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	<title>Anneliese Brost - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T12:20:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anneliese_Brost&amp;diff=1161580&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jossi2: Änderungen von ~2026-22640-00 (Diskussion) auf die letzte Version von Alfred Kiefer zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-13T20:14:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-22640-00&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-22640-00&quot;&gt;~2026-22640-00&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-22640-00&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-22640-00 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Alfred_Kiefer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Alfred Kiefer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Alfred Kiefer&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anneliese Brost&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren als &amp;#039;&amp;#039;Anneliese Brinkmann&amp;#039;&amp;#039;; * [[4. September]] [[1920]] in [[Bochum]]; † [[8. September]] [[2010]] in [[Essen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=WAZ-Gesellschafterin Anneliese Brost gestorben |Sammelwerk=[[Thüringische Landeszeitung|TLZ]] |Datum=2010-09-09 |Online=[https://www.thueringer-allgemeine.de/wirtschaft/article217545913/WAZ-Gesellschafterin-Anneliese-Brost-gestorben.html tlz.de] |Abruf=2018-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine [[deutsche]] [[Verleger]]in, [[Gesellschaftsrecht (Deutschland)|Gesellschafterin]] der [[WAZ-Mediengruppe]], [[Millionär|Milliardärin]] und [[Mäzen]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Erich Brost.jpg|mini|hochkant|Das Grab von Anneliese Brost und ihrem Ehemann Erich auf dem [[Friedhof Bredeney]] in Essen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anneliese Brost hatte Betriebswirtschaft studieren wollen, doch im Jahr 1938 verwehrten ihr die Nationalsozialisten einen Studienplatz. Das [[Adolf Hitler|Hitler]]-Regime stellte der sozialdemokratischen Familie nach, die [[Sturmabteilung|SA]] verbrannte ihre Bibliothek auf dem Marktplatz. Mit ihrer Mutter, einer engagierten Frauenrechtlerin und Bekannten von [[Marie Juchacz]], der Begründerin der Arbeiterwohlfahrt, musste sie sich immer wieder bei Freunden verstecken. Ihr Großvater vermittelte ihr schließlich die Stelle als Sekretärin bei der &amp;#039;&amp;#039;Westfälischen Rundschau&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WAZ-2008-04-02&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rolf Potthoff |url=https://www.waz.de/waz-info/article1697016/die-verlegerin.html |titel=Die Verlegerin |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |datum=2008-04-02 |sprache=de |abruf=2025-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anneliese Brost gehörte zum Gründungsteam der &amp;#039;&amp;#039;[[Westdeutsche Allgemeine Zeitung|Westdeutschen Allgemeinen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Als Sekretärin der &amp;#039;&amp;#039;[[Westfälische Rundschau|Westfälischen Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039; lernte sie im Jahr 1946 [[Erich Brost]], damals erster [[Chefredakteur]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Ruhr Zeitung|Neuen Rhein/Ruhr Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Essen]], kennen und wurde ein Jahr später seine Assistentin, als Brost mit der &amp;#039;&amp;#039;Westdeutschen Allgemeinen Zeitung&amp;#039;&amp;#039; ein „politisch unabhängiges Blatt für das Ruhrgebiet“ gründete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WAZ-2008-04-02&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erich Brosts erste Frau verstarb 1966. Im Jahr 1975 heiratete Anneliese Brinkmann den 18 Jahre älteren Erich Brost und übernahm nach dessen Tod im Jahr 1995 seine Aufgaben. 1985 hatte das Ehepaar den Geschäftsführer ihres Unternehmens, [[Erich Schumann (Verleger)|Erich Schumann]], adoptiert. Der Sohn von Erich Brost, Martin Brost, war 1978&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.manager-magazin.de/digitales/it/a-470765.html |titel=WAZ-Gruppe: Brost-Holding mit neuer Führung |werk=[[Manager Magazin]] |abruf=2018-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ausbezahlt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anneliese Brost verfügte über 30 % der Unternehmensanteile, Erich Schumann hielt bis zu seinem Tod über 20 %. Nach Schumanns Tod im Januar 2007 fielen die Anteile an die Enkel von Erich Brost. Das Vermögen von Anneliese Brost wurde 2007 auf 1,3 Milliarden Euro geschätzt, womit sie auf Rang 47 der Liste der reichsten Deutschen lag.