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	<title>Annie Kienast - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T03:50:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Annie_Kienast&amp;diff=1476171&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Itti: /* Einzelnachweise */ +Kategorie:Geehrte des Projekts Garten der Frauen</title>
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		<updated>2025-09-23T13:35:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; +&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geehrte_des_Projekts_Garten_der_Frauen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geehrte des Projekts Garten der Frauen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geehrte des Projekts Garten der Frauen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Annie Kienast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. September]] [[1897]] in [[Hamburg]]; † [[3. September]] [[1984]] ebenda) war eine Gewerkschafterin, Hamburger Politikerin der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] (SPD) und Mitglied der [[Hamburgische Bürgerschaft|Hamburgischen Bürgerschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[File:Straßenschild zu Annie Kienast in Hamburg-Langenhorn.JPG|mini|Straßenschild zu Annie Kienast in Hamburg-Langenhorn]]&lt;br /&gt;
Annie Kienast entstammte einer sozialdemokratischen Arbeiterfamilie. Sie wuchs mit fünf Geschwistern auf und erlernte den Beruf der Textilverkäuferin. Sie arbeitete als Verkäuferin und später als Abteilungsleiterin. Sie engagierte sich bereits im Alter von 21 Jahren politisch und wurde 1918 Mitglied der Gewerkschaft und der SPD. Aktiv betätigte sich Anni Kienast im Zentralverband der Handlungsgehilfen (ZdH), später in dessen Nachfolgeorganisation, dem [[Zentralverband der Angestellten]] (ZdA). Schon im Februar 1919 gehörte sie zum Organisationskomitee des ersten Streiks der Hamburger Warenhausangestellten, bei dem es um höhere Löhne, gleichen Lohn für gleiche Arbeit für Männer und Frauen und um die 19-Uhr Ladenschlusszeiten ging. Der sechs Tage dauernde Streik führte zum Erfolg, doch Anni Kienast verlor infolge ihres gewerkschaftlichen Engagements ihre Arbeitsstelle. Daraufhin erhielt sie eine Anstellung im ZdA, für den sie von 1919 bis 1921 tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franklin Kopitzsch]], [[Dirk Brietzke]] (Hrsg.): Hamburgische Biografie, Personenlexikon, Band 2, Wallstein-Verlag, Hamburg 2003, S. 212&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach arbeitete sie bei dem [[Konsum-, Bau- und Sparverein &amp;quot;Produktion&amp;quot;|Konsum-, Bau- und Sparvereins „Produktion“]] (Pro) und gehörte von 1922 bis 1933 dem Gesamtbetriebsrat an. Zudem war sie eine der wenigen weiblichen Betriebsräte in Hamburg. Als Gewerkschafterin setzte sie sich vor allem für die Belange der Frauen ein. Nach der [[Machtübernahme]] des NS-Regimes wurde sie 1934 aus politischen Gründen bei der Pro entlassen. Erst nach einem Jahr fand sie wieder eine Anstellung als Verkäuferin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AnnieKienast GdF FriedhofOhlsdorf.jpg|mini|Grabstein im &amp;#039;&amp;#039;Garten der Frauen&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie saß für die Sozialdemokratische Partei nach der [[Zeit des Nationalsozialismus]] vom Oktober 1946 bis zum Oktober 1949 als Abgeordnete in der Hamburgischen Bürgerschaft. Zudem war sie auch wieder gewerkschaftlich organisiert. Sie gehörte der [[Deutsche Angestellten-Gewerkschaft|Deutschen Angestellten-Gewerkschaft]] (DAG) seit der Gründung als leitende Funktionärin an und war Mitglied im Hauptvorstand bis 1957. 1982 lehnte sie das [[Bundesverdienstkreuz]] ab, erhielt stattdessen die Hamburger &amp;#039;&amp;#039;[[Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach ihr wurde 2016 die &amp;#039;&amp;#039;Annie-Kienast-Straße&amp;#039;&amp;#039; im Stadtteil [[Hamburg-Langenhorn|Langenhorn]] benannt, wo sie auch im &amp;#039;&amp;#039;Diekmoorweg&amp;#039;&amp;#039; 7 gelebt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sitzungsdienst-hamburg-nord.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1003405 Beschluss] zur &amp;#039;&amp;#039;Annie-Kienast-Straße&amp;#039;&amp;#039; der Bezirksversammlung Hamburg-Nord&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hamburger Wochenblatt: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Vorschläge für Straßennamen&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.hamburger-wochenblatt.de/langenhorn/lokales/vorschlaege-fuer-strassennamen-d25266.html |wayback=20151221143530 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Schwester Elisabeth wohnte im &amp;#039;&amp;#039;Diekmoorweg&amp;#039;&amp;#039; 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annie Kienast war nicht verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Der Verein &amp;#039;&amp;#039;Garten der Frauen e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; ließ auf dem Grabstein von Herbert Reimers (1920–1943) und ihren Eltern Dorothea Kienast, geb. Ratzeburg (1864–1950), und Hermann Kienast (1859–1951) die Namen und Daten von Annie Kienast und ihrer Schwester Elisabeth Kienast (1898–1990) einarbeiten und stellte ihn 2016 im [[Garten der Frauen]] auf dem [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorfer Friedhof]] zu ihrem Gedenken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Hamburg widmete ihr einen [[Frauenorte Hamburg|Frauenort]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hamburg-frauenbiografien.de/item/3108 Frauenort für Annie Kienast], abgerufen am 7. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Annie Kienast: &amp;#039;&amp;#039;Wie ich Gewerkschafterin wurde&amp;#039;&amp;#039; in: Frauenstimme der DAG, Nr. 9, September 1955&lt;br /&gt;
* Annie Kienast: &amp;#039;&amp;#039;Die Frau und die Gewerkschaft&amp;#039;&amp;#039; in: Gewerkschaftliche Frauenzeitung vom 19. Juli 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ingeborg Grolle|Inge Grolle]], [[Rita Bake]]: &amp;#039;&amp;#039;„Ich habe Jonglieren mit drei Bällen geübt.“ Frauen in der Hamburgischen Bürgerschaft von 1946 bis 1993.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dölling &amp;amp; Galitz, Hamburg 1995, S. 357–358, ISBN 3-930802-01-5 (im Auftrag der [[Landeszentrale für politische Bildung Hamburg]]). (Quelle des Artikels)&lt;br /&gt;
* {{HambBio|Kienast, Anni|2|212|213}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://garten-der-frauen.de/politik-soziales/annie-kienast/ Anni Kienast] auf &amp;#039;&amp;#039;garten-der-frauen.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://hamburg-frauenbiografien.de/item/3108 Anni Kienast] in der &amp;#039;&amp;#039;Biografien-Datenbank: Frauen aus Hamburg&amp;#039;&amp;#039; [https://www.hamburg-frauenbiografien.de www.hamburg-frauenbiografien.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1016614691|VIAF=243884583}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kienast, Annie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Konsumgenossenschaftswesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Frauenorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Garten der Frauen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AfA-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DAG-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesverdienstkreuz abgelehnt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kienast, Annie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD), MdHB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. September 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. September 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Itti</name></author>
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