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	<title>Anolyt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T08:08:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-06-16T16:48:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Generell bezeichnet man als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anolyt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; denjenigen Teil des [[Elektrolyt]]en, der in direktem Einfluss der [[Anode]] bei einer [[Elektrolyse]] steht. Analog ist der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Katholyt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technisch wird der Begriff insofern weitergefasst, als der &amp;#039;&amp;#039;gesamte&amp;#039;&amp;#039; Elektrolyt im Anodenraum eines durch eine [[Diaphragma-Verfahren|Membran]] getrennten (Durchfluss-)Elektrolyse[[Chemischer Reaktor|reaktor]]s als Anolyt bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer [[Chloralkali-Elektrolyse|Natriumchlorid-Elektrolyse]] würden z.&amp;amp;nbsp;B.&lt;br /&gt;
* die [[Chlorid]]-[[Anion]]en an der Anode zu [[Chlor]] [[Oxidation|oxidiert]] und&lt;br /&gt;
* Wasser an der [[Kathode]] zu [[Wasserstoff]] und [[Hydroxidion]]en [[Reduktion (Chemie)|reduziert]] werden.&lt;br /&gt;
Es kommt hierbei aufgrund des stark negativen [[Abscheidungspotential]]s von [[Natrium]] &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; zu einer [[Metallabscheidung|Abscheidung des Metalls]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Chlor]] reagiert mit Wasser teilweise zu [[Hypochlorige Säure|Hypochloriger Säure]]. Eine solche elektrolytisch entstandene [[Lösung (Chemie)|Lösung]] von Chlor und Hypochloriger Säure kann unter dem Namen Anolyt in weiteren Prozessen eingesetzt werden, z.&amp;amp;nbsp;B. als [[Oxidationsmittel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in diesem Beispiel-Prozess an der Kathode entstandene [[Natronlauge]] stellt den Katholyt dar und kann ebenfalls weiterverwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Isoelektrische Fokussierung|isoelektrischen Fokussierung]] oder der [[Gelelektrophorese]] wird die Lösung, die den Kontakt zwischen der Anode und dem Separationsmedium herstellt, als Anolyt bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anolyte-Lösung ==&lt;br /&gt;
Anolyte-Lösungen werden in der Praxis zur [[Desinfektion]] genutzt. Bei der Elektrolyse aus Kochsalz und Wasser in Elektrolysezellen mit [[keramisch]]er Membran werden zwei verschiedene aktivierte Lösungen durch eine [[chemische Reaktion]] erzeugt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=hofra-gmbh.de |url=https://www.hofra-gmbh.de/envirolyte/ |titel=Erläuterung Anolyte Katholyte |abruf=2021-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eine neutrale Anolyte-Lösung (pH-Wert: pH 6,5 bis pH 7,8) wird dort eingesetzt, wo Korrosion vermieden werden soll und wo eine mögliche Verdunstung von aktivem Chlor unerwünscht ist. Das [[Redoxpotential]] (Redox-Wert) einer neutralen Anolyte-Lösung liegt zwischen +750&amp;amp;nbsp;mV bis +900&amp;amp;nbsp;mV. Eine saure Anolyte-Lösung (pH-Wert: pH 2,0 bis pH 3,5) wird dort zur Desinfektion und Sterilisation eingesetzt, und keine Gefahr einer Korrosion besteht. Das Redoxpotential (Redox-Wert) einer sauren Anolytelösung liegt zwischen +1000&amp;amp;nbsp;mV bis +1200&amp;amp;nbsp;mV.&lt;br /&gt;
* Die Katholyte-Lösung ist alkalisch (pH-Wert: pH 10 bis pH 13) und kann als Reiniger genutzt werden. Das Redoxpotential beträgt −900 mV bis −950 mV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* V. M. Schmidt, &amp;#039;&amp;#039;Elektrochemische Verfahrenstechnik, Grundlagen, Reaktionstechnik, Prozessoptimierung&amp;#039;&amp;#039;, Wiley-VCH Weinheim, 2003, ISBN 978-3-527-29958-4&lt;br /&gt;
* Autorenkollektiv, &amp;#039;&amp;#039;Oxford Dictionary of Biochemistry and molecular Biology&amp;#039;&amp;#039;, Oxford University Press, 1997, ISBN 978-0-19-852917-0&lt;br /&gt;
* U. J. Krull, &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of Physical Science and Technology&amp;#039;&amp;#039;, 3rd Ed., Analytical Chemistry, Academic Press, 2001, ISBN 978-0-12-227410-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrochemie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lila Pikmin</name></author>
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