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	<title>Anrichte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T04:33:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anrichte&amp;diff=122602&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: nur ein Komma tut’s auch</title>
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		<updated>2025-06-23T16:50:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;nur ein Komma tut’s auch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:003 Theresianism Style - Interiors.jpg|mini|Kredenz mit italienischem Nussholz furniert, poliert. Schwer lastendes, vielfach gebrochenes, reich profiliertes Gesimse. Intarsien: Bandelwerk aus dunkelgefärbtem und hellem Birnholz. Theresianisch, 1740.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Credenza.jpg|mini|Moderne Anrichte, 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Crédence et panetiète de Fourques.jpg|mini|Kredenz mit hängendem [[Brotkasten]] (Panetière)]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anrichte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein halbhohes, zwei- oder mehrtüriges Möbelstück zur Aufbewahrung von Tischdecken und [[Tafelgeschirr]] mit einer Arbeitsfläche zum [[Anrichten]] von [[Gericht (Speise)|Speisen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Anrichte#Bedeutungb |titel=Duden {{!}} Anrichte {{!}} Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Synonyme |abruf=2018-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Küchenbuffet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in Österreich auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kredenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, erreicht die volle Schrankhöhe. Der obere Aufbau steht dabei auf Sockeln oder Säulen über der weitgehend freien Anrichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Anrichte&amp;#039;&amp;#039; geht auf [[mittelhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;anrihte&amp;#039;&amp;#039; zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bibliographisches Institut (Mannheim). Dudenredaktion. |Titel=Duden, das Herkunftswörterbuch : Etymologie der deutschen Sprache |Auflage=5., neu bearb. Aufl. |Verlag=Dudenverlag |Ort=Mannheim |Datum=2014 |ISBN=9783411040759 |Seiten=194, 486, 698}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Büfett&amp;#039;&amp;#039; (vor allem in der Schweiz und Österreich auch &amp;#039;&amp;#039;Buffet&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Büffet&amp;#039;&amp;#039;) lässt sich bereits Mitte des 16. Jahrhunderts als schweizerdeutsches Wort &amp;#039;&amp;#039;puffet&amp;#039;&amp;#039; nachweisen, das seinerseits aus dem italienischen &amp;#039;&amp;#039;buffetto&amp;#039;&amp;#039; entlehnt worden war. Im 18. Jahrhundert wurde es erneut aus dem französischen &amp;#039;&amp;#039;buffet&amp;#039;&amp;#039; entlehnt. Die Wortherkunft des italienischen bzw. französischen Wortes ist unbekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heute veraltete &amp;#039;&amp;#039;Kredenz&amp;#039;&amp;#039; wurde im 15. Jahrhundert aus dem italienischen &amp;#039;&amp;#039;credenza&amp;#039;&amp;#039; entlehnt. Das italienische Wort geht auf [[mittellatein]]isch &amp;#039;&amp;#039;credentia&amp;#039;&amp;#039; („Vertrauen“) zurück, die Wortbedeutung als „Anrichtetisch“ erlangte das Möbel aus der italienischen Redewendung „far la credenza“ im Sinne der Prüfung auf Treue und Glauben, welche die Aufgabe eines Mundschenks oder Dieners umschrieb, die Speisen und Getränke an einem Seitentisch für seinen Herren vorzukosten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Nach [[Friedrich Kluge]] ist das Wort &amp;#039;&amp;#039;Kredenz&amp;#039;&amp;#039; eine Rückbildung aus [[kredenzen]], was „anbieten, darreichen (von vorgekosteten Speisen)“ bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedrich Kluge |Titel=Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache |Verlag=Walter de Gruyter GmbH &amp;amp; Co KG |Datum=2015-03-30 |ISBN=9783110845037 |Seiten=411 |Online=[https://books.google.de/books?id=IoryCQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA411&amp;amp;lpg=PA411&amp;amp;dq=kredenzen+w%C3%B6rterbuch+kluge&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=hTQ7E2OHbc&amp;amp;sig=-vH_0PKzH-dc7oGdt3QWGJf5umE&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwia7JCp5-vaAhXJyaQKHZWFCOIQ6AEwA3oECAAQUg#v=onepage&amp;amp;q=kredenzen%20w%C3%B6rterbuch%20kluge&amp;amp;f=false Google Books] |Abruf=2018-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Oft wird ein Buffet „Anrichte“ genannt und umgekehrt. Es gibt jedoch historisch einen wesentlichen Unterschied in der Entstehung dieser beiden Möbel. Das Buffet hat sich aus der Truhe entwickelt, die Anrichte hat sich aus dem Tisch entwickelt. In [[Josua Maaler]]s Wörterbuch &amp;#039;&amp;#039;Die Teütsch spraach&amp;#039;&amp;#039; (Zürich, 1561) wird sowohl der &amp;#039;&amp;#039;credentztisch&amp;#039;&amp;#039; (oder die &amp;#039;&amp;#039;credentz banck&amp;#039;&amp;#039;) als auch &amp;#039;&amp;#039;das credentz&amp;#039;&amp;#039; als „anrichte oder puffet“ erläutert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Josua Maaler |Titel=Die Teütsch spraach : Alle wörter, namen, un[d] arten zu reden in Hochteütscher spraach, dem ABC nach ordenlich gestellt, unnd mit gutem Latein gantz fleissig unnd eigentlich vertolmetscht, dergleychen bißhär nie gesähen |Verlag=Froschoverus |Datum=1561 |Seiten=85 |Online=[https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10164043?page=199 online] |Abruf=2019-09-19 |Kommentar=Digitalisiert durch Bayerische Staatsbibliothek}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere bei Antiquitäten kann man noch deutlich die Unterschiede der Entwicklung, beginnend mit der Spätgotik, sehen. So standen Anrichten oft frei im Raum und sind allseitig verziert. Buffets standen auch damals schon an der Wand und sind an der Rückseite nicht verziert. Besonderer Beliebtheit erfreute sich das Buffet in der Zeit des [[Historismus]] als es, meist reich verziert, zum besonderen Prunkstück der „guten Stube“ eines bürgerlichen Haushalts wurde. Etwas einfacher gestaltete Anrichten und Buffets wurden als Küchenschrank, zur Aufbewahrung von Geschirr oder Vorräten, verwendet. Solche Küchenschränke, oft im  Stil des [[Gelsenkirchener Barock]], wurden auch nach dem Zweiten Weltkrieg noch in großer Zahl hergestellt, bevor sich die [[Einbauküche]] durchsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sideboards|Anrichte}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Kredenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Möbelstück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esskultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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