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	<title>Annaburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Annaburg&amp;diff=123883&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ktmd: /* Städtepartnerschaften und Patenschaften */ kürzer, Details siehe in Links</title>
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		<updated>2026-02-16T10:49:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Städtepartnerschaften und Patenschaften: &lt;/span&gt; kürzer, Details siehe in Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen_Annaburg_3000.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/43/58/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13/2/44/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Annaburg in WB.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Wittenberg&lt;br /&gt;
|Höhe              = 75&lt;br /&gt;
|PLZ               = 06925&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 035385, 035386&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 15091010&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 7AR&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = [[Rathaus Annaburg|Torgauer Straße 52]]&amp;lt;br /&amp;gt;06925 Annaburg&lt;br /&gt;
|Website           = [https://annaburg.info/ annaburg.info]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Stefan Schmidt&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Annaburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt im [[Landkreis Wittenberg]] in [[Sachsen-Anhalt]], gelegen an der [[Annaburger Heide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Annaburg liegt ca. 35&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Lutherstadt Wittenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Das Stadtgebiet der Einheitsgemeinde Stadt Annaburg gliedert sich in 11 Ortschaften mit 15 Ortsteilen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://annaburg.info/wp-content/uploads/2021/11/1.02.01-Hauptsatzung-Lesefassung-20210223.pdf Hauptsatzung der Stadt Annaburg vom 23.02.2021]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em |liste=&lt;br /&gt;
* Annaburg&lt;br /&gt;
* [[Axien]]&lt;br /&gt;
: [[Gehmen]]&lt;br /&gt;
* [[Bethau]]&lt;br /&gt;
* [[Groß Naundorf]]&lt;br /&gt;
: Kolonie&lt;br /&gt;
* [[Labrun]]&lt;br /&gt;
* [[Lebien]]&lt;br /&gt;
* [[Löben]]&lt;br /&gt;
* [[Meuselko]]&lt;br /&gt;
* [[Plossig]]&lt;br /&gt;
* [[Premsendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Stadt Prettin]]&lt;br /&gt;
* [[Hohndorf (Annaburg)|Hohndorf]]&lt;br /&gt;
* [[Purzien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 2014 trat das neue Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt in Kraft. In dessen §14 (2) wird den Gemeinden die Möglichkeit gegeben, den Ortsteilen, die vor der Eingemeindung Städte waren, diese Bezeichnung zuzuerkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mi.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/MI/4._Service/Publikationen/3._Abteilung_3/Komm_Verf_und_Komm_Wahl-Gesetz.pdf Kommunalverfassungsgesetz des Landes in der Fassung vom 1. Juli 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt Annaburg hat von dieser Regelung Gebrauch gemacht. Ihre Hauptsatzung ist in der derzeitigen Verfassung mit Wirkung vom 9. Dezember 2015 in Kraft getreten. Im §3 werden die Ortsteile mit ihren amtlichen Namen aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://stadt-annaburg.de/cms/fileadmin/dokumente/satzungen/Stadtrat%20und%20Ausschuesse/ega_hauptsatzung.pdf |text=Hauptsatzung in der Fassung vom 9. Dezember 2015 |wayback=20160612015958}} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lucas Cranach d. J. 011.jpg|mini|hochkant=0.7|Prinzessin Anna von Dänemark und Norwegen, spätere Kurfürstin von Sachsen]]&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert errichteten die [[Askanier]] das Jagdschloss Lochau an der heutigen Stelle von Annaburg. Das Schloss brannte allerdings 1422 wieder ab. [[Albrecht III. (Sachsen-Wittenberg)|Albrecht III.]] befand sich zum Zeitpunkt des Brandes im Jagdschloss und konnte sich zunächst retten, verstarb aber wenig später an den Folgen der beim Brand erlittenen Verletzungen. Er starb als letzter askanischer Herzog. Urkundlich wurde das damalige Lochau erstmals am 4. April 1339 genannt. [[Rudolf I. (Sachsen-Wittenberg)|Rudolf I., Herzog von Sachsen-Wittenberg]]  schenkte der Pfarrkirche in Prettin unter anderem den Ort &amp;#039;&amp;#039;Lochaw&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab etwa 1500 baute Kurfürst [[Friedrich III. (Sachsen)|Friedrich der Weise]] die Anlage zu einer der ersten Villen nördlich der Alpen aus. Kennzeichen war ein großer, mit einem Wall umschlossener Garten mit mehreren aufwändig gestalteten Lusthäusern direkt angrenzend an das Schloss. An den Garten schloss sich ein weitläufiger Tierpark an. In dieses Refugium zog sich Friedrich oft aus seiner städtischen Hauptresidenz im benachbarten [[Torgau]] zurück, und dort verstarb er am 5. Mai 1525.