<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Anton%C3%ADn_Chmel</id>
	<title>Antonín Chmel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Anton%C3%ADn_Chmel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anton%C3%ADn_Chmel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T14:07:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anton%C3%ADn_Chmel&amp;diff=2410068&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;URTh: /* Biografie */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anton%C3%ADn_Chmel&amp;diff=2410068&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-13T10:35:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Antonin Chmel.jpg|miniatur|Antonín Chmel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gross-Industrie Oesterreichs 5 Anton Chmel 359.JPG|miniatur|Hauptansicht des Etablissements Antonín Chmel (um 1898)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antonín Chmel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auf Deutsch auch Anton Chmel; * [[18. Oktober]] [[1855]] [[Říčany]]; † [[16. September]] [[1898]] [[Vinohrady]]) war ein [[Tschechen|böhmischer]] Unternehmer einer [[Räuchern|Selchwarenfabrik]] und Exporteur von [[Prager Schinken]], mit Stammsitz in Vinohrady in Prag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Herausgeber=Dargebracht von den Industriellen Oesterreichs unter dem hohen Protectorate Seiner K. und K. Hoheit des Durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Franz Ferdinand |Titel=Antonín Chmel |Sammelwerk=Die Gross-Industrie Oesterreichs |WerkErg=Festgabe zum glorreichen fünfzigjährigen Regierungs-Jubiläum Seiner Majestät des Kaisers Franz Josef I. |Band=5 |Verlag=Leopold Weiss |Ort=Wien |Datum=1898 |Kapitel=XII. Landwirthschaftliche Industrie, Nahrungs- und Genussmittel |Seiten=359–361}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm wird die Einführung der böhmischen Brühwurst [[Špekáček]] auf der [[Prager Jubiläumsausstellung 1891]] zugeschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;booksgooglechmel&amp;quot;&amp;gt;Josef Lešner: „Výrobky z masa“, in: Jubilejní výstava zemská království českého: v Praze 1891, Verlag F. Šimáček, Prag 1894, online auf: [https://books.google.de/books?id=SJ5qykpk3AsC&amp;amp;pg=PA469&amp;amp;dq=praha+vystava+jubilejni+masa&amp;amp;hl=de&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwivrfSxx6D0AhXRSPEDHfwwAxwQ6AF6BAhfEAI#v=onepage&amp;amp;q=praha%20vystava%20jubilejni%20masa&amp;amp;f=false books.google.de/...], siehe hier Seite 469: „Jestli kde, tož jistě v pavillonech závodů  uzenářských spojovalo se užitečné ne-li zrovna s krásným, tož jistě se zajímavým a poučným. Uznávaly to aspoň co nejvytrvaleji denně davy navštěvovatelů, pavillony ty obklopujících. Ani bizarní vzezření pavillonu Chmelova, jejž krášlily hlavy štětináčů, obrovské kýty, bachořice, klobásy a uzenáče (ovšem jen z dílny bratří Bittnerů), nelákalo tak tyto navštěvovatele jako chutné zboží, jež tu obecenstvo na vlastní oči vidělo vyráběti.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Chmel stammte aus einer armen kinderreichen Bürgerfamilie, sein Vater war [[Fleischer|Fleischhauer]]. Mit 14 Jahren verließ er sein Elternhaus und ging auf Wanderschaft zunächst nach [[Prag]], später [[Wien]] und anschließend [[Vinohrady|Königliche Weinberge]]. Mit 21 Jahren beschloss er, sich dort als [[Unternehmer]] niederzulassen. Mit der Zeit konnte er sich von einem bescheidenen [[Kaufmann]] zu einem angesehenen [[Exporteur]] hocharbeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chmel361&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Antonín Chmel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gross-Industrie Oesterreichs&amp;#039;&amp;#039;. S. 361&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufträge mehrten sich mit der Zeit, die bisherigen Werkräume sowie die Warenvorräte erwiesen sich als unzureichend. Chmel kaufte einen Teil des ausgedehnten Gutes »Zvonařka« in den Königlichen Weinbergen, und kurz darauf wurde eine einfache Arbeitsstätte erbaut, die