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	<title>Antarktischer Krill - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Ulanwp: 5 fehlende Sprachparameter eingefügt; 2 Parameter zugriff nach abruf konvertiert</title>
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		<updated>2026-02-06T19:15:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;5 fehlende Sprachparameter eingefügt; 2 Parameter zugriff nach abruf konvertiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zu Informationen über den Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Antarktischer Krill&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Euphausia superba&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[James Dwight Dana|Dana]], 1850&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Euphausia&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Euphausiidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Leuchtgarnelen&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Euphausiacea&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Höhere Krebse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Malacostraca&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Krebstiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Crustacea&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterstamm&lt;br /&gt;
| Bild             =Antarctic_krill_(Euphausia_superba).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Antarktischer Krill (&amp;#039;&amp;#039;Euphausia superba&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antarktische Krill&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Euphausia superba&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Art]] der [[Krebstiere]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] [[Euphausiidae]], der im [[Südlicher Ozean|Südlichen Ozean]] in den Gewässern um die [[Antarktis]] lebt. Wie auch andere als [[Krill]] bezeichnete Arten gehört &amp;#039;&amp;#039;Euphausia superba&amp;#039;&amp;#039; zu den [[garnelen]]artigen [[Wirbellose]]n, die in großen [[Schwarmverhalten|Schwärmen]] leben. Ein solcher Schwarm kann pro Kubikmeter Wasser 10.000 bis 30.000 Individuen umfassen. Die Krebse ernähren sich von [[Phytoplankton]], das mit Hilfe der [[Photosynthese]] aus [[Kohlenstoffdioxid]] und Nährstoffen seine Körpersubstanz aufbaut; sie verwerten also die [[Primärproduktion]] des Phytoplanktons, um ihre [[Pelagial|pelagische]] Lebensweise im offenen [[Ozean]] führen zu können. Als Nahrungsquelle aller größeren Tiere der Antarktis gilt der Antarktische Krill als Schlüsselart im antarktischen Ökosystem. Bezogen auf ihre [[Biomasse]] von ungefähr 500 Millionen [[Größenordnung (Masse)|Tonnen]] ist die Art wahrscheinlich die erfolgreichste Tierart der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Antarktische Krill erreicht eine Körperlänge von maximal sechs Zentimetern. Die Tiere wiegen bis zu zwei Gramm und können ein Höchstalter von sechs Jahren erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Alle Mitglieder der [[Ordnung (Biologie)|Ordnung]] Euphausiacea sind garnelenartige Krebstiere aus der Überordnung der [[Eucarida]]. Bei diesen sind die Brustplatten oder [[Thoracomer]]en mit dem [[Carapax]] verbunden. Aufgrund der Kürze dieser Thoracomere sind die [[Kieme]]n von außen sichtbar. Die vordersten Beinpaare ([[Thoracopod]]en) formen bei ihnen keine [[Mundwerkzeuge]] in Form von [[Maxillipod]]en, wie dies bei anderen [[Höhere Krebse|Höheren Krebsen]] wie etwa den [[Zehnfußkrebse]]n (Decapoda) der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Krillhatchingkils de.png|mini|Die Eier werden nahe der Oberfläche abgelegt und beginnen zu sinken. Im offenen Ozean sinken sie für etwa zehn Tage. Der Nauplius schlüpft in rund 3000 Meter Tiefe.]]&lt;br /&gt;
