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	<title>Another Side of Bob Dylan - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:46:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Another_Side_of_Bob_Dylan&amp;diff=698630&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lord Stamfordham: /* Entstehung */ Grammatik korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Another_Side_of_Bob_Dylan&amp;diff=698630&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-02T06:57:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entstehung: &lt;/span&gt; Grammatik korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Musikalbum&lt;br /&gt;
| Typ         = Studio&lt;br /&gt;
| Interpret   = [[Bob Dylan]]&lt;br /&gt;
| Titel       = Another Side of Bob Dylan&lt;br /&gt;
| Genres      = [[Folk]]&lt;br /&gt;
| Veröffentlichung = [[Musikjahr 1964|8. August 1964]]&lt;br /&gt;
| Aufnahme    = 9. Juni 1964&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf Benzinger: Bob Dylan. Seine Musik und sein Leben. dtv Premium, München 2006, S. 66&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Label       = [[Columbia Records]]&lt;br /&gt;
| AnzahlTitel = 11&lt;br /&gt;
| Länge       = 50:44&lt;br /&gt;
| Besetzung   = Bob Dylan – Gesang, Gitarre, Mundharmonika, Piano&lt;br /&gt;
| Produzent   = [[Tom Wilson (Musikproduzent)|Tom Wilson]]&lt;br /&gt;
| Studio      = [[CBS 30th Street Studio|Columbia Recording Studio]], [[New York City]]&lt;br /&gt;
| Vorheriges  = [[The Times They Are a-Changin’]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1964)&lt;br /&gt;
| Nächstes    = [[Bringing It All Back Home]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1965)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Another Side of Bob Dylan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das vierte [[Album (Musik)|Studioalbum]] des amerikanischen [[Singer-Songwriter]]s [[Bob Dylan]]. Es erschien am 8.&amp;amp;nbsp;August 1964 auf dem [[Musiklabel|Plattenlabel]] [[Columbia Records]] und wurde von [[Tom Wilson (Musikproduzent)|Tom Wilson]] produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer von [[Protestlied|Protestsongs]] bestimmten Schaffensphase sollte das Album, wie schon im Titel zum Ausdruck kommt, eine andere Seite des Künstlers zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Durch das Vorgängeralbum &amp;#039;&amp;#039;[[The Times They Are a-Changin’]]&amp;#039;&amp;#039;, veröffentlicht am 13.&amp;amp;nbsp;Januar 1964, war Bob Dylan mit Liedern über [[Militarismus]], [[Rassismus in den Vereinigten Staaten|Rassismus]] und [[soziale Ungleichheit]] endgültig zum wichtigsten Protestsänger seiner Generation aufgestiegen. Obwohl die Presse ihn zum [[Prophet]]en erhoben und auf den Thron der [[Bürgerrechtsbewegung]] gesetzt hatte, wurde Dylan zunehmend misstrauisch. Nach außen hin zeigte er sich immer härter und verbitterter, gab sich als der unnahbare Wissende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Als er damals berühmt wurde, da wurde er irgendwie gehässig. Er war sehr schnell bei der Hand, aber sarkastisch, nahm die Leute an wie ein Boxer, parierte Schläge und Bemerkungen und machte sich gleich wieder davon. Was Dylan machte, war die einzige Art, ungeschoren über die Runden zu kommen. Die Leute hängen sich an einen dran und sägen einem den letzten Nerv ab. Das geht an die Substanz. Man muss sich die Fans vom Leib halten, selbst wenn das bedeutet, dass man sie vor den Kopf stoßen muss. &lt;br /&gt;
