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	<title>Antikolonialdenkmal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Antikolonialdenkmal&amp;diff=368972&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koschi73: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-03-18T05:44:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Antikolonialdenkmal Bremen -msu-2022-9798-.jpg|mini|Antikolonialdenkmal in Bremen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antikolonialdenkmal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Mahnmal]] in [[Bremen]] in der Form eines [[Elefanten]] aus [[Backstein]]. Es befindet sich im [[Nelson-Mandela-Park (Bremen)|Nelson-Mandela-Park]] im Stadtteil [[Schwachhausen]], Ortsteil Bürgerweide-Barkhof gegenüber dem [[Hermann-Böse-Gymnasium]] und in der Nähe des [[Bremen Hauptbahnhof|Hauptbahnhofs]]. Es wurde ursprünglich als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reichskolonialehrendenkmal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 1931 errichtet, im Juli 1932 eingeweiht und galt der [[Deutscher Kolonialismus in der Zeit des Nationalsozialismus|Kolonialbewegung]] von da an als zentrales deutsches Kolonialdenkmal.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Zeller: &amp;#039;&amp;#039;Kolonialdenkmäler und Geschichtsbewußtsein. Eine Untersuchung der kolonialdeutschen Erinnerungskultur.&amp;#039;&amp;#039; IKO, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-88939-544-9, S.&amp;amp;nbsp;151 (zugleich Dissertation, Techn. Universität zu Berlin, 1998).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1989 wurde es zu einem &amp;#039;&amp;#039;Antikolonialdenkmal&amp;#039;&amp;#039; [[Umgewidmetes Denkmal|umgewidmet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus heimatgeschichtlichen und künstlerischen Gründen ist das „Anti-Kolonial-Denk-Mal“ seit dem Jahr 2008 ein eingetragenes Denkmal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP-HB LfD|1771|Denkmaldatenbank des LfD}}; {{Internetquelle |url=https://www.denkmalpflege.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen160.c.1982.de |titel=Denkmal ist jetzt Denkmal |titelerg=„Elefant“ in der Gustav-Deetjen-Allee steht unter Denkmalschutz |hrsg=denkmalpflege.bremen.de |abruf=2011-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Pflege des Denkmals wurde 2009 dem gemeinnützigen Verein &amp;#039;&amp;#039;Der Elefant!&amp;#039;&amp;#039; übertragen, der zu „Vielfalt, Toleranz und Kreativität durch Bildung, Kunst und Kultur“ rund um den Elefanten beitragen will.&amp;lt;ref&amp;gt;Weser Report: &amp;#039;&amp;#039;Elefantöses Festival für Vielfalt. Verein „Der Elefant!“ kündigt für den 12. Juni ein großes Open-Air am Denkmal an&amp;#039;&amp;#039;. KPS&amp;amp;nbsp;Verlagsgesellschaft, Bremen 24.&amp;amp;nbsp;Mai&amp;amp;nbsp;2009.&amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.der-elefant-bremen.de/ Zum Selbstverständnis von &amp;#039;&amp;#039;Der Elefant!&amp;#039;&amp;#039; e.&amp;amp;nbsp;V. siehe auch dessen Internetstartseite und die dort abrufbare Vereinssatzung.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorläufer ==&lt;br /&gt;
Bereits 1908 wurde in Berlin ein Kolonialkriegerdenkmal geplant, das den auf außereuropäischem Boden gefallenen Deutschen gewidmet werden sollte. Der Reichskanzler [[Bernhard Fürst von Bülow]] setzte sich für dieses Projekt ein, das auf Beschluss des Reichstages genehmigt wurde. 1913 wurde der Wettbewerb für dieses Objekt ausgeschrieben, den der Bildhauer [[Fritz Behn]] mit der Darstellung eines afrikanischen Elefanten gewann. Der Entwurf wurde kritisiert und abgelehnt. Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] schrieb im Juni 1914 einen neuen Wettbewerb aus, der jedoch bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] verschoben und nicht mehr realisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Idee und Planung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Antikolonialdenkmal HB2013.jpg|mini|links|Ansicht von links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] fiel es der politischen und wirtschaftlichen Elite Bremens schwer, sich mit dem Verlust der deutschen Kolonien abzufinden. Schließlich hatte die Stadt während der Kolonialzeit durch den Handel mit Übersee stark profitiert. Hamburger und Bremer Kaufleute waren wichtige Initiatoren der deutschen Kolonialbewegung, weil sie ihre weltweiten Handelsplätze staatlich gesichert haben wollten („Die Flagge folgt dem Handel“). Herausragende Person war hierbei der Bremer Kaufmann [[Adolf Lüderitz]], der die erste Kolonie [[Deutsch-Südwestafrika]] (Namibia) erwarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er und 1930er Jahren sprachen sich viele der alten Handelsfirmen für den Wiedergewinn der deutschen Kolonien und für eine Rückkehr des deutschen Handels nach Afrika aus. Um diese Idee zu bestärken, um auf die Vergangenheit zu verweisen und um den Anspruch an die Kolonien aktuell aufleben zu lassen, plädierten nationale Kräfte für die Errichtung eines entsprechenden Mahnmals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Reichskolonialehrendenkmal“, wie die Bezeichnung offiziell lautete, ging auf einen Antrag der kolonialen Arbeitsgemeinschaft Bremen vom September 1926 zurück. Nach heftigen Debatten erteilte die Bürgerschaft erst im Januar 1931 ihre Zustimmung, die einen Monat später durch einen Beschluss des Senats bestätigt wurde. Nach einigen gescheiterten Anträgen zur offiziellen Einweihung des Denkmals (man befürchtete, dass dieses Monument weniger an die Gefallenen erinnern als vielmehr kolonialer Propaganda dienen sollte) wurde diese erst im Juni des Folgejahres nach ständigem Drängen der [[Deutsche Kolonialgesellschaft|Deutschen Kolonialgesellschaft]] durch Senatsbeschluss genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals – Fritz Behn.jpg|mini|hochkant|Fritz Behn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zehn Meter hohe, aus dunkelroten Oldenburger [[Klinker]]n gemauerte [[Monument]] in der Form eines Elefanten wurde 1932 nach einem Entwurf des Bildhauers [[Fritz Behn]] durch den Architekten [[Otto Blendermann]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die figürliche Darstellung des Elefanten geht in ein [[Zwölfeck|zwölfeckiges]] Sockelstück über und ruht auf einer weiteren, 15&amp;amp;nbsp;mal 11,20&amp;amp;nbsp;m großen und 1,50&amp;amp;nbsp;m hohen Sockelstufe. Das Monument ist mit den beiden Sockeln vom Boden aus 10&amp;amp;nbsp;Meter hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Längsseiten des Unterbaus (Krypta) befanden sich jeweils drei Fenster zur Beleuchtung des halbunterirdisch liegenden Gewölberaums, den man an der Kopfseite des Elefanten über sechs Stufen und ein bronzenes Tor betreten konnte. In der Krypta befand sich auf einem steinernen Tisch ein Buch, in dem die 1.490&amp;amp;nbsp;Namen der im Ersten Weltkrieg in den [[Deutsche Kolonien und Schutzgebiete|deutschen Kolonien]] gefallenen Soldaten verzeichnet waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date=2021-05-12 |url=http://www.weltkriegsopfer.de/Namensregister-DENKMAL-Gedenkbuch-Kolonialtruppe-1914-1918_Friedhofdetails_1_14904.html |text=Abschriften des Gedenkbuches auf weltkriegsopfer.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.denkmalprojekt.org/2014/bremen_kolonial-ehrenmal_gedenkbuch_teil-Kiautschou.html Abschrift des Gedenkbuchs auf denkmalprojekt.org (eingesehen am 2. August 2024)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die geehrten Toten lagen, in dieser symbolischen Darstellung des Ehrenmals, unter afrikanischem Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1945 konnte man über der Tür zur [[Krypta]] die in [[Terrakotta]]tafeln gebrannte Inschrift &amp;#039;&amp;#039;Unseren Kolonien&amp;#039;&amp;#039; lesen, und an den Seiten des Denkmals erinnerten ebenfalls in Terrakottatafeln die Namen der [[Deutsche Kolonien|deutschen Kolonien]] in Afrika ([[Kamerun (deutsche Kolonie)|Kamerun]], [[Deutsch-Ostafrika]], [[Deutsche Kolonie Togo|Togo]], [[Deutsch-Südwestafrika]]) sowie die Namen der Kolonien im