Die Hauptlaichzeit des Antarktischen Krills ist von Januar bis März, wobei die Eier sowohl am [[Kontinentalschelf]] als auch in den Oberflächengewässern der Ozeanbereiche mit [[Tiefsee]] abgelegt werden. Wie bei allen Krillarten befestigt das Männchen ein [[Spermium|Spermapaket]] an der Genitalöffnung des Weibchens. Für diesen Zweck sind die ersten Beine des Hinterleibs, die [[Pleopod]]en, zu Begattungsorganen umgestaltet. Die Weibchen legen 6.000–10.000 Eier mit einer Größe von jeweils 0,6&amp;amp;nbsp;mm auf einmal, die bei der Passage des Spermapakets [[Befruchtung|befruchtet]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Hypothese]] des britischen Forschers Marr, die er aufgrund der Ergebnisse der Forschungsreise der bekannten &amp;#039;&amp;#039;[[RRS Discovery (Schiff, 1901)|Discovery]]&amp;#039;&amp;#039; aufstellte, erfolgt die [[Entwicklung (Biologie)|Entwicklung]] der Eier in folgenden Schritten: Die [[Embryonalentwicklung]], vor allem die [[Gastrulation]], findet während des Absinkens der Eier auf den antarktischen Meeresboden in 2.000–3.000 Metern Tiefe statt. Sobald die Larve, ein typischer Nauplius, aus dem Ei schlüpft, beginnt sie zur Wasseroberfläche aufzusteigen (&amp;#039;&amp;#039;developmental ascent&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das erste [[Nauplius]]stadium ernähren sich auch die nächsten beiden Larvenstadien, bezeichnet als zweiter Nauplius und [[Metanauplius]], ausschließlich von ihren [[Dotter]]reserven und nehmen keine sonstige Nahrung auf. Nach etwa drei Wochen hat der Krill wieder die Oberflächengewässer erreicht und die Larve wächst über weitere Larvenstadien heran. Diese unterschiedlichen Stadien zeichnen sich vor allem durch die zunehmende Anzahl von Beinen aus, außerdem durch die Entwicklung der [[Facettenauge]]n und der Beborstung. Mit etwa 15 Millimetern Körperlänge haben die Jungkrebse den gleichen [[Habitus (Biologie)|Habitus]] wie ihre Eltern, wachsen jedoch noch weiter und erreichen die Geschlechtsreife nach zwei oder drei Jahren. Bei jedem [[Wachstumsschub]] kommt es dabei zu einer [[Häutung]], die etwa alle 13 bis 20&amp;amp;nbsp;Tage stattfindet und bei der der gesamte [[Chitin]]panzer erneuert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kilsheadkils.jpg|200px|mini|Der Kopf des Antarktischen Krills. Erkennbar sind das [[Leuchtorgan]] am [[Augenstiel]] und die [[Nerven]] in den [[Fühler (Biologie)|Fühlern]], der [[Kaumagen]] und das Filternetz der [[Thoracopoden]] mit den Haken an ihren Spitzen.]]&lt;br /&gt;
Der Darm des Krills kann häufig als grün durchscheinende Struktur durch die transparente Haut erkannt werden. Dadurch wird erkennbar, dass der Krill sich vor allem von grünen, [[Photosynthese]] betreibenden [[Kieselalgen]] ernährt, die durch einen Filterapparat aufgenommen werden (siehe unten). Die Schalen der Kieselalgen werden im Muskelmagen zerkleinert und danach werden die Algen im [[Hepatopancreas]] verdaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen Algen fängt der Krill auch [[Zooplankton]] wie [[Hüpferlinge]] (Copepoda) und [[Flohkrebse]] (Amphipoda). Der Darm bildet eine gerade Röhre und die [[Verdauung]] ist relativ ineffizient, wodurch die Ausscheidungen noch einen großen Anteil an unverdauter Nahrung enthalten. Im [[Aquarium]] konnte überdies beobachtet werden, dass Krillkrebse bei Nahrungsmangel auch ihre Artgenossen fressen ([[Kannibalismus]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Krilleyekils.jpg|mini|200px|[[Elektronenmikroskop]]ische Aufnahme eines [[Facettenauge|Komplexauges]] – beim lebenden Tier sind die Augen tiefschwarz]]&lt;br /&gt;
