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	<title>Annette Kolb - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Annette_Kolb&amp;diff=167483&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: ISBN-Syntax korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-24T07:47:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ISBN-Syntax korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:FM-2019-1-7-1--Niggl-Radloff-B-Anette-Kolb-ONLINE.jpg|mini|Annette Kolb 1959, Foto von [[Barbara Niggl Radloff]]]][[Datei:Annette Kolb.jpg|mini|hochkant|Grab auf dem Bogenhausener Friedhof]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Annette Kolb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Anna Mathilde Kolb&amp;#039;&amp;#039;, (* [[3. Februar]] [[1870]] in [[München]]; † [[3. Dezember]] [[1967]] ebenda) war eine deutsche [[Schriftstellerin]]. Sie setzte sich nachhaltig für den Frieden ein und erwarb sich Verdienste um die Verständigung zwischen Deutschland und Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Annette-Kolb-Haendelstrasse-1.jpg|mini|München, Händelstr. 1: Gedenktafel für Annette Kolb]]&lt;br /&gt;
Annette Kolb war die dritte Tochter des Münchner Gartenarchitekten [[Max Kolb (Gartenarchitekt)|Max Kolb]] und der Pariser Pianistin Sophie Danvin, wodurch ihr schriftstellerisches Werk sowohl von deutschen als auch von französischen Einflüssen geprägt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annette Kolbs Vater war ein illegitimer Wittelsbacher Sprössling. Verschiedenen Überlieferungen zufolge war entweder der spätere König [[Maximilian II. Joseph|Maximilian II.]] oder Herzog [[Max Joseph in Bayern]] sein Vater. Im ersten Fall wäre der Vater ein Halbbruder König [[Ludwig II. (Bayern)|Ludwigs II.]] gewesen, im zweiten Fall ein Halbbruder Kaiserin [[Elisabeth von Österreich-Ungarn|Elisabeths von Österreich]].&lt;br /&gt;
Die Großeltern mütterlicherseits waren ein bekanntes französisches Landschaftsmalerpaar: [[Félix Danvin|Félix und Constance Amelie Danvin]]. Annette Kolb wuchs in München in der Sophienstraße auf und verbrachte die ersten Schuljahre in der [[Klosterschule]] Thurnfeld bei [[Hall in Tirol]]. Sie entdeckte früh ihre Lust am Schreiben und gab 1899 ihr erstes, von ihr selbst finanziertes Buch unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Kurze Aufsätze&amp;#039;&amp;#039; heraus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolfgang Schweiger |url=https://www.traunsteiner-tagblatt.de/das-traunsteiner-tagblatt/chiemgau-blaetter/chiemgau-blaetter-2024_ausgabe,-annette-kolb-eine-muenchner-weltbuergerin-_chid,1718.html |titel=Annette Kolb - Eine Münchner Weltbürgerin |werk=Traunsteiner Tagblatt |hrsg=Traunsteiner Tagblatt |datum=2017-12-02 |abruf=2025-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt bei der Gründung des [[Münchner Schriftstellerinnen-Verein|Münchner Schriftstellerinnen-Vereins]] 1913 trat sie ihm bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:02&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ingvild Richardsen |Titel=&amp;quot;Modernsein&amp;quot; 1894–1933 |Hrsg=Ingvild Richardsen |Sammelwerk=Evas Töchter. Münchner Schriftstellerinnen und die moderne Frauenbewegung 1894–1933 |Verlag=Volk Verlag |Ort=München |Datum=2018 |ISBN=978-3-86222-271-1 |Seiten=220–267 |Fundstelle=hier S. 242–245}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Ersten Weltkrieg trat Annette Kolb entschieden für den [[Pazifismus]] ein. Ein vehementes Plädoyer für die Anwendung von Vernunft und für eine europäische Völkerverständigung löste nach einem