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	<title>Anno Mungen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T16:08:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anno_Mungen&amp;diff=2508238&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JuliusHauth: Verweise hinzugefügt, Verlinkungen hinzugefügt, Neues Buch in &quot;Schriften&quot; hinzugefügt, Unklarheit in &quot;Forschung und Lehre&quot; umformuliert</title>
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		<updated>2025-05-05T10:10:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verweise hinzugefügt, Verlinkungen hinzugefügt, Neues Buch in &amp;quot;Schriften&amp;quot; hinzugefügt, Unklarheit in &amp;quot;Forschung und Lehre&amp;quot; umformuliert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anno Mungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Oktober]] [[1961]] in [[Köln]]) ist ein deutscher [[Theaterwissenschaft|Theaterwissenschaftler]] und [[Musikwissenschaft]]ler. Er lehrt seit 2006 als (Musik-)Theaterwissenschaftler an der [[Universität Bayreuth]]. Er ist Leiter des [[Forschungsinstitut für Musiktheater Schloss Thurnau|Forschungsinstituts für Musiktheater]] (fimt) und Inhaber des Lehrstuhls für Theaterwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung des Musiktheaters an der Universität Bayreuth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mungen besuchte den Musikzweig des Humboldtgymnasiums Köln&amp;lt;!---ist das enzklopädisch relevant?&lt;br /&gt;
, wo er Werner Klüppleholz zu seinen Lehrern zählte-----&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Er studierte 1982–1986 [[Querflöte]] an der [[Folkwang Universität der Künste|Musikhochschule Duisburg]] und legte die Prüfung zum staatlich anerkannten Musikschullehrer ab. 1986–1995 wechselte er zum Studium der [[Musikwissenschaft]] und [[Kunstgeschichte]] bei [[Carl Dahlhaus]], [[Sieghart Döhring]] und [[Helga de la Motte-Haber]] sowie [[Wolfgang Wolters]] und [[Bernd Nicolai]] an die [[Technische Universität Berlin]] (dort Magister Artium und Promotion). 1999 erfolgte ein Forschungsaufenthalt in den USA innerhalb des [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|DFG]]-Projekts „Theaterbilder und Musik“, das in dem von [[Erika Fischer-Lichte]] geleiteten Schwerpunktprogramm „Theatralität“ durchgeführt wurde. 1995–2000 war Mungen [[Wissenschaftlicher Mitarbeiter]] am Musikwissenschaftlichen Institut der [[Johannes-Gutenberg-Universität Mainz]], an das ihn [[Christoph-Hellmut Mahling]] holte. 2002 wurde er dort [[Habilitierung|habilitiert]]. 2004–2005 übernahm er eine Vertretungsprofessur für Musikwissenschaft an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]], war dort von 2005 bis 2006 Professor für Musikwissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2006 arbeitet er als Nachfolger von [[Sieghart Döhring]] als Leiter des Forschungsinstitut für Musiktheater in Thurnau und Bayreuth, wo er in Forschung und Lehre einen weitgefassten [[Musiktheater|Musiktheaterbegriff]] vertritt, der neben den klassischen Genres wie Oper, Operette, Musical und Tanztheater auch Formate im Sinne der „Everyday Performance“ mit Musik (wie zum Beispiel in Karnevalsumzügen) einschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung und Lehre ==&lt;br /&gt;
Im Zentrum seiner wissenschaftlichen Tätigkeit steht der Ansatz, Musiktheater und Musik über ihre [[Aufführung]] zu analysieren. In diesem Ansatz eingeschlossen finden sich zudem Perspektiven der [[Medialität]] und [[Gender]]. Die Lehrprogramme, die Mungen ins Leben gerufen hat und betreut ([[Master]]studiengänge „Musik und Performance“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Universität Bayreuth |url=https://www.musiktheater.uni-bayreuth.de/de/studiengaenge/ma-mup/index.html |titel=Master Musik und Performance |abruf=2021-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und „Oper und Performance“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Universität Bayreuth |url=https://www.musiktheater.uni-bayreuth.de/de/studiengaenge/ma-oup/index.html |titel=Master Oper und Performance |abruf=2021-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) beziehen sich ebenso auf diese Maxime wie die von ihm ins Leben gerufene und herausgegebene Online-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;ACT.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Universität Bayreuth |url=https://www.fimt.uni-bayreuth.de/de/publikationen/act/index.html |titel=ACT - Zeitschrift für Musik und Performance |werk= |abruf=2025-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Publikationsreihe des Instituts &amp;#039;&amp;#039;Thurnauer Schriften zum Musiktheater&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Universität Bayreuth |url=https://www.fimt.uni-bayreuth.de/de/publikationen/thurnauer-schriften/index.html |titel=Thurnauer Schriften |abruf=2021-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; greift vornehmlich solche Phänomene auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühere Forschungsprojekte befassten sich mit „Musik – Stimme – Geschlecht“, dem Thema Karneval und Musik, sowie dem [[Richard Wagner|Wagnerjubiläum]] 2013 (&amp;#039;&amp;#039;WagnerWorldWide&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/user/WagnerWorldWide |titel=WagnerWorldWide |sprache=de-DE |abruf=2025-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;). Jüngere Forschung schließt das Thema Oper im [[Nationalsozialismus]] ein, zu dem Mungen zusammen mit anderen 2018 die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Hitler.Macht.Oper&amp;#039;&amp;#039; konzipierte, die in Kooperation mit dem [[Staatstheater Nürnberg]] und dem [[Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände]] der Stadt Nürnberg ebenda gezeigt wurde. Als ein weiteres Ergebnis dieser Arbeit wurde eine Monographie zu [[Wieland Wagner]]s Karriere von 1941–1945 erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Piontek |url=https://deropernfreund.de/buecher-discs/buecherecke/buchkritik-hier-gilts-der-kunst-wieland-wagner-1941-1945-anno-mungen/ |titel=Buchkritik: „Hier gilt’s der Kunst – Wieland Wagner 1941 – 1945“, Anno Mungen |werk=Der Opernfreund |datum=2023-06-05 |sprache=de |abruf=2025-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Innerhalb der Forschungsgruppe „Krisengefüge der Künste“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.krisengefuege.theaterwissenschaft.uni-muenchen.de/das_forschungsprojekt/index.html |titel=Das Forschungsprojekt - Krisengefüge der Künste - LMU München |abruf=2021-04-19 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; leitet Mungen ein Projekt zum Musiktheater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musiktheater als Historienbild. Gaspare Spontinis „Agnes von Hohenstaufen“ als Beitrag zur deutschen Oper&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Studien zur Musikwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; 38), Tutzing 1997.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Music is the Message: The Day Jimi Hendrix Burned his Guitar – Film, Musical Instrument, and Performance as Music Media&amp;#039;&amp;#039;, in: Ian Inglis (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Popular Music and Film&amp;#039;&amp;#039;, London 2003, S. 60–76 (dieser Beitrag erschien auch in: Pauline Reay [Hrsg.], &amp;#039;&amp;#039;Music in Film. Soundtracks and Synergy&amp;#039;&amp;#039;, New York 2004).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„BilderMusik“ – Panoramen, Tableaux vivants und Lichtbilder als multimediale Darstellungsformen in Theater- und Musikaufführungen vom 19. bis zum frühen 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bände (= Filmstudien 45/46), Remscheid 2006.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Wagner-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. im Auftrag des Forschungsinstituts für Musiktheater Thurnau von Daniel Brandenburg, Rainer Franke und Anno Mungen. Laaber-Verlag&lt;br /&gt;
* Anno Mungen (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Mitten im Leben. Musiktheater von der Oper zur Everyday Performance&amp;#039;&amp;#039; (= Thurnauer Schriften zum Musiktheater 23), Würzburg 2011.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Singstimmen: Ästhetik – Geschlecht – Vokalprofil&amp;#039;&amp;#039;, Bericht zum Symposion Mai 2012, Thurnau, &amp;#039;&amp;#039;Thurnauer Schriften zum Musiktheater&amp;#039;&amp;#039; 28, Würzburg 2017 (zusammen mit Saskia Woyke, Katrin Losleben und Stephan Mösch).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Feiern – Singen – Schunkeln. Karnevalsaufführungen vom Mittelalter bis heute&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Rheinischen Musikgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 175), Kassel 2017 (zusammen mit Maren Butte und Dominic Larue).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Music Theater as Global Culture. Wagner’s Legacy Today&amp;#039;&amp;#039;, (= &amp;#039;&amp;#039;Thurnauer Schriften zum Musiktheater&amp;#039;&amp;#039; 25), Würzburg 2017 (zusammen mit Nicholas Vazsonyi, Julie Hubbert, Ivana Rentsch, Arne Stollberg).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hitler.Macht.Oper.&amp;#039;&amp;#039;, Katalog zur Ausstellung des Forschungsprojektes &amp;#039;&amp;#039;Nürnberger Musiktheater 1920 bis 1950. Ein Erkenntnistransferprojekt der Universität Bayreuth,&amp;#039;&amp;#039; in Kooperation mit dem Staatstheater Nürnberg und dem Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände der Stadt Nürnberg, 15. Juni 2018 bis 3. Februar 2019, Petersberg 2018 (zusammen mit Tobias Reichard und Alexander Schmidt).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musiktheater in der Krise? Positionen zwischen Institution und Ästhetik&amp;#039;&amp;#039;, ACT, Heft 9, Turnau 2020 (zusammen mit Ulrike Hartung).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hitler.Macht.Oper.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Propaganda und Musiktheater in Nürnberg 1920–1950&amp;#039;&amp;#039;, Textband zum Forschungsprojekt &amp;#039;&amp;#039;Nürnberger Musiktheater 1920 bis 1950. Ein Erkenntnistransferprojekt der Universität Bayreuth,&amp;#039;&amp;#039; in Kooperation mit dem Staatstheater Nürnberg und dem Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände der Stadt Nürnberg, (= &amp;#039;&amp;#039;Thurnauer Schriften zum Musiktheater&amp;#039;&amp;#039; 40) Würzburg 2020 (zusammen mit Silvia Bier, Tobias Reichard und Daniel Reupke).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die dramatische Sängerin Wilhelmine Schröder-Devrient: Stimme Medialität, Kunstleistung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Thurnauer Schriften zum Musiktheater&amp;#039;&amp;#039; 37), Würzburg 2021.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hier gilt&amp;#039;s der Kunst. Wieland Wagner 1941–1945&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt 2021.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----laut Text noch nicht veröffentlicht&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hier gilt der Kunst! Wieland Wagner 1941–1945&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt [2021]--------&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fimt.uni-bayreuth.de/de/team/Mungen_Anno/index.html Anno Mungen auf der Website der Universität Bayreuth (mit Publikationsverzeichnis)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11552732X|LCCN=nr/97/31751|VIAF=14910204}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mungen, Anno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Bayreuth)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschlechterforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mungen, Anno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musikwissenschaftler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Oktober 1961&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JuliusHauth</name></author>
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