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	<title>Anti-Goeze - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anti-Goeze&amp;diff=1877279&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Buchgespenst: /* Weblinks */ Vorlage</title>
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		<updated>2024-12-22T16:56:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Vorlage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anti-Goeze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Titel einer Serie von elf theologischen [[Streitschrift]]en [[Gotthold Ephraim Lessing|Gotthold Ephraim Lessings]], die zwischen April und Juli 1778 entstanden und deren erste unter dem vollständigen Titel: &amp;#039;&amp;#039;Anti-Goeze / D.[as] i.[st] Notgedrungener Beyträge / zu den freywilligen Beyträgen / des H[er]rn. Past.[ors] Goeze / Erster / (Gott gebe, letzter!)&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht wurde, während die nachfolgenden nur als &amp;#039;&amp;#039;Anti-Goeze&amp;#039;&amp;#039; mit der Nummerierung &amp;#039;&amp;#039;Zweyter&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dritter&amp;#039;&amp;#039; usw. erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Diese Schriften bilden den Höhepunkt des so genannten [[Fragmentenstreit]]s. Lessing hatte als Bibliothekar der herzoglichen Bibliothek zu [[Wolfenbüttel]] (der heutigen [[Herzog August Bibliothek]]) 1774 in der von ihm herausgegebenen Schriftenreihe &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte und Literatur aus der herzoglichen Bibliothek Wolfenbüttel&amp;#039;&amp;#039; Auszüge aus einem religionskritischen Manuskript des 1768 verstorbenen [[Hamburg]]er Gymnasialprofessors [[Hermann Samuel Reimarus]] als &amp;#039;&amp;#039;[[Fragment (Literatur)|Fragmente]] eines Ungenannten&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht. Reimarus hatte wohl aus Furcht vor negativen Reaktionen zu Lebzeiten nicht gewagt, dieses Buch zu veröffentlichen, in dem er mit Vernunftargumenten die Wahrheit der Bibel in Zweifel zog und damit die Grundlagen der christlichen Offenbarungsreligion in Frage stellte. Lessing, der die Familie Reimarus aus seiner Hamburger Zeit gut kannte, war wohl über Reimarus’ Kinder an das Manuskript gelangt. Um den Autor und seine Familie zu schützen, gab er vor, es handele sich um ein in der Wolfenbütteler Bibliothek aufgefundenes Werk. Die Kompilierung zeigte einen Verfasser, der die [[Offenbarung|Theologie der Offenbarung]] ablehnt und den [[Deismus]] vertritt, indem er eine natürliche Religion aufzeigt, in der die Welt zwar von [[Gott (Christentum)|Gott]] geschaffen, in ihrem weiteren Verlauf jedoch von dessen Wirken frei sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
1777 ließ Lessing dieser Veröffentlichung weitere Teile aus Reimarus’ Schrift folgen, die der Hamburger Hauptpastor [[Johann Melchior Goeze]], ein später Vertreter der [[Lutherische Orthodoxie|Lutherischen Orthodoxie]], im selben Jahr in einem Zeitungsartikel angriff und damit Lessings Reaktion herausforderte. Lessing und Goeze, der „Lessing weder an Streitsucht noch an Streitfähigkeit in irgend einer Hinsicht nach[stand]“,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter J. Brenner]]: &amp;#039;&amp;#039;Gotthold Ephraim Lessing&amp;#039;&amp;#039;. Reclam, Stuttgart 2000, S. 244&amp;lt;/ref&amp;gt; attackierten sich daraufhin von Dezember 1777 bis Oktober 1778 in schneller Folge gegenseitig mit einer Serie polemischer Flugschriften und Zeitschriftenbeiträge. Elf seiner Beiträge, die zwischen April und Juli 1778 erschienen, betitelte Lessing &amp;#039;&amp;#039;Anti-Goeze&amp;#039;&amp;#039; und nummerierte sie ab dem zweiten Teil durch. Eine zwölfte wurde im Juli 1778 auf herzoglich-braunschweigische Anordnung verhindert. Die von Lessings Seite weniger diskursiv, als vielmehr stilistisch [[Polemik|polemisierend]] geführte Auseinandersetzung fand ihren sachlichen Niederschlag zudem in einer Reihe kleinerer [[Traktat|Traktate]], in der Lessings Denkweise, die ein vom Zwang theologischer [[Dogma|Lehrsätze]] befreites Individuum zugunsten einer praktischen, humanen [[Moral]] anstrebte, ihren Ausdruck fand. Die Serie der &amp;#039;&amp;#039;Anti-Goeze&amp;#039;&amp;#039;-Publikationen endete damit, dass Lessing im August 1778 von seinem Dienstherrn, Herzog [[Karl I. (Braunschweig-Wolfenbüttel)|Karl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel]], als Auflage ein Schreibverbot in Bezug auf Fragen der Religion erhielt. Daraufhin verlieh er seinen Ideen 1779 in dem Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Nathan der Weise]]&amp;#039;&amp;#039; Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gotthold Ephraim Lessing. Briefe und Werke&amp;#039;&amp;#039;. Band 8 und 9, Deutscher Klassiker Verlag, Berlin 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Werk|nid/20005266890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Theaterstücke, Gedichte und Schriften von Gotthold Ephraim Lessing}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Antigoeze}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Gotthold Ephraim Lessing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Buchgespenst</name></author>
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