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	<title>Anton-Proksch-Institut - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Anton-Proksch-Institut-Kalksburg-01-.jpg|mini|Anton-Proksch-Institut Wien]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anton-Proksch-Institut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Eigenschreibweise: Anton Proksch Institut) ist ein Therapiezentrum zur Behandlung von Abhängigkeiten im 23. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]] [[Liesing (Wien)|Liesing]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Behandelt werden an der größten europäischen Suchtklinik neben Abhängigkeit von [[Medikament]]en, [[Alkoholkrankheit|Alkohol]] und anderen [[Droge]]n auch so genannte nicht stoffgebundene Abhängigkeiten wie [[Pathologisches Spielen|Spielsucht]], [[Computersucht]] (Chatsucht, Onlinespiele, Internetsucht etc.) oder [[Kaufsucht]]. Weiters bietet das Anton-Proksch-Institut ein umfassendes Fort- und Weiterbildungsprogramm für alle Bereiche zum Thema Sucht an und betreibt Grundlagen- und Begleitforschung in Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Proksch&amp;quot;&amp;gt;[https://www.tt.com/artikel/12535938/anton-proksch-institut-anlaufstelle-fuer-wirtshaus-oesterreich Anton Proksch Institut - Anlaufstelle für „Wirtshaus Österreich“], Tiroler Tageszeitung. Abgerufen am 30. November 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1954 wurde auf Veranlassung von Universitätsprofessor Doktor [[Hans Hoff (Mediziner)|Hans Hoff]] (1897–1969) der „Verein Trinkerheilstätte“ gegründet, dem neben Ärzten der Wiener Universitätsklinik für Psychiatrie und Neurologie Politiker aller Lager und Vertreter der Katholischen Kirche angehörten. Noch zu Beginn des Jahres 1956 wurde der von Hans Hoff an den [[Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger|Hauptverband der österreichischen Sozialversicherung]] gestellte Antrag auf Kostenübernahme für die Entziehungsbehandlung mit der Begründung, dass Alkoholismus keine Krankheit, sondern eine Willensschwäche sei, abgelehnt. Hoff konnte jedoch in der Folge den damaligen Sozialminister [[Anton Proksch]] (1897–1975) für seine Idee gewinnen, unter dessen Schirmherrschaft am 5. Dezember 1956 die „Stiftung Genesungsheim Kalksburg“ gegründet wurde,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Proksch&amp;quot; /&amp;gt; an der unter anderem der damalige Erzbischof von Wien, [[Franz König]] (1905–2004), und der damalige Bürgermeister von Wien [[Franz Jonas]] (1899–1974) beteiligt waren. Am 17. Jänner 1961 wurde das Genesungsheim Kalksburg in der [[Liste der Straßennamen von Wien/Liesing|Mackgasse]] 7–11 mit 65 Betten und 19 Mitarbeitern (zwei Ärzte, vier Krankenschwestern) in Betrieb genommen und von Bundespräsident [[Adolf Schärf]] (1890–1965) im Mai 1961 offiziell eröffnet. 1975, nach dem Tod von Anton Proksch, wurde das Genesungsheim in „Anton-Proksch-Institut“ umbenannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verein&amp;quot;&amp;gt;[https://www.derstandard.at/story/2684744/anton-proksch-institut-groesste-suchtklinik-europas-wird-50 Anton-Proksch-Institut: Größte Suchtklinik Europas wird 50], Der Standard, abgerufen am 26. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1972 war das Anton-Proksch-Institut Standort des durch Vertrag mit der [[Ludwig Boltzmann Gesellschaft]] gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Ludwig-Boltzmann-Instituts für Suchtforschung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verein&amp;quot; /&amp;gt; Finanziert wurde dieses durch staatliche Zuwendungen, private Fonds und Förderungen von Forschungsprojekten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.api.or.at:80/lbi/geschich.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Ludwig-Boltzmann-Institut für Suchtforschung am Anton-Proksch-Institut, (…). Geschichte und Tätigkeitsprofil&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20070823162331}}, Stand: 20. Februar 2003, abgerufen am 2. