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	<title>Annette Leo - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: + wikilink</title>
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		<updated>2026-01-17T18:10:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Annette Leo (52066400353) (cropped).jpg|mini|Annette Leo, 2022]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Annette Leo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Februar]] [[1948]] in [[Düsseldorf]]) ist eine deutsche [[Historiker]]in, [[Biograf]]in und [[Herausgeber]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
1952 übersiedelten die Eltern von Annette Leo nach [[Berlin (Ost)]]. Ihr Vater war der aus einer jüdischen Familie stammende Journalist [[Gerhard Leo]]. 1966 legte sie ihr Abitur ab, absolvierte bis 1968 ein Volontariat bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und studierte von 1968 bis 1973 Geschichte und Romanistik an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] in Ost-Berlin. Danach arbeitete sie als Journalistin, unter anderem bei der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Horizont (DDR-Zeitschrift)|Horizont]]&amp;#039;&amp;#039;. Während des Studiums kam 1970 ihr Sohn [[Maxim Leo]] zur Welt. 1982 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] sie zum Thema „Spanische Arbeiterkommissionen im Kampf gegen das Franco-Regime“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1982 bis 1986 arbeitete sie als Redakteurin bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Berliner Illustrierte|Neuen Berliner Illustrierten]]&amp;#039;&amp;#039; und von 1986 bis 1989 als freiberufliche Historikerin und Publizistin. Nach dem Ende der DDR hatte sie von 1991 bis 1993 eine Anstellung als wissenschaftliche Mitarbeiterin am [[Prenzlauer Berg Museum]]. Von 1993 bis 1996 war sie am [[Forschungsinstitut Arbeit, Bildung, Partizipation|Forschungsinstitut für Arbeiterbildung Recklinghausen]] beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 bis 2005 arbeitete sie am [[Zentrum für Antisemitismusforschung]] der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität Berlin]], wo sie 2004 eine Biografie über [[Wolfgang Steinitz]] veröffentlichte. Anschließend wechselte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin zum Historischen Institut der [[Friedrich-Schiller-Universität Jena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 veröffentlichte Annette Leo unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Briefe zwischen Kommen und Gehen&amp;#039;&amp;#039; eine Biografie ihres Großvaters [[Dagobert Lubinski]], eines kommunistischen Journalisten und [[Widerstandskämpfer]]s, der als Jude im [[KZ Auschwitz]] ermordet wurde. 2012 entfachte sie mit ihrer [[Erwin Strittmatter|Strittmatter]]-Biografie eine breite Diskussion zum Umgang mit dem Schriftsteller und seiner historischen Einordnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für &amp;#039;&amp;#039;„Das ist so’n zweischneidiges Schwert hier unser KZ…“ Der Fürstenberger Alltag und das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück&amp;#039;&amp;#039; wurde sie 2008 mit dem [[Annalise-Wagner-Preis]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Anne Kwaschik]] |Titel=„Das ist so&amp;#039;n zweischneidiges Schwert hier unser KZ ...“ Der Fürstenberger Alltag und das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Metropol Verlag |Ort=Berlin |Datum=2008 |ISBN=9783938690611 |Seiten= |Online=https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-11843 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem 2018 erschienenen dokumentarischen Bericht &amp;#039;&amp;#039;Das Kind auf der Liste&amp;#039;&amp;#039; stellt Leo das Schicksal des [[Sinti|Sinto]] Willy Blum und seiner Familie dar. Willy Blum wurde 1944 mit 16 Jahren zusammen mit seinem 10-jährigen Bruder Rudolf vom [[KZ Buchenwald]] in das [[KZ Auschwitz-Birkenau]] gebracht, dort wurden beide ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;Tom Fugmann: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.mdr.de/zeitreise/vergessene-kind-buchenwald-100.html Willy Blum – das vergessene Kind aus dem KZ Buchenwald und die Geschichte seiner Familie].&amp;#039;&amp;#039; In: mdr.de, 13. März 2018, abgerufen am 28. März 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden Jungen gehörten zu 200 Kindern und Jugendlichen dieses Todeszugs von Buchenwald nach Auschwitz. Ursprünglich sollte auch der dreijährige [[Stefan Jerzy Zweig]] mit der Nummer 200 dazu gehören; diese Nummer erhielt dann jedoch Willy Blum, sodass beider Schicksal miteinander verknüpft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annette Leo lebt in Berlin (2018). Ihr Sohn [[Maxim Leo]] ist Journalist, Filmautor und Schriftsteller.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Berlin, 1989. Les folles heures de l’étudiant Maxim Leo |Datum=2019-08-22 |Online=https://www.lemonde.fr/festival/article/2019/08/22/berlin-1989-les-folles-heures-de-l-etudiant-maxim-leo_5501768_4415198.html |Abruf=2019-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2022 war sie 56. [[Stadtschreiber (Literaturpreis)|Stadtschreiberin]] von [[Rheinsberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Flierl |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/annette-leo-ist-56-stadtschreiberin-von-rheinsberg-102.html |titel=Annette Leo ist 56. Stadtschreiberin von Rheinsberg |werk=Deutschlandfunk Kultur |datum=03.08.2022 |sprache=de |abruf=2023-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Erscheinungsjahr von unten ansteigend! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monographien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Kind auf der Liste. Die Geschichte von Willy Blum und seiner Familie&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Vorwort von [[Romani Rose]]. Aufbau Taschenbuch, Berlin 2018, ISBN 978-3-7466-3431-9.&lt;br /&gt;