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mathematiker und Gefährte Luthers [[Michael Stifel]] erwartete als Pfarrer von Lochau 1533 den von ihm vorhergesagten Weltuntergang. Der Humanist [[Georg Spalatin]] hielt sich oft auf der Lochau auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1573 wurde der Neubau des noch bestehenden Schlosses (und damit auch die Stadt) nach der sächsischen Kurfürstin [[Anna von Dänemark und Norwegen (1532–1585)]] („Mutter Anna“) in Annaburg umbenannt und war bis zur endgültigen Auflösung 1821 Sitz des [[Amt Annaburg|Amtes Annaburg]]. 1550 lebten im Städtchen Lochau 40 besessene Mann, darunter acht Anspänner, ein Lehnrichter, neun Gärtner und 22 Vorstädter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste sächsische [[Hofapotheke]] befand sich ebenfalls in Annaburg. Im Juli 1754 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Malificant, Malefiztäter&amp;#039;&amp;#039; (Gauner, Verbrecher) Johann Christian Noack hingerichtet und zur Abschreckung in Annaburg aufs Rad geflochten – eine der letzten Hinrichtungen dieser Art. Seit 1762 war das Schloss Annaburg Sitz eines Militärknabeninstituts, in dem über 500 Zöglinge vom 11. bis zum 15. Lebensjahr von Militärpersonen evangelischen Bekenntnisses unentgeltlich erzogen wurden. In einer neuerrichteten Kaserne war eine [[Unteroffiziervorschule]] untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1780 betrieb der Amtsaktuar Christian August Seidel in Annaburg eine [[Maulbeerbaum]]plantage. Nach dem [[Wiener Kongress]] wurde Annaburg im Jahr 1815 [[Provinz Sachsen|preußisch]]. Nachdem Annaburg im 17. Jahrhundert das Stadtrecht verloren hatte, wurde dem Ort dieses Recht 1939 wieder verliehen. Im Zweiten Weltkrieg wurde in Annaburg das Stammlager für die indischen Kriegsgefangenen in Deutschland eingerichtet, aus denen sich später die [[Indische Legion]] der Wehrmacht rekrutierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annaburg gehörte seit 1816 zum [[Landkreis Torgau (1816–1952)|Landkreis Torgau]] (bis 1947 in [[Preußen]], 1947 bis 1952 in Sachsen-Anhalt) und ab 1952 zum [[Kreis Jessen]] im DDR-[[Bezirk Cottbus]]. Der Kreis Jessen wurde 1990 Teil des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Seit der [[Kreisreform Sachsen-Anhalt 1994|Kreisreform 1994]] gehört Annaburg zum [[Landkreis Wittenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Eingemeindungen}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eingemeindungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Purzien wurde am 16. Februar 2003 eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis&amp;quot;&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2003.html StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2003]&amp;lt;/ref&amp;gt; Premsendorf kam am 3. August 2003 hinzu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis&amp;quot; /&amp;gt; Löben gehört seit dem 1. Januar 2004 zu Annaburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2004.html StBA: Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.2004]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 2011 wurden alle Städte und Gemeinden der [[Verwaltungsgemeinschaft Annaburg-Prettin]] zur Stadt Annaburg vereinigt. Dadurch vergrößerte sich die Stadtfläche von 120,61&amp;amp;nbsp;km² auf 224,61&amp;amp;nbsp;km², die Einwohnerzahl stieg von 3.533 auf 7.611.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 3.816&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 3.715&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 3.477&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 6.932&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 6.635&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 6.528&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 6.494&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 6.389&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 6.309&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres (Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.sachsen-anhalt.de/themen/bevoelkerung-mikrozensus-freiwillige-haushaltserhebungen/bevoelkerung/berichte-bevoelkerung#c324546 |titel=Bevölkerung der Gemeinden |werk=statistik.sachsen-anhalt.de |abruf=2025-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutliche Anstieg der Einwohnerzahl zwischen 2010 und 2015 ist auf Eingemeindungen zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der [[Stadtrat]] von Annaburg besteht entsprechend der Einwohnerzahl der Stadt aus 20 Mitgliedern und dem Bürgermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mi.