Ist keine ausreichende Nahrung vorhanden, schrumpfen die Krebse, wobei sie sich weiterhin regelmäßig häuten. Diese Reaktion ist einzigartig unter Tieren von der Größe des Krills und wird als Anpassung an [[saison]]ale Nahrungsknappheiten im antarktischen Winter angesehen, in dem kein Licht für die Photosynthese vorhanden ist. Die [[Facettenauge|Komplexaugen]] bleiben jedoch unverändert erhalten, weswegen das Verhältnis von Durchmesser der Augen zu Körpergröße der Krebse ein gutes Maß für den Umfang der Ernährung darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filtrieren ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Krill filter feeding.jpg|mini|180px|Krill beim Filtrieren in hoher Planktonkonzentration. Siehe auch [[:Datei:Filterkrillkils2.gif|Zeitlupenfilm]] (300 Bilder/sec; 490 kB).]]&lt;br /&gt;
Der Antarktische Krill ist in der Lage, die kleinen Planktonzellen der antarktischen Gewässer zu nutzen, die kein anderer höherer Organismus als Nahrung nutzen kann. Dies geschieht durch einen Filtermechanismus, zu dem die vorderen, besonders umgestalteten Beine benutzt werden: Die sechs Thoracopoden bilden einen Fangkorb, mit dem Plankton aus dem Wasser aufgenommen wird. Dieser Korb schließt so dicht, dass zwischen den Beinen und den daran sitzenden Borsten Lücken von maximal einem Mikrometer entstehen. Bei geringen Futterkonzentrationen wird der Fangkorb geöffnet, über einen halben Meter durchs Wasser geschoben und die hängenbleibenden Algen werden über einen speziellen Apparat aus Kammborsten an den Innenseiten der Beine zum Mund befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisweiden ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Krillicekils.jpg|mini|200px|Antarktischer Krill beim Fressen von [[Eisalgen]]. Die Eisoberfläche auf der linken Seite ist grün verfärbt. Dieses Bild ist mit einem [[Remotely Operated Vehicle|ROV]] aufgenommen.]]&lt;br /&gt;
Antarktischer Krill kann den grünen [[Eisalgen]]-Rasen abweiden, der auf der Unterseite des [[Packeis]]es wächst. Die nebenstehende Abbildung zeigt solch einen weidenden Schwarm. Die Tiere besitzen spezialisierte Borsten an den Enden der Thoracopoden, die Algen vom Eis wie ein [[Rechen (Werkzeug)|Rechen]] abschaben können. In nur zehn Minuten kann ein Krillkrebs eine Fläche von einem Quadratmeter abweiden. Die Kenntnis, dass der Algenrasen über weite Flächen unterhalb des Eises ausgebildet ist, ist noch relativ jung. Dieser Rasen beinhaltet häufig mehr verwertbare Nahrung als der komplette Freiwasserbereich darunter. Für den Krill stellt dies besonders im Frühjahr eine bedeutende Nahrungsquelle dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Biologische Pumpe“ und Kohlenstoff-Fixierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Krillspitballkils3.jpg|mini|200px|[[In situ|In-situ]]-Bild aufgenommen mit einem [[ecoSCOPE]]. Ein grüner Auswurf („spit ball“) ist rechts unten sichtbar, ein grüner Kotfaden unten links.]]&lt;br /&gt;
Bei der Nahrungsaufnahme speit der Krill gelegentlich Zusammenballungen von Tausenden von Algen als kugeligen Auswurf („spit ball“) aus, und auch seine Ausscheidungen enthalten noch einen großen Anteil an unverdauten Algen innerhalb der Schalen der aufgenommenen Kieselalgen. Beide sind verhältnismäßig schwer und sinken entsprechend in größere Tiefen ab. Benannt wird dies als [[Meeresschnee]] oder auch als „biologische Pumpe“, durch die große Mengen Kohlenstoff in Tiefen von 2000 bis 4000&amp;amp;nbsp;Metern absinken und dort, gebunden als Kohlenstoff-[[Reservoir]], für über 1000&amp;amp;nbsp;Jahre lagern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil des Kohlenstoffs wird von anderen Organismen in den oberen Wasserschichten abgefangen und aufgenommen, so dass er hier verbleibt. Es wird angenommen, dass es sich hierbei um einen der größten biologischen Rückkopplungsprozesse der Erde handelt, da die Krebse eine gigantische Biomasse darstellen und entsprechend viel Kohlenstoffreste produzieren. Die Forschungen hierzu sind allerdings noch nicht sehr weit gediehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologische Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