&amp;lt;ref&amp;gt;oht: [https://www.welt.de/wirtschaft/article754090/Die-Top50-der-deutschen-Milliardaere.html &amp;#039;&amp;#039;Superreich: Die Top50 der deutschen Milliardäre.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt#Online-Ausgabe|Welt]].&amp;#039;&amp;#039; 9. März 2007, abgerufen am 24. August 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie galt als soziales Gewissen des Unternehmens und als engagierte Sozialdemokratin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Hans-Peter Siebenhaar]] |url=https://www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/waz-gesellschafterin-verstorbene-brost-als-medienfrau-der-ersten-stunde/5678048.html |titel=WAZ-Gesellschafterin: Verstorbene Brost als Medienfrau der ersten Stunde |werk=[[Wirtschaftswoche]] |datum=2010-09-09 |abruf=2019-10-07 |sprache=de |kommentar=Quelle: &amp;#039;&amp;#039;Handelsblatt Online&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rolf Potthoff |url=https://www.waz.de/incoming/article402221611/anneliese-brost-zeitung-war-ihr-leben.html |titel=Anneliese Brost – Zeitung war ihr Leben |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |datum=2010-09-09 |sprache=de |abruf=2025-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans Leyendecker |url=https://www.sueddeutsche.de/medien/waz-gruppe-das-wohl-der-erben-im-blick-1.1154661 |titel=Das Wohl der Erben im Blick |werk=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2011-10-04 |abruf=2019-10-07 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brost-Stiftungen ==&lt;br /&gt;
Anneliese Brost förderte zahlreiche soziale und kulturelle Projekte. 1997 wurde die „Erich und Anneliese Brost-Stiftung“ zur Förderung der Städtischen Kinderheime „Funke Stiftung“ und „Haus Hoheneck“ in Essen gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WAZ-2008-04-07&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.waz.de/waz-info/article1730735/hohe-auszeichnung-fuer-anneliese-brost.html |titel=Hohe Auszeichnung für Anneliese Brost |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |datum=2008-04-07 |sprache=de |abruf=2025-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2002 gründete sie die [[Anneliese Brost-Stiftung]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anneliese-Brost-Stiftung&amp;quot;&amp;gt;„Anneliese Brost-Stiftung“: [https://anneliese-brost-stiftung.de/die-stiftung/anneliese-brost/ &amp;#039;&amp;#039;Anneliese Brost.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;anneliese-brost-stiftung.de,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 23. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; die insbesondere die Jugend- und Altenhilfe sowie die Kunst und Kultur in Essen und im [[Ruhrgebiet]] fördert. In dem durch die Stiftung geförderten Seniorenwohnheim „Anneliese-Brost-Zentrum“ wurden Wohnungen mit entsprechenden Gemeinschaftsräumen für ältere Menschen geschaffen. Das Zentrum war ein Schwerpunkt ihrer Sozialarbeit. Beide Stiftungen wurden 2008 zu einer verschmolzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anneliese-Brost-Stiftung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden mit Mitteln der „Anneliese-Brost-Stiftung“ Initiativen der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]] unterstützt, die der Völkerverständigung und der Friedenssicherung dienen. Insbesondere die deutsch-polnische Versöhnung war ein Anliegen von Anneliese Brost, was sich unter anderem in Begegnungsprogrammen für junge Deutsche und Polen zeigt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bodo Hombach.jpg|mini|[[Bodo Hombach]], Vorstandsvorsitzender der Brost-Stiftung]]&lt;br /&gt;
In Erfüllung des testamentarischen Willens von Anneliese Brost wurde im Jahre 2011 zusätzlich die [[Brost-Stiftung]] in Essen gegründet. Als Initiativstiftung unterstützt sie in den Bereichen Seniorenhilfe, Jugendarbeit, Kunst und Kultur sowie publizistische Verantwortung selbst entwickelte Projekte, die zeigen, wie gemeinsame Selbsthilfe Probleme lösen kann. 2014 leistete sie die Anschubfinanzierung für das gemeinnützige Recherchezentrum [[Correctiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im kulturellen Bereich profitierten unter anderem Theater, Philharmonie und das [[Museum Folkwang]] von Anneliese Brosts Unterstützung. Im „Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen e.&amp;amp;nbsp;V.“ war sie seit Gründung des Vereins im Jahr 1985 Mitglied des Kuratoriums.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theater-essen.de/foerderer-partner/freundeskreis/ |titel=Freundeskreis und Philharmonie Essen e.