Pazifik, [[Deutsch-Neuguinea]] und [[Deutsch-Samoa]], an die Zeit des [[Kolonialismus]]. Auf der Rückseite des Monumentsockels befanden sich zwei Portraitmedaillons mit Bildnissen des Bremer Kaufmanns [[Franz Adolf Eduard Lüderitz|Franz Adolf Lüderitz]] und des Generals [[Paul von Lettow-Vorbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge ständiger Renovierungen und Instandsetzungen des Denkmals wurden die Inschriften abgenommen, und bei einer Umnutzung der Krypta als Abstellraum wurde das Totenbuch in das [[Staatsarchiv Bremen]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|KolonialehrenmalEinweihung}}Einweihung ==&lt;br /&gt;
Am 6. Juli des Jahres 1932 fand schließlich unter Teilnahme aller norddeutschen Rundfunksender und des [[Deutschlandsender]]s die Einweihung statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BN-187-3Schluss&amp;quot;&amp;gt;[[Bremer Nachrichten]]: &amp;#039;&amp;#039;Einweihung des deutschen Kolonial-Ehrenmals&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe Nr. 187 vom 7. Juli 1932, Schünemann, Bremen 1932, Drittes Blatt (Schluss des Artikels), [https://suche.suub.uni-bremen.de/peid=B16593833&amp;amp;Exemplar=1&amp;amp;LAN=DE Mikrofilmsammlung SuUB].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Vorgeschichte sowie der ursprünglich in den Bremer Nachrichten am 7. Juli 1932 erschienene ganzseitige Artikel zum Einweihungsfestakt findet sich ausführlich in: Heinz Gustafsson: &amp;#039;&amp;#039;Namibia, Bremen und Deutschland. Ein steiniger Weg zur Freundschaft&amp;#039;&amp;#039;. Aschenbeck&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Holstein, Delmenhorst/Berlin&amp;amp;nbsp;2003, ISBN 3-932292-40-5, S.&amp;amp;nbsp;303&amp;amp;nbsp;ff bzw. S.&amp;amp;nbsp;313&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts des großen Andrangs von Schaulustigen bei dem sehr warmen Sommerwetter sorgte die Polizei für eine Absperrung des Festplatzes.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bremer Nachrichten]]: &amp;#039;&amp;#039;Einweihung des deutschen Kolonial-Ehrenmals&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe Nr. 187 vom 7. Juli 1932, Schünemann, Bremen 1932, Drittes Blatt (Einleitung des Artikels), [https://suche.suub.uni-bremen.de/peid=B16593833&amp;amp;Exemplar=1&amp;amp;LAN=DE Mikrofilmsammlung SuUB].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster Redner sprach [[Eduard Achelis]], Vorsitzender der Abteilung Bremen der Deutschen Kolonialgesellschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Zwei Bildnisse trägt der Sockel des Denkmals, sie zeigen den Anfang kolonialer Tätigkeit in dem ersten Erwerber deutschen Koloniallandes, den Bremer [[Adolf Lüderitz]], und den letzten Kampf um den Kolonialbesitz in General von Lettow-Vorbecks Erscheinung. […] Möge in dieser weihevollen, unseren Kolonien gewidmeten Stunde das ganze deutsche Volk hinzutreten und, von gleichem Geiste wie beseelt, geschlossen der Welt entgegenrufen: Fort mit dem Geschehen der Vergangenheit, mit Lüge und Verleumdung; wir Deutsche verlangen unser Recht. Die Anerkennung notwendiger Lebensbedingungen. Unverzügliche Rückgabe unseres eigenen Landes, ehrlich erworbenes und ehrlich verwaltetes Gut, von unseren Vätern uns hinterlassenes teures Erbe: die deutschen Kolonien.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|SpittaRedeEinw}}Der zweite Redner der Veranstaltung, Bürgermeister [[Theodor Spitta|Spitta]], machte gegen Ende seiner Rede auf das neue Kolonial-Ehrenmal zu dessen Funktion deutlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Möge es auch ein Symbol sein für die unverjährten und unverjährbaren Rechte Deutschlands auf gleichberechtigte koloniale Betätigung in der Welt.&amp;lt;br /&amp;gt; Möge es vor allem die lebenden und kommenden Geschlechter an den Opfertod unserer Kolonialkrieger erinnern und uns mahnen, bei der Arbeit für Deutschlands Wiederaufbau unseren Gefallenen nachzueifern in Pflichttreue, Opferbereitschaft und Liebe zum Vaterlande.