=== Biolumineszenz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bioluminescencekils.jpg|mini|200px|Wasserverfärbung durch biolumineszierende Krillkrebse]]&lt;br /&gt;
Krillkrebse werden häufig auch als Leuchtgarnelen bezeichnet, da sie in der Lage sind, Licht mit Hilfe spezieller Organe als [[Biolumineszenz]] zu produzieren. Diese Organe finden sich an verschiedenen Stellen des Körpers. So befindet sich ein Paar Lichtgruben an den Augenstielen, weitere Paare an den Hüftgliedern ([[Coxa (Gliederfüßer)|Coxae]]) der zweiten und siebenten Thoracopoden sowie einzelne Organe an den vier [[Sternum (Gliederfüßer)|Sterniten]] des Hinterleibs ([[Abdomen|Pleon]]). Die Leuchtorgane produzieren ein blaues Licht (ca. 490&amp;amp;nbsp;nm), möglicherweise in Form von periodischen Lichtblitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau der Leuchtorgane ist mit dem einer [[Taschenlampe]] vergleichbar. Sie besitzen einen konkaven [[Reflexion (Physik)|Reflektor]] in der Leuchtgrube und eine [[Linse (Optik)|Linse]], die die Grube abschließt. Mit Hilfe von [[Muskulatur]] kann das gesamte Organ bewegt werden. Die Funktion des Lichtes ist bislang nicht vollständig geklärt. So gibt es eine Hypothese, nach der das Leuchten den Schatten der Tiere kompensieren soll, damit sie von Räubern nicht so leicht erkannt werden können. Eine andere Annahme ist, dass die Leuchtorgane eine wichtige Rolle bei der Partnerfindung und der nächtlichen Schwarmbildung spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuchtorgane enthalten mehrere photoaktive Substanzen, wobei die Hauptsubstanz eine maximale [[Fluoreszenz]] bei einer Anregung von 355 Nanometern und eine Ausstrahlung von 510 Nanometern hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fluchtreaktion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Krilllobsterkils.gif|mini|200px|[[Fluchtverhalten|Fluchtreaktion]]]]&lt;br /&gt;
Krillkrebse haben eine sehr spezifische Form der [[Fluchtverhalten|Fluchtreaktion]], um Räubern zu entkommen. Sie schwimmen in diesem Fall sehr schnell rückwärts und verschaffen sich den notwendigen Antrieb durch schlagende Bewegungen mit dem [[Telson]]. Diese Form des Schwimmens wird häufig als „Lobstering“ bezeichnet, da auch andere Krebse sie anwenden. Auf diese Weise können Krillkrebse Geschwindigkeiten von 60 Zentimetern pro Sekunde erreichen. Die Reaktionszeit auf den optischen Reiz beträgt dabei 55 Millisekunden und stellt gerade für die kalten Gewässer eine sehr schnelle Reaktion dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Krilldistribution.jpg|mini|200px|Krillverteilung auf einer [[NASA]]/[[SeaWIFS]]-Karte – die Hauptkonzentrationen finden sich in der [[Scotiasee|Schottischen See]] und an der [[Antarktische Halbinsel|Antarktischen Halbinsel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Antarktische Krill bevölkert die Oberflächengewässer des [[Südlicher Ozean|Südlichen Ozeans]]. Dabei hat er eine [[Biogeographie|cirkumpolare]] Verbreitung mit einer Hauptkonzentration auf den [[Atlantischer Ozean|atlantischen]] Meeresbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nördliche Begrenzung des Südlichen Ozeans verläuft entlang der [[Antarktische Konvergenz|Antarktischen Konvergenz]], also des Bereiches, in dem sich das kalte Wasser der Antarktis mit dem wärmeren Wasser des Atlantischen, [[Pazifik|Pazifischen]] und [[Indischer Ozean|Indischen Ozeans]] vermischt. Diese Grenze verläuft grob entlang des 55. [[Breitengrad]]es südlicher Breite. Der Südliche Ozean erstreckt sich entsprechend von dieser Grenze bis zum antarktischen Kontinent über eine Wasserfläche von etwa 32 Millionen Quadratkilometern. Im Winter sind etwa drei Viertel dieser Wasserfläche mit Eis bedeckt, im Sommer sind dagegen etwa 24 Millionen Quadratkilometer