später zu einer Fabrik anwuchs und erweitert wurde. Die in- sowie die ausländische Presse lobte die Anlage sehr. Chmel besaß unter seinen Mitbürgern ein hohes Ansehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chmel361&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg seines Prager Schinkens präsentierte er auf der großen [[Prager Jubiläumsausstellung 1891]] die &amp;#039;&amp;#039;[[Špekáček]]&amp;#039;&amp;#039;, eine geräucherte Brühwurst, die zum Verkaufserfolg wurde und die auch heute noch zu den beliebten Klassikern der tschechischen Küche (früher [[Böhmische Küche]]) gehört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ahoj&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste und auf Grund der hohen Qualität seiner Produkte wurde Antonín Chmel zum [[k.u.k. Hoflieferant]]en, königlich bayerischen und königlich rumänischen [[Hoflieferant]]en ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chmel359&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Antonín Chmel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gross-Industrie Oesterreichs&amp;#039;&amp;#039;. S. 359&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hof- und Staats-Handbuch der österreichisch-ungarischen Monarchie für 1900. K. k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien. S. 220&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod im Jahre 1898 übernahm seine Witwe Josefa den Betrieb und konnte ihn erfolgreich weiter führen und ausbauen. Es erwies sich als hilfreich, dass sie bald darauf den kompetenten bisherigen Geschäftsführer der Fabrik, Jan Šimáček, heiratete, mit dem sie das Unternehmen gemeinsam führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum weiteren Erfolg trug auch eine neue Erfindung bei, nämlich die Herstellung einer Schinkengelatine, mit der der Schinken in Konserven nicht nur haltbarer wurde, sondern auch lange saftig blieb. Der Export in die USA, Kanada und Australien lief an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ahoj&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende kam mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges als die kommunistischen Machthaber das Unternehmen 1948 beschlagnahmten und verstaatlichten und entsprechend in Státní masný průmysl Zvonařka (Staatliche Fleischindustrie Zvonařka) umbenannten. Die Fabrik wurde zunächst in den Staatskonzern Masna integriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ahoj&amp;quot;/&amp;gt; Die Qualität ließ sich nicht mit der der Vorkriegszeit vergleichen. Mit dem Eisernen Vorhang schloss sich auch ein großer Teil des traditionellen Absatzmarktes und das Unternehmen ging zu Grunde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Robert Šimek |hrsg=Profit.cz |url=http://www.profit.cz/clanek/antonin-chmel-rytir-radu-prazske-sunky/ |sprache=cs |titel= Antonín Chmel Rytíř řádu pražské šunky |datum=2007-03-18 |abruf= 2011-09-21 |kommentar=Pražská Zvonařka je dnes moderním rezidenčním centrem. Nebyla jím ale vždy. Kdysi zde totiž sídlil podnik, který Ottův slovník naučný uvádí jako „největší českou továrnu na zboží uzenářské“. Závod známého výrobce pražské šunky Antonína Chmela. Dušená šunka se kdysi v českých zemích vyráběla jako ostatní uzená a vařená masa.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karel Sladký |hrsg=zijemenaplno.cz |url=https://www.zijemenaplno.cz/Clanky/a862-Kde-nakupovali-prazsti-labuznici.aspx |sprache=cs |titel=Kde nakupovali pražští labužníci (deutsch: Wo Prags Feinschmecker einkauften) |archiv-url=http://web.archive.org/web/20140327081004/http://www.zijemenaplno.cz/Clanky/a862-Kde-nakupovali-prazsti-labuznici.aspx&lt;br /&gt;