 |Autor=[[Ramblin’ Jack Elliott]]&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf Benzinger: Bob Dylan. Seine Musik und sein Leben. dtv Premium, München 2006, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Dylans Verhalten gegenüber seiner Freundin [[Suze Rotolo]] wurde immer abweisender: Er war nahezu permanent unterwegs, verschwand auf seinen Reisen, ohne Bescheid zu geben und machte sich nicht einmal die Mühe, sie zwischendurch anzurufen. Die endgültige Trennung im März 1964 war ein tiefgreifendes persönliches Ereignis für Dylan. Umso unverständlicher, dass er die Schuld am Auseinanderbrechen der Beziehung im Wesentlichen ihr zuschob. Musikalisch zeigte sich Dylan vom Sound der [[The Beatles|Beatles]] begeistert, die im Frühjahr 1964 die [[Billboard Hot 100|Singlecharts]] dominierten und Amerika in der [[Beatlemania]] gleichsam überrollten. Schnell entwickelte sich ein Dialog zwischen Dylan und den &amp;#039;&amp;#039;Fab Four.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf Benzinger: Bob Dylan. Seine Musik und sein Leben. dtv Premium, München 2006, S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt; All diese Erfahrungen beflügelten Dylans kreativen Prozess, alte Songschemata abzulösen und neue Wege des [[Songwriting]]s zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende einer dreiwöchigen Europareise, bei der er am 17.&amp;amp;nbsp;Mai ein umjubeltes Konzert in der [[London]]er [[Royal Festival Hall]] gab, zog sich Dylan mit seinem Tourmanager [[Victor Maymudes]] in den kleinen [[Griechenland|griechischen]] Ort [[Vernilya]] vor den Toren [[Athen]]s zurück. Im Laufe von nur einer Woche sammelte er seine Eindrücke und verfasste das gesamte Material für ein neues Album.&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf Benzinger: Bob Dylan. Seine Musik und sein Leben. dtv Premium, München 2006, S. 68&amp;lt;/ref&amp;gt; Unmittelbar nach der Rückkehr in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] ging Dylan am 9.&amp;amp;nbsp;Juni in das [[CBS 30th Street Studio|Columbia Recording Studio]] und spielte unter der Leitung von Tom Wilson in nur sechs Stunden sämtliche neuen Songs ein. Diese denkwürdige [[Tonaufnahme|Aufnahmesitzung]] war Dylans einzige offizielle Plattenaufnahme, die er im gesamten Jahr 1964 bestritt und glich einem Konzert unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Wie gewohnt begleitete er sich mit [[Akustikgitarre|akustischer Gitarre]] und [[Mundharmonika]] selbst und spielte insgesamt vierzehn Songs ein, von denen schließlich elf auf &amp;#039;&amp;#039;Another Side&amp;#039;&amp;#039; erschienen. Der fertigen Platte merkt man an, dass die Songs hastig aufgenommen wurden. Dylans Gesang wirkt nicht ausgereift und angesichts der zum Teil kompliziert verknoteten [[Liedtexte]], hatte er zuweilen gewisse Vortragsprobleme. Bei &amp;#039;&amp;#039;All I Really Want to Do&amp;#039;&amp;#039; hört man Dylan in der letzten Strophe kurz lachen. Die brandneuen Songs hatte er überhaupt nicht eingeübt, weshalb er teilweise direkt vom Textblatt absingen musste, um die verschachtelten Strukturen auf Band zu bringen. Bei den [[Outtake]]s handelte es sich um &amp;#039;&amp;#039;Mama You Been On My Mind&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Denise&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Mr. Tambourine Man]]&amp;#039;&amp;#039;, das jedoch 1965 auf dem nachfolgenden Album &amp;#039;&amp;#039;[[Bringing It All Back Home]]&amp;#039;&amp;#039; erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26.