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	<title>Annette Fugmann-Heesing - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Malabon: HC: Ergänze Kategorie:Beigeordneter (Nordrhein-Westfalen)</title>
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		<updated>2026-04-30T19:27:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Beigeordneter_(Nordrhein-Westfalen)&quot; title=&quot;Kategorie:Beigeordneter (Nordrhein-Westfalen)&quot;&gt;Kategorie:Beigeordneter (Nordrhein-Westfalen)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Annette Fugmann-Heesing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Januar]] [[1955]] in [[Petershagen]]) ist eine [[Deutschland|deutsche]] [[Politiker]]in der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Sie war Mitglied im [[Abgeordnetenhaus von Berlin]], [[Hessisches Ministerium der Finanzen|hessische Finanzministerin]] und [[Liste der Finanzsenatoren von Berlin|Finanzsenatorin von Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Familie ===&lt;br /&gt;
Annette Fugmann-Heesing ist die Tochter eines [[Raumausstatter|Innenausstatters]] und [[Handelsvertreter]]s. Sie ist seit 1982 mit einem [[Verkehrsplaner|Verkehrsingenieur]] verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter, Britta und Frauke. Seit 1996 wohnt sie im [[Bayerisches Viertel|Bayerischen Viertel]] im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fugmann-Heesing machte im Jahr 1973 ihr Abitur und studierte zwischen 1973 und 1980 [[Rechtswissenschaft]]en an der [[Universität Bielefeld]] und in [[Freiburg im Breisgau]]. Sie studierte mit einem [[Stipendium]] der [[Studienstiftung des deutschen Volkes]] und schloss ihre Ausbildung 1980 mit dem zweiten juristischen [[Staatsexamen]] ab. Zwischen 1980 und 1983 war sie [[Wissenschaftlicher Mitarbeiter|wissenschaftliche Mitarbeiterin]] an der Universität Bielefeld am Lehrstuhl von [[Dieter Grimm]]. Im Jahr 1983 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] sie über &amp;#039;&amp;#039;Parkvorsorge in Städten, rechtliche Fragen und praktische Auswirkungen auf die Stadtstruktur unter besonderer Berücksichtigung US-amerikanischer Erfahrungen&amp;#039;&amp;#039;. Zuvor war sie 1979 und 1982 jeweils für vier Monate in den USA und hat in der Stadtverwaltung von Norwalk mitgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als evangelische Christin engagiert sie sich seit ihrer Jugend in der Gemeindearbeit. Heute ist sie Mitglied im [[Arbeitskreis Christinnen und Christen in der SPD]] und im Gemeindekirchenrat der evangelischen [[Kirche zum Heilsbronnen|Kirche Zum Heilsbronnen]] im Ortsteil Schöneberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste berufliche Tätigkeiten ===&lt;br /&gt;
Fugmann-Heesing nahm 1983 eine Tätigkeit als [[Regierungsrat (Deutschland)|Regierungsrätin]] im [[Regierungsbezirk Detmold]] auf und war in den Dezernaten für Verkehr, Polizei und Kommunalaufsicht tätig. 1985 wechselte sie in den Bereich Projektplanung der [[Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen|Staatskanzlei]] in [[Düsseldorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr wurde sie [[Kämmerer|Stadtkämmerin]] in [[Herford]] und blieb dies bis 1991. Nebenamtlich war sie [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführerin]] der [[Stadtwerke Herford]], Lehrbeauftragte in der [[Juristenausbildung in Deutschland|Juristenausbildung]] des Landes [[Nordrhein-Westfalen]] und der Ausbildung von Beschäftigten des öffentlichen Dienstes an der [[Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie]] [[Ostwestfalen-Lippe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessische Finanzministerin ===&lt;br /&gt;
