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	<title>Annibale Bugnini - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:57:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Annibale_Bugnini&amp;diff=61548&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2025-08-26T14:31:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bugnini col.jpg|mini|hochkant|Annibale Bugnini]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Annibale Bugnini&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Lazaristen|CM]] (* [[14. Juni]] [[1912]] in [[Civitella del Lago]], [[Umbrien]]; † [[3. Juli]] [[1982]] in [[Rom]]) war ein [[italien]]ischer [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] Ordensgeistlicher, [[Erzbischof]] und [[Liturgiewissenschaft]]ler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Annibale Bugnini empfing am 26. Juli 1936 die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]]. Seit 1946 war er Schriftleiter der liturgischen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Ephemerides liturgicae&amp;#039;&amp;#039;. Von 1948 bis 1960 war er Sekretär der von Papst [[Pius XII.]] eingesetzten Kommission zur Generalreform der Liturgie. Im Jahr 1957 wurde er Professor für [[Liturgik]] an der [[Päpstliche Lateranuniversität|Päpstlichen Lateranuniversität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1959 bis 1962 war Bugnini Sekretär der Liturgischen Vorbereitungskommission des [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]]. In der Diskussion über die Entwürfe des Kapitels über die [[Kirchenmusik]] der Konstitution [[Sacrosanctum Concilium]] standen sich eine konservative Gruppe, angeführt von [[Higini Anglès i Pàmies|Higini Anglès]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Pacik]]: Rezension von [[Eckhard Jaschinski]]: &amp;#039;&amp;#039;Musica sacra oder Musik im Gottesdienst? Die Entstehung der Aussagen über die Kirchenmusik in der Liturgiekonstitution „Sacrosanctum Concilium“ (1963) und bis zur Instruktion „Musicam sacram“ (1967).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für katholische Theologie]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 113 (1991), S. 374–376, hier S. 376.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Befürworter einer Reform auch der Kirchenmusik, darunter Bugnini, gegenüber. Daraufhin bewirkte Anglès, dass Bugnini seinen Lehrstuhl an der Lateranuniversität verlor.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Tenhumberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Als Weihbischof auf dem Konzil. Tagebuchnotizen 1962–1965&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von Joachim Schmiedl. Aschendorff, Münster 2015, ISBN 978-3-402-13114-5, hier: &amp;#039;&amp;#039;Aufzeichnungen aus der ersten Konzilsperiode&amp;#039;&amp;#039;, Freitag, 19. Oktober 1962.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 wurde Bugnini zum Sekretär des von Papst [[Paul VI.]] eingesetzten [[Consilium zur Ausführung der Liturgiekonstitution]] berufen, dessen Präsident zunächst Kardinal [[Giacomo Lercaro]], seit 1968 [[Benno Gut]] waren. Von 1969 bis 1975 wirkte er als Sekretär und treibende Kraft der daraus hervorgegangenen Kongregation für den Gottesdienst. Die Rolle fiel ihm zu, da Kardinalpräfekt Gut bereits 1970 starb und dessen Nachfolger [[Arturo Tabera]] nur 1971–1973 amtierte. Die Kongregation für den Gottesdienst wurde 1975 unter Kardinalpräfekt Knox mit der Sakramentenkongregation vereinigt. Consilium und Kongregation setzten nach dem II. Vatikanischen Konzil im Auftrag und in engem Zusammenwirken mit Papst Paul VI. die [[Liturgiereform]] um. Allerdings berichtete [[Oratoire de France|Oratorianer]] [[Louis Bouyer]], der selbst Mitglied des Consiliums war, dass Bugnini kritische Stimmen mit dem Hinweis, dass der Papst die Änderungen so wolle, abwürgte, dem Papst gegenüber jedoch von einer Einstimmigkeit des Consiliums berichtete und er so trotz gewisser Vorbehalte des Papstes ihn von den Reformen überzeugen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Louis Bouyer |Titel=The Memoirs of Louis Bouyer: From Youth and Conversion to Vatican II, the Liturgical Reform, and After |Verlag=Angelico Press |Datum=2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fleißige, aktive „Manager“ Bugnini galt wegen dieser Reform mancherorts als umstritten, konnte sich bis zu deren Abschluss 1975 aber auf das Wohlwollen des Papstes stützen. Manche [[Katholischer Traditionalismus|traditionalistische]] Kreise warfen ihm – u.