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	<title>Antholzer Tal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Antholzer_Tal&amp;diff=2370705&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fonero am 3. August 2025 um 09:50 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-03T09:50:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Antholzertal-2.jpg|thumb|Blick ins Antholzer Tal von Südwesten, vom [[Kronplatz]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Antholzer See Riesenferner.jpg|mini|Der [[Antholzer See]] von Südwesten - Im Hintergrund der nördliche Teil der [[Rieserfernergruppe]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antholzer Tal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder einfach &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ItS|&amp;#039;&amp;#039;Valle di Anterselva&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Seitental des [[Pustertal]]es in [[Südtirol]] ([[Italien]]). Es zweigt bei [[Olang]] in nördliche Richtung vom Pustertal ab und setzt sich ab [[Antholz Mittertal]] in nordöstliche Richtung fort. Das gesamte Tal gehört zum Gemeindegebiet von [[Rasen-Antholz]]. Das Tal erstreckt sich über 21&amp;amp;nbsp;Kilometer bis zum [[Staller Sattel]] (2052&amp;amp;nbsp;m), dem Übergang zum [[Osttirol]]er [[Defereggental]]. Im Westen und Norden wird das Tal von den Bergen der [[Rieserfernergruppe]] dominiert, im Osten erheben sich die [[Villgratner Berge]]. Durchflossen wird das Tal vom [[Antholzer Bach]]. Auf einer Höhe von {{Höhe|1642}} befindet sich im Talgrund der 44 [[Hektar]] große [[Antholzer See]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Waldtypisierung2&amp;quot;&amp;gt;[[Landesforstdienst (Südtirol)|Abteilung Forstwirtschaft der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]: &amp;#039;&amp;#039;Waldtypisierung Südtirol.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Waldgruppen, Naturräume, Glossar.&amp;#039;&amp;#039; Seite 268, Bozen 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; der wie ein Großteil der orographisch rechten Talflanken im [[Naturpark Rieserferner-Ahrn]] unter Schutz gestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geomorphologie ==&lt;br /&gt;
Der breite Talboden geht zu beiden Seiten des Tales in steile Hanglagen über, insbesondere der hintere Talbereich wird von den mächtigen Bergen der Rieserfernergruppe eingegrenzt. Das Gebiet wird von zahlreichen bachführenden Gräben, Rinnen, Rücken, Grat- und Kammlagen bestimmt. Aufgrund dieser [[Geomorphologie|geomorphologischen]] Charakteristik gab es im Tal schon immer [[Murgang|Murabgänge]]. Die abgelagerten Schutt- und Schwemmkegel haben den Talboden aufgefüllt, den Verlauf des Antholzer Bachs häufig verlegt und in der Vergangenheit zahlreiche Seen aufgestaut, deren Reste teils noch in Form von [[Hochmoor]]en bestehen. Der [[Antholzer See]] ist als einzige geschlossene Wasserfläche erhalten geblieben. Entstanden ist der drittgrößte Natursee Südtirols durch den beidseitigen Abgang und die Aufstauung von mächtigen Schuttkegeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Waldtypisierung2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rieserfernergruppe Panorama.jpg|mini|Gipfel der [[Rieserfernergruppe]] von links: Magerstein (3273 m), Hochflachkofel (3079 m), Hochgall (3436 m), Durrerspitze (3063 m), Kleine Ohrenspitze (2938 m), Mittlere Ohrenspitze (3005 m), Große Ohrenspitze (3101 m), Großes Mandl (2818 m) - Im Vordergrund der Murkegel des Rotwandbachs]]&lt;br /&gt;