[[Hessen]]s Ministerpräsident [[Hans Eichel]] (SPD) berief Fugmann-Heesing 1991 zur [[Hessisches Ministerium der Finanzen|hessischen Finanzministerin]]. In dieser Position war Fugmann-Heesing von 1991 bis 1994 die Vorsitzende des [[Aufsichtsrat]]s des [[Frankfurter Flughafen]]s (heute [[Fraport AG]]) sowie Mitglied in den Aufsichtsräten der [[Messe Frankfurt]] und [[PreussenElektra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1994 trat sie vom Amt als Finanzministerien zurück, nachdem sie die politische Verantwortung für Unregelmäßigkeiten der [[Lotto Hessen|hessischen Lottogesellschaft]] übernommen hatte. Von 1994 bis Januar 1996 übte sie eine Lehrstuhlvertretung für [[Öffentliches Recht]] an der Universität Bielefeld aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Finanzsenatorin in Berlin ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1995|Wahl in Berlin 1995]] wurde sie im Januar 1996 vom [[Regierender Bürgermeister von Berlin|Regierenden Bürgermeister]] [[Eberhard Diepgen]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) zur [[Liste der Finanzsenatoren von Berlin|Finanzsenatorin]] von [[Berlin]] berufen. Nach der Berufung von [[Christine Bergmann]] ins Bundeskabinett nach der [[Bundestagswahl 1998]] übernahm sie zusätzlich das Amt der [[Bürgermeister#Berlin|Bürgermeisterin von Berlin]]. Als verantwortliche Senatorin setzte sie den Verkauf der [[Bewag (Berlin)|Bewag]] (Strom), der [[Gasag]] (Gas), der Wohnungsbaugesellschaft [[GEHAG]] und die Teilprivatisierung der [[Berliner Wasserbetriebe]] durch.&amp;lt;ref&amp;gt;Müller, Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Machtwahn&amp;#039;&amp;#039;, S. 285.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das komplizierte, geheime Vertragswerk zwischen den Berliner Wasserbetriebe [[Anstalt des öffentlichen Rechts|AöR]] und den privaten Investoren [[RWE]], [[Vivendi]] (jetzt [[Veolia]]) und [[Allianz SE|Allianz]] hatte sie maßgebend entwickelt. Rund zwölf Jahre später gab es einen erfolgreichen [[Volksentscheid über die Offenlegung der Teilprivatisierungsverträge bei den Berliner Wasserbetrieben|Volksentscheid zur Offenlegung der Verträge]] durch die Bürgerinitiative [[Berliner Wassertisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joachim Fahrun, Daniel Müller |url=http://www.morgenpost.de/berlin/article1543259/Die-Wasserkrieger-und-das-blaue-Wunder.html |titel=Die Wasserkrieger und das blaue Wunder |titelerg=Volksentscheid |werk=Berliner Morgenpost Online |hrsg=Axel Springer Verlag |datum=2011-02-13 |seiten= |format= |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150402112413/http://www.morgenpost.de/berlin/article1543259/Die-Wasserkrieger-und-das-blaue-Wunder.html |archiv-datum=2015-04-02 |abruf=2011-02-13 |kommentar= |zitat=Weil ein Totalverkauf in der SPD nicht durchsetzbar war und die öffentliche Kontrolle gewahrt bleiben sollte, klügelte die Finanzsenatorin ein kompliziertes Vertragswerk aus.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Veröffentlichung wurde durch eine Vorveröffentlichung der Tageszeitung [[Die Tageszeitung|taz]] zum Teil vorweggenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://blogs.taz.de/rechercheblog/2010/10/29/die_geheimen_wasservertraege/ | archiv-url=https://archive.is/20120913023338/http://blogs.taz.de/rechercheblog/2010/10/29/die_geheimen_wasservertraege/ |archiv-datum=2012-09-13 | titel=Die geheimen Wasserverträge | autor=Sebastian Heiser | hrsg=die tageszeitung | zugriff=2013-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Verträgen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Berliner Wasserverträge&amp;#039;&amp;#039; |url=http://blogs.taz.de/rechercheblog/files/2010/10/wasser.pdf |wayback=20101121145156}}, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, mit dem &amp;#039;&amp;#039;Konsortialvertrag zwischen dem Land Berlin, RWE Umwelt AG (Muttergesellschaft RWE), Vivendi S.A. (Muttergesellschaft Vivendi), RWE Aqua GmbH (Investor RWE), Compagnie Générale des Eaux Deutschland GmbH (Investor CGE), Allianz Partner GmbH (Finanzinvestor), BWB Beteiligungs-Aktiengesellschaft (RWE/Vivendi Beteiligungs AG), BWB Holding Aktiengesellschaft (Berlinwasser Aktiengesellschaft)&amp;#039;&amp;#039;. (PDF; 7,7&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; war eine Gewinngarantie zugunsten der privaten Teilhaber und zuungunsten der öffentlichen Hand fixiert worden, die eine erhebliche Steigerung der Berliner Wasserpreise zeitigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fugmann-Heesing war in den Jahren 1996 bis 2000 Aufsichtsratsmitglied der [[Bankgesellschaft