Vortrag in Dresden am 11. Januar 1915 Tumulte aus. Das [[Bayerisches Kriegsministerium|Bayerische Kriegsministerium]] verhängte 1916 „wegen pazifistischer Umtriebe“ gegen sie eine Brief- und Reisesperre. Auf Betreiben von [[Walther Rathenau]] konnte sich Annette Kolb ins Schweizer Exil begeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 ließ sich die Schriftstellerin in [[Badenweiler]] nieder, wo im Jahr zuvor die Architekten [[Paul Schmitthenner (Architekt)|Paul Schmitthenner]] und [[Wilhelm Jost (Architekt, 1887)|Wilhelm Jost]] für sie ein Wohnhaus errichtet hatten. In den 1920er Jahren spielte sie eine bedeutende Rolle im deutschen Literaturleben. Einer ihrer frühesten und größten Förderer war der Schriftsteller, Verleger und Mäzen [[Alfred Walter Heymel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Kolb, &amp;#039;&amp;#039;»Ich hätte dir noch so viel zu erzählen«: Briefe an Schriftstellerinnen und Schriftsteller&amp;#039;&amp;#039;, S.Fischer 2019, ISBN 978-3-10-397422-5&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Rainer Maria Rilke|Rilke]] war von ihren Romanen begeistert. Mit [[René Schickele]], einem Elsässer Schriftsteller und Befürworter des deutsch-französischen Interessensausgleichs, verband sie eine Freundschaft bis zu seinem Tode im Jahr 1940. Er war ihr Nachbar in Badenweiler, sie kannte ihn seit 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1929 widmete Annette Kolb dem französischen Ministerpräsidenten und [[Friedensnobelpreis]]träger [[Aristide Briand]] ein schriftstellerisches Porträt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren nahm sie an Treffen des [[Ell (Luxemburg)#Cercle de Colpach|Cercle de Colpach]] teil, den [[Aline Mayrisch de Saint-Hubert|Aline Mayrisch]] in Luxemburg führte. Mayrisch wollte damit kulturelle Begegnungen von Westeuropäern veranlassen und [[deutsch-französische Beziehungen]] fördern. Der Cercle sollte die Basis einer künftigen friedlichen, europäischen Einigung schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stand in Brieffreundschaft mit [[Thomas Mann]], [[Rainer Maria Rilke]], [[Kurt Tucholsky]], [[Mechtilde Lichnowsky]], [[Hermann Hesse]] oder [[Ilse Aichinger|Ise Aichinger]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Antje Weber |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/annette-kolb-briefband-freundschaft-muenchen-li.3372215 |titel=„Lieber tot als mundtot“: Ein neuer Briefband zu Annette Kolb |datum=2026-02-22 |sprache=de |abruf=2026-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1932 machte Annette Kolb im Alter von 62 Jahren den Führerschein (darüber schrieb sie ausführlich in den &amp;#039;&amp;#039;Festspieltagen, 66ff)&amp;#039;&amp;#039; und kaufte sich mit Hilfe von Bekannten einen kleinen Ford. 1933 emigrierte sie nach Paris und löste sich damit völlig vom Deutschland der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]]; die Mitglieder dieser politischen Bewegung hatten ihre Bücher öffentlich geächtet und verbrannt. 1936 wurde sie französische Staatsbürgerin. 1941 floh die 71-Jährige über [[Lissabon]] nach [[New York City|New York]], konnte dort aber keinen beruflichen Erfolg erzielen. Nach dem Krieg lebte sie bis 1961 sowohl in Paris wie in München und [[Badenweiler]]. Ihren letzten Wohnsitz nahm sie in München (Händelstrasse 1)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stadtgeschichte-muenchen.de/sehenswert/d_sehenswert.php |titel=Kunst &amp;amp; Denkmal – Annette Kolb – Denkmal in München |sprache=de |abruf=2026-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, wo sie mit 97 Jahren verstarb. Annette Kolb war bis ins hohe Alter literarisch, musikalisch, journalistisch und politisch aktiv geblieben. Ihr Grab befindet sich auf dem kleinen [[Bogenhausener Friedhof]] an der Neuberghauser Straße in München (Grab Mauer rechts Nr. 10).&lt;br /&gt;
