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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Anosmie</id>
	<title>Anosmie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anosmie&amp;diff=172737&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiHelper232: Infobox ergänzt.</title>
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		<updated>2026-01-13T12:48:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = MB41.0&lt;br /&gt;
| Data-01 = Anosmie&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anosmie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|prefix=nein|ἀν-|an-}} [&amp;lt;nowiki /&amp;gt;[[Alpha privativum|Verneinungspartikel]], Alpha privativum]; {{lang|grc|ὀσμή|osmē}} ‚Geruch‘) ist eine [[Riechstörung]], die das &amp;#039;&amp;#039;Fehlen&amp;#039;&amp;#039; oder den Verlust (&amp;#039;&amp;#039;Riechverlust&amp;#039;&amp;#039;) des [[Geruchssinn]]s bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Das Fehlen der [[Olfaktorische Wahrnehmung|Riechwahrnehmung]] kann verschiedene Ursachen haben. Störungen können im Bereich des [[Olfaktorisches System|olfaktorischen]] und des [[Trigeminale Wahrnehmung|nasal-trigeminalen Systems]] vorliegen, je nachdem, ob der [[Nervus olfactorius]] ([[Hirnnerven|1. Hirnnerv]]) oder der [[Nervus trigeminus]] ([[Hirnnerven|5. Hirnnerv]]) betroffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Ursachen für das Fehlen des [[Geruchssinn]]s können [[Virusinfektion]]en (zum Beispiel besonders bei [[COVID-19]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/alr.22820&amp;lt;/ref&amp;gt;), eine chronische [[Sinusitis]], [[Obstruktion (Medizin)|Obstruktionen]] der Riechwege durch Schwellung der [[Schleimhaut|Schleimhäute]] infolge einer [[Allergie]], die [[Nebenwirkung]] von Medikamenten, [[Hirntumor]]e, eine Depression sowie [[Schädel-Hirn-Trauma]]ta mit Abrissverletzung der Riechnerven sein. Eine Anosmie kann auch im Rahmen einer dissoziativen Störung ([[Dissoziation (Psychologie)|Dissoziation]]) auftreten. Symptomatisch tritt eine Anosmie bei Menschen mit dem [[Kallmann-Syndrom]]&amp;lt;ref name=Orpha&amp;gt;{{Orphanet|ID=478 |Name=Kallmann-Syndrom |Abruf=}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anosmie tritt seltener auch als Frühsymptom neurodegenerativer Erkrankungen wie dem [[Morbus Parkinson]] auf. In seltenen Fällen ist die Anosmie auch angeboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose ==&lt;br /&gt;
Mit einer Riechprüfung ([[Olfaktometrie]]) kann der Ort der Störung festgestellt werden. Bei der Riechprüfung wird der [[Nervus trigeminus]] beispielsweise mit [[Essigsäure]] gereizt. Relativ selektive Reizstoffe für den [[Nervus olfactorius]] sind [[Schwefelwasserstoff]], [[Vanille (Gewürz)|Vanille]] oder Rosenduft ([[Phenylethylalkohol]]). Beide Nerven zusammen werden durch [[Campher|Kampfer]], [[Menthol]], [[Pfefferminze]] angeregt. Bei angeborener Anosmie wird die Störung oftmals erst spät diagnostiziert, da den betroffenen Menschen ihr Unvermögen, Gerüche oder bestimmte Geschmäcke wahrzunehmen, anfangs nicht auffällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen ==&lt;br /&gt;
Die Auswirkungen des Riechverlustes werden von Außenstehenden oft nicht erkannt oder als unwichtig herabgespielt. Der Geruchssinn wird im Vergleich zu anderen Sinnen als nebensächlich empfunden, die Folgen seines Fehlens nicht zur Genüge zur Kenntnis genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Psychische Belastungen aufgrund plötzlicher Anosmie ===&lt;br /&gt;
Plötzliche Anosmie ist mit einem erheblichen Verlust an [[Lebensqualität]] verbunden. Sie kann ein Hinweis auf ernsthafte Erkrankungen (wie bei der [[Alzheimer-Krankheit]]) sein und geht einher mit zum Teil erheblichen psychischen Belastungen. Psychische Folgen umfassen Depressionen und [[Eigengeruchswahn|fortwährende Angst vor unangenehmem Eigengeruch]], da selbst nicht wahrgenommene Körpergerüche zu gesellschaftlicher Ausgrenzung des Betroffenen führen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen mit angeborener Anosmie erleiden hiervon allenfalls die chronische Befürchtung von Eigengeruch, da sie das unbekannte Geruchserlebnis nicht vermissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Probleme durch Anosmie ===&lt;br /&gt;