Berlin]] sowie von 1996 bis 2001 der [[Landesbank Berlin]] (LBB). Die Geschäftspolitik der Bankgesellschaft Berlin, die 2001 im [[Berliner Bankenskandal]] mündete, fand unter ihrer Aufsicht statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Abgeordnetenhaus von Berlin, 15. Wahlperiode, Drucksache 15/4900, S. 639&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Aufsichtsratsmandate bei der [[Flughafen Berlin Brandenburg GmbH|Berlin Brandenburg Flughafen-Holding]] legte Fugmann-Heesing 1999 nieder, nachdem das [[Brandenburgisches Oberlandesgericht|Oberlandesgericht Brandenburg]] ein Ausschreibungsverfahren zu einem Großprojekt wegen ihres [[Doppelmandat]]s sowohl auf Bieterseite, als auch auf der Ausschreibungsseite, für ungültig erklärten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/archiv/senatoren-legen-aufsichtsratsmandate-nieder,10810590,9696526.html &amp;#039;&amp;#039;Senatoren legen Aufsichtsratsmandate nieder&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. August 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fugmann-Heesing wurde 1999 von ihrer Partei nicht mehr für den [[Senat von Berlin]] nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1999 wurde Fugmann-Heesing Mitglied des [[Abgeordnetenhaus von Berlin|Berliner Abgeordnetenhauses]]. Sie war Mitglied in den Ausschüssen für Kulturelle Angelegenheiten sowie für Wissenschaft und Forschung. 2011 verlor sie ihr [[Direktmandat]] und errang auch kein [[Listenmandat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschäftsführerin g.e.b.b ===&lt;br /&gt;
Nach ihrer Zeit als Senatorin in Berlin war sie im Auftrag des damaligen Verteidigungsministers [[Rudolf Scharping]] von 2000 bis 2001 Geschäftsführerin der [[BwConsulting GmbH|Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb mbh (g. e. b. b.)]] der Bundeswehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktuelle Tätigkeiten ===&lt;br /&gt;
Seit 2002 ist Fugmann-Heesing freiberufliche [[Unternehmensberater]]in. Sie arbeitet als Beraterin der im [[Public-Private-Partnership|Private-Public-Partnership-Gewerbe]] (PPP) arbeitenden Unternehmensberatungsgesellschaft BBD Berliner Beratungsdienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist seit 2011 Mitglied des [[Aufsichtsrat]]s der [[RAG Aktiengesellschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;RAG Aktiengesellschaft: [https://www.rag.de/unternehmen/aufsichtsrat/ Aufsichtsrat] (abgerufen am 11. April 2018)&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[RAG Deutsche Steinkohle AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;RAG Deutsche Steinkohle AG: {{Webarchiv |wayback=20160502201559 |url=http://www.rag-deutsche-steinkohle.de:80/rag-deutsche-steinkohle/aufsichtsrat |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder des Aufsichtsrates der RAG Deutsche Steinkohle in der Übersicht&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist die stellvertretende Sprecherin des Managerkreises der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]] und Sprecherin der Regionalgruppe Berlin Brandenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung: [https://www.managerkreis.de/downloads/wer-wir-sind/?tx_site_downloadresource%5Bresource%5D=17&amp;amp;tx_site_downloadresource%5Bcontroller%5D=Resource&amp;amp;cHash=347b53a21a499d3e8bbb1d0ff51b015b Vorstand und Steering-Komitee.] Abgerufen am 28. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken in der SPD ==&lt;br /&gt;
Sie nahm bis 1991 verschiedene Funktionen in der [[SPD Nordrhein-Westfalen]] wahr. Unter anderem gehörte sie dem Landesvorstand der [[Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen|Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristen]] und der [[Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2000 bis 2006 war sie stellvertretende Landesvorsitzende der [[SPD Berlin|Berliner SPD]]. Auf dem [[Parteitag]] am 1. April 2006 scheiterte die Wiederwahl an der erforderlichen Mehrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
=== Privatisierung als Vermögensaktivierung ===&lt;br /&gt;
