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	<title>Anne Duden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anne_Duden&amp;diff=256403&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lebeau: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-04-29T13:34:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anne Duden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Januar]] [[1942]] in [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]]) ist eine [[Deutscher Schriftsteller|deutsche Schriftstellerin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Anne Duden wuchs bis 1944 in [[Berlin]] auf, danach in [[Ilsenburg]] ([[Harz (Mittelgebirge)|Harz]]). 1953 siedelte ihre Familie in die [[Bundesrepublik Deutschland|Bundesrepublik]] über. Anne Duden machte ihr [[Abitur]] in Oldenburg und arbeitete als [[Buchhändler]]in in Berlin. Ab 1964 [[Studium|studierte]] sie [[Germanistik]], [[Soziologie]] und [[Philosophie]] an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 wurde sie Mitarbeiterin des [[Klaus Wagenbach|Wagenbach-Verlags]]; als sich von diesem im darauffolgenden Jahr der [[Rotbuch Verlag]] abspaltete, gehörte sie zu den Mitbegründern. Seit 1978 lebt sie als [[Freier Schriftsteller|freie Schriftstellerin]] in [[London]] und [[Berlin]]. Auf Einladung von [[Sigrid Weigel]] war sie im Sommersemester 1987  [[Gastprofessor]]in im Institut für [[Literaturwissenschaft]] der [[Universität Hamburg]], 1995/1996 hielt sie [[Poetikvorlesung]]en an der [[Paderborner Gastdozentur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller|Universität Paderborn]] und im Wintersemester 1996/1997 als erste Autorin die neu etablierten [[Poetikvorlesung|Poetikvorlesungen]] an der [[Universität Zürich]]. Anne Duden ist Mitglied der [[Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung|Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung]], des [[PEN-Zentrum Deutschland|PEN Deutschland]] und korrespondierendes Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften und der Literatur]] Mainz.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitgliedseintrag von [http://www.adwmainz.de/mitglieder/profil/anne-duden.html Anne Duden] bei der [[Akademie der Wissenschaften und der Literatur|Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz]], abgerufen am 11. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Anne Duden ist Verfasserin von [[Lyrik]] und [[Prosa]], in denen es immer wieder um extreme Erfahrungen wie Gewalt, Schmerz, Angst, Verzweiflung und die Qual des Daseins geht. Sie bedient sich dabei zwar einer kühlen Darstellungsweise, aber auch einer sehr eigenwilligen, sperrigen Sprache; charakteristisch für den Stil der Autorin sind zahlreiche [[Neologismus|Neologismen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Verwandtschaft der Texte von Anne Duden und [[Ingeborg Bachmann]] wurde bereits mehrfach hingewiesen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;LiterarischeRezeption&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jonas Nesselhauf, Sara Lennox |Titel=Literarische Rezeption und Wirkung. |Hrsg=Monika Albrecht, Dirk Göttsche |Sammelwerk=Bachmann-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung. |Auflage=2. |Verlag=J. B. Metzler Verlag |Ort=Berlin |Datum=2020 |ISBN=978-3-476-05666-5 |Seiten=50–57;53}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Angst wird von den Figuren beider Autorinnen als Grundzug der weiblichen Existenz wahrgenommen, ein Rückzug in einen inneren Zufluchtsraum ist die Folge. Die weiblichen Figuren sind häufig sprachlos und drücken sich über ihren Körper aus, während Männer über Sprache herrschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LiterarischeRezeption&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Das Judasschaf&amp;#039;&amp;#039; (1985) wurde bereits als „Fortsetzung des &amp;#039;&amp;#039;Todesarten&amp;#039;&amp;#039;-Projekts“ interpretiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LiterarischeRezeption&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Übergang&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1982&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Judasschaf&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1985&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Steinschlag&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1993&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wimpertier&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1995&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der wunde Punkt im Alphabet&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1995&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zungengewahrsam oder Der uferlose Mund des schreienden Schweigens&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn 1996&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lobreden auf den poetischen Satz&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 1998 (zusammen mit [[Robert Gernhardt]] und [[Peter Waterhouse]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hingegend&amp;#039;&amp;#039;, Lüneburg 1999, ISBN 978-3-933156-49-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zungengewahrsam&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1999&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimaten&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2001 (zusammen mit Lutz Seiler und Farhad Showghi)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersetzungen ===&lt;br /&gt;
