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	<title>Annedore Prengel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:21:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Annedore_Prengel&amp;diff=2679781&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Polarlys am 5. Juni 2025 um 16:41 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-05T16:41:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Annedore Prengel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. November]] [[1944]] in [[Beelitz]]) ist eine deutsche [[Pädagogik|Erziehungswissenschaftlerin]] und emeritierte Hochschullehrerin.&lt;br /&gt;
[[Datei:Annedore Prengel.jpg|mini|Annedore Prengel, 2009]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Annedore Prengel wurde in Beelitz geboren und wuchs in [[Frankenberg (Eder)]] auf. Sie ist verheiratet mit dem Bildungshistoriker [[Hanno Schmitt]]. Das Ehepaar lebt in Potsdam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Charlott Thomas |url=https://www.uni-potsdam.de/de/grundschulpaedanfangsunterricht/index |titel=Prof. Dr. Annedore Prengel |werk=uni-potsdam.de |hrsg=Universität Potsdam |datum=2023-03-14 |sprache=de |abruf=2025-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Silvana Grabowski |url=https://www.uni-potsdam.de/de/historische-bildungsforschung-hanno-schmitt/index |titel=Prof. Dr. Hanno Schmitt |werk=uni-potsdam.de |hrsg=Universität Potsdam |datum=2023-03-14 |sprache= |abruf=2025-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie studierte von 1964 bis 1967 Erziehungswissenschaften, Sozialkunde, Deutsch, Kunsterziehung, Soziologie und Psychologie an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen]]. 1967 legte sie die Erste und 1970 die Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen ab und arbeitete von 1967 bis 1977 als Lehrerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusatzstudium studierte sie von 1971 bis 1973 an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]] [[Lernbehindertenpädagogik]] und [[Sprachheilpädagogik]]. Von 1977 bis 1984 war sie Pädagogische Mitarbeiterin an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main]], studierte Philosophie und Psychoanalyse und wurde in [[Gestaltpädagogik]] graduiert. 1979 erhielt sie das Diplom in Erziehungswissenschaften. 1983 wurde sie (bei Helmut Reiser und Helga Deppe-Wolfinger) mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Schulversagerinnen. Versuch über diskursive, sozialhistorische und pädagogische Ausgrenzungen des Weiblichen&amp;#039;&amp;#039; zur Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1984 bis 1989 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „[[Integrative Pädagogik]] an der Grundschule“ der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]]. 1989 [[Habilitation|habilitierte]] sie sich mit der Habilitationsschrift „Pädagogik der Vielfalt – Verschiedenheit und Gleichberechtigung in Interkultureller, Feministischer und Integrativer Pädagogik“ an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität Berlin]] und übernahm anschließend Lehraufträge an mehreren Universitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 wurde sie an die [[Universität Paderborn]] auf eine Professur für Erziehungswissenschaft, Grundschulpädagogik und Frauenforschung berufen. Von 1994 bis 2002 war sie als Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Grundschulpädagogik an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]] tätig. An der [[Universität Potsdam]] lehrte sie ab 2002 Grundschulpädagogik/Anfangsunterricht unter besonderer Berücksichtigung sozialen Lernens und der Integration Behinderter. 2010 wurde sie emeritiert und widmet sich weiterhin der Forschung, der Lehre, der Fortbildung und publiziert. Von 2013 bis 2022 lehrte sie als Seniorprofessorin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeits- und Forschungsschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
Die Schwerpunkte in der Lehr- und Forschungstätigkeit Annedore Prengels sind unter anderem: Theorien der Relationalität und der Heterogenität in der Bildung, erziehungswissenschaftliche Frauen- und Geschlechterforschung, Diversity-Studies, Inklusion und Partizipation in Schulen und Kindertagesstätten, Politische Bildung und kulturelles Gedächtnis, Menschenrechtsbildung, Anerkennung und Missachtung in der Schule, Reform des Elementar- und Primarbereichs, pädagogisch-didaktische Diagnostik, qualitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft, Praxisforschung und pädagogische Selbstreflexion.&lt;br /&gt;