* Mit Christian König: &amp;#039;&amp;#039;Die »Wunschkindpille«. Weibliche Erfahrung und staatliche Geburtenpolitik in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein-Verlag, Göttingen 2015, ISBN 978-3-8353-1655-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erwin Strittmatter – Die Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau-Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-351-03395-8 (Rezension von [[Wilfried F. Schoeller]] im Deutschlandfunk)&amp;lt;ref&amp;gt;DLF, 29. Juli 2012: [https://www.deutschlandfunk.de/die-langen-schatten-der-vergangenheit.700.de.html?dram:article_id=215687 &amp;#039;&amp;#039;Die langen Schatten der Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Das ist so’n zweischneidiges Schwert hier unser KZ …“ Der Fürstenberger Alltag und das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück&amp;#039;&amp;#039;. Mit Fotos von Peter Grätz. Metropol, Berlin 2007, ISBN 978-3-938690-61-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leben als Balance-Akt. Wolfgang Steinitz. Kommunist, Jude, Wissenschaftler.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2006, ISBN 978-3-320-02905-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Umgestoßen. Provokation auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin Prenzlauer Berg 1988&amp;#039;&amp;#039;. Metropol Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-938690-06-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herausgeberschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Den Unterdrückten eine Stimme geben? Die International Oral History Association zwischen politischer Bewegung und wissenschaftlichem Netzwerk.&amp;#039;&amp;#039; Mit Franka Maubach. Wallstein, Göttingen 2013, ISBN 978-3-8353-1161-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mein Land verschwand so schnell... 16 Lebensgeschichten und die Wende 1989/90.&amp;#039;&amp;#039; Mit Agnès Arp. Redaktion Martin Boeck. wtv-Campus, Weimar 2009, ISBN 978-3-939964-48-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vielstimmiges Schweigen. Neue Studien zum DDR-Antifaschismus&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Peter Reif-Spirek, Metropol Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-932482-78-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Helden, Täter und Verräter. Studien zum DDR-Antifaschismus&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. mit Peter Reif-Spirek, Metropol, Berlin 1999, ISBN 978-3-932482-22-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte wird Erinnerung – zum 50. Jahrestag der Befreiung im Land Brandenburg. Berichte, Dokumente, Essays, Fotos&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Brandenburgische Landeszentrale für Politische Bildung, Redaktion Annette Leo, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Potsdam 1995, ISBN 978-3-930294-06-0 (Brandenburg, Sachsenhausen, Ravensbrück 45 – 95).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die wiedergefundene Erinnerung – verdrängte Geschichte in Osteuropa.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. und mit einem Vorwort von Annette Leo, aus dem Franz. von [[Barbara Hahn (Germanistin)|Barbara Hahn]], Basis-Druck, Berlin 1992, ISBN 978-3-86163-048-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefe zwischen Kommen und Gehen. Briefsammlung Dagobert Lubinski 1936–1943.&amp;#039;&amp;#039; Basis-Druck, Berlin 1991, ISBN 3-86163-017-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Maxim Leo]]: &amp;#039;&amp;#039;Haltet euer Herz bereit. Eine ostdeutsche Familiengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Blessing, München 2009, ISBN 978-3-89667-401-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|110614194}}&lt;br /&gt;
* {{OL-Autor|OL5669045A}}&lt;br /&gt;
* [https://annette-leo.de/ Annette Leo]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20151005080534/http://www.nng.uni-jena.de/Annette_Leo.html Curriculum Vitae] (Friedrich-Schiller-Universität Jena)&lt;br /&gt;
* [https://www.lr-online.de/regionen/spremberg/Strittmatter-Biografin-Annette-Leo-empfiehlt-Auseinandersetzung-statt-Festakt;art1050,3662922 &amp;#039;&amp;#039;Strittmatter-Biografin Annette Leo empfiehlt „Auseinandersetzung“ statt „Festakt“&amp;#039;&amp;#039;.] [[Lausitzer Rundschau]], 30. Januar 2012; zu Annette Leos Strittmatter-Biografie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=110614194|LCCN=n92038732|VIAF=59302808}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leo, Annette}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antisemitismusforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leo, Annette&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Historikerin, Biografin und Herausgeberin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Februar 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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