eisfrei. Die Wassertemperatur reicht von −1,3 bis 3 Grad Celsius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Südliche Ozean besteht aus einem komplexen Strömungssystem. Bei Westwind verdriften die Oberflächenströmungen um die Antarktis in Ostrichtung. Nahe der Landmasse läuft die Windströmung in umgekehrter Uhrzeigerrichtung. In der Grenzzone der beiden Ströme entwickeln sich große, als [[Totwasser (Schifffahrt)|Totwasser]] bezeichnete Verwirbelungen, etwa in der [[Weddell-See]]. Die [[Schwarmverhalten|Krillschwärme]] treiben mit diesen Strömungen und bilden so eine einzige Population, die den gesamten Antarktischen Kontinent einschließt. Es besteht ein kontinuierlicher Genfluss im gesamten Gebiet. Über die genauen Wanderungswege ist nur wenig bekannt, da bisher einzelne Krillkrebse nicht für telemetrische Untersuchungen bei großen Entfernungen markiert werden können. Die Verfolgung der detaillierten Bewegungsmuster ist daher bisher nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Position im Antarktischen Ökosystem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Antarktische Krill stellt die Art dar, der im antarktischen Ökosystem die zentrale Schlüsselstellung zukommt. Sie ist die Ernährungsgrundlage für alle [[Wale]], [[Robben]], [[Pinguine]] und andere Meeresvögel sowie für die meisten Fische der Antarktis. Die als [[Krabbenfresser]] bekannte Robbenart hat in Anpassung an die Ernährung durch den Krill sogar spezielle Zähne entwickelt, die es ihr aufgrund der Struktur ermöglichen, den Krill aus dem Wasser zu sieben. Sie sind die Robben mit der größten Spezialisierung auf eine Nahrungsquelle. Ihre Nahrung besteht zu 98&amp;amp;nbsp;Prozent aus dem Antarktischen Krill, von dem sie pro Jahr etwa 63 Millionen Tonnen verzehren. Zusammengefasst werden bis zu 130&amp;amp;nbsp;Millionen Tonnen Krill jährlich von Robben, 43 Millionen Tonnen von Walen, 15 bis 20&amp;amp;nbsp;Millionen Tonnen von Vögeln, bis zu 100&amp;amp;nbsp;Millionen Tonnen von [[Tintenfische]]n und bis zu 20&amp;amp;nbsp;Millionen Tonnen von Fischen verzehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl der Größenunterschied zwischen dem Krill und seiner Nahrung, den etwa 20&amp;amp;nbsp;Mikrometer großen Algen, als auch zwischen dem Krill und seinen Jägern, zu denen mit dem [[Blauwal]] auch das größte rezent lebende Tier überhaupt gehört, ist sehr groß. Diese Verhältnisse sind weltweit einzigartig. Im Nordatlantik stellt &amp;#039;&amp;#039;[[Meganyctiphanes norvegica]]&amp;#039;&amp;#039; die dominierende Krillart dar, im Nordpazifik &amp;#039;&amp;#039;[[Euphausia pacifica]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biomasse und Produktion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Biomasse des Antarktischen Krills wird auf 125 bis 725 Millionen Tonnen geschätzt. Dies zeichnet &amp;#039;&amp;#039;E. superba&amp;#039;&amp;#039; als erfolgreichste Tierart der Welt aus. Hierbei sollte angemerkt werden, dass einige Biologen darüber diskutieren, ob von allen mit dem bloßen Auge sichtbaren Tieren die [[Ameisen]] die größte Biomasse stellen. Unter dieser Gruppe werden allerdings über 10.000 [[Art (Biologie)|Arten]] zusammengefasst. Ähnliches gilt für die [[Ruderfußkrebse]] (Copepoda), die ebenfalls hunderte von Arten umfassen. Zum Vergleich: Die Jahresfangmenge an allen Fischen und sonstigen Meerestieren beträgt aktuell etwa 100 Millionen Tonnen, Schätzungen über die jährliche Biomasseproduktion des Krills reichen dagegen von 13 Millionen bis zu einigen Milliarden Tonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund für diese enormen Vermehrungsraten liegt darin, dass die Gewässer um den [[Eisschelf]] der Antarktis eines der größten Konzentrationsgebiete für Plankton darstellen, wenn nicht gar das größte. Dadurch, dass hier die Tiefenströmungen durch [[Upwelling]] nach