&amp;amp;nbsp;V. |titelerg=Kuratorium |werk=freundeskreis-tup.de |datum=2017-06-21 |archiv-url=https://archive.is/20120731031319/http://www.freundeskreis-tup.de/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=24&amp;amp;Itemid=60 |archiv-datum=2012-07-31 |abruf=2018-07-18 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anneliese Brost unterstützte auch [[Roberto Ciulli]]s [[Theater an der Ruhr]] und den [[Deutscher Tanzpreis|Deutschen Tanzpreis]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolfgang Hippe |url=http://www.geschichte.nrw.de/artikel.php?artikel%5Bid%5D=831&amp;amp;lkz=de |titel=2004 Staatspreis NRW Anneliese Brost |werk=geschichte.nrw.de/chronik |archiv-url=https://archive.today/20130106114733/http://www.geschichte.nrw.de/artikel.php?artikel%5Bid%5D=831&amp;amp;lkz=de |archiv-datum=2013-01-06 |abruf=2019-08-24 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daneben finanzierte sie den Bau des &amp;#039;&amp;#039;Erich-Brost-Saals&amp;#039;&amp;#039; auf der Kohlenwäsche der [[Zeche Zollverein]]. Der nach Anneliese Brosts verstorbenem Mann benannte Pavillon bietet aus 38 Metern Höhe einen Überblick über Essen und Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Oktober 2016 wurde in Bochum das &amp;#039;&amp;#039;[[Anneliese Brost Musikforum Ruhr]]&amp;#039;&amp;#039; als Haus der Musik für die [[Bochumer Symphoniker]] eingeweiht, darin die profanierte Kirche [[St.-Marien-Kirche (Bochum)|St. Marien]] als Ort der Begegnung und Foyer als einer von drei Spielorten inkludiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bochumer Symphoniker |url=https://www.bochumer-symphoniker.de/musikforum/das-haus |titel=Das Haus. Anneliese Brost Musikforum Ruhr |abruf= 2026-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Andenken an ihren verstorbenen Mann bzw. Adoptivvater stifteten Anneliese Brost und Erich Schumann zudem die &amp;#039;&amp;#039;Erich Brost University Lecturership&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;Institute of European and Comparative Law&amp;#039;&amp;#039; der [[Universität Oxford]] (zuerst besetzt 1997–2002; neu besetzt 2007). Erich Brost, Sozialdemokrat und politischer Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;Danziger Volksstimme,&amp;#039;&amp;#039; musste 1936 vor den Nationalsozialisten fliehen. Er hielt sich ab 1943 bis Kriegsende in England auf, wo er für die [[BBC]] tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erich-Brost-Institut ==&lt;br /&gt;
Ein weiterer Schwerpunkt des Engagements von Anneliese Brost war die Förderung des [[Journalist]]en-Nachwuchses an der [[Technische Universität Dortmund|Technischen Universität Dortmund]]. Noch zu seinen Lebzeiten hatte Erich Brost im Jahr 1991 das „Erich-Brost-Institut“ gegründet. Aus dieser Stiftung entstand das &amp;#039;&amp;#039;Erich-Brost-Institut für Journalismus in Europa&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Dortmund, welches der internationalen Aus- und Fortbildung von Journalisten verpflichtet ist und sich der Forschung zu Fragen des internationalen Journalismus widmet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.brost.org/erich-brost-1.html |titel=Erich Brost – Der Journalist und Politiker |werk=brost.org |hrsg=Erich-Brost-Institut für internationalen Journalismus |archiv-url=https://web.archive.org/web/20101108195306/http://www.brost.org/erich-brost-1.html |archiv-datum=2010-11-08 |abruf=2018-07-18 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Erben Brosts, seine Witwe Anneliese und ihr Adoptivsohn [[Erich Schumann (Verleger)|Erich Schumann]], führten die Erich-Brost-Stiftung nach Brosts Tod weiter. Im Sommer 2002 übergaben sie mit dem Wissenschaftszentrum &amp;#039;&amp;#039;Erich-Brost-Haus&amp;#039;&amp;#039; einen eigenen Institutsbau auf dem Campus Nord an die Universität Dortmund (seit November 2007: Technische Universität). Hier finden die Lehrangebote des Bereichs „Internationaler Journalismus“ des Instituts für Journalistik statt. Das Gebäude ist als eigenständig funktionale Einheit speziell für die Arbeit internationaler Wissenschaftlergruppen mit dem Schwerpunkt Journalismus entwickelt worden. Es verfügt über entsprechende Arbeits-, Redaktions-, Archiv- und Technikräume, einen großen Konferenzsaal mit Einrichtungen für Simultandolmetscher, eine eigene Bibliothek sowie einen Gebäudeflügel mit Arbeitsplätzen für Promotionsgruppen. Ebenfalls vorhanden sind Apartments für Gastwissenschaftler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.journalistik-dortmund.de/erich-brost-institut-fur-journalistik-2.html |wayback=20091130230835 |text=Homepage}}. In: &amp;#039;&amp;#039;journalistik-dortmund.de,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 24. August 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2004 schenkten Anneliese Brost und Erich Schumann ihre Anteile an der Stiftungsgesellschaft und damit die gesamte Stiftung einschließlich des neu errichteten Institutsgebäudes der damaligen Universität Dortmund. Es handelt sich um eine der größten Schenkungen, die die Universität je erhalten hat.