Sie verantwortete die sogenannte „Vermögensaktivierungspolitik“. Um den hochverschuldeten Berliner Haushalt zu sanieren, wurden kommunale Wohnungsbaugesellschaften  gezwungen, an Transfergeschäften zu partizipieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Insichgeschäft|In-sich-Geschäfte]]: Eine landeseigene Gesellschaft musste eine andere kaufen. Der Kaufpreis floss direkt in den Landeshaushalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sonderdividende]]n: Die Gesellschaften wurden verpflichtet, Gewinne und Rücklagen an das Land abzuführen, statt sie in Sanierung oder Neubau zu investieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Überschuldung#Unternehmen|Verschuldung der Bestände]]: Um diese Zahlungen an das Land zu leisten, mussten die, teils gemeinnützigen Gesellschaften Kredite aufnehmen. Dier Verkauf von Tafelsilber führt in der Folge zu einer zusätzlichen Schwächung der Finanzsituation des Landes Berlins. In der Folge des [[Berliner Bankenskandal]]s stürzte 2001 die Landesregierung unter Eberhard Diepgen, für die Fugmann-Heesing bis 1999 Finanzsenatorin gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unternehmen waren als Resultat finanziell so geschwächt, dass sie später (oft schon unter Fugmann-Heesings Nachfolgern wie [[Thilo Sarrazin]]) als „unwirtschaftlich“ galten und an private Investoren (wie die [[GSW]], [[GEHAG]] oder [[Deutsche Wohnen]]/[[Cerberus Capital Management|Cerberus]]) verkauft wurden. Diese privaten Eigentümer erhöhten die Mieten massiv, um die Renditeerwartungen ihrer privaten Investoren zu erfüllen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DieZeit&amp;quot;&amp;gt;Wochenzeitschrift „Die Zeit“: [https://www.zeit.de/2026/10/wohnungsnot-cdu-konrad-adenauer-wohnungsbau-demokratie Wie man ein Wohnwunder schafft – und wie nicht], Horrende Mieten sind keine Naturgewalt. Das hat die CDU schon einmal eindrucksvoll bewiesen, zum Wohl der Demokratie. Warum sie davon heute nichts mehr wissen will.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1994 bis 1998 wurden landeseigene Immobilien zum Preis von 3,4 Milliarden Mark aus öffentlichem Besitz an private Investoren verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tagesspiegel&amp;quot;&amp;gt;[[Der Tagesspiegel]]: [https://web.archive.org/web/20260315093818/https://www.tagesspiegel.de/berlin/privatisierung-rettet-den-berliner-haushalt-627013.html Privatisierung rettet den Berliner Haushalt], 21.10.1999, als Memento gespeichert&amp;lt;/ref&amp;gt; Jahre später wurden ein Teil der Immobilien für sehr viel höhere Summen zurückgekauft, um durch politischen Einfluss auf die Preispolitik die kritischen Mietzinserhöhungen in Berlin, nach Wiener Vorbild, zu dämpfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gemeingut&amp;quot;&amp;gt;Initiative Gemeingut: [https://web.archive.org/web/20250514203804/https://www.gemeingut.org/skandaloese-wohnungsrueckkaeufe-in-berlin-2/ Skandalöse Wohnungsrückkäufe in Berlin], als Memento gespeichert&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;berlinermietergemeinschaft&amp;quot;&amp;gt;Mieter-Echo, Berliner Mietergemeinschaft: [https://web.archive.org/web/20251006175608/https://www.bmgev.de/politik/annette-fugmann-heesing/ Kandidatin mit Vergangenheit], 14.07.2011, als Memento gespeichert&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deal mit der Staatsanwaltschaft  ===&lt;br /&gt;
Bei Untersuchungen von Steuerhinterziehungen in Luxemburg mit Unterstützung der Landesbank Berlin (LBB) hielt die verantwortlichte Finanzsenatorin und Mitglied des Aufsichtsrates der Landesbank, Fugmann-Heesing, der Bank den Rücken frei, indem sie einem Deal mit der Berliner Staatsanwaltschaft zustimmte, das die Einstellung des Verfahrens nach Zahlung von 6,5 Millionen Euro Buße vorsah, bei einem von der Behörde geschätzten Steuerschaden von 80 Millionen Euro.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel&amp;quot;&amp;gt;Wochenzeitschrift [[Der Spiegel]]: [https://web.archive.org/web/20250325111144/https://www.spiegel.de/politik/deutschland/berliner-finanzsenator-gesucht-der-sinkende-stern-der-annette-fugmann-heesing-a-139332.html Der sinkende Stern der Annette Fugmann-Heesing], als Memento gespeichert&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionen im kulturellen Bereich und Bildungsbereich ==&lt;br /&gt;