oben kommen, wird das Gebiet mit einer so riesigen Menge an Nährstoffen versorgt, wie sie in keinem anderen Meeresgebiet vorliegt. Das Wasser ist entsprechend gesättigt mit Phytoplankton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall liegt die [[Primärproduktion]], also die Umwandlung von Sonnenlicht und Nährstoffen in verwertbare energiereiche Kohlenstoffverbindungen, bei einem bis zwei Gramm pro Quadratmeter und Jahr im Ozean. Im Bereich des antarktischen Eises steigt sie auf Werte von bis zu 30&amp;amp;nbsp;Gramm pro Quadratmeter und Jahr an. Im Vergleich zu anderen hochproduktiven Meeresregionen wie etwa der [[Nordsee]] ist diese Zahl zwar nicht so extrem hoch, bezogen auf die riesige Fläche ist sie dagegen gigantisch, selbst bei Vergleichen mit den [[Tropischer Regenwald|tropischen Regenwäldern]], die ebenfalls eine große Menge an Biomasse und jährlicher Primärproduktion aufweisen. Hinzu kommen die langen sonnenreichen Tage im antarktischen Sommer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Krillicekils.png|mini|240px|Temperatur und Packeisfläche (nach Daten von Loeb et al. 1997). Die Skala für das Eis (rechts) ist invertiert, um die [[Korrelation]] zu verdeutlichen. Die horizontale Linie ist der [[Gefrierpunkt]]. Die schräge Linie ist die gemittelte Temperatur, 1995 erreichte sie den Gefrierpunkt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fischerei ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Krill catch.png|mini|240px|Jährlicher Fang von &amp;#039;&amp;#039;E. superba&amp;#039;&amp;#039;, nach Daten der [[Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen|FAO]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fischereianteil am Antarktischen Krill liegt bei über 230.000 Tonnen pro Jahr (Stand 2013, [[Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen|FAO]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://uol.de/icbm/verbundprojekte/pekris/ |titel=The Performance of Krill vs. Salps to withstand in a warming Southern Ocean (PEKRIS) |werk=[[Carl von Ossietzky Universität Oldenburg|uol.de]] |abruf=2019-11-21 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hauptfangnationen sind dabei [[Japan]] und [[Polen]]. In Japan gelten Produkte aus Krill als Delikatesse, in anderen Regionen weltweit wird Krill vor allem als Tierfutter oder Fischköder eingesetzt. Die Krillfischerei ist vor allem aufgrund von zwei Punkten problematisch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten muss das Netz sehr engmaschig sein, wodurch es einen sehr hohen Widerstand im Wasser bekommt. Dadurch entsteht eine Welle, die die Krebse seitlich ablenkt. Hinzu kommt, dass gerade feine Netze sehr empfindlich sind. Die ersten entwickelten Krillnetze sind daher bei ihrem Einsatz zerrissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Problem ist das Einholen des Netzes. Wenn das Netz voll ist und aus dem Wasser gezogen wird, erdrücken sich die Krebse aufgrund der Masse gegenseitig und der Hauptteil des Fleisches wird ausgequetscht. In Experimenten wurde der Krill durch Rohre an Bord gepumpt; außerdem sind spezielle Netze in der Entwicklung. Die Verarbeitung muss sehr schnell geschehen, da es innerhalb von wenigen Stunden zu einer [[Autolyse]] der Tiere kommt. Dafür werden meist die muskulösen Schwänze vom Vorderleib getrennt und vom Chitinpanzer befreit, danach werden sie eingefroren oder zu Pulver zermahlen. Die Produkte aus Krill enthalten hohe Konzentrationen an [[Proteine]]n und [[Vitamine]]n, die sie für den Verzehr und die Verfütterung wertvoll werden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klimaerwärmung und Übersäuerung der Ozeane ==&lt;br /&gt;
