<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Antiker_Faustkampf</id>
	<title>Antiker Faustkampf - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Antiker_Faustkampf"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Antiker_Faustkampf&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T21:27:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Antiker_Faustkampf&amp;diff=158253&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-28347-11: /* Wettkampfablauf */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Antiker_Faustkampf&amp;diff=158253&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-10T13:44:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wettkampfablauf&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Boxer of quirinal.jpg|mini|Der Faustkämpfer vom Quirinal: Griechische Statue eines Faustkämpfers aus dem 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Faustkampf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|πυγμή|pygmē}} [wörtlich: „Faust“]; {{lang|grc|πύξ|pyx}} [wörtlich: „fäustlings, mit der Faust“]; {{lang|grc|πυγμαχία|pygmachia}}, seltener {{lang|grc|πυγμομαχία|pygmomachia}}, „Faustkampf“&amp;lt;!-- Pygmahia ist ein unübliche Transkription und Pyxmachia ist nicht belegt; deutschsprachige Webfunde für beide Bezeichnungen gehen auf eine frühere Version dieses Artikels zurück, letzte Version vor Korrekur: [[Spezial:PermaLink/203266429]] --&amp;gt;; {{laS|pugilatus}} und {{lang|la|pugilatio}} [seltener {{lang|la|pugillatus/&amp;lt;wbr 7&amp;gt;pugillatio}}]) ist ein Kampf, bei welchem sich zwei Kontrahenten mit den Fäusten bekämpfen. Oft wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Faustkampf&amp;#039;&amp;#039; benutzt, um den antiken Faustkampf vom modernen Faustkampf, dem [[Boxen]], abzugrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Faustkampf war erstmals im Jahre [[688 v. Chr.]] Disziplin bei den 23. [[Olympische Spiele|Olympischen Spielen]] des [[Altertum]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;paus&amp;quot;/&amp;gt; Im [[antike]]n [[Rom]] wurde der Faustkampf vor allem bei [[Gladiator]]enkämpfen (Lederriemen mit Metalldornen) vorgeführt. Es lässt sich jedoch nicht genau festlegen, wie alt der Faustkampf wirklich ist, da aus Darstellungen aus dem Altertum hervorgeht ([[Mesopotamien]], [[Altes Ägypten|Ägypten]], [[Geschichte Kretas|Kreta]]), dass auch ähnliche Kämpfe zu jener Zeit ausgetragen wurden. Beim Kampf kamen die Hände zum Einsatz. Die Kämpfer banden sich lange, lederne Schlagriemen &amp;#039;&amp;#039;([[Cestus (Waffe)|caestus]])&amp;#039;&amp;#039; netzartig um Hände und Unterarme, wobei der Daumen frei blieb. Einerseits sollten die Riemen die Hand schützen, andererseits die Schläge wirksamer machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Faustkämpfer Mosaik.jpg|mini|Spätrömische Kampfszenerie von Faustkämpfern aus dem 4. Jahrhundert; deutlich sind die angebrachten Dornen an den Schlagriemen erkennbar]]&lt;br /&gt;
== Wettkampfablauf ==&lt;br /&gt;
Es wurde vor allem gegen die empfindlichen Körperteile geschlagen, wie zum Beispiel Zähne, Ohren, Nase oder Kiefer. Regeln wie beim heutigen [[Boxen]] gab es nicht, der Ablauf eines solchen Kampfes ist mit dem heutigen Boxen nicht vergleichbar. Den Kämpfern war es zum Beispiel auch erlaubt, hochzuspringen und von oben zuzuschlagen. Der schnelle Schlagabtausch der Kämpfer führte oftmals zu schweren Verletzungen, da es eine Körperdeckung oder eine Einteilung der Kämpfer in Gewichtsklassen wie beim heutigen Boxen nicht gab. Erst in der Weiterentwicklung der Kampftechniken kam in römischer Zeit nun auch die Defensiv- und Kontertaktik zur Anwendung, zum einen durch Block- und zum anderen durch Ausweichmanöver. Ein Kampf konnte dann mehrere Stunden dauern. Hier war dann bei technisch gleichwertigen [[Melankomas|Gegnern]] der Konditionszustand das ausschlaggebende Kriterium über Sieg oder Niederlage. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Antike Reliefplatten mit Darstellung zweier Athleten beim Faustkampf&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Relief Faustkämpfer1.jpg|&lt;br /&gt;
Relief Faustkämpfer2.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Boxers Staatliche Antikensammlungen 1538.jpg|mini|Schwarzfigurige attische [[Halsamphora]]: Der rechte Faustkämpfer gibt das Zeichen zum Aufgeben, sein Gegner dringt weiter auf ihn ein und wird deshalb vom Schiedsrichter mit der Gerte geschlagen.]] &lt;br /&gt;