Weiterhin war sie Vorsitzende im Förderverein [[Berlinische Galerie]] und die Vorsitzende der Fred-Thieler-Stiftung in der Berlinischen Galerie. Sie war im Vorstand des [[Berliner Wirtschaftsgespräche e.&amp;amp;nbsp;V.]] und dem [[August Bebel Institut]], eine der SPD nahestehende Einrichtung zur politischen Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist sie in verschiedenen Funktionen im kulturellen Bereich und Bildungsbereich engagiert:&lt;br /&gt;
* Mitglied und Vorsitzende des [[Hochschulrat (Deutschland)|Hochschulrates]] der [[Universität Bielefeld]] seit 28. Mai 2008.&amp;lt;ref&amp;gt;Universität Bielefeld: [https://www.uni-bielefeld.de/Universitaet/Ueberblick/Organisation/Hochschulrat/mitglieder.html Mitglieder des Hochschulrats] (abgerufen am 9. März 2013).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mitherausgeberin der Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Das Hochschulwesen]]&amp;#039;&amp;#039; des [[UniversitätsVerlagWebler]] in Bielefeld.&amp;lt;ref&amp;gt;UniversitätsVerlagWebler: [https://www.universitaetsverlagwebler.de/hsw Das Hochschulwesen (HSW)] (abgerufen am 2. Februar 2025).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mitglied des [[Stiftungsrat]]es der Stiftung [[Berlinische Galerie]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |archive-is=20130412062848 |url=http://www.berlin.de/landespressestelle/archiv/2008/02/12/93803/index.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Neuberufung des Stiftungsrates für die Berlinische Galerie&amp;#039;&amp;#039;}}, Pressemitteilung des Landes, berlin.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Museum für moderne Kunst, Vorsitzende Förderverein Berlinische Galerie e.&amp;amp;nbsp;V. (bis 2016)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |wayback=20160114125306 |url=http://www.berlinischegalerie.de/freunde/foerderverein/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Vorstand Förderverein Berlinische Galerie e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mitglied im [[Kurator]]iums der [[Stiftung St. Matthäus]] (Kulturstiftung der [[Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz|Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz]])&lt;br /&gt;
* Mitglied im [[Gemeindekirchenrat]] der [[Kirche zum Heilsbronnen|Evangelischen Kirchengemeinde zum Heilsbronnen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20190921065007/https://heilsbronnen.de/page/4396/gemeindekirchenrat &amp;#039;&amp;#039;Gemeindekirchenrat&amp;#039;&amp;#039;], evangelische Gemeinde zum Heilsbronnen, Stand 2019, als Memento gespeichert&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mitglied im Kuratorium der [[BEST-Sabel-Hochschule Berlin]]&lt;br /&gt;
* Vorstand der [[Lauterbach Stiftung]] (Stiftungszweck: Bildungsförderung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Annette Fugmann-Heesing: &amp;#039;&amp;#039;Parkvorsorge in Städten Rechtliche Fragen und praktische Auswirkungen auf die Stadtkultur unter besonderer Berücksichtigung US-amerikanischer Erfahrungen&amp;#039;&amp;#039; (Dissertation) In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Schriften des Deutschen Städtetages.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 49, Stuttgart 1984, ISBN 3-17-008755-X&lt;br /&gt;
* Annette Fugmann-Heesing: &amp;#039;&amp;#039;Bildung: Wie wir wieder Spitze werden.&amp;#039;&amp;#039; Vorwärts Buch, 2011, ISBN 978-3-86602-272-0&lt;br /&gt;
* Annette Fugmann-Heesing, Gesine Schwan: &amp;#039;&amp;#039;Bildung: Ware Oder Öffentliches Gut, Eine Streitschrift.&amp;#039;&amp;#039; Vorwärts Buch, 2011, ISBN 978-3-86602-799-2&lt;br /&gt;
* Annette Fugmann-Heesing: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindesteuern: Die Zukunft von Gewerbe- und Grundsteuer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gemeindefinanzpolitik in der Krise.&amp;#039;&amp;#039; Evangelische Akademie Loccum, Loccumer Protokoll 67/10, Rehburg-Loccum 2011, ISBN 978-3-8172-6710-1&lt;br /&gt;