Der Nachlass – 23 Kassetten mit Korrespondenz u.&amp;amp;nbsp;a. von Annette Kolb – befindet sich in der [[Monacensia]], einer Abteilung der Münchner Stadtbibliothek mit [[Literaturarchiv]] und [[Forschungsbibliothek]].&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Tworek: &amp;#039;&amp;#039;Literatur im Archiv. Bestände der Monacensia.&amp;#039;&amp;#039; München 2002, S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolb bestand bis zu ihrem Tod auf die Anrede [[Fräulein]]&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Fromme: [https://www.sueddeutsche.de/leben/fraeulein-amtsdeutsch-gleichberechtigung-gender-1.5506794 &amp;#039;&amp;#039;Hallöchen!&amp;#039;&amp;#039;] ([[Süddeutsche Zeitung]] 15. Januar 2022)&amp;lt;/ref&amp;gt; und war bekannt für ihre extravaganten Hüte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=deutschlandfunk.de |url=https://www.deutschlandfunk.de/annette-kolb-vor-150-jahren-geboren-die-frau-mit-der-100.html |titel=Annette Kolb vor 150 Jahren geboren – Die Frau mit der spitzen Feder, die nie heiraten wollte |sprache=de |abruf=2022-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thomas Mann]] hat sie im &amp;#039;&amp;#039;[[Doktor Faustus]]&amp;#039;&amp;#039; in der Figur der Jeanette Scheurl porträtiert:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Jeanette angehend, so war sie Verfasserin, Romandichterin. Zwischen den Sprachen aufgewachsen, schrieb sie in einem reizend inkorrekten Privatidiom damenhafte und originelle Gesellschaftsstudien, die des psychologischen und musikalischen Reizes nicht entbehrten und unbedingt zur höheren Literatur zählten […] Von mondäner Häßlichkeit, mit elegantem Schafsgesicht, darin sich das Bäuerliche mit dem Aristokratischen mischte, ganz ähnlich wie in ihrer Rede das bayerisch Dialekthafte mit dem Französischen, war sie außerordentlich intelligent und zugleich gehüllt in die naiv nachfragende Ahnungslosigkeit des alternden Mädchens. Ihr Geist hatte etwas Flatterndes, drollig Konfuses, worüber sie selbst aufs herzlichste lachte […]. Zu alldem war sie sehr musikalisch, Pianistin, für Chopin entflammt, um Schubert literarisch bemüht, befreundet mit mehr als einem zeitgenössischen Namensträger im Reich der Musik, und ein befriedigender Austausch über Mozarts Polyphonie und sein Verhältnis zu Bach war der erste gewesen, der zwischen ihr und Adrian gepflogen worden. Er war und blieb ihr durch viele Jahre vertrauensvoll zugetan.&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach: [[Curt Hohoff]]: &amp;#039;&amp;#039;München.&amp;#039;&amp;#039; 2. erg. Aufl. Prestel, München 1975, ISBN 3-7913-0312-0, S. 283.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rittner Annette Kolb 1965.jpg|mini|Annette Kolb,&amp;lt;br /&amp;gt;Kohlezeichnung von [[Günter Rittner]], 1965]]&lt;br /&gt;
* 1913: [[Theodor-Fontane-Preis für Kunst und Literatur (Schutzverband deutscher Schriftsteller)|Theodor-Fontane-Preis]] für ihren Erstlingsroman &amp;#039;&amp;#039;Das Exemplar&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1931: [[Gerhart-Hauptmann-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1950: Aufnahme in die [[Bayerische Akademie der Schönen Künste]]&lt;br /&gt;
* 1950: Mitglied der [[Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung|Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung]]&lt;br /&gt;
