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	<title>Antideutsche - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Antideutsche&amp;diff=72807&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phi: Änderung 266477866 von Realist79x rückgängig gemacht; keine Verbesserung</title>
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		<updated>2026-04-25T11:07:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/266477866&quot; title=&quot;Spezial:Diff/266477866&quot;&gt;266477866&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Realist79x&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Realist79x&quot;&gt;Realist79x&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; keine Verbesserung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Antideutsch|Dieser Artikel ist nicht zu verwechseln mit [[Germanophobie]] und dem [[Deutschenfeindlichkeit (Begriff)|Begriff Deutschenfeindlichkeit]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Anti-German communist protesters in Frankfurt in 2006.jpg|mini|Demonstranten in Frankfurt 2006 auf einer von antideutschen Gruppen organisierten Demo unter dem Motto &amp;#039;&amp;#039;Nieder mit Deutschland&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antideutsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine aus verschiedenen Teilen der [[Politische Linke|Linken]] hervorgegangene politische Strömung in [[Deutschland]] und [[Österreich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmidinger&amp;quot;&amp;gt;[https://www.derstandard.de/story/2000103137563/wie-vor-20-jahren-der-kosovo-krieg-die-linken-und &amp;#039;&amp;#039;Wie vor 20 Jahren der Kosovo-Krieg die Linken und die Grünen entzweite&amp;#039;&amp;#039;], [[Thomas Schmidinger]], Der Standard, 23. Mai 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Akteure dieser Strömung wenden sich gegen den [[Deutscher Nationalismus|deutschen Nationalismus]], der insbesondere im Zuge des [[Einigungsvertrag|Beitritts der DDR zur Bundesrepublik Deutschland]] ([[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]]) erstarkte („[[Baseballschlägerjahre]]“). Weitere antideutsche Positionen sind Solidarität mit [[Israel]] sowie Gegnerschaft zu [[Antizionismus]], [[Antisemitismus]], [[Antiamerikanismus]] als auch bestimmten („[[Regression (Psychoanalyse)|regressiven]]“) Formen des [[Antikapitalismus]] und [[Antiimperialismus]]. Diese führten und führen zu Kontroversen innerhalb des linken Spektrums. In mehreren [[Verfassungsschutzbericht]]en des Bundes und einzelner Länder werden sie als „[[Linksextremismus|linksextremistisch]]“ eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Markus Mohr und Sebastian Haunss führen die Geschichte des Begriffs „antideutsch“ auf „mehr oder minder explizit antideutsch motivierte Ideen und Gedanken“ zurück. So habe 1844 [[Karl Marx]] in seiner Einleitung zur &amp;#039;&amp;#039;[[Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie|Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie]]&amp;#039;&amp;#039; den „Krieg den deutschen Zuständen! Allerdings!“ gefordert. Antideutsche Ideen habe auch [[Sebastian Haffner]] in den 1930er Jahren in seinen Büchern &amp;#039;&amp;#039;Germany: Jekyll &amp;amp; Hyde&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte eines Deutschen]]&amp;#039;&amp;#039; entwickelt. Der britische Diplomat [[Robert Vansittart, 1. Baron Vansittart|Robert Vansittart]] habe während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] allen Deutschen eine „[[pathologisch]]e Aggressivität“ unterstellt und sie als „die Störenfriede der [[Zivilisation]] seit [[Tacitus]]“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Markus Mohr, Sebastian Haunss: &amp;#039;&amp;#039;Die Autonomen und die anti-deutsche Frage oder: »Deutschland muss&amp;amp;nbsp;…«&amp;#039;&amp;#039;. In: Gerhard Hanloser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Sie warn die Antideutschesten der deutschen Linken“. Zu Geschichte, Kritik und Zukunft antideutscher Politik.