&amp;amp;nbsp;Juli 1964 trat Dylan beim [[Newport Folk Festival]] auf und spielte mit &amp;#039;&amp;#039;All I Really Want to Do&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;To Ramona&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mr. Tambourine Man&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Chimes of Freedom&amp;#039;&amp;#039; vier neue Songs, die bis auf &amp;#039;&amp;#039;Mr. Tambourine Man&amp;#039;&amp;#039; auf dem erst einige Tage später veröffentlichten &amp;#039;&amp;#039;Another Side of Bob Dylan&amp;#039;&amp;#039; enthalten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bjorner.com/DSN00630%20(64).htm#DSN00720&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Another Side&amp;#039;&amp;#039; symbolisiert Dylans kreativen Umbruch und schließt eine erste künstlerische Lebensphase ab, die ihn an die Spitze der politisch engagierten Folkbewegung geführt hatte. Am auffälligsten ist seine Abkehr vom schwarzweiß argumentierenden Protestsong hin zu [[Poesie|poetischen]] Liedformen, die keine klaren und einfachen Botschaften mehr vermitteln. Die Songs stellen eine völlig neue Kombination aus vielschichtigem [[Surrealismus]], gewagten Sprachexperimenten und sehr persönlichen Reflexionen dar, die einen komplexen Bewusstseinszustand reflektieren. Obwohl der Sound der Platte lieblos und flach klingt, knüpft sie musikalisch an die Vorgänger an und zeugt von einer außerordentlichen textlichen Reife.&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf Benzinger: Bob Dylan. Seine Musik und sein Leben. dtv Premium, München 2006. S.&amp;amp;nbsp;71&amp;lt;/ref&amp;gt; Dylans Textkunst wurde zunehmend durch die französischen [[Symbolismus (Literatur)|Symbolisten]] [[Arthur Rimbaud]] und [[Charles Baudelaire]] beeinflusst, von den jüngeren Literaten der [[Beat-Generation]] hatten [[Jack Kerouac]] und sein persönlicher Freund [[Allen Ginsberg]] großen Einfluss auf den Musiker. Inhaltlich beschäftigt sich das Album überwiegend mit Suze Rotolo und der Trennungsbewältigung (&amp;#039;&amp;#039;Spanish Harlem Incident&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;To Ramona&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;I Don&amp;#039;t Believe You (She Acts Like We Never Have Met)&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;All I Really Want to Do&amp;#039;&amp;#039;). In &amp;#039;&amp;#039;Ballad in Plain D&amp;#039;&amp;#039; beschreibt Dylan aus seiner Sicht den eskalierenden Streit mit Suze und ihrer Schwester Carla. Er zeigt sich selbstgerecht, beleidigt und beleidigend und als ein junger Mann, der seine Emotionen in dieser Krise offenkundig nicht unter Kontrolle bringt. Insofern wurde Dylan hier all jenen Vorurteilen gerecht, die ihn als selbstherrliche und egozentrische Person auswiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf Benzinger: Bob Dylan. Seine Musik und sein Leben. dtv Premium, München 2006. S.&amp;amp;nbsp;69&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bekannteste Lied ist &amp;#039;&amp;#039;It Ain’t Me, Babe&amp;#039;&amp;#039;, das bereits im selben Jahr von [[Johnny Cash]] für sein Album &amp;#039;&amp;#039;[[Orange Blossom Special (Album)|Orange Blossom Special]]&amp;#039;&amp;#039; [[Coverversion|gecovert]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Allmusic|Rubrik=album|ID=mw0000218157|NurURL=ja}} Orange Blossom Special von Johnny Cash bei allmusic.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Wörtlich genommen richtet sich der Text an eine junge Frau, deren Erwartungen der Interpret nicht gerecht werden kann oder will. Von Anfang an ist der Song aber auch im übertragenen Sinn gedeutet worden, dass Dylan die ihm zugewiesene Rolle als Stimme einer Generation und ganz allgemein jede Vereinnahmung durch andere ablehne.&amp;lt;ref&amp;gt;Zwei Beispiele deutscher Autoren, die den Text in diesem übertragenen Sinn deuten und sogar jeweils eine Nähe von Dylans &amp;#039;&amp;#039;It Ain’t Me, Babe&amp;#039;&amp;#039; zu entsprechenden Sätzen Bertolt Brechts sehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besprechung eines Buchs über &amp;#039;&amp;#039;Brechts frühe Lyrik&amp;#039;&amp;#039;, in der &amp;#039;&amp;#039;FAZ&amp;#039;&amp;#039; vom 22. August 2002, beginnt mit dem Satz: „&amp;#039;It ain&amp;#039;t me babe, it ain&amp;#039;t me you&amp;#039;re lookin&amp;#039; for.