|archiv-datum=2014-03-27 |abruf= 2011-09-21 |kommentar=Hlavní město české dlouho nemělo ústřední tržnici, zato tu bylo několik slavných trhů staroměstských: uhelný, vaječný (proslavil ho malíř Marold, byla to část Rytířské ulice od Uhelného trhu po Můstek), zelný, ovocný, bramborový (v Kotcích).}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fabrik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gross-Industrie Oesterreichs 5 Anton Chmel 359a.JPG|miniatur|links|Maschinen- und Kesselhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gross-Industrie Oesterreichs 5 Anton Chmel 359b.JPG|miniatur|Werkstätte]]&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts wuchs die Stadt Königliche Weinberge ([[Vinohrady]]) bedeutend, mit der Errichtung von öffentlichen Bauten und diversen Fabrikanlagen. Unter diesen Fabriken war die von Antonín Chmel, Erzeuger von [[Geselchtes|Selchwaren]], die bedeutendste. Die Fabrik lag auf dem Grund des ausgedehnten Guts »Zvonařka«, das an dem steilen Seitenabhang des [[Nusle]]rtales lag. Die Fabrik mit ihrer Werkstätte, dem Maschinenhaus samt seinem 26 Meter hohen Schlot, sowie den Wohngebäuden konnte man von der Nusler Talniederung sehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chmel359&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sein Unternehmen nannte sich stolz &amp;#039;&amp;#039;První česká akciová továrna na šunky a uzenářské zboží Antonín Chmel, Praha-Vinohrady&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Erste Böhmische Aktienfabrik für Schinken und Wurstwaren Antonín Chmel, Prag-Vinohrady&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ahoj&amp;quot;&amp;gt;[https://ahojausprag.wordpress.com/2024/02/03/luxushotel-in-der-alten-fleischfabrik/ &amp;#039;&amp;#039;Luxushotel in der alten Fleischfabrik&amp;#039;&amp;#039;] In: ahojausprag vom 3. Februar 2024 /&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Anlage war vor dem Jahre 1900 in drei Teile geteilt, nämlich die eigentliche Erzeugungsstätte mit den zugehörigen Wirtschaftsgebäuden wie Wagenremise, Stallungen usw., dann die künstliche Kühlanlage mit dem Maschinen- und Kesselhaus und schließlich den Trakt mit den Wohngebäuden, wo die Fabriks[[comptoir]]s, Arbeiterunterkunft usw. untergebracht waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chmel359&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus (und dazu gehörende Nachbargebäude) standen direkt über dem damals noch nicht überbauten und naturbelassenen [[Nuselské údolí]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ahoj&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzeugungsstätte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gross-Industrie Oesterreichs 5 Anton Chmel 360a.JPG|miniatur|Keller]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gross-Industrie Oesterreichs 5 Anton Chmel 360b.JPG|miniatur|Keller]]&lt;br /&gt;
Der erste Teil war ein weiter, abgesondeter Raum, wo die ankommende Rohware ihre Aufnahme zur Ab[[waage]] fand und dann auf sogenannte Prager Art zugeschnitten wurde. In einem anderen Raum wurde die Rohware anschließend für die weitere Zubereitung sortiert. Im hinteren Trakt dieser Abteilung lagerten bis zur Decke die aufgespeicherten Därme und diverse Artikel, welche alle zur Fabrikation von Selchwaren notwendig waren. An diese Abteilung schloss sich unmittelbar das Expeditionszimmer an, wo die fertige Ware auf ihre weitere Bestimmung wartete. Tausende von [[Schinken]] und sonstige [[Selch]]produkte gingen jährlich von hier zum Export in alle möglichen Länder raus. Die Schinken genossen für ihre hohe Qualität einen Weltruf und wurden durch eine Marke gesetzlich geschützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chmel360&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Antonín Chmel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gross-Industrie Oesterreichs&amp;#039;&amp;#039;. S. 360&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An das Expeditionszimmer reihte sich die eigentliche [[Werkstätte]] an, welche mit Arbeitsmaschinen und [[marmor]]nen Arbeitstischen ausgestattet war. Der Fußboden war aus Zement für die leichtere und bessere Reinigung. Nach der Werkstätte gab es die [[etage]]nhohen Rauchkammern, in denen 10.000 [[Kilogramm]] Ware auf einmal innerhalb 24 Stunden fertig geselcht werden konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chmel360&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fabrik hatte viele