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Bremer Nachrichten]]&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Einweihung des deutschen Kolonial-Ehrenmals&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe Nr. 187 vom 7. Juli 1932, Schünemann, Bremen 1932, Drittes Blatt (Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister Spitta&amp;#039;&amp;#039;), [https://suche.suub.uni-bremen.de/peid=B16593833&amp;amp;Exemplar=1&amp;amp;LAN=DE Mikrofilmsammlung SuUB].&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als dritter Redner wies der stellvertretende Präsident der Deutschen Kolonialgesellschaft [[Friedrich von Lindequist|Lindequist]] auf die Größe des deutschen „Kolonialreich[s] von der fast sechsfachen Ausdehnung Deutschlands“ hin: „zu schmal“ sei für ein 65-Millionen-Volk nach dem Verlust der Kolonien „die wirtschaftliche Basis, zu eng der Lebensraum geworden“. So verlangte er „vor allem [[Volk ohne Raum|Raum in eigenen Siedlungsgebieten für unsere deutschen Volksgenossen]]“. „Deshalb“, so Lindequists programmatische Ausführungen weiter,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=[…] läßt die Deutsche Kolonialgesellschaft es sich angelegen sein, die Jugend für den kolonialen Gedanken zu gewinnen und hat hierbei stetig wachsenden Erfolge zur verzeichnen. Auch bei den politischen Parteien ist das koloniale Interesse in letzter Zeit erheblich im Wachsen begriffen. Dies im Zusammenhalt mit der Tatsache, daß das deutsche Volk schon einmal in der Zeit des [[Aufstand der Herero und Nama|großen westafrikanischen Aufstandes]] in leidenschaftliche Erregung für die koloniale Sache versetzt wurde, was bei den Reichstagswahlen des Jahres 1907 zu einem Siege der Freunde der Kolonialpolitik und zur Errichtung des [[Reichskolonialamt]]s genau vor 25 Jahren führte, berechtigt uns zu der Hoffnung, daß auch jetzt die noch Zaudernden von der anschwellenden kolonialen Welle mit fortgerissen werden, auf daß wieder deutsch werde, was einmal deutsch war.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Bremer Nachrichten]]&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Einweihung des deutschen Kolonial-Ehrenmals&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe Nr. 187 vom 7. Juli 1932, Schünemann, Bremen 1932, Drittes Blatt (Abschnitt &amp;quot;Exzellenz von Lindequist,&amp;quot;), [https://suche.suub.uni-bremen.de/peid=B16593833&amp;amp;Exemplar=1&amp;amp;LAN=DE Mikrofilmsammlung SuUB].&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als vierter Redner sprach [[Paul von Lettow-Vorbeck|General von Lettow-Vorbeck]] in der alten Uniform der [[Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika|Kaiserlichen Schutztruppe]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ein großes Volk muss Kolonien haben, um leben zu können. Ein großes Volk treibt Kolonialpolitik nicht nur, um Kultur zu verbreiten, ein großes Volk treibt Kolonialpolitik in erster Linie seiner selbst willen. Nicht eine Weltmission ist die Hauptsache, es gilt eine nationale Notwendigkeit. Ohne Kolonien muss ein blühendes Volk ersticken. Kolonien sind der Ausdruck der Kraft einer Nation […].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Deutschlandlied]] wurden in der Krypta des Denkmals Gedenk-Kränze niedergelegt, unter anderem vom [[Senat der Freien Hansestadt Bremen|Senat]], von der [[Bremische Bürgerschaft|Bürgerschaft]], der [[Handelskammer Bremen]], von [[Reichswehr]] und [[Reichsmarine]], vom [[Marine-Offizier-Vereinigung|Marine-Offizier-Verband]], vom [[Norddeutscher Lloyd|Norddeutschen Lloyd]] sowie von den [[Deutsche Kolonialgesellschaft|Kolonial]]- und [[Kriegerverein|Kriegerverbänden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ehrenkompanie der [[Reichswehr]] und die Fahnenabordnungen der Kolonialkrieger, Kriegervereine und Kriegerverbände unterstrichen den offiziellen Charakter der Festveranstaltung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BN-187-3Schluss&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zusammenhang zwischen dem deutschen Kolonialismus, seinen rücksichtslosen Kolonialkriegen und Hitlers späterem [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Vernichtungsfeldzug im Osten]] ist in der Geschichtswissenschaft ein aktuell umstrittenes Thema.