<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Antfeld</id>
	<title>Antfeld - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Antfeld"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Antfeld&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T13:27:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Antfeld&amp;diff=744391&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bubo bubo: /* Einleitung */ korr.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Antfeld&amp;diff=744391&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-23T17:55:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Antfeld&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Olsberg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/22/23/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/27/59/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 370 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 798&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohnerzahl&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.olsberg.de/subpage/zahlen-daten-fakten |titel=Zahlen, Daten &amp;amp; Fakten |hrsg=Stadt Olsberg |sprache=de |abruf=2026-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 59939&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02962&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Antfeld in Olsberg.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Antfeld&lt;br /&gt;
| Bild                   = Olsberg-Antfeld Sauerland Ost 721 pk.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftbild (2013)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Olsberg]] im [[Hochsauerlandkreis]] mit rund 800 Einwohnern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohnerzahl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Antfeld liegt am Oberlauf der [[Ruhr]], 5&amp;amp;nbsp;km vom Zentrum der Stadt Olsberg entfernt.&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 7]], die entlang des Dorfes verläuft, führt in östlicher Richtung weiter nach [[Brilon]], westlich nach [[Meschede]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antfeld liegt auf einer Höhe von {{Höhe|359|DE-NN|link=true}}.&lt;br /&gt;
Die genaue geographische Lage von Antfeld: 51,367° nördlicher Breite, 8,467° östlicher Länge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Zu den Nachbarorten von Antfeld gehören:&lt;br /&gt;
* [[Altenbüren]]&lt;br /&gt;
* [[Nuttlar]]&lt;br /&gt;
* [[Bigge (Olsberg)|Bigge]]&lt;br /&gt;
* [[Esshoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Antfeld ist, flächenmäßig betrachtet, der größte Ortsteil von Olsberg.&lt;br /&gt;
Der Ort wurde 1026 erstmals erwähnt, eine [[Ministeriale]]nfamilie &amp;#039;&amp;#039;von Antfeld&amp;#039;&amp;#039; ist 1259, 1269 und 1279 urkundlich belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Rüther: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Landkreises Brilon.&amp;#039;&amp;#039; Regensbergverlag, Münster 1957, S. 365.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort ist durch den [[Schiefer]]bergbau (1355) bekannt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Annette von Droste-Hülshoff]] lobte das [[Schloss (Architektur)|Schloss]] Antfeld überschwänglich. Über Jahrhunderte gaben die Barone von Papen dem Dorf seine Prägung. In der Blüte des [[Schieferbergbau]]s wurden im Ort bis in die 1940er Jahre sieben [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] betrieben. Die Stollen wurden nach dem Einmarsch der [[Alliierte]]n mit 80 Tonnen [[Dynamit]] gesprengt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Aus den Archiven des Sauerlandes.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Verlag Podszun, Brilon 1991, ISBN 3-923448-78-3, S. 32 und 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang 1945 zogen Fremdarbeiter, darunter Frauen und Kinder, unter Bewachung durchs Dorf in Richtung Osten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. Abschnitt Antfeld, 1955, S.&amp;amp;nbsp;158–160.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Nacht vom 17. auf den 18. März lagerten fast 2000 dieser Fremdarbeiter im Dorf und mussten versorgt werden. Da nicht genug Nahrung verteilt wurde, kam es zur Plünderung von Runkel- und Steckrübenmieten. Am 31. März zogen Wehrmachtssoldaten Richtung Altenbüren. Am 2. April erlebte die Bevölkerung den schweren Beschuss des östlichen Nachbardorfs Altenbüren. In der Dorfschule richtete die Wehrmacht eine Verbandsstelle ein. Am 3. April wurde das Wehrmeldeamt der Kreise Brilon und Meschede, welches erst am 5. März ins Dorf verlegt worden war, nach Dorlar verlegt. Am gleichen Tag zogen Männer vom [[Volkssturm]] [[Freikorps Sauerland]] und eine Abteilung vom [[Reichsarbeitsdienst]] aus Winkhausen durchs Dorf Richtung Altenbüren. Am 3. April suchte die Bevölkerung Schutz in den Stollen der Egongrube, Steinkuhle und im Ochsenberg. Andere gingen in die Höhle im Himmelreich. Am 5. April wurde Antfeld beschossen. Mehrere Gebäude wurden unterschiedlich schwer getroffen. Ein Einwohner wurde so schwer verwundet, dass er am 26. April im Lazarett verstarb. Auch ein französischer Gefangener wurde verwundet. Im Stollen der Grube Egon starb eine Frau. Am 6. April besetzten US-Soldaten aus Richtung Bigge das Dorf. Rund 100 deutsche Soldaten wurden gefangen genommen. In der Nacht vom 7. auf den 8. April wurde eine Frau erschossen, welche nicht auf Rufe eines Postens reagierte. Drei deutsche Soldaten, darunter ein Pilot, wurden auf dem Friedhof begraben. Bis zu deren Abtransport am 16. Mai, kam es im Dorf zu Diebstählen ehemaliger Fremdarbeiter aus der Sowjetunion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fielen 54 Männer aus dem Dorf als Soldaten, davon die meisten an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;. 1955, Ehrentafel Abschnitt Antfeld, S.&amp;amp;nbsp;189–190.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde Antfeld nach Olsberg eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=332}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
[[Ortsvorsteher]] des Ortes ist Martin Aleff ([[CDU]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Antfeld Innenhof.jpg|mini|Schloss Antfeld]]&lt;br /&gt;
Im Dorf liegt, umgeben vom Langerberg und Steinberg, der &amp;#039;&amp;#039;Hamberg&amp;#039;&amp;#039; mit der Hambergkapelle, die zu Ehren der 34 Gefallenen des Dorfes im Ersten Weltkrieg, im Jahr 1923 errichtet wurde. Weiterhin gibt es auf dem Hamberg eine Muttergottesgrotte, die nach dem Vorbild der [[Lourdesgrotte]] in den Fels geschlagen und am 29. Mai 1930 (Himmelfahrtstag) eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
Das Wahrzeichen von Antfeld ist das hell-gelbe [[Schloss Antfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Über grünem Schildfuß von rechts schräggeteilt, oben auf Schwarz silberne Schlägel und Eisen, unten auf Silber ein schwarzes Krückenkreuz, im Schildfuß ein schwarzer achtspeichiger Radreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hugo Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Brilon im zweiten Weltkriege 1939–1945 – Erlebnisberichte vieler Mitarbeiter aus dem ganzen Kreisgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Josefs-Druckerei, Bigge 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|253675|Regional bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich K 21.21 Raum Altenfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Olsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4476251-3|VIAF=238112750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Olsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Hochsauerlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1026]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bubo bubo</name></author>
	</entry>
</feed>