Annedore Prengel ist Mitglied der Wissenschaftlichen Beiräte am International Human Rights Forum Luzern, am Menschenrechtszentrum der Universität Potsdam, am Zentrum für Bildungsintegration – Diversity und Demokratie in Migrationsgesellschaften der Universität Hildesheim sowie in zahlreichen Fachgesellschaften. Im Rochow-Museum und Akademie für historische und zeitdiagnostische Forschung engagiert sie sich, hier hat sie 2011 den Arbeitskreis Menschenrechtsbildung gegründet, der in jährlichen Expertenkonferenzen an der Entwicklung des Manifests [[Reckahner Reflexionen|„Reckahner Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen“]] arbeitet. Annedore Prengel ist Gründerin des Projektnetzes INTAKT (Soziale Interaktionen in pädagogischen Arbeitsfeldern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2025: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz am Bande]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/Bekanntgabe-Ordensverleihung/250512-Verleihungen.html |titel=Bekanntgabe der Ordensträgerinnen und Ordensträger |werk=bundespraesident.de |abruf=2025-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pädagogik der Vielfalt. Verschiedenheit und Gleichberechtigung in interkultureller, feministischer und integrativer Pädagogik.&amp;#039;&amp;#039; Leske + Budrich, Opladen 1993, ISBN 3-8100-1163-0. (Vierte Auflage. 2019, ergänzt um ein ausführliches Vorwort zu dieser Neuauflage. ISBN 978-3-658-21946-8)&lt;br /&gt;
* mit Ute Geiling und [[Friederike Heinzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Vielfalt durch gute Ordnung im Anfangsunterricht.&amp;#039;&amp;#039; Leske + Budrich, Opladen 1999, ISBN 3-8100-1927-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Inklusion in der Frühpädagogik. Bildungstheoretische, empirische und pädagogische Grundlagen.&amp;#039;&amp;#039; DIJ, München 2010, ISBN 978-3-935701-77-8. [https://www.weiterbildungsinitiative.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen/old_uploads/media/Inklusion_in_der_Fruehpaedagogik_5Band_2uebaAuflage_2014_Prengel.pdf Online].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Inklusive Bildung in der Primarstufe. Eine wissenschaftliche Expertise des Grundschulverbandes.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2013. [https://www.pedocs.de/volltexte/2020/18827/pdf/Prengel_2013_Inklusive_Bildung.pdf Online].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pädagogische Beziehungen zwischen Anerkennung, Verletzung und Ambivalenz.&amp;#039;&amp;#039; Barbara Budrich, Opladen/Farmington Hills 2013, ISBN 978-3-8474-0098-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bildungsteilhabe und Partizipation in Kindertageseinrichtungen.&amp;#039;&amp;#039; München: DJI. [https://www.weiterbildungsinitiative.de/fileadmin/Redaktion/Publikationen/old_uploads/media/WiFF_Exp_47_Prengel_web.pdf Online].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ethische Pädagogik in Kitas und Schulen.&amp;#039;&amp;#039; Beltz, Weinheim/Basel 2020, ISBN 978-3-407-63083-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schulen inklusiv gestalten. Eine Einführung in Gründe und Handlungsmöglichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Barbara Budrich, Opladen/Farmington Hills 2022, ISBN 978-3-8474-2651-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Interview mit Annedore Prengel.&amp;#039;&amp;#039; In: Frank J. Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Blick zurück nach vorn - WegbereiterInnen der Inklusion.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Psychosozial-Verlag, Gießen 2018, ISBN 978-3-8379-2773-3, S. 9–31, {{URN|nbn:de:0111-pedocs-169998}}&lt;br /&gt;
* Friederike Heinzel, Ute Geiling (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Demokratische Perspektiven in der Pädagogik. Annedore Prengel zum 60. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2004, ISBN 3-531-14474-X. (mit Lebenslauf und Bibliografie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120482169}}&lt;br /&gt;
* [http://annedore-prengel.blickzurücknachvorn.net/literaturliste-von-annedore-prengel/ Ausführliche Literaturliste von Annedore Prengel]&lt;br /&gt;
* Universität Potsdam: [https://www.uni-potsdam.de/de/grundschulpaedanfangsunterricht/index.html Prof. Dr. Annedore Prengel]&lt;br /&gt;
* Goethe-Universität Frankfurt am Main: [https://www.uni-frankfurt.de/58677541/b_Seniorprof__in_Dr__Annedore_Prengel__b Seniorprof.&amp;#039;in Dr. Annedore Prengel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120482169|LCCN=n84035639|NDL=|VIAF=114863709}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Prengel, Annedore}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erziehungswissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Paderborn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Potsdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Goethe-Universität Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Prengel, Annedore&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Erziehungswissenschaftlerin und Hochschullehrerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Beelitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Polarlys</name></author>
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