* 1951: [[Kunstpreis der Stadt München]] für Literatur&lt;br /&gt;
* 1954: Ehrengabe des [[Kulturkreis der deutschen Wirtschaft|Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e.&amp;amp;nbsp;V.]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kulturkreis.eu/uploads/000/004/635/literaturpreistraeger_bis_2021.pdf kulturkreis.eu: &amp;#039;&amp;#039;1953-1989 Förderpreise, Ehrengaben&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1955: [[Goethepreis der Stadt Frankfurt]]&lt;br /&gt;
* 1955: [[Ehrenbürger]]schaft der Gemeinde Badenweiler&amp;lt;ref name=&amp;quot;badische-zeitung.de 27-10-017&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Badische Zeitung |Titel=50. Todesjahr der Ehrenbürgerin Badenweiler Annette Kolb – Badenweiler – Badische Zeitung |Online=https://www.badische-zeitung.de/badenweiler/50-todesjahr-der-ehrenbuergerin-badenweiler-annette-kolb--144041573.html |Abruf=2017-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1959: [[Bundesverdienstkreuz|Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
* 1961: [[Ehrenlegion|Ritter der französischen Ehrenlegion]]&lt;br /&gt;
* 1961: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1961: Literaturpreis der Stadt Köln ([[Heinrich-Böll-Preis]])&lt;br /&gt;
* 1966: [[Pour le Mérite|Pour le Mérite für Wissenschaft und Künste]]&lt;br /&gt;
* 1966: Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland mit Stern&lt;br /&gt;
* 1975: legte die Deutsche Bundespost im Rahmen einer Serie zu bedeutenden deutschen Schriftstellerinnen eine [[Briefmarke]] zu Ehren Annette Kolbs auf ([[Michel-Katalog]] Nummer: DE 826). Auf der Marke wurde fälschlicherweise 1875 als Kolbs Geburtsjahr angegeben.&lt;br /&gt;
* 2025: In München wurde Annette Kolb mit einem [[FrauenOrte in Bayern|FrauenOrt]] geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bayerns-frauen.de/orte/annette-kolb.php |autor=Starke Frauen Bayern |hrsg=Starke Frauen Bayern |titel=Annette Kolb |werk=bayerns-frauen.de |sprache=de |archiv-url= |archiv-datum= |offline= |abruf=2025-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Annette Kolb-Gesellschaft&lt;br /&gt;
* Am 3. Februar 2025 wurde im [[Literaturhaus München|Münchner Literaturhaus]] anlässlich des 155. Geburtstag der Autorin die Annette Kolb-Gesellschaft gegründet. Gründungsmitglieder sind Kolbs Urgroßnichte Cornelia Michél, der Germanist [[Waldemar Fromm]] u.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;a. Den Ehrenvorsitz hat [[Franz von Bayern|Franz Herzog von Bayern]] übernommen. Das Literaturhaus München wird künftiger Sitz der Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Antje Weber |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/annette-kolb-gesellschaft-muenchen-gruendung-literatur-li.3196875 |titel=Eine Pazifistin, die als Vorbild dient |werk=https://www.sueddeutsche.de/ |hrsg=Süddeutsche Zeitung |datum=2025-02-13 |abruf=2025-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.literatur-in-bayern.germanistik.uni-muenchen.de/aktuelles/gruendung-kolb-gesellschaft/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ziel ist das Werk dieser bedeutenden Schriftstellerin wieder mehr in die Öffentlichkeit zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Uwe Kullnick, Waldemar Fromm |url=https://literaturradiohoerbahn.com/annette-kolb-uwe-kullnick-spricht-mit-waldemar-fromm-ueber-die-gruendung-der-annette-kolb-gesellschaft-hoerbahn-on-stage/ |titel=“Annette Kolb” – Uwe Kullnick spricht mit Waldemar Fromm über die Gründung der Annette Kolb Gesellschaft |werk=https://literaturradiohoerbahn.com/ |hrsg=Uwe Kullnick |datum=2025-04-12 |abruf=2025-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Straßenbenennungen&lt;br /&gt;