* Izaak Mansk: &amp;#039;&amp;#039;Rotkapuze&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf 1985 (übersetzt zusammen mit [[Erich Fried]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1986 [[Kranichsteiner Literaturpreis]]&lt;br /&gt;
* 1992 [[Märkisches Stipendium für Literatur]]&lt;br /&gt;
* 1995 [[Floriana (Literaturpreis)|Floriana Literaturpreis]]&lt;br /&gt;
* 1996 [[Preis der LiteraTour Nord]], [[Marburger Literaturpreis]] und [[Dedalus-Preis für Neue Literatur]]&lt;br /&gt;
* 1998 [[Berliner Literaturpreis]] und [[Hans-Reimer-Preis]] der Aby Warburg Stiftung&lt;br /&gt;
* 1999 [[Nicolas Born-Preis|Kunstpreis des Landes Niedersachsen für Literatur]]&lt;br /&gt;
* 1999/2000 Stipendium des [[Internationales Künstlerhaus Villa Concordia|Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia]] in [[Bamberg]]&lt;br /&gt;
* 2000 [[Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste]]&lt;br /&gt;
* 2003 [[Heinrich-Böll-Preis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Suzanne Greuner: &amp;#039;&amp;#039;Schmerzton&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1990&lt;br /&gt;
* Anne Duden, Sigrid Weigel: Schrei und Körper. Zum Verhältnis von Bildern und Schrift. Ein Gespräch über das Judasschaf. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Laokoon und kein Ende. Der Wettstreit der Künste. München 1989, S. 120–148.&lt;br /&gt;
* [[Sigrid Weigel]]: Die Stimme der Medusa. Schreibweisen in der Gegenwartsliteratur von Frauen. Dülmen-Hiddingsel 1987, S. 123–129 und 287–293.&lt;br /&gt;
* Sigrid Weigel: Zum Bild- und Körpergedächtnis in Anne Dudens Judasschaf. In: Dies.: Bilder des kulturellen Gedächtnisses. Beiträge zur Gegenwartsliteratur. Dülmen-Hiddingsel 1994, S. 21–38.&lt;br /&gt;
* Christine Kanz: &amp;#039;&amp;#039;„Und wieder die Angst“. Zur Darstellung psychischer Phänomene in Texten von Ingeborg Bachmann, Anne Duden, Monika Maron und Maria Erlenberger.&amp;#039;&amp;#039; In: SCRIPT (1995) 7, S. 14–19.&lt;br /&gt;
* Susanne Baackmann: &amp;#039;&amp;#039;Erklär mir Liebe&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1995&lt;br /&gt;
* Christine Kanz:&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftskritik und Geschlechterdifferenz in Texten von Monika Maron, Ingeborg Bachmann, Christa Wolf und Anne Duden.&amp;#039;&amp;#039; In: Christine Kanz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gegenwelten. Zur Geschlechterdifferenz in den Kulturwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Bamberg 1997 (= Fußnoten zur Literatur 42), S. 79–94.&lt;br /&gt;
* Franziska Frei Gerlach: &amp;#039;&amp;#039;Schrift und Geschlecht&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1998&lt;br /&gt;
* Christine Kanz: &amp;#039;&amp;#039;Angst und Geschlechterdifferenzen&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1999&lt;br /&gt;
* [[Anne-Kathrin Reulecke]]: &amp;#039;&amp;#039;Bildlektüre als &amp;gt; Dialektisches Bild &amp;lt; . Anne Dudens’ „Das Judenschaf“&amp;#039;&amp;#039; In: Dies.: &amp;#039;&amp;#039;Geschriebene Bilder. Zum Kunst- und Mediendiskurs in der Gegenwartsliteratur.&amp;#039;&amp;#039;  Wilhelm Fink Verlag, München  2002, S. 238–268. ISBN 3-7705-3678-9&lt;br /&gt;
* Stephanie Bird: &amp;#039;&amp;#039;Women writers and national identity&amp;#039;&amp;#039;, Cambridge [u.&amp;amp;nbsp;a.] 2003&lt;br /&gt;
* Heike Bartel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anne Duden, a revolution of words&amp;#039;&amp;#039;, Amsterdam [u.&amp;amp;nbsp;a.] 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118922335}}&lt;br /&gt;
* [http://www.villa-concordia.de/de/kuenstler/im-haus/detail/duden.html „Ehemalige“ der Villa Concordia], abgerufen am 23. Januar 2016.&lt;br /&gt;
* [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/164568/ Text der Besprechung von &amp;#039;&amp;#039;Zungengewahrsam&amp;#039;&amp;#039; durch Guido Graf, 20. Januar 2000] auf der Seite des [[Deutschlandradio]]&lt;br /&gt;
* [https://www.magazin.uzh.ch/dam/jcr:00000000-2480-9c95-ffff-ffff8128a35a/magazin2000-4.06-07.pdf Text &amp;#039;&amp;#039;Herzgänge&amp;#039;&amp;#039; im MAGAZIN UNIZÜRICH 4/00]&lt;br /&gt;
* [https://www.lyrikline.org/de/gedichte/van-gogh-geht-zur-arbeit-354 10 Gedichte von der Autorin vorgetragen auf lyrikline]&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf-ob/reden/2003/11/28-boell-preis.pdf Rede des Oberbürgermeisters Fritz Schramma anlässlich der Verleihung des Heinrich-Böll-Preises der Stadt Köln an Anne Duden am 28. November 2003]&lt;br /&gt;
* [https://www.perlentaucher.de/essay/zum-80-geburtstag-der-dichterin-anne-duden.html Essay zum 80. Geburtstag] von [[Uta Ruge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118922335|LCCN=n/85/141106|VIAF=108970485}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Duden, Anne}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Oldenburg (Oldb))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Paderborn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Duden, Anne&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Januar 1942&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lebeau</name></author>
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