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1977 bis 2009 haben Alfred Springer und Rudolf Mader 95 Einzelhefte, mit einer Auflage von ca. 500 Exemplaren der Wiener Zeitschrift für Suchtforschung herausgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sfu.ac.at/de/ueber-sfu/sfu-bibliothek/wiener-zeitschrift-fuer-suchtforschung/ Wiener Zeitschrift für Suchtforschung], Sigmund Freud Privatuniversität, abgerufen am 24. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde aus Anlass der Pensionierung seines Leiters [[Alfred Springer (Psychotherapeut)|Alfred Springer]]&amp;lt;ref&amp;gt;Springer-Verlag GmbH: {{Toter Link |datum=2023-06 |url=http://www.springermedizin.at/artikel/13475-eine-verdiente-institution-geht-in-pension |text=&amp;#039;&amp;#039;Neurologie. Eine verdiente Institution geht in Pension&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;springermedizin.at&amp;#039;&amp;#039;, 29. Oktober 2009, abgerufen am 2. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Ende Dezember 2009 geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Boltzmann Gesellschaft – österreichische Vereinigung zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung: {{Toter Link |datum=2023-06 |url=http://www.lbg.ac.at/de/themen/lbi-fuer-suchtforschung |text=&amp;#039;&amp;#039;LBI für Suchtforschung&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;lbg.ac.at&amp;#039;&amp;#039;, 2017, abgerufen am 2. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten erwarb Vamed am 1. April 2013 eine 60-%-Beteiligung am Anton-Proksch-Institut, wobei 40 % im Eigentum des Instituts blieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Proksch&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.diepresse.com/1400246/anton-proksch-institut-teilprivatisiert Anton-Proksch-Institut teilprivatisiert], Die Presse, abgerufen am 7. Dezember 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2020 beauftragte das Anton-Proksch-Institut ein vom [[Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz]] kofinanziertes Forschungsprojekt zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Sucht(behandlung) in der Krise&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://goeg.at/Suchtbehandlung_Krise &amp;#039;&amp;#039;Sucht(behandlung) in der Krise&amp;#039;&amp;#039;] abgerufen am 25. März 2021 in Goeg.at&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kurzbericht: &amp;#039;&amp;#039;Sucht(behandlung) in der Krise&amp;#039;&amp;#039; Gesundheit Österreich (Wien), Anton Proksch Institut (Wien), Dezember 2020 ([https://jasmin.goeg.at/1581/1/Suchtbehandlung%20in%20der%20Krise_erster%20Kurzbericht_bf.pdf PDF; 359 kB])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2024 wurde der Anteil der Vamed Institut, wie bei anderen Einrichtungen an &amp;#039;&amp;#039;PAI Partners&amp;#039;&amp;#039; gehen, einen französischen Investmentfonds. Nachdem der Fonds sowohl im Inland als auch im Ausland kritisch gesehen wird, wurden die Stadt Wien und der Gewerkschaftsbund, die 40-%-Eigentümer sind, von vielen Seiten aufgefordert, das sogenanntes &amp;#039;&amp;#039;Aufgriffsrecht&amp;#039;&amp;#039; auszunützen und den Verkauf zu verhindern. Da sie dieses nicht ausübten, kam der Verkauf Ende November 2024 zu Stande.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.derstandard.at/story/3000000246507/der-verkauf-des-anton-proksch-instituts-an-einen-franzoesischen-fonds-ist-durch Der Verkauf des Anton-Proksch-Instituts an einen französischen Fonds ist durch] im Standard vom 26. November 2024, abgerufen am 26. November 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Institut verfügt über rund 280 Betten. Beschäftigt sind etwa 220 Mitarbeiter. Zusätzlich zum Therapiezentrum für Alkohol- und Medikamentenabhängige in Kalksburg, der Drogenentzugsstation in Kalksburg und der seit 2018 betriebenen Rehabilitationseinrichtung für chronisch suchtkranke Personen in Mödling&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.api.or.at/standorte/stationaer/ |titel=Stationäre Standorte {{!