&amp;lt;ref&amp;gt;Philip Geck, Anton Rühling: [https://www.freiburg-postkolonial.de/Seiten/iz3w2008-KD-Geck-Ruehling.htm#top freiburg-postkolonial.de &amp;#039;&amp;#039;Vorläufer des Holocaust? – Die Debatte um die (Dis-)Kontinuität von Kolonialismus und Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Zimmerer, Joachim Zeller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Völkermord in Deutsch-Südwestafrika: der Kolonialkrieg (1904–1908) in Namibia und seine Folgen.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links, Berlin 2003, ISBN 3-86153-303-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reden von 1932 zur Einweihung des „Kolonial-Ehrenmals“ in Bremen spiegeln viel von dem Zeitgeist wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwidmung zum Antikolonialdenkmal ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Antikolonialdenkmal Bremen-msu-9789-.jpg|mini|Von der [[IG Metall Jugend]] gefertigte Gedenktafel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Entschließung der Bremer Bürgerschaft vom 19. September 1989 folgte man der in Den Haag gestarteten europäischen Aktion &amp;#039;&amp;#039;Städte gegen [[Apartheid]]&amp;#039;&amp;#039;. In der Entschließung heißt es: „Die Stadtbürgerschaft begrüßt […] die laufende Renovierung und Umwidmung des Kolonialdenkmals (der Elefant an der Bürgerweide) zu einem Antikolonialdenkmal und die bereits ausgesprochene Einladung an Präsident [[Sam Nujoma]] zur Einweihung im Frühjahr 1990.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Namibia]] am 21. März 1990 seine erlangte Unabhängigkeit beging, feierte Bremen mit. Kurze Zeit später, am 18. Mai 1990 wurde der Elefant beim Namibia-Freiheitsfest als „Anti-Kolonial-Denk-Mal“ umbenannt. [[Klaus Wedemeier]], der damalige Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen, führte aus: „Kein Kontinent unserer Erde ist durch den europäischen Kolonialismus derart zerstückelt, ökonomisch und ökologisch zerstört und in seiner Identität verletzt worden wie Afrika.“&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Gustafsson: &amp;#039;&amp;#039;Namibia, Bremen und Deutschland. Ein steiniger Weg zur Freundschaft.&amp;#039;&amp;#039; Aschenbeck&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Holstein, Delmenhorst/Berlin&amp;amp;nbsp;2003, ISBN 3-932292-40-5, S.&amp;amp;nbsp;443.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem feierlichen Akt wurde eine große Bronzetafel rechts am Fuß des Denkmals enthüllt. Der Wortlaut dieser zweiteiligen Tafel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Das Deutsche Kolonial-Ehrenmahl&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt;, ein Werk des Münchner Bildhauers [[Fritz Behn]], wurde 1931 von der [[Deutsche Kolonialgesellschaft|Deutschen Kolonialgesellschaft]] Bremen errichtet und am 6. Juli 1932 eingeweiht. Das Ehrenmal war schon damals in Bremen umstritten. An ihm entzündete sich die öffentliche Auseinandersetzung um die Frage nach der Zukunft des Zusammenlebens von Völkern in kolonialer Unterdrückung oder in einem gleichberechtigten Miteinander.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Über einer Krypta erinnerte der steinerne Elefant an die Gefallenen des 1. Weltkrieges in den ehemals deutschen Kolonien Afrikas. Zugleich war der Elefant Ausdruck Deutschlands kolonialer Vergangenheit wie auch der Forderung, neokolonialer Bremer Kreise nach Rückgabe des ehemaligen deutschen Kolonialbesitzes.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=In der NS-Zeit stand der Elefant im Mittelpunkt der Bestrebungen des nationalsozialistischen Bremens, ‚Stadt der Kolonien‘ im ‚Dritten Reich‘ zu werden. Afrikas Probleme sind heute noch mit Kolonialismus, [[Rassismus]] und andauernder Ausbeutung eng verbunden. Afrikas Menschen haben unter grossen Opfern in Befreiungskämpfen erfolgreich Widerstand geleistet. Weltweit haben sich viele Menschen mit ihnen solidarisiert. Unsere Gesellschaft hat begonnen, aus dieser Entwicklung zu lernen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Afrika hat in Bremen neue Freunde gefunden. Dieses Denkmal ist ein Symbol für die Verantwortung, die uns aus der Geschichte erwächst.