&amp;#039;&amp;#039; Unrast Verlag, Münster 2004, S. 65f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Neue Linke|Neuen Linken]] taucht erstmals auf der Titelseite des linksradikalen Untergrundblattes &amp;#039;&amp;#039;[[Agit 883|883]]&amp;#039;&amp;#039; aus [[West-Berlin]] in der 27. Ausgabe vom 14. August 1969 die Formulierung „Anti-deutsche Agitation“ auf. Es „scheint dieser Begriff offenbar von der militant-[[antikommunistisch]] eingestellten Frontstadtbevölkerung den protestwilligen Studenten entgegen gehalten worden zu sein“, so Mohr und Haunss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Antideutsche&amp;#039;&amp;#039; war bis 1989 noch eine ziemlich diffuse Fremdbezeichnung für die innerdeutsche antipatriotische Bewegung wie auch für die Politik der [[Anti-Hitler-Koalition]] gegenüber dem [[NS-Staat]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Vor dem Hintergrund des [[Zweiter Golfkrieg|Zweiten Golfkrieges]] 1991, bei dem es auf Antikriegsdemonstrationen laut [[Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat|Bundesinnenministerium]] auch zu Sympathieäußerungen für das Regime [[Saddam Hussein]]s gekommen war, solidarisierten sich insbesondere die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Konkret (Zeitschrift)|konkret]]&amp;#039;&amp;#039;, deren Herausgeber [[Hermann L. Gremliza]] und Teile des zerfallenden [[Kommunistischer Bund|Kommunistischen Bundes]] (KB) bedingungslos mit dem Staat Israel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Stefan Kestler]] |Titel=Antisemitismus und das linksextremistische Spektrum in Deutschland nach 1945 (erschienen in: Neuer Antisemitismus? Judenfeindschaft im politischen Extremismus und im öffentlichen Diskurs) |Verlag=Bundesministerium des Innern |Datum=2005 |Seiten=94}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rudolf van Hüllen |url=https://www.bpb.de/politik/extremismus/linksextremismus/33626/antideutsche-und-antiimperialisten |titel=&amp;quot;Antiimperialistische&amp;quot; und &amp;quot;antideutsche&amp;quot; Strömungen im deutschen Linksextremismus {{!}} bpb |abruf=2020-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine heutige Prägung erfuhr der Begriff erst später. 1990 verfasste [[Jürgen Elsässer]] einen programmatischen Artikel &amp;#039;&amp;#039;Warum die Linke antideutsch sein muß&amp;#039;&amp;#039;. Zudem gab es das bundesweite, zentrale Bündnis &amp;#039;&amp;#039;Radikale Linke&amp;#039;&amp;#039; mit der Parole „&amp;#039;&amp;#039;[[Nie wieder Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;“ und in dem Kontext zwei Großdemonstrationen: Eine zuerst in [[Frankfurt am Main]] am 12. Mai 1990 und danach die Demonstration am 3. November 1990 in Berlin unter dem Titel „&amp;#039;&amp;#039;Der Tod ist ein Meister aus Deutschland&amp;#039;&amp;#039;“. In der Folgezeit entstanden unter anderem aus dem Spektrum des ehemaligen Kommunistischen Bundes mit seiner Monatszeitung [[Analyse &amp;amp; kritik|Arbeiterkampf]] durch Abspaltung die Magazine &amp;#039;&amp;#039;17° C : Zeitschrift für den Rest&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zdb-katalog.de/title.xhtml?idn=016480473&amp;amp;view=brief 17° C : Zeitschrift für den Rest / Hrsg.: Redaktion 17° C GBR Wiesbaden : Sozial Extra Verl. 1991-2000]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://taz.de/Das-Konzept-Bleiwueste-als-Oppositionsgeste/!1386842/ Das Konzept Bleiwüste als Oppositionsgeste]&amp;#039;&amp;#039;, [[taz]] 24. Mai 1995&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Bahamas (Zeitschrift)|Bahamas]]  rund um [[Justus Wertmüller]]. Während die &amp;#039;&amp;#039;17°C&amp;#039;&amp;#039; von 1991 bis 2000 existierte, wurde von der Bahamas und ihren Anhängern „anti-deutsch“ als Selbstbezeichnung einer spezifischen, politischen Strömung geprägt. Im Vorfeld der Bahamas-Konferenz 2009 wurde dann eine Distanzierung von der selbstgewählten Zuschreibung vollzogen und ein Abschied von den „abgehangenen Attributen“ kommunistisch, israelsolidarisch sowie antideutsch verkündet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Justus Wertmüller |Titel=Ideologiekritisch und sonst nichts |Sammelwerk=Bahamas |Band=57 |Datum=2009 |Online={{Webarchiv | url=https://redaktion-bahamas.org/auswahl/web57-2.html | wayback=20220505222252 | text=redaktion-bahamas.org}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Begrifflichkeit „[[Ideologiekritik|ideologiekritisch]]“ als neuer zentraler Bezugspunkt eingeführt. Ebenso distanzierten sie sich vehement von den ehemals vertretenen Positionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kosovokrieg]], den die rot-grüne [[Kabinett Schröder I|Bundesregierung]] mit der deutschen Vergangenheit legitimierte, führte 1999 zu Kontroversen in der politischen Linken: Die Mehrheit der [[Radikale Linke|radikalen Linken]], aber auch etablierte [[Linksliberale]] stellten sich auf die Seite [[Serbien]]s und gegen die Intervention der [[NATO]], sehr wenige „Antiimperialisten“ solidarisierten sich mit der [[UÇK]], einige [[autonome]] und „antinationale“ Linke wandten sich in abstrakter Weise sowohl gegen die NATO-Intervention als auch gegen den serbischen Krieg und Nationalismus. Die pro-serbische Position vereinte auch die ansonsten feindseligen „Antideutschen“ und „Antiimperialisten“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmidinger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023]] kam es bundesweit zu [[Antisemitische Vorfälle während des Krieges in Israel und Gaza#Deutschland|Demonstrationen]] pro-palästinensischer Linker und Angriffen auf Projekte wie die [[Rote Flora]], denen aufgrund einer Positionierung gegen Antisemitismus ein „antideutscher Grundkonsens“ unterstellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Katharina Schipkowski: &amp;#039;&amp;#039;[https://taz.de/Nahost-Konflikt-in-der-linken-Szene/!6007672/ Nahost-Konflikt in der linken Szene]&amp;#039;&amp;#039;, taz.de, 4. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Madlen Haarbach: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/bewohner-positionierten-sich-gegen-antisemitismus-pro-palastina-szene-attackiert-linkes-hausprojekt-in-berlin-11756450.html Bewohner positionierten sich gegen Antisemitismus: Pro-Palästina-Szene attackiert linkes Hausprojekt in Berlin]&amp;#039;&amp;#039;, tagesspiegel.de, 3. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ian: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.lvz.de/lokales/leipzig/leipzig-graffiti-an-linxxnet-in-connewitz-gesprueht-HQGRN5IQWZDT7A5UY7XLE6Y5SY.html Graffiti an Linxxnet in Connewitz gesprüht]&amp;#039;&amp;#039;, Leipziger Volkszeitung, 18. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Madlen Haarbach: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.tagesspiegel.de/berlin/mit-roten-dreiecken-der-hamas-markiert-neukollner-kneipe-bajszel-erneut-antisemitisch-angegriffen-11704250.html Mit roten Dreiecken der Hamas markiert: Neuköllner Kneipe „Bajszel“ erneut antisemitisch angegriffen]&amp;#039;&amp;#039;, tagesspiegel.de, 23. Mai 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen und Selbstverständnis ==&lt;br /&gt;
Die Antideutschen sind eine heterogene, aber in zentralen Punkten konsistente politische Strömung innerhalb der radikalen Linken, die sich infolge der deutschen Wiedervereinigung und vor dem Hintergrund globaler Konflikte (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Zweiter Golfkrieg]]) formierte. Ihr ideologisches Zentrum ist eine fundamentale Ablehnung des deutschen Nationalismus, eine radikale Kritik an Antisemitismus, Antizionismus und Antiamerikanismus sowie eine grundsätzliche Solidarität mit Israel als Zufluchtsort jüdischen Lebens nach der [[Holocaust|Shoah]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://platypus1917.org/2024/11/03/was_waren_die_antideutschen/ |titel=The Platypus Affiliated Society – Was waren die Antideutschen? |abruf=2025-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele Vertreter der antideutschen Strömung betrachten die bedingungslose Solidarität mit Israel nicht nur als moralisches Gebot, sondern als zentrales Identitätsmerkmal der Bewegung. Diese Haltung dient bewusst der Abgrenzung vom innerhalb der deutschen Linken weit verbreiteten Antizionismus und wird von den Antideutschen strategisch als Bruch mit traditionellen linken Denkmustern verstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://jcpa.org/article/the-anti-germans-the-pro-israel-german-left/ |titel=“The Anti-Germans” – The Pro-Israel German