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	<title>Ansitz Moos-Schulthaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Manha28: verlinkt</title>
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		<updated>2025-01-22T09:29:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:RK 0505 07521 Eppan Schloss Moos cropped.jpg|mini|Ansitz Moos-Schulthaus]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ansitz Moos-Schulthaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, gelegentlich &amp;#039;&amp;#039;Schloss&amp;#039;&amp;#039; genannt, befindet sich in der [[Fraktion (Italien)|Fraktion]] [[Berg (Eppan)|Berg]] der Gemeinde [[Eppan]] im [[Überetsch]] in [[Südtirol]]. Er ist heute als Museum für mittelalterliche Wohnkultur zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Moos (Schulthaus) in Eppan 2.JPG|mini|Seitenansicht]]&lt;br /&gt;
Das Gebäude war ursprünglich ein rechteckiger [[Wehrturm]] und wurde vor 1365 im Eppaner Ortsteil Moos (bereits 1328 als „in plebe Epiani in loco ubi dicitur Mos“ urkundlich bezeugt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hannes Obermair]] |Titel=Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500 |Band=1 |Verlag=Stadtgemeinde Bozen |Ort=Bozen |Datum=2005 |ISBN=88-901870-0-X |Seiten=243, Nr. 440}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) errichtet. Heinrich III. von [[Rottenburg (Adelsgeschlecht)|Rottenburg]] erweiterte den Turm zu einem [[Ansitz]], dessen Grundriss L-förmig war. Nachdem die Seitenlinie der [[Firmian (Adelsgeschlecht)|Firmian]] von Moos mit Georg von Firmian zu Moos und Hocheppan 1492 erlosch, erbte den Ansitz sein Schwiegersohn Jakob von Spaur. Um 1550 errichtete die Familie von [[Spaur (Adelsgeschlecht)|Spaur]] einen weiteren Anbau, so dass der Grundriss quadratisch ausgestaltet wurde. Das Gebäude wurde dabei um ein weiteres Stockwerk ergänzt. Anfang des 17. Jahrhunderts verkaufte Christoph Tanner von Tann Moos an die Brüder Leonhard und David von [[Lanser (Adelsgeschlecht)|Lanser]], welche 1608 mit dem [[Adelsprädikat|Prädikat]] &amp;quot;Lanser von Moos&amp;quot; der Adel bestätigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Tiroler Adel (ständisch) |Sammelwerk=J. Siebmachers grosses und allgemeines Wappenbuch |Datum=1860 |Seiten=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Salome Lanser von Moos brachte den Ansitz in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ihrem Ehemann Hans Caspar von Schulthaus zu, seither danach &amp;quot;Moos-Schulthaus&amp;quot; genannt. Der Tiroler Landesfürst Erzherzog [[Ferdinand Karl (Österreich-Tirol)|Ferdinand Karl von Österreich-Tirol]] bestätigte den [[Schulthaus von Moos]] den Adelstand und genehmigte am 26. September 1653 in Innsbruck eine [[Wappenmehrung]] mit der erloschenen Familie von Moos. Die letzte bauliche Veränderung erfolgte um 1650, als ein Abort im Obergeschoss eingebaut und die Dachkonstruktion verändert wurden. Ignaz Benedikt von Schulthaus musste das Gut aus finanziellen Gründen Mitte des 19. Jahrhunderts verkaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.moos-schulthaus.it/schloss/ |titel=Museum Schloss Moos-Schulthaus |werk=moos-schulthaus.it |abruf=2024-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Moos-Schulthaus wurde 1958 vom [[Bozen]]er Kaufmann und Politiker [[Walther Amonn]] erworben und restauriert. Dabei entdeckte man übertünchte [[Seccomalerei|Seccogemälde]], die in der Folge freigelegt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.suedtirolerland.it/de/highlights/burgen-schloesser/schloss-moos-schulthaus/ |titel=Schloss Moos-Schulthaus |werk=suedtirolerland.it |abruf=2024-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eigentümerin ist die „Stiftung Walther Amonn“, die im Jahr 1982 gegründet wurde und neben dem Museum Schloss Moos-Schulthaus auch die Rosengartenkapelle und andere in ihrem Besitz stehende Immobilien verwaltet. 1951 erfolgte die Unterschutzstellung und 1988 eine Restaurierung.  [[Datei:Schloss Moos-2-4.jpg|mini|hochkant|Wandmalerei im Jagdzimmer mit dem Motiv des Katzen-Mäuse-Kriegs]]&lt;br /&gt;