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Text der Tafel von [[Hartmut Müller]], Manfred Hinz und Gunther Hilliges. Abdruck in: Heinz Gustafsson: &amp;#039;&amp;#039;Namibia, Bremen und Deutschland. Ein steiniger Weg zur Freundschaft.&amp;#039;&amp;#039; Aschenbeck und Holstein, Delmenhorst/Berlin 2003, ISBN 3-932292-40-5, S.&amp;amp;nbsp;439, ebenso im [[Weser-Kurier]] vom 9. November 1989 und im [[Bremer Anzeiger]] vom 30. Dezember 1989.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1996 besuchte der namibische Staatspräsident Sam Nujoma die Hansestadt und enthüllte zusammen mit dem Bürgermeister [[Henning Scherf]] eine weitere Bronzetafel mit der Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Zum Gedenken an die Opfer der deutschen Kolonialherrschaft in Namibia 1884–1914, S. E. Dr. Sam Nujoma, Präsident der Republik Namibia, Dr. Henning Scherf, Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen, Eingeweiht 21. Juni 1996&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. auch: Heinz Gustafsson: &amp;#039;&amp;#039;Namibia, Bremen und Deutschland. Ein steiniger Weg zur Freundschaft.&amp;#039;&amp;#039; Aschenbeck&amp;amp;nbsp;&amp;amp;&amp;amp;nbsp;Holstein, Delmenhorst/Berlin&amp;amp;nbsp;2003, ISBN 3-932292-40-5, S.&amp;amp;nbsp;522.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Schrifttafeln am Antikolonialdenkmal in Bremen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Antikolonialdenkmal Bremen insignia1.jpg&lt;br /&gt;
 Antikolonialdenkmal Bremen insignia2.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kooperationen zwischen Bremen und Namibia ==&lt;br /&gt;
Die Umwidmung des Elefanten war nicht nur ein symbolischer Akt, sondern er wurde zum Beginn einer bis heute anhaltenden Solidarität mit konkreten Ergebnissen. 1990 wurde das Namibia-Projekt als Kooperation zwischen der Universität Bremen (Zentrum für Afrika-Studien) und dem UN-Institut für Namibia in Lusaka und der [[SWAPO]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel der Zusammenarbeit war, der schwarzen Bevölkerung Namibias eine Ausbildung zu ermöglichen, denn die schwarze Bevölkerungsmehrheit war unter der [[Verfassungsgeschichte Namibias|südafrikanischen Verwaltung]] von Ausbildungsmöglichkeiten beinahe ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes sollte die koloniale Vergangenheit des Landes im Unterricht thematisiert werden. Dazu entstand mit Hilfe der Bremer Sozialwissenschaftlerin Helgard Patemann unter anderem ein Buch zur Sozialkunde des Landes mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Our Namibia&amp;#039;&amp;#039;, ein Geschichts- und Geographiebuch über Namibia. Ein weiteres Hauptziel dieses Projektes lag in der Unterstützung beim Aufbau eines neuen Rechtssystems, für das sich [[Manfred O. Hinz|Manfred Hinz]] von der [[Universität Bremen]] engagierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremen und Namibia gründeten im März 1995 einen gemeinsamen Runden Tisch, der in der Bremer Landesvertretung in Bonn eröffnet wurde. Seit 2001 ist Namibias Hauptstadt [[Windhoek]] eine [[Städtepartnerschaft|Partnerstadt]] von Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Antikolonialdenkmal Bremen Omaheke-Stones.jpg|mini|Omaheke-Steine zur Erinnerung an die Opfer der Herero und Nama]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Antikolonialdenkmal Bremen Ohamakari Tafel.jpg|mini|Tafel neben den Omaheke-Steinen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Initiative, die Krypta in den Sommermonaten für kulturelle Veranstaltungen zu nutzen und für die Belebung des kleinen Parks eine Sommerfreiluftgastronomie einzurichten. Als Träger fungiert der als gemeinnützig anerkannte eingetragene Verein „DerElefant!