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	<title>Antike Numismatik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T10:33:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Antike_Numismatik&amp;diff=2407465&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Greek-Carthage-Expert: /* Literatur */ Form</title>
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		<updated>2025-09-29T15:38:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kroisos BMC 31.jpg|mini|Frühe kleinasiatische Münze (Goldstater) aus der Zeit des [[Kroisos]], Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:EarlyAthenianCoin.jpg|mini|Frühe Drachme aus Athen mit Athene und Eule]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brutus Eid Mar.jpg|mini|Politische Darstellung auf einer römischen Münze: [[Denarius|Denar]] des [[Marcus Iunius Brutus]] mit Hinweis auf die Ermordung Caesars („[[EID MAR-Münze]]“)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Theoderic Tremissis 77001058.jpg|mini|[[Tremissis]] des [[Theoderich der Große|Theoderich]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antike Numismatik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Teilgebiet der Münzkunde ([[Numismatik]]), das sich mit den Münzen der klassischen [[Antike]] ([[Altgriechische Münzen|altgriechische]] und [[römische Währung]]) sowie ihrer Randkulturen befasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenstand ==&lt;br /&gt;
Gegenstand der antiken Numismatik sind alle Münzen von ihren frühesten Erscheinungsformen im 7. Jahrhundert v. Chr. bis zum [[Frühmittelalter]], darunter auch Vorgeldformen, Medaillons und [[Kontorniaten]]. Dies umfasst nicht nur griechische und [[Römisches Reich|römische]] Münzen, sondern auch die Prägungen benachbarter Kulturen dieser Zeit, darunter orientalische Reiche, [[Lyder]], [[Perserreich|Perser]], [[Partherreich|Parther]], [[Sassanidenreich|Sassaniden]], [[Hellenismus|hellenistische]] Monarchien sowie deren [[Griechisch-Baktrisches Königreich|graeco-baktrische]] und [[Indo-Griechisches Königreich|griechisch-indische]] Sonderformen (zum Beispiel [[Münzwesen der Kuschana|Kuschana]]). Weitere Sonderbezirke der Forschung stellt etwa die jüdische Numismatik oder die [[Karthago|karthagische]] Münzprägung dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europa gehören zur antiken Numismatik neben [[Iberer|iberischen]] auch west- und ost[[Kelten|keltische]] Münzen, Nachprägungen der Germanen sowie anderer Nachbarn des griechisch-römischen Kulturgebiets.&lt;br /&gt;
Prägungen der [[Völkerwanderung]]szeit und [[Byzantinisches Reich|byzantinische]] Münzen leiten schließlich über in die mittelalterliche Numismatik.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Christ: &amp;#039;&amp;#039;Antike Numismatik. Einführung und Bibliographie.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1991, S.&amp;amp;nbsp;10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Methoden ==&lt;br /&gt;
Antike Münzen können auf vielfältige Weise Einblicke in die Geschichte geben. Die antike Numismatik ist eingebettet in zahlreiche Nachbardisziplinen, die sich bemühen, ihre Ergebnisse einzubeziehen. Die einzelne Münze kann auf ihr Gewicht und ihre Metallzusammensetzung untersucht werden und gibt Einblicke in die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Untersucht werden neben der Herstellungstechnik auch die Organisation der Prägestätten sowie künstlerische Entwicklungen. Münzbilder und -legenden liefern Erkenntnisse zur politischen, Verfassungs-, Religions- und Geistesgeschichte. Durch die Analyse von Fundmünzen erforscht die antike Numismatik den Währungsumlauf und die Chronologie von Siedlungen, Befestigungen und Fundstätten kriegerischer Ereignisse.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Christ: &amp;#039;&amp;#039;Antike Numismatik. Einführung und Bibliographie.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1991, S.&amp;amp;nbsp;9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst die Auswertung von Fundmünzen im archäologischen Kontext ermöglicht die Bedeutung und Funktion von Münzen in verschiedenen Lebenssituationen der antiken Menschen zu ermitteln. Befundorientierte Studien haben zuletzt das große Potential dieser Forschungsrichtung aufgezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Krmnicek: &amp;#039;&amp;#039;Münze und Geld im frührömischen Ostalpenraum: Studien zum Münzumlauf und zur Funktion von Münzgeld anhand der Funde und Befunde vom Magdalensberg.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Kärntner Landesmuseums, Klagenfurt 2010 (= &amp;#039;&amp;#039;Kärntner Museumsschriften 80 = Archäologische Forschungen zu den Grabungen auf dem Magdalensberg 17&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung und Lehre ==&lt;br /&gt;
Die antike Numismatik stellt heute ein altertumswissenschaftliches Spezialgebiet dar, welches an der Schnittstelle zwischen Archäologie und Alter Geschichte angesiedelt ist. Analog dazu wird antike Numismatik in universitärer Lehre und Forschung in der Alten Geschichte (meist mit der [[Epigraphik]] und der [[Papyrologie]] zu den &amp;#039;&amp;#039;Hilfswissenschaften der Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst) und in der Klassischen Archäologie betrieben. In Deutschland bestehen Lehrstühle oder Institute in Frankfurt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-frankfurt.de/78636521/Arch%C3%A4ologie_von_M%C3%BCnze__Geld_und_von_Wirtschaft_in_der_Antike Uni Frankfurt: Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike]&amp;lt;/ref&amp;gt; und Tübingen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/altertums-und-kunstwissenschaften/institut-fuer-klassische-archaeologie/institut/antike-numismatik.html Uni Tübingen: Antike Numismatik]&amp;lt;/ref&amp;gt; An letztgenanntem Ort stellt die institutionelle Verbindung zwischen [[Numismatische Arbeitsstelle|Numismatischer Arbeitsstelle]], [[Klassische