}} Anton Proksch Institut |abruf=2021-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Husarentempelgasse&amp;amp;nbsp;3) gibt es noch drei Ambulatorien in Wien und vier Suchtberatungen in Niederösterreich mit rund 40.000 Kontakten jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ambulatorien und Suchtberatungen bestehen in:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://api.or.at/standorte/ambulant/ Unsere ambulanten Standorte], Anton Proksch Institut, abgerufen am 26. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Margareten|5. Bezirk]] (Wiedner Hauptstraße 105, Hauptambulanz des Anton-Proksch-Instituts)&lt;br /&gt;
* [[Landstraße (Wien)|3. Bezirk]] (Radetzkystraße 31/6, „Treffpunkt“ – Drogenberatung und Vorbetreuung, Spezialambulanz für Substitution)&lt;br /&gt;
* [[Liesing (Wien)|23. Bezirk]] (Gräfin-Zichy-Straße 6, Frauenambulanz)&lt;br /&gt;
* [[Baden (Niederösterreich)|Baden]] (Suchtberatung Baden)&lt;br /&gt;
* [[Mödling]] (Suchtberatung Mödling)&lt;br /&gt;
* [[Neunkirchen (Niederösterreich)|Neunkirchen]] (Suchtberatung Neunkirchen)&lt;br /&gt;
* [[Wiener Neustadt]] (Suchtberatung Wr. Neustadt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2020 wurde angekündigt, dass das Institut durch einen Neubau erweitert werden solle, um zukünftig 240 Betten sowie 50 Plätze für eine ganztägige Ambulanz bieten zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200304_OTS0055/aviso-suchtmedizin-der-zukunft-grundsteinlegung-fuer-den-neubau-des-anton-proksch-instituts AVISO: Suchtmedizin der Zukunft: Grundsteinlegung für den Neubau des Anton Proksch Instituts], APA-OTS, abgerufen am 7. Dezember 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://api.or.at/anton-proksch-institut/geschichte/ Geschichte des Anton Proksch Instituts], Anton Proksch Institut, abgerufen am 26. Februar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Günter Pernhaupt|G(ünther) Pernhaupt]]: &amp;#039;&amp;#039;5 Jahre Drogentherapie in Kalksburg. Referat zum forensischen Mittwoch, 16. April 1980&amp;#039;&amp;#039;. Abteilung für Forensische Psychiatrie, Wien 1980, [https://permalink.obvsg.at/AC07557052 OBV].&lt;br /&gt;
* Charlotte Schmekal: &amp;#039;&amp;#039;Betrachtung der Drogenstation A(nton) P(roksch) I(nstitut) Mödling in Bezug auf die Möglichkeit institutioneller Familientherapie&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit. [[Bundesakademie für Sozialarbeit in Wien|Bundesakademie für Sozialarbeit]], Wien 1990, [https://permalink.obvsg.at/AC08545985 OBV].&lt;br /&gt;
* Michael Haberzettl: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung der Drogentherapie in Wien mit Fokus auf die Geschichte der Drogenambulanz des AKH Wien im Zeitraum von 1966 bis 1993&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit. Universität Wien, Wien 2011. – [https://othes.univie.ac.at/14599/1/2011-04-29_0407206.pdf Volltext online (PDF; 3 MB)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Anton-Proksch-Institut, Kalksburg|Anton-Proksch-Institut Stiftung Genesungsheim Kalksburg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.api.or.at/ Anton-Proksch-Institut Wien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/8/11/N |EW=16/14/46/E |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Abhängigkeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankenhaus in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liesing (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Psychotherapie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankenhausbau in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankenhausbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1954]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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