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	<title>Anneliese Rohrer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T16:08:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anneliese_Rohrer&amp;diff=481694&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfred Kiefer: Bild hochkant formatiert</title>
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		<updated>2026-03-09T12:44:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild hochkant formatiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Anneliese Rohrer - Buchmesse Wien 2018.JPG|mini|hochkant=0.8|Anneliese Rohrer (2018)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anneliese Rohrer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. September]] [[1944]] in [[Wolfsberg (Kärnten)|Wolfsberg]]) ist eine österreichische [[Journalistin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sie wuchs als mittlere dreier Töchter bei ihrer Mutter, die ein Möbelgeschäft in [[Klagenfurt]] übernommen hatte, ohne Vater – der Nationalsozialist war 1944 in Jugoslawien gefallen&amp;lt;ref&amp;gt;In einem [https://www.diepresse.com/18852601/anneliese-rohrer-mit-80-weiss-man-genau-was-kommt Interview von 2024] (Bezahlschranke; Printversion: Die Presse, 15. September 2024, S. 48) sagt sie, dass ihr der Vater in ihrer Jugend nicht abgegangen sei: &amp;quot;(...) ich empfand die Tatsache, dass mein Vater, der ein überzeugter Nationalsozialist war, im Krieg geblieben ist, eher als positiv für uns. Ich habe in meiner Jugend nämlich so viele Kärntner erlebt, die den Ausgang des Krieges nicht verkraftet haben. Die Vorstellung, in einem Haushalt eines schwer enttäuschten, verbitterten Nazis aufzuwachsen, vor der fürchte ich mich heute noch.&amp;lt;/ref&amp;gt; – in [[Kärnten]] auf. Nach Volksschule und [[Gymnasium]] sowie bestandener [[Matura]] 1963 erhielt sie ein [[American Field Service|American-Field-Service]]-Stipendium in Toledo, [[Ohio]] ([[USA]]). Als sie später nach Österreich zurückkam, nahm sie ein Studium der [[Rechtswissenschaft]]en an der [[Universität Wien]] auf, wechselte dann aber zu [[Geschichte]] und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1971 zum [[Doktor|Dr.]] [[Philosophie|phil.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bestreben, möglichst weit weg von Österreich zu sein, arbeitete sie danach drei Jahre lang als [[Universitätsassistent]]in in [[Auckland]] (Neuseeland). Zurück in Österreich, konnte sie 1974 sofort als Journalistin bei der österreichischen [[Tageszeitung]] [[Die Presse]] beginnen, obwohl sie bis dahin noch keinerlei journalistische Vorerfahrungen gesammelt hatte. 1987 übernahm sie dort die Leitung des Ressorts Innenpolitik. 1995 wurde nicht sie, sondern [[Andreas Unterberger]] zum [[Chefredakteur]] der Presse befördert.&amp;lt;ref&amp;gt;Noch 2024 äußerte sie in einem [https://www.diepresse.com/18852601/anneliese-rohrer-mit-80-weiss-man-genau-was-kommt Interview] (Bezahlschranke; Printversion: Die Presse, 15. September 2024, S. 48) noch 2024 ihre Enttäuschung darüber und meinte, dass sie davon ausgegangen war, dass ihre Einstellungen und Leistungen ohnedies bekannt wären, während Unterberger aktiv an seiner Bewerbung gearbeitet habe.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Differenzen mit Unterberger wechselte sie 2001 in das Ressort Außenpolitik, das sie bis zu ihrer von der Zeitung erzwungenen Pensionierung im Jahr 2004 leitete.&lt;br /&gt;
2005 erschien das Buch „Charakterfehler: Die Österreicher und ihre Politiker“. Von 2006 bis 2009 schrieb sie im [[Kurier (Tageszeitung)|Kurier]], wo sie jeden Mittwoch das politische Geschehen kommentierte. Seit 2010 schreibt Rohrer wieder regelmäßig für Die Presse, bis März 2016 unter anderem in ihrem [[Blog]] „Rohrers Reality-Check“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Presse]]: [https://www.diepresse.com/meinung/realitycheck &amp;#039;&amp;#039;Rohrers Reality-Check&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;, seither in der Rubrik „Quergeschrieben“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Presse]]: [https://www.diepresse.com/meinung/quergeschrieben/annelieserohrer &amp;#039;&amp;#039;Quergeschrieben/Anneliese Rohrer&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus lehrt sie an der [[FHWien|Fachhochschule Wien]] [[Journalismus]] und sitzt im Beirat des Monatsmagazins [[Datum (Zeitschrift)|Datum]]. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Rohrer auch durch die regelmäßige Teilnahme an Diskussionssendungen im österreichischen Fernsehen und dem Radiosender [[Ö1]] bekannt. In der Öffentlichkeit wird Rohrer durch ihre langjährige Tätigkeit als kritische Beobachterin und Kommentatorin des innenpolitischen Geschehens immer wieder [[Doyen]]ne oder [[Grande Dame]] der österreichischen Politberichterstattung genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://talkaccino.at/interview/gesellschaft/journalistin-anneliese-rohrer/ |titel=Interview mit Journalistin Anneliese Rohrer |sprache=de |abruf=2022-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im ORF-Wien-[[Podcast]] „Rohrer bei [[Patrick Budgen|Budgen]]“ analysiert Rohrer zweiwöchentlich politische [[Aufregerthema|Aufregerthemen]] des Landes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wien.orf.at/stories/3274254/ |titel=Journalistin Anneliese Rohrer ist 80 |hrsg=[[ORF.at]] |datum=2024-09-24 |sprache=de |abruf=2024-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anneliese Rohrer ist die Mutter der Filmregisseurin [[Katharina Rohrer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://diepresse.com/home/leben/mensch/5302890/Was-tun-mit-der-Vergangenheit &amp;#039;&amp;#039;diepresse.com: Was tun mit der Vergangenheit?