Es wird befürchtet, dass die Klimaerwärmung verheerende Auswirkungen auf die antarktischen Krillbestände haben könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Corinna Dahm-Brey |url=https://idw-online.de/de/news727475 |titel=Wie wirkt sich der Klimawandel auf den Antarktischen Krill aus? |werk=[[Informationsdienst Wissenschaft|idw-online.de]] |datum=2019-11-20 |abruf=2019-11-21 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Studien belegen, dass eine Verminderung des antarktischen Meereises zu geringeren Krillpopulationen führt, da besonders die Larven und Jungtiere im Winter auf die Eisalgen angewiesen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |author=Angus Atkinson, Volker Siegel, Evgeny Pakhomov &amp;amp; Peter Rothery |year=2004 |title=Long-term decline in krill stock and increase in salps within the Southern Ocean |journal=[[Nature]] |volume=432 |pages=100–103 |doi=10.1038/nature02996 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso besteht Besorgnis hinsichtlich der Auswirkungen der hohen Kohlendioxidkonzentration im antarktischen Ozean und der damit verbundenen Übersäuerung der Ozeane. Da der Chitinpanzer des Krills großteils aus Kalziumkomponenten besteht, ist er sehr anfällig auf Säure. Experimente haben gezeigt, dass Jungtiere bei sehr hohen CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Konzentrationen nicht mehr fähig sind zu schlüpfen. Auch schon bei einer gemäßigten Erhöhung von Kohlendioxid zeigen sie Probleme bei der Entwicklung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite journal |author=So Kawaguchi, Haruko Kurihara, Robert King, Lillian Hale, Thomas Berli, James P. Robinson, Akio Ishida, Masahide Wakita, Patti Virtue, Stephen Nicol and Atsushi Ishimatsu |year=2011 |title=Will krill fare well under Southern Ocean acidification? |journal=[[Biology Letters]] |volume=7 |issue=2 |pages=288–291 |doi=10.1098/rsbl.2010.0777 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da Krill im antarktischen Ökosystem eine derart zentrale Rolle spielt, könnte auch schon ein gemäßigter Schwund der Population sehr weitreichende Auswirkungen auf das globale Ökosystem haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zukunftsvisionen und „Ocean Engineering“ ==&lt;br /&gt;
Trotz der sehr geringen Kenntnisse über das gesamte antarktische Ökosystem wurden mehrere Langzeitstudien mit dem Krill gestartet, um die [[Kohlenstofffixierung]] zu erhöhen. In großen Regionen des Südlichen Ozeans gibt es enorme Mengen an Nährstoffen. Trotzdem gibt es hier kein großes Wachstum des Phytoplanktons. Diese Gebiete werden als [[HNLC]] (&amp;#039;&amp;#039;high nutrient, low chlorophyll&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet, das Phänomen selbst als das [[Antarktisches Paradoxon|Antarktische Paradoxon]]. Der Grund sind vor allem fehlende [[Eisen]]ionen. Relativ kleine Eisengaben von Forschungsschiffen konnten in diesen Gebieten zu [[Algenblüte]]n führen. Eine der Zukunftsvisionen liegt darin, dass eine ausreichende Versorgung dieser Gebiete mit Eisen dazu führen könnte, dass mehr [[Kohlendioxid]] aus der Verbrennung [[fossiler Brennstoff]]e gebunden wird. Hinsichtlich des Absinkens dieses gebundenen Kohlenstoffs auf den Meeresboden spielen die Krillkrebse durch die Bildung der &amp;#039;&amp;#039;spit balls&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;fecal strings&amp;#039;&amp;#039; wiederum eine Schlüsselposition. Da in einigen Experimenten zwar die erhoffte Algenblüte eintrat, der größte Teil der Biomasse jedoch &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; in tiefere Wasserschichten absank, sondern von anderen Meerestieren gefressen wurde, ist das Interesse an derartigen Versuchen erlahmt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hein J. W. de Baar1, Loes J. A. Gerringa, Patrick Laan, Klaas R. Timmermans |Titel=Efficiency of carbon removal per added iron in ocean iron fertilization |Sammelwerk=Marine Ecology Progress Series |Band=364 |Datum=2008-07-29 |Seiten=269–282 |DOI=10.3354/meps07548 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Columbia University |url=https://phys.org/news/2016-03-seeding-iron-pacific-carbon-air.html |titel=Seeding iron in the Pacific may not pull carbon from air as thought |werk=Phys.org |datum=2016-03-03 |sprache=en |abruf=2022-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings erscheint angesichts der [[Überfischung]] der Meere auch dann eine Erhöhung der Primärproduktion wünschenswert, wenn diese &amp;quot;nur&amp;quot; zu mehr mariner Biomasse und &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; zu CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Sequestrierung führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krill-Öl ==&lt;br /&gt;
Aus dem Antarktischen Krill wird [[Krill-Öl]] gewonnen und findet bei Studien in der [[Alternativmedizin]] Nutzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
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* Uwe Kils: &amp;#039;&amp;#039;Swimming behavior, Swimming Performance and Energy Balance of Antarctic Krill “Euphausia superba”.&amp;#039;&amp;#039;’ in: &amp;#039;&amp;#039;BIOMASS Scientific Series.&amp;#039;&amp;#039; BIOMASS Research Series. Bremerhaven 3.1982,1-122.&lt;br /&gt;
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* Shin Hyoung-Chul, S. Nicol: {{Webarchiv |url=http://int-res.com/abstracts/meps/v239/p157-167.html |wayback=20050514154341 |text=&amp;#039;&amp;#039;Using the relationship between eye diameter and body length to detect the effects of long-term starvation on Antarctic krill “Euphausia superba”.&amp;#039;&amp;#039;}}  in: &amp;#039;&amp;#039;Marine Ecology Progress Series (MEPS).&amp;#039;&amp;#039; Oldendorf 239.2002, 157–167. {{ISSN|0171-8630}} &amp;lt;small&amp;gt;(im [[Internet Archive]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Euphausia superba|Antarktischer Krill}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ecoscope.com/krill Krill im „virtuellen Mikroskop“]&lt;br /&gt;
* Uwe Kils: &amp;#039;&amp;#039;[[s:en:How Krill feeds|How Krill feeds]]&amp;#039;&amp;#039; in der englischsprachigen [[Wikisource]] mit hochauflösenden Bildern. Deutsche Originalfassung in: Gotthilf Hempel, Irmtraut Hempel, Sigrid Schiel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Faszination Meeresforschung – Ein ökologisches Lesebuch&amp;#039;&amp;#039;. Hauschild, Bremen 2006, ISBN 3-89757-310-5, S. 112–115.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://earthobservatory.nasa.gov/Study/UpperCrust/ Krill fights for survival as sea ice melts]&amp;#039;&amp;#039; vom [[NASA Earth Observatory]].&lt;br /&gt;
* [http://news.nationalgeographic.com/news/2003/08/0805_030805_antarctic.html &amp;#039;&amp;#039;Antarctic Wildlife at Risk From Overfishing, Experts Say&amp;#039;&amp;#039;]. [[National Geographic]] News, 5. August 2003.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.antarctica.ac.uk/BAS_Science/Highlights/2000/less_krill.html |wayback=20050320193715 |text=&amp;#039;&amp;#039;Less krill for predators in the Southern Ocean&amp;#039;&amp;#039;}} – [[British Antarctic Survey]]. Außerdem [http://news.bbc.co.uk/1/hi/sci/tech/1445754.stm &amp;#039;&amp;#039;Climate row touches blue whales&amp;#039;&amp;#039;] – [[BBC]], 19. Juli 2001.&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=UfedjYwWTgE Krillfischerei: Expedition Antarktis mit Greenpeace | DIE REPORTAGE | NDR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Exzellent|29. Juli 2005|8053682}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4153154-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhere Krebse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antarktis|Krill]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulanwp</name></author>
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