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Internetquelle |autor=[[Informationsdienst Wissenschaft|idw]] |url=https://idw-online.de/de/news96160 |titel=Erich-Brost-Institut an Universität übertragen |datum=2005-01-10 |abruf=2019-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brosts Aktivitäten zur Förderung der Journalistik an der Universität Dortmund schlossen auch die Errichtung einer Stiftungsprofessur ([[Besoldungsordnung C#Besoldungsgruppe C 4|C 4]]) für Internationalen Journalismus mit dem Schwerpunkt Europa für einen Zeitraum von fünf Jahren ein, die im Winter 1998/99 erstmals besetzt wurde. Es war die erste Universitätsprofessur für internationalen Journalismus in Deutschland. Eine Folgebesetzung durch die Universität unterblieb ohne Angabe von Gründen bis zum Wintersemester 2007/2008. Seit April 2008 liegt die wissenschaftliche Leitung und Geschäftsführung in Händen von [[Susanne Fengler]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.journalistik-dortmund.de/erich-brost-institut-fur-journalistik-2.html |titel=Erich-Brost-Institut für Journalismus in Europa |werk=journalistik-dortmund.de |hrsg=Institut für Journalistik der Universität Dortmund |archiv-url=https://web.archive.org/web/20091130230835/http://www.journalistik-dortmund.de/erich-brost-institut-fur-journalistik-2.html |archiv-datum=2009-11-30 |abruf=2018-07-18 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist damit auch Leiterin des Erich-Brost-Instituts.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.ejo-online.eu/europaeisches-journalismus-observatorium/netzwerk/ebi/dr-susanne-fengler &amp;#039;&amp;#039;Susanne Fengler | Europäisches Journalismus-Observatorium (EJO).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;ejo.ch,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 24. August 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 wurde Anneliese Brost für ihre unternehmerischen Leistungen und als Förderin wichtiger gesellschaftlicher Bereiche mit dem [[Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen]] ausgezeichnet. 2005 erhielt sie die Ehrenbürgerschaft der Technischen Universität Dortmund.&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 wurde sie mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] I. Klasse geehrt. Die Ordensbegründung würdigte Anneliese Brost unter anderem als „eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen Medienlandschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.essen.de/module/meldungen/m_detail.asp?MNR=11437 |wayback=20080416091443 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für Anneliese Brost. Oberbürgermeister gratuliert in einem Glückwunschschreiben&amp;#039;&amp;#039;}}. Pressemeldung. In: &amp;#039;&amp;#039;essen.de,&amp;#039;&amp;#039; 7. April 2008, abgerufen am 24. August 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Wunsch von Anneliese Brost fand die Ehrung im kleinen Rahmen in [[Düsseldorf]] statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WAZ-2008-04-07&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Martin Scheele: [https://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/a-323623.html &amp;#039;&amp;#039;Anneliese Brost: Regentin von der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Manager Magazin]].&amp;#039;&amp;#039; 19. Oktober 2004.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Wolfgang Hippe |url=http://www.geschichte.nrw.de/artikel.php?artikel%5Bid%5D=831&amp;amp;lkz=de |titel=2004 Staatspreis NRW Anneliese Brost |werk=www.geschichte.nrw.de/chronik |archiv-url=https://archive.today/20130106114733/http://www.geschichte.nrw.de/artikel.php?artikel%5Bid%5D=831&amp;amp;lkz=de |archiv-datum=2013-01-06 |abruf=2019-08-24 |abruf-verborgen=1 |offline=1}}&lt;br /&gt;
* Rolf Potthoff: [https://www.waz.de/waz-info/article1697016/die-verlegerin.html &amp;#039;&amp;#039;Die Verlegerin.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Westdeutsche Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 2. April 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143346342|VIAF=162978302}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brost, Anneliese}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der Technischen Universität Dortmund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Staatspreises des Landes Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brost, Anneliese&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Verlegerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. September 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bochum]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. September 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jossi2</name></author>
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