Left |sprache=en-US |abruf=2025-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antideutsche verstehen sich selbst oft als konsequente Weiterdenker der linken Tradition – insbesondere in der Auseinandersetzung mit dem von ihnen postulierten Versagen klassischer, linker Bewegungen, den Antisemitismus ausreichend zu erkennen und zu bekämpfen. Sie kritisieren weite Teile der radikalen Linken dafür, autoritäre oder reaktionäre Regime unter dem Banner des Antiimperialismus zu relativieren oder zu unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gastkommentar Stephan Grigat |url=https://www.diepresse.com/111662/was-heisst-antideutsch |titel=Was heißt: antideutsch? |werk=Die Presse |datum=2008-04-26 |sprache=de |abruf=2025-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonders scharfer Konflikt entwickelte sich zwischen den Antideutschen und der deutschen [[Friedensbewegung]]. Diese wurde von den Antideutschen als nationalistisch, geschichtsvergessen und latent antisemitisch wahrgenommen. Der Slogan „Nie wieder Deutschland“ richtete sich explizit gegen das Friedensnarrativ einer versöhnten Nation. Gleichzeitig kam es zu internen Auseinandersetzungen innerhalb der antideutschen Szene, unter anderem im Streit um die Rezeption von [[Daniel Goldhagen|Daniel Goldhagens]] Thesen, die Rolle des Antiamerikanismus sowie die Bewertung [[Postkolonialismus|postkolonialer Diskurse]]. Diese Friktionen spiegelten sich auch in publizistischen Foren wie &amp;#039;&amp;#039;[[Bahamas (Zeitschrift)|Bahamas]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Jungle World]]&amp;#039;&amp;#039;, die unterschiedliche Ausprägungen antideutscher Positionen repräsentierten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 bezogen viele Antideutsche dezidiert Stellung gegen islamistischen Terrorismus, den sie häufig mit dem Begriff „[[Islamfaschismus|Islamofaschismus]]“ belegten. Diese Gruppen interpretierten den Islamismus als moderne Erscheinungsform des Faschismus und setzten ihn in Kontinuität zum historischen Nationalsozialismus. Entsprechend unterstützten sie militärische Interventionen der Vereinigten Staaten, etwa in Afghanistan oder im Irak, sofern diese als Teil des Kampfes gegen antisemitische Ideologien verstanden wurden. Diese Position führte zu einer weiteren Polarisierung innerhalb der deutschen Linken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die antideutsche Szene ist publizistisch geprägt und tritt seltener in Form politischer Organisationen auf. Ihre Diskurse sind stark theoriebezogen, häufig beeinflusst durch Kritische Theorie ([[Theodor W. Adorno|Adorno]], [[Max Horkheimer|Horkheimer]]),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://davidkultur.at/artikel/kritische-theorie-und-israel-adorno-horkheimer-und-marcuse-uber-den-zionismus |titel=Kritische Theorie und Israel Adorno, Horkheimer und Marcuse über den Zionismus |datum=2017-08-09 |sprache=de |abruf=2025-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aber auch durch polemisch-[[Essay|essayistische]] Stilformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Elemente antideutscher Positionen können also wie folgt charakterisiert werden:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ca-ira.net/verein/positionen-und-texte/dahlmann-antideutsch/ |titel=Antideutsch * Beitrag in der JW |werk=ça ira-Verlag |sprache=de |abruf=2025-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Katharina Schipkowski, Uta Schleiermacher, Timm Kühn |Titel=Antiimperialisten gegen Antideutsche: Linke Orte unter Druck |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2024-10-06 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Antiimperialisten-gegen-Antideutsche/!6038266/ |Abruf=2025-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rudolf van Hüllen |url=https://www.bpb.de/themen/linksextremismus/dossier-linksextremismus/33626/antiimperialistische-und-antideutsche-stroemungen-im-deutschen-linksextremismus/ |titel=&amp;quot;Antiimperialistische&amp;quot; und &amp;quot;antideutsche&amp;quot; Strömungen im deutschen Linksextremismus |datum=2015-01-05 |sprache=de |abruf=2025-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* radikale Solidarität mit Israel, einschließlich einer konsequenten Verteidigung seines Rechts auf Selbstverteidigung und seiner Existenz als jüdischer Staat – selbst dann, wenn dies zu umstrittenen Positionen in Bezug auf israelische Militäreinsätze führt;&lt;br /&gt;