“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 wurde die Krypta renoviert und beleuchtet, und es erfolgte die Reinigung des Monumentes. Das Monument wird von außen angestrahlt. Ebenfalls 2009 wurde ein Erinnerungsort für die Opfer der [[Völkermord an den Herero und Nama|Nama und Ovaherero während des Kolonialkrieges]] in Namibia (1904–1908) in unmittelbarem Dialog mit dem Elefanten errichtet. Dabei wurden Steine aus der [[Omaheke (Landschaft)|Omaheke]]-Wüste in Namibia, in der viele Herero nach der [[Schlacht am Waterberg]] verdursteten, nach Bremen geschafft, um dort zum kreisförmigen Erinnerungsort gestaltet zu werden. Diese Initiative wurde von dem &amp;#039;&amp;#039;gemeinnützigen Verein für&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Vielfalt, Toleranz und Kreativität, DerElefant!&amp;#039;&amp;#039; sowie von der Lokalpolitik, Kulturschaffenden und engagierten Nachbarn gegründet und getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Filmprojekt &amp;#039;&amp;#039;[[16 × Deutschland|16 x Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039; (2013) drehte der Bremer Fernsehmoderator [[Jan Böhmermann]] einen Dokumentarfilm über das Denkmal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kathrin Aldenhoff |url=https://www.weser-kurier.de/kultur/stadtgeschichte-mit-elefant-doc7e3lw72epvm1064hb2pe?reloc_action=artikel&amp;amp;reloc_label=/startseite_artikel,-Stadtgeschichte-mit-Elefant-_arid,678151.html |titel=Stadtgeschichte mit Elefant |sprache=de |abruf=2025-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Martin Donandt]], Senatspräsident von 1920 bis 1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Björn Allmendinger / Steven Heimlich: &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;quot;Bremer Elefant&amp;quot; – ein Antikolonialdenkmal.&amp;#039;&amp;#039; In: Henning Steinführer u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Erinnerung in Niedersachsen und Bremen. 75 Erinnerungsorte&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Band 314). Wallstein Verlag, Göttingen 2021, ISBN 978-3-8353-3872-2, S. 389–395.&lt;br /&gt;
* Rudolf Bauer, Inge Buck, [[Michael Weisser]]: &amp;#039;&amp;#039;DerElefant!&amp;amp;nbsp;– Bilder, Gedichte, Dokumente und historische Quellen.&amp;#039;&amp;#039; sujet Verlag, Bremen 2010, ISBN 978-3-933995-49-0.&lt;br /&gt;
* Heinz Gustafsson: &amp;#039;&amp;#039;Namibia, Bremen und Deutschland. Ein steiniger Weg zur Freundschaft.&amp;#039;&amp;#039; Aschenbeck und Holstein, Delmenhorst/Berlin 2003, ISBN 3-932292-40-5.&lt;br /&gt;
* Jürgen Zimmerer, Joachim Zeller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Völkermord in Deutsch-Südwestafrika: der Kolonialkrieg (1904–1908) in Namibia und seine Folgen.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links, Berlin 2003, ISBN 3-86153-303-0.&lt;br /&gt;
* Gisela Graichen, Horst Gründer: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kolonien. Traum und Trauma.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Berlin 2005, ISBN 3-548-36940-5.&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Lüderitz und der koloniale Mythos. Kolonialbewegungen in Bremen.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Namibia: die Aktualität des kolonialen Verhältnisses. Diskurs. Bremer Beiträge zu Wissenschaft und Gesellschaft 6.&amp;#039;&amp;#039; Universität Bremen, Bremen 1982, ISBN 3-88722-006-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Kolonial-Ehrenmal zum Anti-Kolonial-Denk-Mal.&amp;#039;&amp;#039; Senator für Häfen, überregionalen Verkehr und Außenhandel / Landesamt für Entwicklungszusammenarbeit, Bremen 1996, {{DNB|941118681}}.&lt;br /&gt;
* Joachim Zeller: &amp;#039;&amp;#039;Kolonialdenkmäler und Geschichtsbewußtsein. Eine Untersuchung der kolonialdeutschen Erinnerungskultur.&amp;#039;&amp;#039; IKO, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-88939-544-9 (zugleich Dissertation. Technische Universität, Berlin 1998).&lt;br /&gt;