&amp;#039; Bob Dylans berühmte Selbstverweigerung zitiert den jungen Brecht. &amp;#039;Wer immer es ist, den ihr sucht&amp;#039;, hieß es dort, &amp;#039;ich bin es nicht.&amp;#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und [[Willi Winkler (Autor)|Willi Winkler]] schreibt, in der &amp;#039;&amp;#039;Süddeutschen Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 17. Juni 2020: „In mir habt ihr einen, auf den könnt ihr nicht bauen, oder wie Brecht es formuliert hätte, wenn er so gut wie Dylan gewesen wäre: &amp;#039;It ain&amp;#039;t me, babe&amp;#039;.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch deutlicher bringt der Abschlusssong &amp;#039;&amp;#039;My Back Pages&amp;#039;&amp;#039; eine Abwendung von der Rolle des Predigers und Verkünders vermeintlich einfacher Wahrheiten und eine Absage an einfaches Schwarz-Weiß-Denken zum Ausdruck.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Mathias R. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Bob Dylan und die sechziger Jahre. Aufbruch und Abkehr.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1983, S. 86 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kernaussage passt wie ein Lebensmotto zu Dylan: Nichts ist so beständig wie der Wandel, der einzigen Konstante im Leben. Auch wenn die Lieder zum Thema Beziehung eindeutig den Schwerpunkt von &amp;#039;&amp;#039;Another Side&amp;#039;&amp;#039; bilden, nimmt das ganz anders gelagerte &amp;#039;&amp;#039;Chimes of Freedom&amp;#039;&amp;#039; in vielerlei Hinsicht eine Schlüsselstellung ein. Mit diesem außergewöhnlichen Song lieferte Dylan eine vielschichtige Vision von Freiheit, eingebettet in einen höchst poetischen Text im Stile Rimbauds und steht damit unweigerlich in der Tradition von &amp;#039;&amp;#039;A Hard Rain’s A-Gonna Fall&amp;#039;&amp;#039;, ist aber reifer – eine komplexe surrealistische Bilderwelt, die Dylans Schreibstil der kommenden Alben vorwegnimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf Benzinger: Bob Dylan. Seine Musik und sein Leben. dtv Premium, München 2006. S.&amp;amp;nbsp;70&amp;lt;/ref&amp;gt; Insofern steht &amp;#039;&amp;#039;Chimes of Freedom&amp;#039;&amp;#039; wie kein anderer Song als Bindeglied zwischen dem Gestern (dem Songthema) und dem Morgen (dem literarischen Stil Dylans) und repräsentiert damit das Album auf das Treffendste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Veröffentlichung am 8.&amp;amp;nbsp;August 1964 rief &amp;#039;&amp;#039;Another Side&amp;#039;&amp;#039; zwiespältige, kühle Reaktionen hervor und sorgte in Teilen für Befremden. Man erwartete von Dylan Antworten auf brennende Fragen der Zeit, stattdessen erhielten sie teils humorvolle, teils bizarre, teils bittere Lieder – viele zum Thema Liebe und Beziehung. Manche Kritiker sahen ihn in zu viel Subjektivität abdriften. So veröffentlichte [[Irwin Silber]] in der von ihm herausgegebenen Folk-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Sing Out!]]&amp;#039;&amp;#039; einen [[offener Brief|offenen Brief]] an Dylan, in dem er seiner Sorge Ausdruck verlieh, der Sänger drohe durch die Begleitumstände von Ruhm und Erfolg den Kontakt zur Basis zu verlieren, was auch in seinen neuen Liedern zum Ausdruck komme.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.edlis.org/twice/threads/open_letter_to_bob_dylan.html Irwin Silber: &amp;#039;&amp;#039;An Open Letter to Bob Dylan.&amp;#039;&amp;#039; Sing Out!, November 1964], online abgerufen am 16. Januar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Folksänger [[Phil Ochs]] hingegen verteidigte im &amp;#039;&amp;#039;[[Broadside Magazine]]&amp;#039;&amp;#039; Dylans Recht auf Wandel.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Mathias R. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Bob Dylan und die sechziger Jahre. Aufbruch und Abkehr.