* Kritik an strukturellem Antisemitismus in linken, antiimperialistischen und islamistischen Diskursen;&lt;br /&gt;
* Ablehnung von Deutschtümelei und nationaler Identität als potenziell faschistoide Form;&lt;br /&gt;
* Distanz zu antiwestlicher, antiamerikanischer Rhetorik, die als Einfallstor für verkappten Antisemitismus gilt;&lt;br /&gt;
* Misstrauen gegenüber regressivem Antikapitalismus, insbesondere wenn er mit antisemitischen Stereotypen („raffendes Kapital“) arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroverse ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Russischer Überfall auf die Ukraine seit 2022|Russischen Überfall auf die Ukraine von 2022]] wandte sich die &amp;#039;&amp;#039;konkret&amp;#039;&amp;#039;, das älteste Medium des antideutschen Spektrums, von seinem bisher in der Außenpolitik verfolgten eher pro-[[Westliche Welt|westlichen]] Kurs ab und titelte den russischen Überfall auf die Ukraine mit einer antiimperialistischen „Nato-Aggression gegen [[Russland]]“. Dies führte dazu, dass 30 Autoren des Blattes erklärten, nicht mehr für die konkret schreiben zu wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Magnus Klaue |url=https://www.welt.de/kultur/plus237475589/Skandal-um-Konkret-Warum-die-Linke-den-Ukraine-Konflikt-nicht-versteht.html |titel=Warum die Linke den Ukraine-Konflikt nicht versteht |werk=Die Welt |datum=2022-03-15 |abruf=2024-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ruth Lang Fuentes |url=https://taz.de/Ukraine-Streit-bei-konkret/!5865414/ |titel=Grenzen ziehen |werk=taz |datum=2022-07-17 |abruf=2024-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik aus anderen linken Strömungen ==&lt;br /&gt;
Im Kern wird den Antideutschen eine „Rückkehr in die [[Bourgeoisie|bürgerliche]] Wertegemeinschaft“ unter Aufgabe linkspolitischer Grundwerte vorgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gerhard Hanloser]] bemängelte im von ihm herausgegebenen Sammelband &amp;#039;&amp;#039;Sie warn die Antideutschesten der deutschen Linken&amp;#039;&amp;#039;, hieran anknüpfend, eine „Kritische Kritik“, wie [[Karl Marx]] sie in Bezug auf [[Bruno Bauer]] als bloß theoretisierende, nicht aber praktische Kritik bekämpfte. Diese „Kritische Kritik“ sei letztlich, so Hanloser, nur eine „Selbstbespiegelung vermeintlich kritischer Geister“. Kritik verkomme so zum „[[Habitus (Soziologie)|Habitus]]“ und setze sich mit „[[Denunziation]]“ und „[[Polemik]]“ gleich, was sich auch im oft unsachlichen Stil antideutscher Publikationen widerspiegele.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Hanloser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Sie warn die Antideutschesten der deutschen Linken“. Zu Geschichte, Kritik und Zukunft antideutscher Politik&amp;#039;&amp;#039;, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ilse Bindseil]] kritisiert in einem im gleichen Sammelband erschienenen Beitrag, dass die Antideutschen sich letztlich nicht mit den Konsequenzen von [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] für die deutsche [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaft]] und für die eigene Biografie beschäftigten. Sie wirft den Antideutschen moralisches Sektierertum vor und sieht dessen Ursache in einer „Suche nach Flucht in die Unschuld“ der Nach-[[68er]], die erkennen mussten, dass der Bruch mit der [[Altnazi|Nazi]]-Generation sie nicht vor den Zuständen der „postfaschistischen Gesellschaft“ schütze. Statt der Komplexität von Themen wie Auschwitz gerecht zu werden, bestehe in diesem Teil der Gesellschaft der Hang zu unterkomplexen Reflexions- und Handlungsschemata, die letztlich vom Ausgangsproblem ablenkten und dieses nicht mehr transparent erscheinen ließen. „Das Böse musste her, damit der Riss in der Biografie gekittet werden konnte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ilse Bindseil: [http://www.ilsebindseil.de/pdf/txt2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Sektiererische Reflexion und korrektes Denken. Versuch einer philosophischen Identifikation&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 119&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einschätzung durch Behörden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Antideutsche Demonstration Israelflagge.jpg|mini|Demonstration mit Israelflagge, 2013]]&lt;br /&gt;