&amp;amp;nbsp;a. durch ein Papst Paul VI. zugespieltes anonymes [[Pamphlet]] mit dem Titel „Si si, no no“ Dossier – vor, dass er [[Freimaurerei|Freimaurer]] gewesen sei und implizierten somit seine Teilhabe an antiklerikalen Komplotten. Der Vatikan dementierte dies im [[L’Osservatore Romano|Osservatore Romano]] vom 10.&amp;amp;nbsp;Oktober 1976.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Annibale Bugnini |Titel=Die Liturgiereform: 1948–1975; Zeugnis und Testament |Verlag=Herder |Ort=Freiburg im Breisgau |Datum=1988 |ISBN=3-451-20727-3 |Seiten=73}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Januar 1972 wurde Bugnini zum [[Titularerzbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Diocletiana|Diocletiana]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt. Die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] spendete ihm am 13. Februar 1972 Papst Paul VI.; [[Mitkonsekratoren]] waren [[Bernard Jan Alfrink]], [[Erzbischof]] von Utrecht, und [[William John Conway]], Erzbischof von Armagh. Sein [[Wahlspruch|Wappenspruch]] „Gaudium Domini Fortitudo“ („Die Freude am Herrn ist [unsere] Stärke“) entstammt {{B|Nehemia|8|10|VUL}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Januar 1976 wurde Annibale Bugnini [[Apostolischer Nuntius|Apostolischer Pro-Nuntius]] im Iran. Die überraschende Zusammenlegung der erst 1969 gegründeten Gottesdienstkongregation mit der Sakramentenkongregation im Sommer 1975 und die Versetzung ihres Sekretärs in den Iran beruhte unter anderem auf Eigenmächtigkeiten seitens Bugninis, die der gelegentlich hintergangene seit Januar 1974 amtierende Kardinalpräfekt [[James Robert Knox]] und die [[Dikasterium für die Glaubenslehre|Glaubenskongregation]] unter Kardinal [[Franjo Šeper]] nicht mehr dulden wollten. Im Iran stürzte sich Bugnini wiederum mit großem Eifer in die Arbeit, die während der [[Islamische Revolution|iranischen Revolution]] für den Vatikan große Bedeutung erlangte (Publikation: &amp;#039;&amp;#039;La Chiesa in Iran&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Juli 1982 starb Annibale Bugnini in einer römischen Klinik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La riforma liturgica 1948–1975. Nuova edizione riveduta e arricchiata di note e di supplementi per una lettura analitica.&amp;#039;&amp;#039; CLV-Ed. Liturgiche, Rom 1997 (ohne ISBN).&lt;br /&gt;
* deutsche Übersetzung der 1. Aufl.: &amp;#039;&amp;#039;Die Liturgiereform. 1948–1975. Zeugnis und Testament.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg i. Br. 1988, ISBN 3-451-20727-3.&lt;br /&gt;
* Wichtigste „Veröffentlichungen“ unter Mitwirkung Bugninis sind die erneuerten liturgischen Bücher des [[Römischer Ritus|Römischen Ritus]] als Ergebnis der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bbugnini|Artikel=Annibale Bugnini|Abruf=2016-12-08}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13380271X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Enrico Dante]]|AMT=[[Amt für die Liturgischen Feiern des Papstes|Zeremonienmeister für die Liturgischen Feiern des Papstes]]|ZEIT=1967–1970|NACHFOLGER=[[Virgilio Noè]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13380271X|LCCN=n83219973|VIAF=74485933}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bugnini, Annibale}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularerzbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apostolischer Nuntius im Iran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liturgiewissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Italienisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lazarist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liturgiegeschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bugnini, Annibale&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Bischof der römisch-katholischen Kirche&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juni 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Civitella de Lago]], [[Umbrien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Juli 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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