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	<title>Antipyrese - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T03:53:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Antipyrese&amp;diff=961865&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 4. Januar 2025 um 17:23 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antipyrese&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[symptom]]atische Behandlung des [[Fieber]]s durch Medikamente oder kühlende äußere Anwendungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schon in vorchristlichen Zeiten wurden fiebernde Menschen äußerlich gekühlt. [[Weiden (Botanik)|Weidenblätter]] und -rinde wurde ebenfalls schon von den alten Ägyptern und assyrischen Ärzten verwendet, um Fieber und Schmerzen zu mildern. Dies wurde ebenfalls von [[Hippokrates von Kos|Hippokrates]] empfohlen. Weidenrinde enthält [[Salicylsäure]]. Die alten Römer, die alten Chinesen, die amerikanische [[Indigene Völker|indigene Bevölkerung]] und südafrikanische [[Khoi Khoi]] kannten deren schmerzlindernde und fiebersenkenden Eigenschaften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mackowiak PA History&amp;quot;&amp;gt;P. A. Mackowiak: &amp;#039;&amp;#039;Brief history of antipyretic therapy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Clinical Infectious Diseases]].&amp;#039;&amp;#039; Band 31 Suppl 5, Oktober 2000, S.&amp;amp;nbsp;S154–S156, {{ISSN|1058-4838}}. [[doi:10.1086/317510]]. PMID 11113017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1849 isolierte der französische Pharmazeut [[Henri Leroux]] erstmals reines [[Salicin]] aus der Weide und zeigte dessen antipyretische Eigenschaften. 1858 hydrolysierte der italienische Chemiker [[Raffaele Piria]] Salicin zu Salicylalkohol und [[Salicylsäure]]. 1874 beschrieb der Deutsche [[Hermann Kolbe]] die chemische Struktur der Salicylsäure und produzierte sie erstmals industriell als Natriumsalicylat, das schnell populär wurde zur Behandlung einer Reihe entzündlicher Erkrankungen, aber unangenehm schmeckte. Dies verbesserte 1897 der deutsche Chemiker [[Felix Hoffmann (Chemiker)|Felix Hoffmann]], ein Angestellter der Firma [[Bayer AG]], als er den Ausgangsstoff zu [[Acetylsalicylsäure]] acetylierte, was 1899 als Aspirin patentiert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mackowiak PA History&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurde noch eine Reihe anderer antipyretischer Wirkstoffe entdeckt und in die Medizin eingeführt: 1887 das [[Phenacetin]], 1888 das [[Paracetamol]], 1896 das [[Aminophenazon|Pyramidon]], 1949 das [[Phenylbutazon]], 1963 das [[Indometacin]]. Bis 1971 war wenig bekannt über die Mechanismen, durch die Acetylsalicylsäure und die anderen Medikamente ihre Wirksamkeit entfalteten. Erst in den 1960er- und 1970er-Jahren wurden antipyretische Wirkstoffe als Hemmstoffe der [[Cyclooxygenase]]n erkannt und ihre Wirkung damit auch auf biochemischer Ebene verständlicher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mackowiak PA History&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Therapie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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