Der [[Verfassungsschutzbericht]] des Bundes von 2006 stellte die Antideutschen aufgrund unterschiedlicher ideologischer Ausprägungen nicht als einheitlichen Block dar. Als Gemeinsamkeit nannte er das Bekenntnis zu „bedingungslose[r] Solidarität mit der Politik Israels und dem [[Judentum|jüdischen]] Volk“. Dies schließe die „Befürwortung aller Maßnahmen ein, die geeignet erscheinen, den Bestand des Staates [[Israel]] als einzigen Schutzraum der [[Holocaust]]überlebenden zu sichern. Da die USA als einziger ‚ehrlicher‘ Verbündeter Israels gesehen würden, wendeten sich Teile der Antideutschen gegen jede Form des [[Antiamerikanismus]].“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.verfassungsschutz.de/download/SHOW/vsbericht_2006.pdf |titel=Verfassungsschutzbericht 2006 |hrsg=[[Bundesministerium des Innern]] |seiten=164&amp;amp;nbsp;ff. |format=PDF; 7,3 MB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090806205226/http://www.verfassungsschutz.de/download/SHOW/vsbericht_2006.pdf |archiv-datum=2009-08-06 |abruf=2017-09-18|abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verfassungsschutzbericht 2008 sah den Höhepunkt des antideutschen Einflusses auf den „traditionellen [[Linksextremismus]]“ inzwischen überschritten; ihm werde in der Szene kaum noch Aufmerksamkeit entgegengebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.verfassungsschutz.de/download/SHOW/vsbericht2008.pdf |titel=Verfassungsschutzbericht 2008 |hrsg=[[Bundesministerium des Innern]] |seiten=157 |format=PDF; 4,9 MB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20091007075002/http://www.verfassungsschutz.de/download/SHOW/vsbericht2008.pdf |archiv-datum=2009-10-07 |abruf=2017-09-18|abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bericht des Folgejahres wurden Antideutsche nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.verfassungsschutz.de/download/SHOW/vsbericht2009.pdf |titel=Verfassungsschutzbericht 2009 |hrsg=[[Bundesministerium des Innern]] |format=PDF; 4,3 MB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100704214902/http://www.verfassungsschutz.de/download/SHOW/vsbericht2009.pdf |archiv-datum=2010-07-04 |abruf=2017-09-18|abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehrere Verfassungsschutzberichte der Länder dagegen führten die Antideutschen bis 2023 als „Linksextremisten“ oder „linksextremistisch“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Verfassungsschutzbericht Freistaat Thüringen 2022 |format=PDF |seiten=93 |url=https://verfassungsschutz.thueringen.de/fileadmin/Verfassungsschutz/Oeffentlichkeitsarbeit/Verfassungsschutzbericht2022_Ansicht.pdf |abruf=2025-12-07}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Niedersächischer Verfassungsschutzbericht 2023 |seiten=171&amp;amp;nbsp;f.|url=https://www.mi.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/niedersachsischer-verfassungsschutzbericht-2023-rechtsextremismus-bleibt-grosste-gefahr-und-weiterhin-hohe-bedrohungslage-durch-islamismus-232906.html |abruf=2025-12-07}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Verfassungsschutzbericht des Landes Sachsen-Anhalt 2023 |format=PDF |seiten=176&amp;amp;nbsp;f. |url=https://mi.