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1983, S. 89 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Auf dieser Platte ist (mit wenigen Ausnahmen) nicht mehr der Kritiker vom Dienst zu hören, sondern Dylan, der Privatmann, ein Mensch in Auseinandersetzung mit seinen Emotionen.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Mathias R. Schmidt]]&amp;lt;ref&amp;gt;Mathias R. Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Bob Dylan und die sechziger Jahre. Aufbruch und Abkehr.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1983, S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darstellungen solcher Art, dass er mit dem Album eine radikale Kehrtwende vollzogen habe, hat Dylan selbst später relativiert. Schon mit dem Titel sei er nicht glücklich gewesen. Das Album &amp;#039;&amp;#039;Another Side of Bob Dylan&amp;#039;&amp;#039; zu nennen, sei die Idee des Produzenten Tom Wilson gewesen, und der Anschein, bei dem Album handle es sich um eine Negation der Vergangenheit, entspreche nicht der Wahrheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Das vollständige Zitat, aus einem Gespräch Dylans mit [[Cameron Crowe]], ist zu lesen in den Liner Notes der Kompilation &amp;#039;&amp;#039;[[Biograph (Album)|Biograph]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1985: „Tom Wilson, the producer, titled it that. I begged and pleaded with him not to do it. You know, I thought it was overstating the obvious. I knew I was going to have to take a lot of heat for a title like that and it was my feeling that it wasn’t a good idea coming after &amp;#039;&amp;#039;[[The Times They Are a-Changin’|The Times They Are a-Changin&amp;#039;]]&amp;#039;&amp;#039;, it just wasn’t right. It seemed like a negation of the past which in no way was true.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Covergestaltung ==&lt;br /&gt;
Auf der Cover-Vorderseite ist Dylan in einer von Sandy Speiser aufgenommenen Schwarzweiß-Fotografie abgebildet; die Cover-Rückseite der damaligen LP enthält eine Sammlung von Gedichten unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Some other kinds of songs&amp;#039;&amp;#039;. Eines dieser Gedichte widmete Dylan der französischen Chansonsängerin [[Françoise Hardy]].&amp;lt;ref&amp;gt;Liner Notes von [https://www.bobdylan.com/albums/another-side-of-bob-dylan/ &amp;#039;&amp;#039;Another Side of Bob Dylan&amp;#039;&amp;#039;] auf bobdylan.com (englisch; abgerufen am 26. Januar 2026).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Titelliste ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LP Seite 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;All I Really Want to Do&amp;#039;&amp;#039; – 4:04&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Black Crow Blues&amp;#039;&amp;#039; – 3:14&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Spanish Harlem Incident&amp;#039;&amp;#039; – 2:24&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Chimes of Freedom&amp;#039;&amp;#039; – 7:09&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;I Shall Be Free No. 10&amp;#039;&amp;#039; – 4:47&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;To Ramona&amp;#039;&amp;#039; – 3:52&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;LP Seite 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Motorpsycho Nitemare&amp;#039;&amp;#039; – 4:33&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;My Back Pages&amp;#039;&amp;#039; – 4:22&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;I Don’t Believe You (She Acts Like We Never Have Met)&amp;#039;&amp;#039; – 4:22&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Ballad in Plain D&amp;#039;&amp;#039; – 8:16&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;It Ain’t Me Babe&amp;#039;&amp;#039; – 3:33&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommerzieller Erfolg ==&lt;br /&gt;
