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	<title>Antithetik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T06:41:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Antithetik&amp;diff=581949&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Godihrdt: Kleinkram</title>
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		<updated>2025-03-14T09:01:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antithetik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist abgeleitet vom griechischen ἀντίθεσις. Neben der altertümlichen bis klassischen Verwendung gibt es im heutigen Sprachgebrauch divergierende Bedeutungen. Gemeinsam ist ihnen die Beschreibung eines allgemeinen begrifflichen Gegensatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1. Philosophie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Antithetik&amp;#039;&amp;#039; ist allem Anschein nach erst durch [[Immanuel Kant]] zu einem spezifisch philosophischen Terminus geworden. Davor findet er sich vereinzelt als Adjektiv in der antiken Rhetorik und Skepsis. Häufiger zitiert wird im 18. Jh. eine Stelle aus den ‹Grundzügen der Pyrrhonischen Philosophie› des Sextus Empiricus, in der von einer δύναμις ἀντιθετικὴ φαινομένων τε καὶ νοουμένων (einem Vermögen der Entgegensetzung von Wahrgenommenem und Gedachtem) die Rede ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Historisches Wörterbuch der Philosophie, Schwabe AG Verlag Basel, auf [https://www.schwabeonline.ch/schwabe-xaveropp/elibrary/start.xav?start=%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27verw.antithetik%27%20and%20%40outline_id%3D%27hwph_verw.antithetik%27%5D Schwabeonline.ch], abgerufen am 11.&amp;amp;nbsp;Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adjektiv ist &amp;#039;&amp;#039;antithetisch&amp;#039;&amp;#039;. Die Gegenbegriffe sind [[Thetik]] bzw. thetisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2. Allgemeiner Ambivalenzbegriff ==&lt;br /&gt;
Unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Antithetik&amp;#039;&amp;#039; versteht man die häufige Verwendung inhaltlicher Gegensätze in der [[Lyrik]] des [[Barock]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel dabei war es, den [[Ambivalenz|Zwiespalt]] des [[Mensch]]en mit der [[Natur]], [[Gott]] oder der [[Welt]] darzustellen. Einige Kontraste in den Werken jener Zeit waren:&lt;br /&gt;
* Diesseits und Jenseits&lt;br /&gt;
* Spiel und Ernst&lt;br /&gt;
* Schein und Sein&lt;br /&gt;
* Wollust und Tugend&lt;br /&gt;
* [[Erotik]] und [[Askese]]&lt;br /&gt;
* irdisches und himmlisches Leben&lt;br /&gt;
* „[[Carpe diem]]“ (lat. „Nutze den Tag“) und „[[Memento mori]]“ (lat. „Bedenke, dass Du sterben wirst“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele dieser Widersprüche stehen im Zusammenhang mit dem damaligen Lebensmotto der &amp;#039;&amp;#039;[[Vanitas]]&amp;#039;&amp;#039; (lat. „Vergänglichkeit“), welche einen großen Einfluss auf die Werke des Barock hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schriftsteller, die Antithetik in ihren Werken aufgriffen, waren [[Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau]], [[Paul Fleming]] und [[Andreas Gryphius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Antithese]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* „Texte, Themen und Strukturen - Deutschbuch für die Oberstufe“, [[Cornelsen Verlag]]&lt;br /&gt;
* „[[Bertelsmann]] – Die Deutsche Rechtschreibung (Duden)“&lt;br /&gt;
* Mitschriften aus dem Deutschunterricht der Jahrgangsstufe 12 des Landes Brandenburg&lt;br /&gt;
* https://www.literaturwelt.com/barock/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Godihrdt</name></author>
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