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/MI/3._Themen/Verfassungsschutz/Referat_44/2024-11-26_Broschur_MI_Sachsen-Anhalt_VSB_2023_barrierefrei.pdf |abruf=2025-12-07}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Schleswig-Holsteinischer Landtag |titel=Verfassungsschutzbericht 2023 |format=PDF |seiten=118&amp;amp;nbsp;f. |url=https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl20/drucks/02200/drucksache-20-02200.pdf |abruf=2025-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2024 berichtete auch der bundesdeutsche Bericht wieder von Überschneidungen von Linksextremisten und Antideutschen, ebenso einige Landesberichte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Suche nach „antideutsche*“ |werk=Verfassungsschutzberichte.de |url=https://verfassungsschutzberichte.de/suche?q=antideutsche*&amp;amp;jurisdiction=alle&amp;amp;min_year=2024&amp;amp;max_year=2024 |abruf=2025-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem von der [[Bundeszentrale für politische Bildung]] veröffentlichten Aufsatz des Politikwissenschaftlers [[Rudolf van Hüllen]]s aus dem Jahr 2015 verdiene die offensichtliche Bewusstwerdung des [[rassistisch]]-antisemitischen Charakters des [[Nationalsozialismus]] bei den Antideutschen Anerkennung, denn die Ausblendung des Antisemitismus stelle eine der gravierendsten ideologischen Fehlleistungen des [[Antifaschismus]] dar. Zugleich würden sich die Antideutschen – „vermutlich unwissentlich“ – auf die Trennlinie zubewegen, die [[Demokratie|demokratisches]] Engagement für Entwicklungsländer und gegen [[Rechtsextremismus]] wie auch [[Antisemitismus]] bisher von ihren linksextremistischen Verzerrungen „Antiimperialismus“ und „Antifaschismus“ geschieden habe. Dabei seien Ablösungsprozesse von [[Totalitarismus|totalitären]] Ideologien des [[Marxismus-Leninismus]] in Gang gekommen. Allerdings sei die undifferenzierte Assoziation des [[Islam]] mit [[Islamismus|islamistischer]] Gewalt gegenaufklärerisch und geeignet, [[gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit]] zu fördern. Das gelte auch für die Suggestion, die Deutschen seien aufgrund historischer, kultureller kollektiver mentaler Prägungen in besonderem Maße für extremistische Gewalt gegenüber anderen prädestiniert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien des antideutschen Spektrums ==&lt;br /&gt;
* [[ça ira Verlag]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bahamas (Zeitschrift)|Bahamas]]&amp;#039;&amp;#039; (bis zur Distanzierung 2009)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bonjour Tristesse&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://bonjourtristesse.wordpress.com/&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Jungle World]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Konkret (Zeitschrift)|Konkret]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ruhrbarone]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Saba-Nur Cheema]] |Titel=Antisemitismus: Die deutsche Debatte ist von Obsessionen geprägt |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Ort=Hamburg |Datum=2022-06-14 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/kultur/kunst/2022-06/antisemitismus-nahostkonflikt-documenta-fifteen-palaestina-israel |Abruf=2023-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Meron Mendel: &amp;#039;&amp;#039;Über Israel reden: Eine deutsche Debatte.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2023, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Gerhard Hanloser]]&lt;br /&gt;
   |Titel=„Sie warn die Antideutschesten der deutsche Linken“: zu Geschichte, Kritik und Zukunft antideutscher Politik&lt;br /&gt;
   |Verlag=Unrast&lt;br /&gt;
   |Ort=Münster&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89771-432-9}}&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Schmid (Autor)|Bernhard Schmid]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Krieg und die Kritiker: Die Realität im Nahen Osten als Projektionsfläche für Antideutsche, Antiimperialisten, Antisemiten und andere&amp;#039;&amp;#039;, Münster: Unrast Verlag, 2006, ISBN 978-3-89771-029-0&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Simon Erlanger&lt;br /&gt;
   |Titel=&amp;quot;The Anti-Germans&amp;quot; — The Pro-Israel German Left&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Jewish Political Studies Review&lt;br /&gt;
   |Band=21&lt;br /&gt;
   |Nummer=1/2&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |Seiten=95–106&lt;br /&gt;
   |Online=[https://jcpa.org/article/the-anti-germans-the-pro-israel-german-left/ &amp;quot;The Anti-Germans&amp;quot; — The Pro-Israel German Left]&lt;br /&gt;
   |Abruf=2021-04-06}}&lt;br /&gt;