== Interieur ==&lt;br /&gt;
In der Eingangshalle befinden sich Rankenmotive, die wohl zwischen 1450 und 1500 entstanden sind. Im angrenzenden Jagdzimmer finden sich Motive, die wohl von verschiedenen Wandermalern um 1400 ausgeführt wurden. Die Darstellung des „Katzen-Mäuse-Kriegs“ (auch &amp;#039;&amp;#039;Katzenmäuseler&amp;#039;&amp;#039; genannt), bei dem die Mäuse die Katzen erfolgreich bekriegen, geht auf eine ägyptische Sage zurück. Das Motiv wurde im gesamten Alpenraum nur noch in [[Pürgg]] in der [[Steiermark]] gemalt. Außerdem finden sich Jagdszenen, bei der insbesondere die Jagdhunde sehr lebendig gestaltet wurden. Des Weiteren ist ein Baum zu sehen, dessen Früchte [[Phallussymbol]]e sind, die von Frauen gesammelt und in Körbe gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der angrenzende Raum ist ein Schlafzimmer mit Möbeln aus dem 17. Jahrhundert. Hier werden auch Stücke aus der [[Volkskunst]] ausgestellt. Eine intakte mittelalterliche Küche mit Gebrauchsgegenständen ist ebenfalls zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== St. Katharinenkapelle ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Appiano, cappella di Santa Caterina 02.jpg|mini|St. Katharinenkapelle]]&lt;br /&gt;
Der im Kern romanische Rechteckbau mit halbrunder Apsis könnte sich schon dort befunden haben, als Heinrich III. von Rottenburg den Ansitz erweiterte. Wohl im Laufe des 17. Jahrhunderts stiftete Salome von Lanser den Umbau als [[Pestkapelle]]. Im Kapelleninneren befand sich früher ein [[Sakramentshaus|Sakramentenhaus]], das später im [[Wittum|Widum]] von [[St. Pauls (Eppan)|St. Pauls]] aufbewahrt wurde. In den 1880er Jahren erfolgte die Profanierung und Umwandlung in ein Wohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Der deutsche Antheil des bisthumes Trient |Verlag=A. Weger |Datum=1904 |ISBN= |Seiten=243}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Helmut Stampfer]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Moos: ein Eppaner Adelssitz mit spätgotischen Malereien&lt;br /&gt;
   |Reihe=Burgen&lt;br /&gt;
   |BandReihe=14&lt;br /&gt;
   |Verlag=Schnell und Steiner&lt;br /&gt;
   |Ort=Regensburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2016&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7954-3010-8}}&lt;br /&gt;
* [[Harald Wolter-von dem Knesebeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Zahm und wild: Thematische Spannungsverhältnisse und ihre (topographische) Organisation: Die Wandmalereien des Jagdzimmers von Schloß Moos in Eppan&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Literatur und Wandmalerei II. Konventionalität und Konversation, Burgdorfer Colloquium 2001&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von [[Eckart Conrad Lutz]], Johanna Thali und René Wetzel, Tübingen 2005, S. 479–519.&lt;br /&gt;
* August Emil Buch: &amp;#039;&amp;#039;Höhenburgen und Schlösser in Überetsch&amp;#039;&amp;#039;. Bozen 1903, S. 91 ff. ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/19907/89 online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Castle Moos-Schulthaus (Eppan)|Moos-Schulthaus|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DenkmalSüdtirol|14646}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46.453574 |EW=11.247516 |type=landmark |region=IT-BZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7661143-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ansitz in Südtirol|Moosschulthaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Eppan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Eppan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spaur (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Manha28</name></author>
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