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	<title>Anton Apold - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anton_Apold&amp;diff=2146161&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf „Michael John (Historiker)“ und Hans Schafranek</title>
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		<updated>2026-04-30T21:54:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf „Michael John (Historiker)“ und Hans Schafranek&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton Apold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Juni]] [[1877]] in [[Groß-Jedlersdorf]]; † [[2. September]] [[1950]] in [[Velden am Wörthersee]]) war ein [[österreich]]ischer [[Metallurgie|Hütteningenieur]]. Von 1922 bis 1935 war er Generaldirektor der [[Österreichisch-Alpine Montangesellschaft|Alpine Montangesellschaft]], des damals größten Unternehmens in Österreich. Während dieser Zeit war Apold ein führender Unterstützer des [[Steirischer Heimatschutz|Steirischen Heimatschutzes]] und ab 1933 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bereits Apolds Vater war leitender Angestellter der Alpine Montangesellschaft. Apold studierte ab 1895 an der [[Montanuniversität Leoben|Montanistischen Hochschule Leoben]], trat sogleich der &amp;#039;&amp;#039;Verbindung Cruxia&amp;#039;&amp;#039; im [[Waidhofener Verband]] (seit 1913 &amp;#039;&amp;#039;Leobener akademische&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Cruxia&amp;#039;&amp;#039; in der [[Deutsche Burschenschaft|DB]]) bei&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; und schloss sein Studium 1898 als Hütteningenieur ab. 1919 wurde ihm von der Montanistischen Hochschule ein [[Liste der Ehrendoktoren der Montanuniversität Leoben|Ehrendoktorat]] verliehen. Nach langjähriger Tätigkeit in [[Norddeutschland]] wurde er 1921 Leiter der Steirischen Magnesit-AG in [[Veitsch]], ein Jahr später ernannte ihn der Mehrheitseigentümer der Alpine [[Hugo Stinnes]] zum Generaldirektor der Alpine Montangesellschaft. Weitere Mitglieder der Geschäftsführung waren unter anderem [[Josef Oberegger]] und [[Felix Busson]]. Apold hatte den Auftrag, die zu diesem Zeitpunkt schwer defizitäre Alpine nachhaltig zu sanieren, was ihm in den folgenden Jahren auch gelang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apold war [[Deutschnationalismus|deutschnational]] eingestellt und kämpfte gegen [[Sozialdemokratie|sozialdemokratische]] Einflüsse in seinen Betrieben. Unter anderem unterstützte er die Gründung der [[Unabhängige Gewerkschaft|Unabhängigen Gewerkschaft]] der [[Heimwehr]]en im Betrieb [[Donawitz]]. Auf seine Initiative hin unterstützten die Alpine und der Österreichische Industrieverband die Heimwehren in großzügiger Weise. 1930 versuchte die christlichsozial dominierte [[Bundesregierung (Österreich)|Bundesregierung]] erfolglos, Apold zum Präsidenten der [[Österreichische Bundesbahnen|Österreichischen Bundesbahnen]] zu berufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1934 war Apold Mitglied der NSDAP und der [[Sturmabteilung|SA]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Schafranek]]: &amp;#039;&amp;#039;Sommerfest mit Preisschiessen. Die unbekannte Geschichte des NS-Putsches im Juli 1934.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2006, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der er zumindest seit 1932 in Kontakt stand und die vonseiten der Alpine seit Anfang 1933 Geldmittel erhielt. Während des [[Juliputsch]]es war er als Minister in einer nationalsozialistischen Bundesregierung unter [[Anton Rintelen]] im Gespräch. In der Folge des Putsches wurde Anton Apold von seiner Funktion beurlaubt und im Jahr 1935 schließlich entlassen. Nach dem [[Anschluss Österreichs|Anschluss]] avancierte er zum [[Aufsichtsrat]]svorsitzenden der [[Länderbank|Österreichischen Länderbank]]. Nach dem Krieg verhaftete ihn die britische Besatzungsmacht in Kärnten und Apold blieb bis 1948 in Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer von Apolds Schwiegersöhnen war der Soziologe und Kunsthistoriker [[Hans Riehl (Sozialwissenschaftler)|Hans Riehl]]. Beide sind auf dem [[Friedhof St. Leonhard|St.-Leonhard-Friedhof in Graz]] beigesetzt. Ein weiterer Schwiegersohn war der Dresdner Entomologe [[Manfred Koch (Entomologe)|Manfred Koch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Hanisch (Historiker)|Ernst Hanisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Industrie und Politik 1927–1934: Dr. Anton Apold, Generaldirektor der Alpine-Montangesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Michael Pammer]], Herta Neiss, [[Michael John (Historiker)|Michael John]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erfahrung der Moderne. Festschrift für [[Roman Sandgruber]] zum 60. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-515-09020-9, S. 241–253.&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|328||Apold, Anton|Hugo Racine|135746558}}&lt;br /&gt;
* Barbara Schleicher: &amp;#039;&amp;#039;Heißes Eisen. Zur Unternehmenspolitik der Österreichisch-Alpine Montangesellschaft in den Jahren 1918–1933.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main u. a. 1999, ISBN 3-631-33202-5 (Zugleich: Halle, Universität, Dissertation, 1998: &amp;#039;&amp;#039;Im Schlepptau der deutschen Stahlindustrie&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135746558|VIAF=43062344}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Apold, Anton}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hütteningenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Montanuniversität Leoben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Juliputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich der Zwischenkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich im Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Klubs (Verein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Apold, Anton&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Hütteningenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Juni 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Groß-Jedlersdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. September 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Velden am Wörthersee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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