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	<title>Annemarie Spitzner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Annemarie Spitzner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Mai]] [[1899]] in [[Dresden]]; † [[6. August]] [[1934]] in [[Cieplice Śląskie-Zdrój|Bad Warmbrunn]]; vollständiger Name: &amp;#039;&amp;#039;Annemarie Flora Clementine Spitzner&amp;#039;&amp;#039;) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Wohlfahrtspflege]]rin und [[Heilpädagogik|Heilpädagogin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren als einziges Kind des Dresdner Landgerichtsrates [[Reinhard Spitzner]] und seiner Frau Hedwig Maria Klothilde geb. Balke, wuchs Annemarie [[Spitzner]] in der [[Villenkolonie]] [[Loschwitz]] im elterlichen Haus Carolastraße 10 b (Einbenennung ab 1921: Schevenstraße 10 b) auf. Die ausgebildete Wohlfahrtspflegerin vertiefte und erweiterte ihre beruflichen Kenntnisse durch Studien- und Arbeitsaufenthalte an der 1921 eingerichteten [[Anthroposophie|anthroposophischen]] [[Ita Wegman-Klinik]] in [[Arlesheim]]/[[Schweiz]], beim 1924 gegründeten „Verein zur Heilung und Erziehung Seelenpflege bedürftiger Kinder Lauenstein“ in [[Jena]]-[[Lichtenhain (Jena)|Lichtenhain]], im 1928 fertiggestellten [[Goetheanum]] in [[Dornach SO]]/Schweiz und im Pilgramsheim bei [[Strzegom|Striegau]]. Dort lernte sie wahrscheinlich auch ihren späteren Ehemann Martin Kretschmer (* 5. September 1897 in Rutenganio/[[Tansania]]; † 19. Februar 1942 im [[KZ Sachsenhausen]]) kennen, Sohn eines [[Missionar]]s der [[Herrnhuter Brüdergemeine]] und dieser nahestehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annemarie Spitzner widmete sich ihrem Beruf nach zeitgenössischem Urteil „mit großer Hingebung und Erfolg“. Sie gilt neben Martin Kretschmer und Margarete Bär (1898–1957) als „die ursprüngliche Initiatorin“ der zunächst in der Dresdner Gartenvorstadt [[Hellerau]] in der ehemaligen Gymnastikschule von [[Dora Menzler]] untergebrachten heilpädagogischen Einrichtung „Tagesstätte und Heil-Erziehungs-Institut für seelepflegebedürftige Kinder“. Die staatliche Genehmigung zur Aufnahme von „erziehungsschwierigen“ und „milieugeschädigten“ Kinder sowie von an [[Epilepsie]] leidenden Kindern holte sie im September 1933 ein. Am 18. Juli 1934 heiratete sie in Hellerau Martin Kretschmer, erkrankte jedoch während der anschließenden Hochzeitsreise in [[Oberitalien]] zunächst an einer [[Infektion]] und verstarb bald darauf im [[Provinz Niederschlesien|niederschlesischen]] Bad Warmbrunn, wo sie sich zur Genesung aufhielt, unerwartet an deren Folgen. Ihre letzte Ruhestätte fand Annemarie Kretschmer in Dresden im Familiengrab auf dem [[Waldfriedhof Weißer Hirsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1934 konnten Tagesschule und Wohnheim in Hellerau in Betrieb gehen, doch erfolgte zum 1. Oktober 1935 wegen der inzwischen eingetretenen Raumnot die Verlagerung des Standortes in die repräsentative &amp;quot;Villa Waldweben&amp;quot; in [[Bonnewitz]], die zur dauerhaften Erinnerung an die maßgebliche Mitgründerin der Einrichtung den Namen &amp;quot;Haus Spitzner&amp;quot; erhielt. Martin Kretschmer wurde am 10. Juni 1941 verhaftet und im September von Dresden in das KZ Sachsenhausen [[Deportation|deportiert]], wo er an einer [[Lungenentzündung]] verstarb. Die [[Geheime Staatspolizei]] löste das Institut in Bonnewitz am 29. Januar 1942 auf; das Gebäude wurde am 23. März durch das [[Landratsamt]] [[Pirna]] zugunsten der [[Hitlerjugend]] beschlagnahmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erich Weise (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Familienchronik des Geschlechtes Spitzner.&amp;#039;&amp;#039; Druck und Verlag von C. Heinrich, Dresden 1936, S. 58 f. und 65&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Matthias Bünger/Roland Seefried: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der &amp;quot;Villa Spitzner&amp;quot; – Schule und Wohnheim für geistig behinderte Kinder.&amp;#039;&amp;#039; In: Der Elbhang-Kurier 11/1997, S. 20 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Uwe Werner: &amp;#039;&amp;#039;Anthroposophen in der Zeit des Nationalsozialismus (1933 – 1945).&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1999, S. 344 ff., ISBN 3-486-56362-9 ([http://books.google.de/books?id=dluVjYo70A8C&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;source=gbs_v2_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]), abgerufen am 13. Februar 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Volker van de Locht: &amp;#039;&amp;#039;„Aufgelöst und verboten“. Ein erster Versuch zum Verbot des anthroposophischen Heilinstituts „Haus Spitzner“ am 22. September 1936.&amp;#039;&amp;#039; In: Newsletter Behindertenpolitik Nr. 25, September 2006, S. 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Albert Spitzner-Jahn: &amp;#039;&amp;#039;Die Vogtländer Familie Spitzner.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Kamp-Lintfort 2010, S. 12 und 144 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Steffen Richter: &amp;#039;&amp;#039;Martin Kretschmer. Gründer der heilpädagogischen Einrichtung in Bonnewitz.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Pirna 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spitzner, Annemarie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pirna)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spitzner, Annemarie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Spitzner, Annemarie Flora Clementine (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Wohlfahrtspflegerin und Heilpädagogin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Mai 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. August 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Cieplice Śląskie-Zdrój|Warmbrunn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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