Der Kampf wurde durch Erheben der Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger als Zeichen der Niederlage beendet. Schlug der Sieger danach weiter auf den Unterlegenen ein, schritt ein Schiedsrichter mit Stockschlägen ein. Solche Szenen sind zum Beispiel durch Darstellungen auf [[Panathenäische Preisamphora|Panathenäischen Preisamphoren]] bekannt. In Fällen, wo der Kampf tödlich endete, wurde der tötende Kämpfer bestraft. Der Sport war wegen seiner Gefährlichkeit in der [[Griechische Antike|griechischen Antike]] besonders hoch angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Berühmte Faustkämpfer der [[Antike]] waren [[Theogenes (Sportler)|Theogenes von Thasos]] und [[Diagoras von Rhodos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theogenes gewann 480 v. Chr. bei den Olympischen Spielen im Faustkampf,  476 v.&amp;amp;nbsp;Chr. gewann er im [[Pankration]]. Laut [[Pausanias]] soll er weitere drei Siege bei den [[Pythische Spiele|Pythischen Spielen]] in Delphi, zehn bei den [[Isthmische Spiele|Isthmischen Spielen]] in Korinth sowie neun bei den [[Nemeische Spiele|Nemeischen Spielen]] errungen haben. Für ihn wird glaubhaft eine Anzahl von 1200 bis 1400 Siegen überliefert, wenn man Siege in einzelnen Kampfrunden mitrechnet. Allein in seiner Karriere als Faustkämpfer soll er 22&amp;amp;nbsp;Jahre lang unbesiegt geblieben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diagoras wurde 464 v. Chr. Olympiasieger. Bei den Isthmischen Spielen siegte er viermal, mehrmals auch bei den Pythischen und den Nemeischen Spielen. Er gewann alle vier [[Panhellenische Spiele|panhellenischen Spiele]] in Folge. Er wurde als fairer Athlet gefeiert, der ehrlich kämpfte. Der Dichter [[Pindar]] widmete ihm seine 7.&amp;amp;nbsp;Olympische Ode. Er war der Begründer einer Dynastie von sehr erfolgreichen Athleten, den nach ihm benannten [[Diagoriden]]. Seine Söhne wurden bei den Olympischen Spielen von 448 v.&amp;amp;nbsp;Chr. am selben Tag Olympiasieger, einer im Faustkampf, der andere im Pankration. Nach einer von [[Marcus Tullius Cicero|Cicero]] überlieferten Legende starb der Vater noch am selben Tag, als ihn die beiden Söhne auf ihren Schultern durch das Stadion trugen und die Menge ihm zurief: „Stirb, Diagoras! In den Himmel kannst du nicht auch noch hinauf.“ (Griechisch [[Liste griechischer Phrasen/Kappa#Κάτθανε, Διαγόρα, οὐ καὶ ἐς Ὂλυμπον ἀναβήσῃ.|{{lang|grc|«Κάτθανε, Διαγόρα, οὐ καὶ ἐς Ὂλυμπον ἀναβήσῃ.»}}]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Faustkampf in der Kunst ==&lt;br /&gt;
Es gibt eine Sitz[[statue]] des [[Faustkämpfer vom Quirinal|Faustkämpfers vom Quirinal]] in [[Rom]] aus [[Bronze]]. Diese zeigt im [[Gesicht]] und am Körper bewusst eingearbeitete [[Blessur]]en, wie sie beim Faustkampf vorkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Sportarten ==&lt;br /&gt;
Eine kombinierte Sportart zwischen dem [[Ringen]] und dem Faustkampf bildete in Griechenland das [[Pankration]]. Hier allerdings wurde ohne Bandagen wie die Caestus gekämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael B. Poliakoff: &amp;#039;&amp;#039;Kampfsport in der Antike. Das Spiel um Leben und Tod&amp;#039;&amp;#039; („Combat sports in the ancient world“). Patmos Verlag, Düsseldorf 2004, ISBN 3-491-69110-9.&lt;br /&gt;
* Harold A. Harris: &amp;#039;&amp;#039;Sport in Greece and Rome.&amp;#039;&amp;#039; Thames &amp;amp; Hudson, London 1972, ISBN 0-500-40022-9.&lt;br /&gt;
* Werner Rudolph: &amp;#039;&amp;#039;Olympischer Kampfsport in der Antike. Faustkampf, Ringkampf und Pankration in den griechischen Nationalfestspielen&amp;#039;&amp;#039; (= [[Akademie der Wissenschaften der DDR|DAW]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Sektion für Altertumswissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 47). Akademie-Verlag, Berlin 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;paus&amp;quot;&amp;gt;[[Pausanias Periegetes|Pausanias]] V 8,7: {{lang|grc|τρίτῃ δὲ ὀλυμπιάδι καὶ εἰκοστῇ πυγμῆς ἆθλα ἀπέδοσαν· Ὀνόμαστος δὲ ἐνίκησεν ἐκ Σμύρνης συντελούσης ἤδη τηνικαῦτα ἐς Ἴωνας.}} „Die 23. Olympiade erweiterte man durch den Faustkampf. Es siegte Onomastos aus Smyrna, das damals schon zu Ionien gehörte.“&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympische Spiele der Antike]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kampfsportart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike Sportart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (griechische Antike)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-28347-11</name></author>
	</entry>
</feed>