In vielen deutschen Städten wurde Straßen nach ihr benannt, u.&amp;amp;nbsp;a.:&lt;br /&gt;
* München: 1971 Annette-Kolb-Anger in [[Ramersdorf-Perlach]]&lt;br /&gt;
* [[Hannover]]: 1994 Straße im Stadtbezirk Misburg-Anderten&lt;br /&gt;
* [[Bremen]]: Straße im Weidedamm-Viertel im Stadtteil [[Findorff (Bremen)|Findorff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Benennung von Institutionen&lt;br /&gt;
* [[Traunstein]]: 1966 Umbenennung „Städtisches Mädchenrealgymnasium mit Oberrealschule Traunstein“ in &amp;#039;&amp;#039;Annette-Kolb-Gymnasium&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Ausstellung&lt;br /&gt;
* 4. bis 26. November 2017, Kurhaus [[Badenweiler]]: Ausstellung zum 50. Todesjahr der [[Ehrenbürger]]in.&amp;lt;ref name=&amp;quot;badische-zeitung.de 27-10-017&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dorothee Philipp |Titel=&amp;quot;Ein Kolb-Erlebnisraum&amp;quot; |Online=https://www.badische-zeitung.de/badenweiler/ein-kolb-erlebnisraum--144538685.html |Abruf=2017-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel für die deutschen u. österreichischen Flüchtlinge am Fremdenverkehrsbüro in Sanary-sur-Mer1.jpg|mini|hochkant|Gedenktafel für die deutschen und österreichischen Flüchtlinge in [[Sanary-sur-Mer]], unter ihnen Annette Kolb]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brille von Annette Kolb.jpg|mini|Annette Kolbs Brille in der Monacensia]]&lt;br /&gt;
* 1899: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; Essays&lt;br /&gt;
* 1906: &amp;#039;&amp;#039;L’Ame aux deux patries.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von Feuilletonartikeln&lt;br /&gt;
* 1913: &amp;#039;&amp;#039;Das Exemplar.&amp;#039;&amp;#039; Roman&lt;br /&gt;
* 1914: &amp;#039;&amp;#039;Wege und Umwege.&amp;#039;&amp;#039; Skizzen&lt;br /&gt;
* 1916: &amp;#039;&amp;#039;Briefe einer Deutsch-Französin&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1918: &amp;#039;&amp;#039;Die Last.&amp;#039;&amp;#039; Essays&lt;br /&gt;
* 1921: &amp;#039;&amp;#039;Zarastro. Westliche Tage.&amp;#039;&amp;#039; Erinnerungen an 1917/1918&lt;br /&gt;
* 1925: &amp;#039;&amp;#039;Wera Njedin.&amp;#039;&amp;#039; Erzählungen und Skizzen&lt;br /&gt;
* 1925: &amp;#039;&amp;#039;Spitzbögen.&amp;#039;&amp;#039; Novelle&lt;br /&gt;
* 1928: &amp;#039;&amp;#039;Daphne Herbst.&amp;#039;&amp;#039; Roman&lt;br /&gt;
* 1929: &amp;#039;&amp;#039;Versuch über Briand.&amp;#039;&amp;#039; Porträt des Staatsmannes&lt;br /&gt;
* 1930: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Fanfare.&amp;#039;&amp;#039; Skizzen&lt;br /&gt;
* 1932: &amp;#039;&amp;#039;Beschwerdebuch.&amp;#039;&amp;#039; Essays&lt;br /&gt;
* 1934: &amp;#039;&amp;#039;Die Schaukel.&amp;#039;&amp;#039; Roman&lt;br /&gt;
* 1937: &amp;#039;&amp;#039;Festspieltage in Salzburg.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1937: &amp;#039;&amp;#039;Mozart. Sein Leben.&amp;#039;&amp;#039; Biografie&lt;br /&gt;
* 1938: &amp;#039;&amp;#039;Festspieltage in Salzburg und Abschied von Österreich.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1940: &amp;#039;&amp;#039;Glückliche Reise.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1941: &amp;#039;&amp;#039;Schubert. Sein Leben.&amp;#039;&amp;#039; Biografie&lt;br /&gt;
* 1947: &amp;#039;&amp;#039;König Ludwig II. von Bayern und Richard Wagner.&amp;#039;&amp;#039; Biographische Skizze&lt;br /&gt;
