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	<title>Anti-Kriegs-Museum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anti-Kriegs-Museum&amp;diff=173137&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frank Sonnenkind: Commonscat fix</title>
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		<updated>2026-01-26T06:46:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-P063078, Berlin, Häuser am Molkenmarkt.jpg|mini|hochkant=1.2|Der erste Standort des Anti-Kriegs-Museums in der Parochialstraße&amp;amp;nbsp;29 (Bildmitte bzw. dritter Hauseingang von rechts) im Jahr 1930]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anti-Kriegs-Museum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in [[Berlin]], in der Brüsseler Straße 21 im Ortsteil [[Berlin-Wedding|Wedding]] ([[Bezirk Mitte]]). Es ist das erste deutsche [[Museum]] gegen den [[Krieg]] und wurde vom [[Anarchismus|anarchistisch]]-[[Pazifismus|pazifistischen]] Kriegsgegner [[Ernst Friedrich]] 1925 gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin plaque Ernst Friedrich.jpg|mini|Im Jahr 2002 eingeweihte Gedenktafel am ersten Standort von Ernst Friedrichs Internationalem Anti-Kriegs-Museum in [[Berlin-Mitte]] (Parochialstr.&amp;amp;nbsp;1–3)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1925 von Ernst Friedrich gegründete Museum befand sich zunächst in der Parochialstraße 29 in Berlin-Mitte (unweit des [[Alexanderplatz]]es). Neben Objekten aus dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden Bilder von [[Käthe Kollwitz]] und [[Otto Dix]] ausgestellt. Käthe Kollwitz illustrierte auch Publikationen von Ernst Friedrich. Zudem war es dem Museumsgründer gelungen, Fotografien von Kriegsverstümmelten zu beschaffen, auszustellen und in einem zweibändigen Buch &amp;quot;Krieg dem Kriege&amp;quot; herauszugeben. Mit dem Buch wurde das Museum überwiegend finanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Opel: Vergessen in Deutschland - Das Anti-Kriegsmuseum des Ernst Friedrich. Freitag vom 6. September 1991, S, 13&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Ausstellung wurde das Spielen der Kinder mit Soldatenspielzeug thematisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Anti-Kriegsmuseum, Reprint &amp;quot;Krieg dem Kriege&amp;quot; in: Hrsg.: Kunstamt Kreuzberg und Institut für Theaterwissenschaft in Köln - Weimarer Republik, Elefanten Press, Berlin 1976, S. 17–97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Nationalsozialismus|Nazis]] das Museum im März 1933 geplündert hatten, eröffnete Ernst Friedrich sein Museum in [[Brüssel]] 1936 neu, wo es aber 1940 nach der deutschen Besetzung [[Belgien]]s wieder vollständig zerstört wurde. Das ehemalige Anti-Kriegs-Museum in Berlin diente umbenannt in &amp;#039;&amp;#039;Richard Fiedler Haus&amp;#039;&amp;#039; (nach dem SA-Führer [[Richard Fiedler]]) bis zum Abriss des Hauses 1936 als &amp;#039;&amp;#039;Sturmlokal&amp;#039;&amp;#039; der [[Sturmabteilung|SA]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz Knobloch]]: &amp;#039;&amp;#039;Der arme Epstein: Wie der Tod zu Horst Wessel kam.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau-Taschenbuch-Verlag, Berlin 1996, ISBN 3-7466-8021-2, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Mai 1982 – dem 15. Todestag des Museumsgründers – wurde das Museum in Berlin wiedergegründet. Es befand sich vorübergehend in [[Berlin-Kreuzberg]] und seit Oktober 1984 am heutigen Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Skulptur &amp;#039;&amp;#039;[[Zerbrochenes Gewehr|Das Gewehr zerbrechen]]&amp;#039;&amp;#039; vor dem Museum auf einer Freifläche auf der Lütticher Straße wurde am 1. Oktober 2005 aufgestellt. Künstler ist Antonio Monitillo.&amp;lt;ref&amp;gt;Gespräch mit Tommy Spree am 19. März 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Ausstellung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Monitillo broken rifle 2005.jpg|mini|[[Metallplastik|Metallskulptur]] &amp;#039;&amp;#039;Das Gewehr zerbrechen&amp;#039;&amp;#039; von [[Angelo Monitillo]] aus dem Jahr 2005 vor dem heutigen Anti-Kriegs-Museums]]&lt;br /&gt;
In einer Dauerausstellung werden die Schrecken der vergangenen [[Weltkrieg]]e, pazifistische Aktionen und die aktuelle Kriegssituation in der Welt dokumentiert. Zudem ist ein Luftschutzkeller zu besichtigen, dessen Einrichtung originalgetreu rekonstruiert wurde. In Wechselausstellungen werden Spezialthemen behandelt, eine &amp;#039;&amp;#039;Peace Gallery&amp;#039;&amp;#039; zeigt Kunst gegen den Krieg. Das Museum ist täglich (auch an Sonn- und Feiertagen) von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tommy Spree: &amp;#039;&amp;#039;Ein Museum für den Frieden.&amp;#039;&amp;#039; Broschüre des Anti-Kriegsmuseums. Berlin 2004, 48 Seiten.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Donat]] und [[Karl Holl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Friedensbewegung. Hermes Handlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1983, ISBN 3-612-10024-6.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Linse]] (Hrsg.), Manfred J. Rauch (Mitw.): &amp;#039;&amp;#039;Ernst Friedrich zum 10. Todestag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Ideen.&amp;#039;&amp;#039; Heft 29, Berlin 1977, [[Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke|ISSN]] 0344-2888.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Friedrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Friedensmuseum zur Hitlerkaserne. Ein Tatsachenbericht über das Wirken von Ernst Friedrich und Adolf Hitler&amp;#039;&amp;#039; (Autobiographie), Schwarz, St. Gallen / Genossenschafts-Buchhandlung, Zürich 1935; Neuauflage mit einem Beitrag über Ernst Friedrich von [[Walther G. Oschilewski]], Libertad, Berlin 1978 {{DNB|790497107}}; aktuelle Auflage herausgegeben vom Anti-Kriegs-Museum Berlin: [[Books on Demand]], Norderstedt 2007, ISBN 978-3-8334-9523-6.&lt;br /&gt;
* Ernst Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;[[Krieg dem Kriege|Krieg dem Kriege! Guerre à la guerre. War against War! Oorlog aan den Oorlog!]].&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, &amp;#039;&amp;#039;Freie Jugend&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1924 und 1926 ({{DNB|560487576}}); Neu herausgegeben vom Anti-Kriegs-Museum Berlin, mit einer Einführung von [[Gerd Krumeich]], Links, Berlin 2015, ISBN 978-3-86153-828-8 (In einem Band).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Anti-Kriegs-Museum, Berlin|Anti-Kriegs-Museum}}&lt;br /&gt;
* [https://anti-kriegs-museum.de Homepage des Anti-Kriegs-Museums]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52/32/45/N|EW=13/20/51/E|type=landmark|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=7717275-9|LCCN=no2015131034|VIAF=300420260}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:AntiKriegsMuseum}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedensmuseum| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Wedding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liste (Museen nach Sammelgebiet)|Frieden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1925]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank Sonnenkind</name></author>
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