* Rudi Bigalke: &amp;#039;&amp;#039;Das antideutsche Spektrum zwischen realpolitischer Lobbyarbeit und Ideologiekritik – Die Kampagne „Stop the Bomb“&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Uwe Backes]], [[Alexander Gallus (Historiker)|Alexander Gallus]], [[Eckhard Jesse]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch Extremismus &amp;amp; Demokratie]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. Jahrgang (2015), Nomos, Baden-Baden 2015, ISBN 978-3-8487-2522-9, 137–153.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gerhard Hanloser&lt;br /&gt;
   |Titel=Die andere Querfront: Skizzen des „antideutschen“ Betrugs&lt;br /&gt;
   |Verlag=Unrast&lt;br /&gt;
   |Ort=Münster&lt;br /&gt;
   |Datum=2019&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-89771-273-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Anti-Germans (political current)|Antideutsche}}&lt;br /&gt;
* Volker Radke: 2001 &amp;#039;&amp;#039;[https://www.copyriot.com/sinistra/reading/antideutsch.html Antideutsch für Einsteiger]&amp;#039;&amp;#039;, auf der Webseite von Sinistra FFM&lt;br /&gt;
* M. Mohr, S. Haunss: [http://shaunss.files.wordpress.com/2012/11/mohr-and-haunss-2004-die-autonomen-und-die-anti-deutsche-frage.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Autonomen und die anti-deutsche Frage oder: »Deutschland muss …«&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 263&amp;amp;nbsp;kB), in &amp;#039;&amp;#039;Sie warn die Antideutschesten der deutschen Linken&amp;#039;&amp;#039; (Hg.) [[Gerhard Hanloser]] Unrast-Verlag 1. Auflage, Oktober 2004, ISBN 3-89771-432-9&lt;br /&gt;
* [[Stephan Grigat (Politikwissenschaftler)|Stephan Grigat]]: {{Webarchiv | url=http://www.cafecritique.priv.at/antideutsch.html | archive-is=20121231112745 | text=&amp;#039;&amp;#039;Was heißt: antideutsch?&amp;#039;&amp;#039;}}, in: [[Die Presse]], 18. Februar 2007&lt;br /&gt;
* Marxistische Aktion Tübingen: &amp;#039;&amp;#039;[https://linksunten.indymedia.org/de/system/files/data/2011/06/8570497524.pdf &amp;quot;Good bye, Lenin!&amp;quot; Vom &amp;quot;Abbruchunternehmen der Linken&amp;quot; ins rechte Lager: Eine Kritik &amp;quot;antideutscher&amp;quot; Ideologie und Praxis,]&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 2011 [PDF; abgerufen am 4. Dezember 2023].&lt;br /&gt;
* [[Rudolf van Hüllen]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bpb.de/politik/extremismus/linksextremismus/33626/antideutsche-und-antiimperialisten „Antiimperialistische“ und „antideutsche“ Strömungen im deutschen Linksextremismus.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dossier Linksextremismus&amp;#039;&amp;#039; der [[Bundeszentrale für politische Bildung]] vom 5. Januar 2015&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Raphael Schlembach&lt;br /&gt;
   |Titel=Towards a critique of anti-German ‘communism’&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=a journal for and about social movements&lt;br /&gt;
   |Band=2&lt;br /&gt;
   |Nummer=2&lt;br /&gt;
   |Datum=2010&lt;br /&gt;
   |Seiten=199–219&lt;br /&gt;
   |Online=http://www.interfacejournal.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/Interface-2-2-pp.199-219-Schlembach.pdf&lt;br /&gt;
   |Abruf=2021-04-06}}&lt;br /&gt;
* [[Phase 2]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.phase-zwei.org/hefte/artikel/nach-den-antideutschen-120 Nach den Antideutschen Über die Vergänglichkeit des Gebrauchswerts der Geschichte für eine emanzipatorische Politik]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Julia Seeliger]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://taz.de/Kolumne-Alles-Bio/!5100760/ Was ist antideutsch?]&amp;#039;&amp;#039;, taz vom 14. Februar 2012&lt;br /&gt;
* Isabel Erdem: [https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/192Erdem.pdf Anti-deutsche Linke oder anti-linke Deutsche? Eine sachliche Betrachtung], 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziale Bewegung (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Ideologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antifaschistische Aktivitäten und Organisationen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phi</name></author>
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