* Joachim Zeller: &amp;#039;&amp;#039;Ein Elefant für Berlin und Bremen. Vom Kolonialkriegerdenkmal zum antikolonialen Mahnmal&amp;#039;&amp;#039;, in: Michael Falser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-koloniale Baukulturen. Eine globale Architekturgeschichte in 100 visuellen Primärquellen&amp;#039;&amp;#039;. Passau: Klinger 2023, S. 296–299.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Antikolonialdenkmal Bremen|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{WP-HB k:|reichskolonial-ehrenmal.html|k: kunst im öffentlichen raum bremen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.taz.de/pt/2002/01/02/a0203.nf/text Thomas Gebel: &amp;#039;&amp;#039;Schwachhausen und die SWAPO.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die tageszeitung|taz]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Januar 2002.&lt;br /&gt;
* [http://www.der-elefant-bremen.de/ Trägerverein &amp;#039;&amp;#039;„DerElefant!“ e.&amp;amp;nbsp;V. – Gemeinnütziger Verein für Vielfalt, Toleranz und Kreativität durch Bildung, Kunst und Kultur&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.uebersee-museum.de/ Überseemuseum Bremen]&lt;br /&gt;
* Fotos des Denkmals von der Kolonialtagung in Bremen 1938, Bildbestand der Deutschen Kolonialgesellschaft in der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main: [https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/kolonialesbildarchiv/nav/classification/11349071?&amp;amp;facets=keyword%3D%22Colonial%20monument%22], [https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/kolonialesbildarchiv/nav/classification/11349058?&amp;amp;facets=keyword%3D%22Colonial%20monument%22]&amp;lt;!-- ehemals: [http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/CD/7201/3261/4011/7201_3261_4011_0061.jpg], [http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/CD/7201/3261/4011/7201_3261_4011_0054.jpg], [http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/CD/7201/3261/2644/7201_3261_2644_0080.jpg], [http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/CD/7201/3261/2644/7201_3261_2644_0079.jpg], [http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/CD/7201/3261/2644/7201_3261_2644_0078.jpg], [http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/CD/7201/3261/2644/7201_3261_2644_0038.jpg], [http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/CD/7201/3261/2644/7201_3261_2644_0036.jpg], [http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/CD/7201/3261/2644/7201_3261_2644_0034.jpg], [http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/CD/7201/3261/2644/7201_3261_2644_0029.jpg] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erwin Miedtke: Rede zur Buchpremiere des Titels „DerElefant!“ vom 9. März 2010 in der Zentralbibliothek Bremen. http://www.der-elefant-bremen.de/aktion_10/rede_miedtke.html&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.radiobremen.de/fernsehen/produktionen/dokumentationen/janboehmermann116.html |wayback=20131007013129 | text=Auf den Spuren des Bremer Elefanten}} auf radiobremen.de vom 27. September und 2. Oktober 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53.08408|EW=8.81751|type=landmark |region=DE-HB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mahnmal in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Namibia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skulptur in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skulptur (1932)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Kolonialgeschichte (Afrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elefant in der Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwachhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgewidmetes Denkmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteinarchitektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-namibische Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte des Ersten Weltkriegs in der Freien Hansestadt Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierskulptur|Elefant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antikolonialismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
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