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/MI/4._Service/Publikationen/3._Abteilung_3/Kommunales/Kommunalrecht2018_1.pdf Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 37]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 65,5 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20240609/15091010/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=893&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-933_id_1357 Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://annaburg.info/dokumente/Amtsbl%C3%A4tter/2019/2019_06.pdf |titel=Amtsblatt der Stadt Annaburg |werk=annaburg.info |seiten=3 |datum=2019-06-11 |abruf=2024-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 !! rowspan=&amp;quot;8&amp;quot;| !! Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || 14,1 % || 2 || 27,1 % || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Interessengemeinschaft für Feuerwehr und Bürgerwohl || 29,6 % || 6 || 22,2 % || 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 11,1 % || 2 || 21,7 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Freie Wählergemeinschaft Annaburg (FWG) || 39,0 % || 8 || 21,3 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || {{0}}4,6 % || 1 || {{0}}7,8 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || {{0}}1,6 % || – || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;19&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2019 entfielen auf die AfD drei Sitze, von denen einer unbesetzt blieb (§ 47 Kommunalwahlgesetz Sachsen-Anhalt),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/bsst/document/jlr-KomWGST2004V7P47 |titel=Kommunalwahlgesetz des Landes Sachsen-Anhalt § 47 (3)|werk=landesrecht.sachsen-anhalt.de |abruf=2024-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; weil die Partei nur zwei Kandidaten nominiert hatte. Bei der Wahl 2024 entfielen auf die AfD fünf Sitze, von denen zwei unbesetzt bleiben, weil die Partei nur drei Kandidaten nominiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die FWG und Die Linke bilden im Stadtrat eine gemeinsame Fraktion. In seiner konstituierenden Sitzung wählte der Stadtrat den ehemaligen Landrat des Landkreises Wittenberg [[Jürgen Dannenberg]] (Die Linke) zu seinem 1. Vorsitzenden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://annaburg.info/stadtrat/ |titel=Zusammensetzung des Stadtrates |werk=annaburg.info |abruf=2024-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1991–2014: Erich Schmidt (SPD)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mz.de/lokal/jessen/kommunalpolitik-annaburg-burgermeister-schmidt-tritt-zuruck-2109976 |titel=Kommunalpolitik Annaburg: Bürgermeister Schmidt tritt zurück |werk=[[Mitteldeutsche Zeitung]] |datum=2014-01-17 |abruf=2025-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014–2021: Klaus-Rüdiger Neubauer (parteilos)&amp;lt;ref name=&amp;quot;neubauer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mz.de/lokal/jessen/burgermeisterwahl-in-annaburg-ausgang-der-stichwahl-stosst-auf-unterschiedliche-reaktionen-2133037 |titel=Bürgermeisterwahl in Annaburg: Ausgang der Stichwahl stößt auf unterschiedliche Reaktionen |werk=Mitteldeutsche Zeitung |datum=2014-06-23 |abruf=2025-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2021: Stefan Schmidt (parteilos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neubauer wurde bei der Bürgermeisterstichwahl am 22. Juni 2014 mit 51,6 % der gültigen Stimmen gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;neubauer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Schmidt wurde bei der Bürgermeisterstichwahl am 20. Juni 2021 mit 67,5 % der gültigen Stimmen zu seinem Nachfolger gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.sachsen-anhalt.de/wahlen/bmbm/erg/gem/bm.15091010.ergtab.frametab.html Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 20. Juni 2021]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt sieben Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mi.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MI/MI/4._Service/Publikationen/3._Abteilung_3/Kommunales/Kommunalrecht2018_1.pdf Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 61]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortschaftsvertretung ===&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 wurde der Ortschaftsrat für die Ortschaft Annaburg gewählt. Im Zuge dessen vertreten 7 (5 FWG und 2 CDU) und seit dem 1. Oktober 2020 6 Ortschaftsräte (4 FWG und 2 CDU) die Interessen der Bürger. In der konstituierenden Sitzung dieses Rates wurde am 4. Juli 2019 Stefan Schmidt (FWG) als Ortsbürgermeister der Ortschaft Annaburg wie schon in der vorherigen Legislaturperiode wiedergewählt. Seit dem 22. Oktober 2020 ist Peter Kerz der Stellvertretende Ortsbürgermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frank