Für den [[Geschmack (Sinneseindruck)|Geschmack]] von Speisen und Getränken ist zum überwiegenden Teil der Geruchssinn verantwortlich, Menschen ohne diesen sind auf die fünf Grundgeschmäcke ([[Gustatorische Wahrnehmung|süß]], [[Gustatorische Wahrnehmung|sauer]], [[Gustatorische Wahrnehmung|salzig]], [[bitter]], [[umami]]) beschränkt. Dies kann zu Fehl- oder Unterernährung führen. Die Motivation, etwas zu essen, kann bei plötzlichem Auftreten zurückgehen, oder es wird in beiden Fällen (angeboren und erworben) verstärkt salzige oder fettige Nahrung verspeist, um das Grundgeschmackserlebnis zu genießen oder zu intensivieren. Eine Studie aus dem Jahr 2024 legt nahe, dass es auch Auswirkungen auf die Atmung gibt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=heise online |url=https://www.heise.de/news/Menschen-ohne-Geruchssinn-atmen-anders-9861031.html |titel=Menschen ohne Geruchssinn atmen anders |datum=2024-11-05 |sprache=de |abruf=2024-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spezielle Risiken ===&lt;br /&gt;
Die Betroffenen können durch die mangelnde Wahrnehmung von Warnsignalen sogar in Lebensgefahr geraten. Durch die Nichtwahrnehmung von Fäulnisgerüchen kann es zum Verzehr verdorbener Speisen kommen, was zu einer Lebensmittelvergiftung führen kann. Lebensgefährliche Brände oder austretende Heizgase können zu spät bemerkt werden. Es ist jedoch möglich, starke Gerüche zu „schmecken“, was ausgiebiges Training voraussetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
Die Behandlung der Anosmie richtet sich nach der Ursache der Störung. Für die durch eine [[Virusinfektion]] auftretende Anosmie, die auch bleibend sein kann, ist ein Therapieansatz die intranasale Gabe von [[Vitamin A]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pharmazeutische-zeitung.de/therapie-von-geruchs-und-geschmacksstoerungen-121833/seite/2/ |titel=Covid-19: Steroide und Vitamin A {{!}} PZ – Pharmazeutische Zeitung |werk=pharmazeutische-zeitung.de |datum=2020-11-17 |abruf=2024-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich das Riechen üben lässt, kann ein gut etabliertes Riechtraining (mit den [[Duftnote]]n „Rose“, „Zitrone“, „[[Eukalyptus]]“ und „[[Gewürznelke]]“) die Erholungsgeschwindigkeit verdoppeln bis verdreifachen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/123785/Riechtraining-nach-COVID-19-beschleunigt-die-Erholung-des-ausgefallenen-Geruchssinns | titel=Riechtraining nach COVID-19 beschleunigt die Erholung des ausgefallenen Geruchssinns | werk=[[Deutsches Ärzteblatt|aerzteblatt.de]] | datum=2021-05-11 |abruf=2024-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anosmie in der Kultur ==&lt;br /&gt;
* Im spanischen Roman &amp;#039;&amp;#039;Nunca sabrás a qué huele Bagdad&amp;#039;&amp;#039;, in deutscher Übersetzung &amp;#039;&amp;#039;Du wirst niemals erfahren, wonach Bagdad riecht&amp;#039;&amp;#039;, geht es um angeborene Anosmie.&amp;lt;ref&amp;gt;Universidad Autónoma de Barcelona, 2010; deutsche Ausgabe übersetzt von Ursula Wolf, BoD 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Roman &amp;#039;&amp;#039;Whispers of the Dead&amp;#039;&amp;#039;, in deutscher Sprache &amp;#039;&amp;#039;[[Leichenblässe (Simon Beckett)|Leichenblässe]]&amp;#039;&amp;#039;, von [[Simon Beckett]] leidet der darin vorkommende Serienmörder an Anosmie.&lt;br /&gt;
* In der sechsteiligen Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;[[Parfum (Fernsehserie)|Parfum]]&amp;#039;&amp;#039; ist die Ermittlerin Nadja Simon von Anosmie betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hyposmie]], der teilweise Verlust des Riechsinns&lt;br /&gt;
* [[Parosmie]], eine Wahrnehmungsstörung, bei der bekannte Düfte plötzlich anders riechen.&lt;br /&gt;
* [[Ageusie]], Verlust des [[Geschmacksinn]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Kohl (Schriftsteller)|Walter Kohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Wie riecht Leben? Bericht aus einer Welt ohne Gerüche.&amp;#039;&amp;#039; Zsolnay-Verlag, Wien 2009, ISBN 978-3-552-05475-2.&lt;br /&gt;
* Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Chemische Sinne&amp;#039;&amp;#039;, in: Thomas Braun et al.: &amp;#039;&amp;#039;Kurzlehrbuch Physiologie.&amp;#039;&amp;#039; Elsevier, Urban und Fischer, München 2006, ISBN 3-437-41777-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Geruchlosigkeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
Position paper on olfactory dysfunction: https://www.rhinologyjournal.com/Documents/Supplements/supplement_26.pdf&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Neurologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Riechen]]&lt;/div&gt;</summary>
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