* Annette Fugmann-Heesing: &amp;#039;&amp;#039;Bildung und ökonomische Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ökonomisierung des Hochschulwesens: Redebeiträge und Thesen des 17. Glienicker Gesprächs.&amp;#039;&amp;#039; Fachhochschule für Wirtschaft und Rechtspflege, Nr. 27, Berlin 2006, ISBN 978-3-933633-81-1, S. 25–31 ([https://www.hwr-berlin.de/fileadmin/downloads_internet/lb/forschung/publikationen/hs/bdh27.pdf PDF; 3,7 MB])&lt;br /&gt;
* Annette Fugmann-Heesing: &amp;#039;&amp;#039;Mitarbeitermotivation – ein Fremdwort für die öffentliche Verwaltung?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verwaltung und Management.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 1, 1995, S. 270–274, 365–370&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen in Autorengemeinschaft für die [[Bertelsmann Stiftung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Annette Fugmann-Heesing, Martin Junkernheinrich: &amp;#039;&amp;#039;Eine nachhaltige Reform der Gemeindefinanzierung, Das Drei-Säulen-Modell der Bertelsmann-Stiftung.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloh 2011 ([https://www.wegweiser-kommune.de/themenkonzepte/finanzen/download/pdf/Reform_der_Gemeindefinanzierung.pdf PDF; 811 kB])&lt;br /&gt;
* Gisela Färber, Annette Fugmann-Heesing u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Reform der Gemeindefinanzen: Ein Vorschlag der Bertelsmann Stiftung.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloh 2003 ([https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/reform-der-gemeindefinanzen PDF; 321 kB])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen in Autorengemeinschaft für den Managerkreis der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Peter Draheim, Gitta Egbers, Annette Fugmann-Heesing u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Bildung macht reich – Mehr Praxisorientierung in Bildung und Weiterbildung.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 2009, ISBN 978-3-86872-070-9 ([https://library.fes.de/pdf-files/managerkreis/06946.pdf PDF; 1,3 MB])&lt;br /&gt;
* Gitta Egbers, Annette Fugmann-Heesing u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Bildung und Beschäftigung.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 2005, ISBN 3-89892-422-X ([https://library.fes.de/pdf-files/stabsabteilung/03051.pdf PDF; 788 kB])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen in Autorengemeinschaft für die [[Berlinische Galerie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Annette Fugmann-Heesing, Friedrich Meschede: &amp;#039;&amp;#039;Bernard Frize – Fred Thieler Preis für Malerei 2011.&amp;#039;&amp;#039; Berlinische Galerie, Berlin 2011, ISBN 978-3-940208-16-3.&lt;br /&gt;
* Michael Callies, Annette Fugmann-Heesing: &amp;#039;&amp;#039;[[Sergej Jensen]] – Fred Thieler Preis für Malerei 2013.&amp;#039;&amp;#039; Berlinische Galerie, Berlin 2013, ISBN 978-3-940208-27-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Eichel I]]&lt;br /&gt;
* [[Senat Diepgen IV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000019968|Annette Fugmann-Heesing||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 12/2000 vom 13. März 2000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000019968}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Finanzminister Hessen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Berliner Finanzsenatoren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1075788005|LCCN=n85111154|VIAF=306072979}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fugmannheesing, Annette}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzsenator (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufsichtsratsvorsitzender (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kämmerer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beigeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fugmann-Heesing, Annette&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Januar 1955&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Petershagen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Malabon</name></author>
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