=== Chartplatzierungen ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Another Side&amp;#039;&amp;#039; avancierte mit Rang acht zum Top-10-Erfolg im [[Britische Musikcharts|Vereinigten Königreich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ChartsUK&amp;quot; /&amp;gt; Darüber hinaus erreichte es Chartplatzierungen in [[Deutsche Albumcharts|Deutschland]] (Rang 24),&amp;lt;ref name=&amp;quot;ChartsDE&amp;quot; /&amp;gt; [[Norwegische Musikcharts|Norwegen]] (Rang 26)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://austriancharts.at/showitem.asp?interpret=Bob+Dylan&amp;amp;titel=Another+Side+Of+Bob+Dylan&amp;amp;cat=a |titel=Bob Dylan – Another Side of Bob Dylan |werk=austriancharts.at |hrsg=Hung Medien |abruf=2025-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und den [[Billboard 200|Vereinigten Staaten]] (Rang 43).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ChartsUS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Chartplatzierungen&lt;br /&gt;
| Titel = Chartplatzierungen&lt;br /&gt;
|{{Charts|DEU-A|24|1 Mt.|Q=&amp;lt;ref name=&amp;quot;ChartsDE&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.offiziellecharts.de/charts/album-details-6600 |titel=Bob Dylan – Another Side of Bob Dylan |werk=offiziellecharts.de |abruf=2025-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
|{{Charts|USA-A|43|41|Q=&amp;lt;ref name=&amp;quot;ChartsUS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.billboard.com/artist/bob-dylan/chart-history/ |titel=Bob Dylan |werk=billboard.com |sprache=en |abruf=2025-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
|{{Charts|GBR|8|19|Q=&amp;lt;ref name=&amp;quot;ChartsUK&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.officialcharts.com/albums/bob-dylan-another-side-of-bob-dylan/ |titel=Bob Dylan – Another Side of Bob Dylan |werk=officialcharts.com |sprache=en |abruf=2025-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen für Musikverkäufe ===&lt;br /&gt;
{{AfM-Tabelle&lt;br /&gt;
|Hauptartikel=Bob Dylan/Auszeichnungen für Musikverkäufe&lt;br /&gt;
|{{AfM|USA|G|1|500.000}}&lt;br /&gt;
|{{AfM|GBR|G|1|100.000}}&lt;br /&gt;
|GesG=2 |GesZ=600.000&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Coverversionen ==&lt;br /&gt;
1965 coverten [[The Byrds]] und die Sängerin [[Cher]] den Song &amp;#039;&amp;#039;All I Really Want to Do&amp;#039;&amp;#039; und hatten damit [[Single (Musik)|Single]]-Erfolge. Als Dylan zum ersten Mal die Byrds-Version hörte, soll er ausgerufen haben: „Wow. Mann, dazu kann man ja sogar tanzen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kanadische Singer-Songwriter [[Neil Young]] bezieht sich in dem Song &amp;#039;&amp;#039;Flags of Freedom&amp;#039;&amp;#039; auf seinem 2006 erschienenen Album &amp;#039;&amp;#039;Living with War&amp;#039;&amp;#039; ziemlich eindeutig auf den Song &amp;#039;&amp;#039;Chimes of Freedom&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.oldroads.org/pastblogs/pastsingles2007/Flags_of_Freedom_Neil_Young.htm |wayback=20081011204524 |text=— }}{{Abrufdatum |1=2024-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bruce Springsteen]] spielt den Song Chimes of Freedom in einigen seiner Konzerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Allmusic|Rubrik=album|ID=mw0000653105}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bob Dylan}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Album 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Album (Folk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bob-Dylan-Album]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lord Stamfordham</name></author>
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