schlesien]]; † [[17. Mai]] [[1964]] in [[Ost-Berlin]]) war ein kommunistischer Politiker und Gewerkschafter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der gelernte Zimmermann und Angehörige einer [[Bund Freireligiöser Gemeinden Deutschlands|Freireligiösen Gemeinde]] trat mit 14 der Gewerkschaft [[Hirsch-Dunckersche Gewerkvereine|Hirsch-Dunckersche Gewerkschaft]] bei. Bereits 1904 wurde er Mitglied des [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verbandes]]. Nach dem Abschluss seiner Lehre arbeitete er von 1906 bis 1915 als Hüttenarbeiter in [[Lipine]] ([[Kreis Beuthen]]). Nach der Organisierung eines Streiks 1915 inhaftiert und zum Militärdienst eingezogen, wurde Jadasch 1917 verwundet und arbeitete anschließend als Bergarbeiter. Seit 1906 Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], gehörte Jadasch zu den Gegnern der [[Burgfriedenspolitik]] der SPD während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]]; während der [[Novemberrevolution]] in den [[Arbeiter- und Soldatenrat|Arbeiterrat]] von [[Bytom|Beuthen]] gewählt, zählte Jadasch zu den Gründern des [[Spartakusbund]]es und wenig später der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] in [[Oberschlesien]]. Als Sekretär der oberschlesischen KPD nahm Jadasch führend an der Vereinigung mit der aus dem linken Flügel der [[Polnische Sozialistische Partei|PPS]] hervorgegangenen &amp;#039;&amp;#039;Kommunistische Partei Oberschlesiens&amp;#039;&amp;#039; und der dortigen [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] zur &amp;#039;&amp;#039;Kommunistischen Partei Oberschlesiens&amp;#039;&amp;#039; teil und leitete auch die vereinigte Organisation, welche sich wenig später der KPD als Bezirksorganisation für Oberschlesien abgliederte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 wurde Jadasch in den Zentralausschuss der KPD gewählt und übernahm die Leitung der KPD-nahen Gewerkschaft [[Union der Hand- und Kopfarbeiter]], wofür er nach [[Oberhausen]] übersiedelte. Von Mai 1924 bis 1933 [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]] und zusätzlich bis 1928 Stadtverordneter in [[Gleiwitz]], übernahm er zeitweise wieder die Leitung des Parteibezirks Oberschlesien, überführte 1925 gemeinsam mit [[Gustav Sobottka]] die &amp;#039;&amp;#039;Union der Hand- und Kopfarbeiter&amp;#039;&amp;#039; in den [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|ADGB]] und war in den Folgejahren für die Arbeit der KPD unter Erwerbslosen und Landarbeitern zuständig und gab ab 1928 die polnischsprachige KPD-Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Głos Pracy&amp;#039;&amp;#039; heraus. Ab 1929 zur Leitung der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|RGO]] gehörend, wurde er 1932 unter dem Vorwurf des [[Hochverrat]]es zu 15 Monaten [[Festungshaft]] verurteilt, wurde auf Grund seiner [[Politische Immunität|Immunität als Abgeordneter]] aber nicht inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] wurde Jadasch am 25. Februar 1933 im [[Freie Stadt Danzig|Freistaat Danzig]] verhaftet und wenig später den deutschen Behörden übergeben, er musste seine Haftstrafe verbüßen und war dreimal kurzzeitig in [[Konzentrationslager]]n inhaftiert, später arbeitete er als Bergmann und in einem Sägewerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Befreiung vom Nationalsozialismus]] 1945 war Jadasch wieder in der KPD tätig und bis Oktober 1945 Bürgermeister von [[Berlin-Wittenau]]. Von 1946 bis 1949 war er im Auftrag der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] Generalsekretär der [[Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe]] in Brandenburg und Abgeordneter des [[Landtag Brandenburg (1946–1952)|Brandenburgischen Landtages]]. Später spielte er in der Politik der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] keine bedeutende Rolle mehr. 1954 und 1958 kandidierte er für die [[Sozialistische Einheitspartei Westberlins|SEW]] bei den Wahlen zum [[Abgeordnetenhaus von Berlin]], die aber bei beiden Wahlen keinen Sitz erringen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 5. Dezember 1958, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war mit Anna Jadasch, geb. Ballon (* 2. Juli 1905 [[Ligota Zabrska|Ellguth-Zabrze]], [[Kreis Tost-Gleiwitz]]; † 20. November 1972 [[Ost-Berlin]]), 1947 Mitbegründerin des [[Demokratischer Frauenbund Deutschlands|Demokratischen Frauenbunds Deutschlands]] verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ddr-frauen.jimdo.com/personen/gr%C3%BCnderinnen/ Die Gründerinnen des] [[Demokratischer Frauenbund Deutschlands|DFD]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Jadasch war Ehrenvorstandsmitglied der [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB-Gewerkschaft Land- und Forstwirtschaft]]&lt;br /&gt;
* 1954 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1958 Orden [[Banner der Arbeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hannelore Freundlich, Hans-Joachim Krusch: &amp;#039;&amp;#039;Jadasch, Anton&amp;#039;&amp;#039;: In: [[Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon]]. Dietz Verlag, Berlin 1970, S.&amp;amp;nbsp;227–228.&lt;br /&gt;
* Manfred Kitze: &amp;#039;&amp;#039;Anton Jadasch&amp;#039;&amp;#039;. In: Karl-Heinz Leidigkeit (Redaktion Leiter): &amp;#039;&amp;#039;Kommunisten im Reichstag. Reden und biographische Skizzen&amp;#039;&amp;#039;. Dietz Verlag, Berlin 1979, S.&amp;amp;nbsp;430–434 und S.&amp;amp;nbsp;240–246.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Jadasch: Rede in der Beratung des Reichshaushaltsplanes für 1928 in der 380. Sitzung der III. Wahlperiode am 13. Februar 1928.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=anton-jadasch|lemma=Jadasch, Anton|autor=[[Siegfried Kuntsche]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=1544}}&lt;br /&gt;
* Kurzbiographie in: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wandlung des deutschen Kommunismus. Die Stalinisierung der KPD in der Weimarer Republik. Band 2&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt/Main 1969, S. 170&lt;br /&gt;
* Hermann Weber, [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 2004, ISBN 3-320-02044-7, S. 337–338.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130051799}}&lt;br /&gt;
* [http://library.fes.de/FDGB-Lexikon/texte/biographien/j/Jadasch,_Anton.html Eintrag zu Anton Jadasch im „FDGB-Lexikon“ der FES]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Generalsekretäre der VdgB&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende des ZV der IG Land- und Forstwirtschaft&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130051799|VIAF=35552007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jadasch, Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Brandenburg 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DMV-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RGO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Fuhlsbüttel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jadasch, Anton&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, KPD), MdR, MdV und Gewerkschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Mai 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Krappitz]], [[Landkreis Oppeln]], [[Provinz Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Mai 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HeBB</name></author>
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