Archäologie|Klassischer Archäologie]] und [[Münzkabinett|Universitätsmünzsammlung]] ein besonderes Merkmal dar. In Wien wurde bereits 1965 unter [[Robert Göbl]] das heutige &amp;#039;&amp;#039;Institut für Numismatik und Geldgeschichte&amp;#039;&amp;#039; begründet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://numismatik.univie.ac.at/ Institut für Numismatik und Geldgeschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Schwerpunkte oder bedeutende Sammlungen bestehen in Köln,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Numismatische Abteilung des Instituts für Altertumskunde |url=http://ifa.phil-fak.uni-koeln.de/6693.html |wayback=20111008171515 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Münster,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uni-muenster.de/Archaeologie/numismatik/index.html Forschungsstelle Antike Numismatik]&amp;lt;/ref&amp;gt; Salzburg, Bern und Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlungen und Münzkabinette ==&lt;br /&gt;
=== Große europäische Sammlungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Department of coins and medals&amp;#039;&amp;#039; im [[British Museum]]&lt;br /&gt;
* [[Cabinet des Médailles]] der [[Bibliothèque nationale de France|Bibliothèque Nationale]]&lt;br /&gt;
* Münzsammlung des [[Museo Nazionale Romano]]&lt;br /&gt;
* [[Numismatisches Museum Athen]]&lt;br /&gt;
* [[Münzkabinett Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im deutschsprachigen Raum ===&lt;br /&gt;
* [[Bundessammlung von Münzen, Medaillen und Geldzeichen]], Wien&lt;br /&gt;
* [[Staatliche Münzsammlung München]]&lt;br /&gt;
* [[Münzkabinett und Antikensammlung der Stadt Winterthur|Münzkabinett Winterthur]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.muenzkabinett.winterthur.ch/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kölner Münzsammlung am Institut für Altertumskunde (besonders alexandrinische Münzen)&amp;lt;ref&amp;gt;http://muenzen.uni-koeln.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Münzkabinett im [[Rheinisches Landesmuseum Trier|Rheinischen Landesmuseum Trier]]&lt;br /&gt;
* Die Münzsammlung des Instituts für Klassische Archäologie an der [[Universität Tübingen]] zählt über 20.000 Objekte, darunter 8.000 griechische Münzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Universität Tübingen: Antike Numismatik ([http://www.uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/altertums-und-kunstwissenschaften/institut-fuer-klassische-archaeologie/institut/antike-numismatik.html online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Museum August Kestner]] in Hannover&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitschriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Numismatic Chronicle&amp;#039;&amp;#039;, London (seit 1838)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Revue Numismatique&amp;#039;&amp;#039;, Paris (seit 1836)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Revue Belge de Numismatique&amp;#039;&amp;#039;, Bruxelles (seit 1842)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Numismatik]]&amp;#039;&amp;#039;, Berlin (1874–1935)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Rivista Italiana di Numismatica]]&amp;#039;&amp;#039;, Mailand (seit 1888)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, München (seit 1949)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Geldgeschichtliche Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039; (seit 1966)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Numismatische Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039;, Wien (1870–1937, seit 1949)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Italia Numismatica&amp;#039;&amp;#039; (seit 1949)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Numismatica&amp;#039;&amp;#039;, Rom (seit 1935)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Numizmatikai Közlöny&amp;#039;&amp;#039;, Budapest (seit 1902)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerische Numismatische Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039; (1891–1923, seit 1925)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Münzblätter]]&amp;#039;&amp;#039;, Basel (seit 1949)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Christ]]: &amp;#039;&amp;#039;Antike Numismatik. Einführung und Bibliographie.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1991, ISBN 3-534-03707-3.&lt;br /&gt;
* Christopher Howgego: &amp;#039;&amp;#039;Geld in der Antiken Welt: Was Münzen über Geschichte verraten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-534-23940-5 (engl. Originalausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Ancient History from Coins.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London 1995).&lt;br /&gt;
* [[Maria Radnoti-Alföldi]]: &amp;#039;&amp;#039;Antike Numismatik.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Theorie und Praxis&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kulturgeschichte der Antiken Welt]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2). Philipp von Zabern, Mainz 1978, ISBN 3-8053-0230-4.&lt;br /&gt;
* Maria Radnoti-Alföldi: &amp;#039;&amp;#039;Antike Numismatik.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kulturgeschichte der Antiken Welt.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3). Philipp von Zabern, Mainz 1978, ISBN 3-8053-0335-1.&lt;br /&gt;
* Maria Radnoti-Alföldi: &amp;#039;&amp;#039;Methoden der antiken Numismatik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wege der Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;529). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1989, ISBN 3-534-07533-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ancient (pre 476) Western coins}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike Numismatik| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Greek-Carthage-Expert</name></author>
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