Das Antholzer Tal liegt [[Geologie|geologisch]] im Übergangsbereich zwischen [[Ostalpin|ostalpinem]] Alt[[kristallin]] und [[Rieserferner-Pluton]]. Das Altkristallin setzt sich im Wesentlichen aus [[Orthogneis]]en, [[Paragneis]]en und [[Glimmerschiefer]]n zusammen. Der aus dem Rieserferner-[[Tonalit]] bestehende Gebirgsstock der [[Rieserfernergruppe]] im hinteren Antholzer Tal ist hingegen eine alpidische [[Intrusion (Geologie)|Intrusion]] und zählt damit zu den [[Plutonit]]en des Ostalpins. Ungefähr südlich der Linie [[Rammelstein]]–[[Amperspitze]] schließen sich die etwas saureren Gesteine des „Antholzer Gneises“ an. Dabei handelt es sich um [[Muskovit]] führende [[Granitgneis]]e, die häufig deutlich sichtbare, eingesprengte [[Feldspat]]kristalle aufweisen. In der breiten Talsohle sind größere Bereiche von Schwemmkegelmaterial bedeckt, unterbrochen von rezenten, fluvidalen Ablagerungen. [[Moräne]]ndecken als Zeugen eiszeitlicher Überprägung sind im Tal aufgrund der Steilheit des Geländes nur noch lokal vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Waldtypisierung2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Das Klima des Tals entspricht gemäß der [[Heinrich Walter (Botaniker)|Walter]]-[[Helmut Lieth|Lieth]]-Klassifikation den mitteleuropäisch-montanen bis subalpinen Typen in [[Ozeanisches Klima|ozeanisch]] beeinflussten Varianten. Das äußere Antholzer Tal ist mit 800&amp;amp;nbsp;mm [[Jahresniederschlag]] noch relativ niederschlagsarm, in Richtung des Talschlusses nehmen die Niederschläge aufgrund häufiger [[Nordstaulage]]n deutlich zu und betragen in den alpinen Regionen 1300&amp;amp;nbsp;mm pro Jahr. Die mittlere Jahrestemperatur liegt in Antholz bei 6,5&amp;amp;nbsp;°C.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Waldtypisierung2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora ==&lt;br /&gt;
[[Datei:060523-Ost-Tirol040.JPG|mini|Der oberste Talabschnitt mit dem [[Antholzer See]] - Blick Richtung Südwesten]]&lt;br /&gt;
Das Waldbild wird in der [[hochmontan]]en Stufe von ausgedehnten [[Fichten]]beständen dominiert. Sie werden im Höhenbereich zwischen 1600 und 1700 Metern von [[subalpin]]en Fichtenwäldern abgelöst und gehen schließlich zwischen 1900 und 2000 Metern in [[Zirbe]]nwälder über. Letztere gibt es auf beiden Talseiten, hauptsächlich jedoch auf der [[Orografie|orografisch]] linken Talseite. Die [[Waldgrenze]] liegt bei 2200 Metern. In Bereichen, wo durch die Almwirtschaft die Waldgrenze stärker nach unten verschoben&lt;br /&gt;
ist, können Zirben auch vollständig fehlen. In den Talniederungen entlang der Bachläufe sowie auf den Schwemmfächern gibt es [[Grauerle]]nwälder, dies gilt insbesondere auch für das etwa 35&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] große [[Feuchtbiotop]] „Rasner Möser“, einem Hochmoor, in dem die ausgedehnten Grauerlenbestände als [[Niederwald]] genutzt werden. In den wasserzügigen Rinnen der Hanglagen sind [[Grünerle]]n weiter verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Waldtypisierung2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die [[Kaltluftsee]]n bei winterlichen [[Inversionslage]]n findet man im Talgrund hochalpine Blumen. Auch findet man den [[Rundblättriger Sonnentau|Rundblättrigen Sonnentau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;KompassLexikon&amp;quot;&amp;gt;Kompass Lexikon zu Karte Nr. 82, &amp;#039;&amp;#039;Taufers-Ahrntal.&amp;#039;&amp;#039; 1994, ISBN 3-87051-091-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlungen ==&lt;br /&gt;
Im Antholzer Tal befinden sich mehrere Dörfer und Siedlungen, die allesamt zur Gemeinde [[Rasen-Antholz]] gehören. Das tiefstgelegene Dorf am Taleingang ist [[Niederrasen]], dahinter folgen [[Oberrasen]], [[Antholz Niedertal]], [[Antholz Mittertal]] und zuletzt [[Antholz Obertal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=46.846808|EW=12.094746|type=landmark|region=IT-BZ|dim=20000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4002217-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rasen-Antholz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rieserfernergruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Villgratner Berge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Rieserferner-Ahrn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fonero</name></author>
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