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	<title>Anton Elter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T18:24:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anton_Elter&amp;diff=1920786&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grubenhagener: Ergänzungen.</title>
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		<updated>2024-07-17T22:40:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Elter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. März]] [[1858]] in [[Rosbach (Windeck)|Rosbach an der Sieg]]; † [[5. November]] [[1925]] in [[Bonn]]) war ein deutscher [[Klassische Philologie|klassischer Philologe]], der als Professor an den Universitäten Czernowitz (1887–1890) und Bonn (1890–1925) wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Anton Elter war das älteste der neun Kinder des Volksschullehrers Ludwig Elter und dessen Ehefrau Sophie (geborene Stein). Er wuchs mit seinen drei Brüdern und fünf Schwestern in Rosbach und Lohmar auf. Er besuchte die Elementarschule und lernte Latein und Griechisch durch Privatunterricht. Ab 1870 besuchte er das Progymnasium in [[Siegburg]] und ab 1874 das Kaiser-Wilhelm-Gymnasium in [[Köln]]. Nach der Reifeprüfung (1876) studierte er zunächst ein Semester lang an der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Akademie Münster]] und wechselte dann nach [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]], wo ihn besonders [[Franz Bücheler]] und [[Hermann Usener]] beeinflussten. In Bonn war Elter vier Semester lang beim &amp;#039;&amp;#039;Philologischen Verein&amp;#039;&amp;#039; aktiv,&amp;lt;ref&amp;gt;M. Göbel, A. Kiock, Richard Eckert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Herren und Ehrenmitglieder des Naumburger Kartell-Verbandes Klassisch-Philologischer Vereine an deutschen Hochschulen&amp;#039;&amp;#039;, A. Favorke, Breslau 1913, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; darunter zwei Semester als [[Senior (Studentenverbindung)|Senior]]. Unter [[Jacob Bernays]] arbeitete er die letzten vier Semester seines Studiums als Assistent an der Universitätsbibliothek. Am 14. August 1880 wurde er mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;De [[Johannes Stobaios|Ioannis Stobaei]] codice Photiano&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium unternahm Elter eine Bildungsreise nach Rom, wo er im Herbst eine Hauslehrerstelle beim Fürsten von Teano antrat, Onorato Caetani. Neben dieser Tätigkeit fand Elter Gelegenheit zu Handschriftenstudien in der [[Vatikanische Bibliothek|Vatikanischen Bibliothek]] und zum Kennenlernen des römischen Lebens. 1884 kehrte Elter nach Bonn zurück und bereitete sich auf das Staatsexamen für das Höhere Lehramt vor, das er im Herbst 1885 ablegte. Nach dem Probejahr am Königlichen Gymnasium zu Bonn arbeitete Elter dort als Lehrer, bis er am 28. Januar 1887 – ohne [[Habilitation]] – als außerordentlicher Professor für Philosophie an die [[Universität Czernowitz]] berufen wurde. Er vertrat den dortigen Lehrstuhl drei Jahre lang, bis er 1890 an die Universität Bonn berufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Professur in Bonn ===&lt;br /&gt;
Der Ministerialdirektor [[Friedrich Althoff]] erwog Elter 1889 als Berufungskandidaten für das dritte Ordinariat an der Bonner Universität, das mit dem Tode [[Eduard Lübbert]]s vakant geworden war. Sein Bekannter, der Göttinger Ordinarius [[Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff]], riet von der Berufung Elters ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Calder (1989) 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er selbst stand auf dem ersten Platz der Berufungsliste, hinter ihm stand [[Rudolf Schöll]] aus München und &amp;#039;&amp;#039;tertio loco&amp;#039;&amp;#039; Anton Elter aus Czernowitz. Nachdem Wilamowitz und Schöll den Ruf abgelehnt hatten, wurde Elter 1890 berufen und zum Mitdirektor des Philologischen Seminars ernannt. Da er nicht habilitiert und in Czernowitz nur Extraordinarius eines anderen Faches gewesen war, erhielt er in Bonn zunächst nur eine außerordentliche Professur. 1892 wurde er zum Ordinarius befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bonn wirkte Elter auch ehrenamtlich als Professor der Eloquenz. In dieser Position war er für die Verfassung der Programmschriften und Vorlesungsverzeichnisse der Universität zuständig und hielt eine Gedächtnisrede auf den Stifter der Universität, [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]] Elter blieb bis zu seinem Tode an der Universität Bonn. Einen Ruf der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Universität Würzburg]] (1902) lehnte er ab; an seiner Stelle wurde [[Franz Boll (Philologe)|Franz Boll]] berufen. 1912 wurde ihm der Titel [[Geheimrat]] verliehen. Dem [[Alter Herr (Studentenverbindung)|Altherrenverband]] des &amp;#039;&amp;#039;Philologischen Vereins Bonn&amp;#039;&amp;#039; stand er als Vorsitzender vor.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nachrichten aus dem Kartell. Vereinsberichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Göttinger Kartell wissenschaftlicher Verbindungen an deutschen Hochschulen|Göttinger Kartellblätter]] (Neue Folge der Neuphilologischen Blätter)&amp;#039;&amp;#039;, 1. Jg. (der ganzen Folge 28. Jg.), Heft 11/12 (August-September 1921), S. 177.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 4. November 1925 erlitt Elter überraschend einen Hirnschlag, dem er am folgenden Tag gegen Mittag erlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zeugnis seiner Schüler [[Ernst Bickel]] und [[Hans Herter]], die einen ausführlichen Nachruf auf Elter verfassten, war Elter ein äußerst anregender akademischer Lehrer. In Fachkreisen war seine wissenschaftliche Arbeit umstritten, er galt als Außenseiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Calder (1989) 53–54.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinen Schriften befasste sich Elter mit den unterschiedlichsten Themen. Er ging weit über den Rahmen der Altertumswissenschaft hinaus und beschäftigte sich auch mit Fragen der Bibliotheksverwaltung, der Theologie und der italienischen Geschichte. Sein handschriftlicher Nachlass, der diverse akademische Reden, Materialsammlungen, Manuskripte und Handexemplare enthielt,&amp;lt;ref&amp;gt;Verzeichnis in Auswahl bei Bickel/Herter/Litt (1926) 130–132.&amp;lt;/ref&amp;gt; ging während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] komplett verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachlassverzeichnis der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn ({{Webarchiv|text=online |url=http://www.ulb.uni-bonn.de/die-ulb/profil/sammlungen/handschriften-alte-drucke/nachlaesse |wayback=20121209085950}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Ein athenisches Gesetz über die Eleusinische Aparche.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1914 ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:355-ubr28498-9 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Ernst Bickel, Hans Herter, [[Theodor Litt]]: &amp;#039;&amp;#039;Anton Elter&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Jahrbuch für Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039;, 1926, S. 111–132 (mit Schriftenverzeichnis).&lt;br /&gt;
*[[William M. Calder III]], &amp;#039;&amp;#039;Berufungspolitik innerhalb der Altertumswissenschaft im wilhelminischen Preussen. Die Briefe Ulrich von Wilamowitz-Moellendorffs an Friedrich Althoff&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Anton Elter}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11646173X|TYP=Literatur von}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klassische Philologie in Bonn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11646173X|LCCN=no/2002/80935|VIAF=64758480}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Elter, Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Czernowitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Regierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Elter, Anton&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Elter, Anton Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher klassischer Philologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. März 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rosbach (Windeck)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. November 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
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