* 1951: &amp;#039;&amp;#039;Präludium zu einem »Traumbuch«.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Neue Rundschau]],&amp;#039;&amp;#039; Jg. 62, 1951, H. 1.&amp;lt;ref&amp;gt;Auszug: &amp;#039;&amp;#039;Nach einem vergnügten Abend, einem Gartenfest, musste jedes Mädchen seine Lieblingsbeschäftigung nennen. „Lachen!“ rief ich. Der Mond stand am Himmel und wir waren alle sehr jung. Ich war entzückend gewesen, wenigstens kam es mir so vor. Mein Leben versprach interessant und genussreich zu verlaufen, warum auch nicht? „Sei nicht kleinlaut“, sagte ich nachträglich zu meinem Bild im Spiegel.&amp;#039;&amp;#039; Der Text ist als Fragment von ca. 10 S., erhalten in ihrem Nachlass in der [[Münchner Stadtbibliothek]]. Die Autorin hielt ihn 1962 nicht für gut genug, um wieder publiziert zu werden. (Laut Vorwort von [[Rolf Hochhuth]] zu: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Erzähler des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Bertelsmann 1963, S. 9)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1954: &amp;#039;&amp;#039;Blätter in den Wind.&amp;#039;&amp;#039; Essays&lt;br /&gt;
* 1960: &amp;#039;&amp;#039;Memento.&amp;#039;&amp;#039; Erinnerungen an die Emigration&lt;br /&gt;
* 1964: &amp;#039;&amp;#039;Zeitbilder. Erinnerungen 1907–1964&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Übersetzung und Herausgabe&lt;br /&gt;
* 1910: &amp;#039;&amp;#039;Eine preußische Königstochter. Glanz und Elend am Hofe des Soldatenkönigs in den Memoiren der Markgräfin [[Wilhelmine von Bayreuth]].&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Französischen. Mit Nachwort. (Neu herausgegeben von Annette Weber-Kellermann, Insel-Verlag, 1981)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Werkausgabe u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Werke.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bde. Hrsgg. von [[Hiltrud Häntzschel|Hiltrud]] und [[Günter Häntzschel]]. Wallstein, Göttingen 2017, ISBN 978-3-8353-3110-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;»Ich hätte dir noch so viel zu erzählen«: Briefe an Schriftstellerinnen und Schriftsteller.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;Fischer 2019, ISBN 978-3-10-397422-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Sigrid Bauschinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Kind ihrer Zeit: Annette Kolb&amp;#039;&amp;#039;. In: Gerhard Peter Knapp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Autoren damals und heute: Literaturgeschichtliche Beispiele veränderter Wirkungshorizonte&amp;#039;&amp;#039; (= Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik, Band 31–33, {{ISSN|0304-6257}}), Rodopi, 1991, S. 459–486.&lt;br /&gt;
* Sigrid Bauschinger: &amp;#039;&amp;#039;Annette Kolb.&amp;#039;&amp;#039; In: Britta Jürgs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denn da ist nichts mehr, wie es die Natur gewollt. Portraits von Künstlerinnen und Schriftstellerinnen um 1900.&amp;#039;&amp;#039; AvivA Verlag, Berlin, 2001, ISBN 3-932338-13-8, S. 281–295&lt;br /&gt;
* [[Elazar Benyoetz]]: &amp;#039;&amp;#039;Annette Kolb und Israel.&amp;#039;&amp;#039; Lothar Stiehm Verlag, Heidelberg 1970, {{DNB|456069860}}.&lt;br /&gt;
* Anke Buettner: &amp;#039;&amp;#039;Annette Kolb: „Ich habe etwas zu sagen“. Zum 150. Geburtstag der Münchner Femme des lettres, Pazifistin und Exilantin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheksforum Bayern.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 (2020), S. 52–55 ([https://www.bibliotheksforum-bayern.de/fileadmin/archiv/2020-2/BFB-2-20_016_Annette_Kolb__Monacensia_Muenchen..pdf online]).&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|438|440|Kolb, Annette|[[Hiltrud Häntzschel]]|118713698}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20110205043232/http://www.bautz.de/bbkl/k/kolb_a.shtml |autor=Stefan Lindinger|artikel=Annette Kolb|band=36|spalten=730-741}}&lt;br /&gt;