&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 14. Oktober 2017, abgerufen am 13. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die im Februar 2022 verstorbene Schauspielerin [[Hanne Rohrer]] ist ihre jüngere Schwester.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://salzburg.orf.at/stories/3144143/ Salzburg ORF.at] am 21. Februar 2022. Abgerufen am 23. Feb. 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt-Vorhofer-Preis]] (2003)&lt;br /&gt;
* [[Journalist des Jahres (Österreich)|Journalist des Jahres]] – Preis für das Lebenswerk (2011)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Taitl]]: [http://www.journalist.at/archiv/2011-2/ausgabe-122011012012/die-journalisten-des-jahres/ &amp;#039;&amp;#039;Die Journalisten des Jahres 2011&amp;#039;&amp;#039;] Der Österreichische Journalist, Ausgabe 12/2011+01/2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Medienlöwin]] für das Lebenswerk (2012)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.journalistenpreise.de/?id=gewinner&amp;amp;pid=413 |text=&amp;#039;&amp;#039;Journalistenpreise: Medienlöwin - Gewinner&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20150909155017}}. Abgerufen am 9. September 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Journalist des Jahres (Österreich)|Journalistin des Jahres]] in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;[[Kolumnistin|Kolumnisten]]&amp;#039;&amp;#039; (2018, 2020, 2022 und 2024)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://diepresse.com/home/kultur/medien/5548762/ZiB-2Moderator-Armin-Wolf-ist-Journalist-des-Jahres &amp;#039;&amp;#039;diepresse.com: &amp;quot;ZiB 2&amp;quot;-Moderator Armin Wolf ist Journalist des Jahres&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 19. Dezember 2018, abgerufen am 19. Dezember 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ds2000122507327&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000122507327/orf-anchor-armin-wolf-ist-journalist-des-jahres |titel=ORF-Anchor Armin Wolf ist Journalist des Jahres |werk=[[DerStandard.at]] |datum=2020-12-15 |abruf=2020-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;uid-943165&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.journalistin.at/singlenews/uid-943165/orf-korrespondent-paul-krisai-ist-journalist-des-jahres/ |titel=ORF-Korrespondent Paul Krisai ist „Journalist des Jahres“ |werk=journalistin.at |datum=2022-12-21 |abruf=2022-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.diepresse.com/19188028/journalisten-des-jahres-von-raffaela-schaidreiter-bis-koeksal-baltaci | titel=Journalisten des Jahres: Von Raffaela Schaidreiter bis Köksal Baltaci|datum=2024-12-18|abruf=2024-12-21|autor=|werk=[[Die Presse]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Concordia-Preis]] 2024 für das Lebenswerk&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orf.at/stories/3353955/ |titel=Concordia-Preise an Rohrer, Schmidt und Kampl |werk=[[ORF.at]] |datum=2024-04-09 |abruf=2024-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-218-00994-2|Titel=Plädoyer für einen neuen Kaffeehaus-Journalismus!}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ende des Gehorsams&amp;#039;&amp;#039;. Braumüller 2011, ISBN 978-3-99100-061-7&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-7000-0687-9|Titel=Mehr Qualität, weniger Beliebigkeit|Seiten=51ff}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Charakter Fehler. Die Österreicher und ihre Politiker&amp;#039;&amp;#039;. Ueberreuter 2005, ISBN 978-3-8000-7088-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Mutter, die ich sein wollte. Die Tochter, die ich bin&amp;#039;&amp;#039;, gemeinsam mit [[Birgit Fenderl]], Braumüller Verlag, Wien 2018, ISBN 978-3-99100-255-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129853585}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129853585|LCCN=nb2006012360|VIAF=311308598}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rohrer, Anneliese}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Die Presse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Concordia-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wolfsberg, Kärnten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rohrer, Anneliese&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Journalistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. September 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wolfsberg (Kärnten)|Wolfsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfred Kiefer</name></author>
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