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	<title>Antilogie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T15:21:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Antilogie&amp;diff=940725&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MarieMartin74: Weitere stilistische Verbesserung</title>
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		<updated>2025-06-16T21:14:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weitere stilistische Verbesserung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antilogie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (griech. ἀντιλογία: Widerspruch, Widerrede) bezeichnet als Begriff der [[Rhetorik]] einen [[Widerspruch]], der in den Worten oder Begriffen einer Aussage liegt. In engerem Sinne bezeichnet er Anteile an der rhetorischen Methode antiker [[Skeptizismus|Skeptiker]], stets die gegensätzliche Position als ebenfalls gerechtfertigt auszuweisen. Im Sinne der formalen [[Logik]] wird Antilogie auch synonym mit [[Kontradiktion|Falsum]] (lat. das Falsche) und damit als Gegenbegriff zur [[Tautologie (Logik)|Tautologie]] (die unter jeder Wahrheitswertebelegung wahr ist) gebraucht und bezeichnet eine Aussagenfunktion, die unabhängig von ihren Argumenten immer den Wert falsch ergibt. Die einfachsten Funktionen dieser Art sind die monadischen und dyadischen Antilogien (die nur ein bzw. zwei Argumente führen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Antilogie&amp;#039;&amp;#039; ist nicht zu verwechseln mit &amp;#039;&amp;#039;Antilogismus&amp;#039;&amp;#039;, der von [[Christine Ladd-Franklin]] vorgeschlagenen Alternative zur klassischen [[Syllogistik]] (die Grundidee ist, nicht mit zwei Prämissen und einer Conclusio, sondern stets mit drei zusammen widersprüchlichen Aussagen –&amp;amp;nbsp;den ursprünglichen Prämissen und der Verneinung der ursprünglichen Konklusion&amp;amp;nbsp;– zu operieren, so dass Reihenfolge und Verteilung auf Personen unerheblich wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die skeptische [[Epoché|Urteilsenthaltung]] wurde damit begründet, je eine widersprechende These als in gleichem Grade gerechtfertigt zu verteidigen. In diesem Sinne wird das Wort zur Bezeichnung der skeptischen Methode verwendet bei [[Protagoras]] (der ein nicht erhaltenes Werk mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Antilogiai&amp;#039;&amp;#039; verfasste, dessen relativistischer Wahrheitsbegriff im &amp;#039;&amp;#039;[[Protagoras (Platon)|Protagoras]]&amp;#039;&amp;#039; von Platon prominent kritisiert wird), [[Plutarch]], [[Diogenes Laertius]] u.&amp;amp;nbsp;a. Als Methode ohne skeptische Zielrichtung (teils unspezifischer im Sinne des Prinzips &amp;#039;&amp;#039;in utrumque partem&amp;#039;&amp;#039;, das –&amp;amp;nbsp;prominent von [[Aristoteles]] vertreten&amp;amp;nbsp;– fordert, stets die Gegenseite zu bedenken) sind Schriften von [[Theophrastos von Eresos|Theophrast]], [[Cicero]] und [[Karneades]] die wichtigsten Belege.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Antinomie]]&lt;br /&gt;
* [[Kontradiktion]]&lt;br /&gt;
* [[Paradoxon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Antilogie in der Antike ===&lt;br /&gt;
*M. Emsbach: &amp;#039;&amp;#039;Sophistik als Aufklärung. Untersuchungen zu Protagoras&amp;#039;&amp;#039;, 1980.&lt;br /&gt;
*[[Ernst Heitsch|E. Heitsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Buchtitel des Protagoras&amp;#039;&amp;#039;, in: Hermes. Z. Klass. Philol. 97 (1969)&lt;br /&gt;
*M. Untersteiner: &amp;#039;&amp;#039;Studi sulla sofistica. Le Antilogie di Protagora&amp;#039;&amp;#039;, in: Antiquitas 1947–1950, 2-5&lt;br /&gt;
*[[Alfons Weische|A. Weische]]: &amp;#039;&amp;#039;Art. Antilogie, I.&amp;#039;&amp;#039;, in: Historisches Wörterbuch der Philosophie, Bd. 1, 392&lt;br /&gt;
* A. Weische: &amp;#039;&amp;#039;Cicero und die Neue Akademie. Zur Entstehung und Geschichte des antiken Skeptizismus&amp;#039;&amp;#039;, 2. Aufl. Münster, Westfalen 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antilogie in der formalen Logik ===&lt;br /&gt;
* [[Albert Menne]]: &amp;#039;&amp;#039;Art. Antilogie, II.&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Historisches Wörterbuch der Philosophie]], Bd. 1, 392&lt;br /&gt;
* [[Joseph Maria Bochenski|Joseph M. Bochenski]] / Albert Menne: &amp;#039;&amp;#039;Grundriß der Logistik&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn: Schöningh 1965, 25. 32.&lt;br /&gt;
* Albert Menne: &amp;#039;&amp;#039;Zur Stufenkoppelung monadischer bivalenter Funktoren&amp;#039;&amp;#039;, in: Albert Menne / Alexander Wilhelmy / Helmut Angstl: Kontrolliertes Denken. Untersuchungen zum Logikkalkül und zur Logik der Einzelwissenschaften. Freiburg i.Br. – München: Alber 1951.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rhetorischer Begriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophische Logik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aussagenlogik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MarieMartin74</name></author>
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