* [[Vivian Liska]]: &amp;#039;&amp;#039;„Die Moderne – ein Weib.“ Am Beispiel von Romanen Ricarda Huchs und Annette Kolbs.&amp;#039;&amp;#039; A. Francke, Tübingen / Basel 2000, ISBN 3-7720-2751-2&lt;br /&gt;
* Cornelia Michél: Annette Kolb Zwischen uns - Briefe der Freundschaft. München, Allitera Verlag, 2026. ISBN 3962335277&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jürgen Schwalm: &amp;#039;&amp;#039;„Ich mußte es auf meine Weise sagen.“ Annette Kolb (1870–1967), Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Literarische Tradition, Bad Schwartau 2006, ISBN 3-86672-019-X.&lt;br /&gt;
* Isabelle Stauffer: &amp;#039;&amp;#039;Weibliche Dandys, blickmächtige Femmes fragiles. Ironische Inszenierungen des Geschlechts im Fin de Siècle.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln u. a. 2008. ISBN 978-3-412-20252-1. (Zu Kolbs Romanen &amp;#039;&amp;#039;Das Exemplar&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Daphne Herbst&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Schaukel&amp;#039;&amp;#039; sowie dem Essay &amp;#039;&amp;#039;Der neue Schlag&amp;#039;&amp;#039;.)&lt;br /&gt;
* [[Armin Strohmeyr]]: &amp;#039;&amp;#039;Annette Kolb. Dichterin zwischen den Völkern.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2002, ISBN 3-423-30868-0; Vollständig überarbeitete und erweiterte Neuausgabe: Piper, München 2017, ISBN 978-3-492-31217-2.&lt;br /&gt;
* Charlotte Marlo Werner: &amp;#039;&amp;#039;Annette Kolb. Eine literarische Stimme Europas.&amp;#039;&amp;#039; Ulrike Helmer Verlag, Königstein/Taunus 2000, ISBN 3-89741-037-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118713698}}&lt;br /&gt;
* {{LitBay|118713698}}&lt;br /&gt;
* {{FemBio|https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/annette-kolb}}&lt;br /&gt;
* [https://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/frauenarchiv/ausstellungen/europa/kolb/ Vita Annette Kolb] Philosophische Fakultät der Universität Düsseldorf&lt;br /&gt;
* [https://akg-traunstein.de/index.php/serviceinfos/das-akg/annette-kolb Annette Kolb] auf der Homepage des Annette-Kolb-Gymnasiums Traunstein&lt;br /&gt;
* {{PGIA|42651}}&lt;br /&gt;
* „[https://verbrannte-und-verbannte.de/geschichten#kolb Verbrannte und Verbannte – Annette Kolb]“ Multimedia-Präsentation zu Annette Kolb in der Liste der vom Nationalsozialismus verbotenen Autoren&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=sbLrLVNXypk Kunstprojekt der Münchner Kammerspiele und der Monacensia zu Briefen von Annette Kolb]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118713698|LCCN=n/86/805856|VIAF=49259110}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kolb, Annette}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Frauenorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kolb, Annette&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kolb, Anna Mathilde&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Februar 1870&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]], Deutschland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Dezember 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]], Deutschland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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