Arbeits- und Lagerkeller, wo der Vorrat diverser Materiale in teilweise rohem, halbfertigem oder fertigem Zustand zerstreut oder in Riesentonnen lagerte. Um 1900 hatte der [[Disposition (Wirtschaft)|Dispositionsvorrat]], welchen die Fabrik zu ihrem Betrieb benötigte, den Durchschnittswert von 100.000 bis 150.000&amp;amp;nbsp;[[Gulden#Bayern und Österreich|fl. Oe. W]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chmel360&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kühlanlage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gross-Industrie Oesterreichs 5 Anton Chmel 361a.JPG|miniatur|links|Kondensator]]&lt;br /&gt;
Der zweite Fabrikteil war die künstliche Kühlanlage, wo auch das Maschinenhaus mit dem [[Kesselhaus]] untergebracht war. Zwei [[Dampfmotor]]en, an 100 [[Pferdestärke]]n stark, bildeten das Haupt[[agens]] der ganzen Fabrikanlage. Nicht nur die Maschinen im Maschinenhaus, sondern auch sämtliche Arbeitsmaschinen der Werkstätte sowie der Kelleraufzug befanden sich hier. Zwei Kühlmaschinen ([[Linde AG|System Linde]]) mit zwei Salz[[wasserpumpe]]n nebst einem Berieselungs[[kondensator (Verfahrenstechnik)|kondensator]], die sich in der ersten Etage des Maschinenhauses befanden, erzeugten die gewünschte Kühlung bis auf ein [[Grad Celsius|Grad]] Wärme für die ausgedehnten Keller und Lagerräume der Fabrik wie auch die großen, unterirdischen Räume der eigentlichen Kühlanlage. Diese Kühlanlage wurde an Fleischer, Selcher, [[Wildbret]]händler u. a. vermietet und durch eine Ventilationsvorrichtung trotz großer Vorräte von Fleisch und sonstiger Rohware geruchfrei gehalten. Bemerkenswert war auch die im Maschinenhaus abseits befindliche Eiserzeugungsmaschine, welche das künstliche Eis für die Fabrik und die Kundschaft erzeugte. Diese konnte innerhalb acht Stunden 16 [[Meterzentner]] an Eis erzeugen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chmel360&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wohnanlage ===&lt;br /&gt;
Zwei Elektro[[Elektrischer Generator|dynamo]]maschinen, welche in Verbindung mit [[Akkumulator]]en im [[Souterrain]] des Maschinenhauses untergebracht waren, besorgten die elektrische Beleuchtung sämtlicher Arbeitsräumlichkeiten und Kellereien des [[Etablissement]]s, der ganzen Kühlanlage und des großen Fabrikhofes, sowie der anliegenden Wohngebäude. Die Wohngebäude, in denen die Fabrikscomptoirs und Arbeiter[[Unterkunft|logis]] untergebracht waren, waren mit einer [[Dampfheizanlage]] ausgestattet. Ein 37 Meter tiefer Brunnen mit 35 Meter langem Stollen im auf dem Talabhang angelegten Garten lieferte das erforderliche Kühlwasser. Die Fabrik beschäftigte durchschnittlich 10 Beamte und an die 100 Arbeiter, der Fuhrpark zählte um das Jahr 1900 12 Wagen und sechs Paar Pferde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chmel361&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Antonín Chmel Pavillon Prague Exhibition 1891.jpg|miniatur|Anzeige im Katalog zur [[Prager Jubiläumsausstellung 1891]] mit Räucherkammer und Schutzmarke rechts oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chmel, Antonin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:K.u.k. Hoflieferant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königlicher Hoflieferant (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königlich Bayerischer Hoflieferant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Prag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Königreich Böhmen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Prag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chmel, Antonín&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Chmel, Anton&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=böhmischer Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Oktober 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Říčany]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. September 1898&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Vinohrady]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;URTh</name></author>
	</entry>
</feed>