Grommisch |url=https://www.mz-web.de/landkreis-wittenberg/wahl-in-annaburg-fuehrungsduo-wieder-komplett-37531434 |titel=Wahl in Annaburg: Führungsduo wieder komplett |datum=2020-10-24 |sprache=de-DE |abruf=2020-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch seine Wahl zum Bürgermeister schied Stefan Schmidt am 31. Juli 2021 aus dem Ortschaftsrat aus. Am 9. September 2021 wurde Michael Müller als sein Nachfolger gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mz.de/article/michael-muller-folgt-auf-stefa-3236884 |titel=Michael Müller folgt auf Stefan Schmidt |werk=mz.de |hrsg=Mitteldeutsche Zeitung |datum=2021-09-10 |sprache=de |abruf=2021-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 7. Dezember 1993 durch das Regierungspräsidium Dessau genehmigt und im Landeshauptarchiv Magdeburg unter der Wappenrollennummer 59/1993 registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Silber auf grünem Rasen ein natürlicher Rosenstrauch mit fünf roten (3:2) gestellten Rosen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annaburg hat seit dem Jahre 1678 ein eigenes Stadtwappen. Das Wappen mit seinen roten Rosen erinnert an das alte Lochauer Wurzelwort gloln = Heckenrose. Das Rosenwappen ist verhältnismäßig jung und stammt aus einer Zeit, in der Lochau schon Annaburg hieß. Es ist anzunehmen, dass die Rose gewählt wurde, da es um den Ort reichlich Heckenrosen gegeben hat. Es wird davon ausgegangen, dass die fünf Rosen sich auf die fünf Stadtteile (Vorstadt, Markt, Schloss, Mühlende und Baderei) beziehen. Als Annaburg nach dem Dreißigjährigen Krieg sein Stadtrecht verlor, führte es das Wappen weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge der Stadt Annaburg ist Grün - Weiß gestreift mit dem mittig aufgelegten Stadtwappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften und Patenschaften ===&lt;br /&gt;
* [[Verl]] in [[Nordrhein-Westfalen]] (Städtepartnerschaft), seit 1990&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://annaburg.info/partnerstaedte/ |titel=Partnerstädte |werk=annaburg.info |abruf=2026-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Fliegerhorst Holzdorf|1. Flugabwehrraketenstaffel Territoriale Flugkörperabwehr der Luftwaffe Holzdorf]] (Patenschaft), seit 2026&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mz.de/lokal/jessen/annaburg-besiegelt-patenschaft-mit-flugabwehrraketenstaffel-holzdorf-stadt-und-bundeswehr-rucken-zusammen-4198692 |titel=Annaburg besiegelt Patenschaft mit Flugabwehrraketenstaffel Holzdorf. Stadt und Bundeswehr rücken zusammen |werk=[[Mitteldeutsche Zeitung]] |datum=2026-02-13 |abruf=2026-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Vorderschloss Annaburg C.jpg|mini|hochkant=0.7|Eingang zum Vorderschloss]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Annaburg}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Bodendenkmale in Annaburg}}&lt;br /&gt;
* [[Schloss Annaburg]]. Das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Jagdschloss Lochau&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;Annaburg&amp;#039;&amp;#039;) mit weitläufigen Garten- und Parkanlagen wurde von Kurfürst [[August (Sachsen)|August&amp;amp;nbsp;I. von Sachsen]] und seiner Gemahlin [[Anna von Dänemark und Norwegen (1532–1585)|Prinzessin Anna von Dänemark und Norwegen]] zwischen 1572 und 1575 erbaut. Es war sowohl Ausflugsziel für die beim Kurfürsten sehr beliebte Jagd in der Lochauer Heide als auch Residenz der Kurfürstin Anna, die hier vielen Tätigkeiten nachging. Zu ihren Ehren wurde die Stadt 1573 in Annaburg umbenannt. Zwischen 1762 und 1921 wurde das Schloss als Militärknaben-Erziehungsinstitut genutzt.&lt;br /&gt;
* [[Amtshaus Annaburg]]. Das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Amtshaus&amp;#039;&amp;#039; von Annaburg wurde 1578 erbaut und beherbergt heute das stadtgeschichtliche Museum.&lt;br /&gt;
* [[Unteroffiziersvorschule]] (1881–1921), heute Haus 2 des DRK-Altenpflegeheims&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.drk-wittenberg.de/altenpflegeheime/annaburg-haus-2.html |titel=Annaburg Haus 2 |werk=drk-wittenberg.de |abruf=2024-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Kirche Annaburg|Evangelische Kirche am Markt]]&lt;br /&gt;
* Ehemalige [[St. Joseph (Annaburg)|katholische Kirche St. Joseph]], 1959 erbaut und 2024 profaniert&lt;br /&gt;
* Marktbrunnen „Pfarrer Stifel“ aus Bronze und Sandstein von [[Vinzenz Wanitschke]], aufgestellt 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Annaburg Vorderschloss.jpg|Vorderschloss&lt;br /&gt;
Annaburg Hinterschloss.jpg|Hinterschloss&lt;br /&gt;
Amtshaus Annaburg.jpg|Amtshaus&lt;br /&gt;
Markt Allee Annaburg.jpg|Markt mit Allee&lt;br /&gt;
Annaburg Grundschule.jpg|Grundschule&lt;br /&gt;
Annaburg Sekundarschule.jpg|Sekundarschule&lt;br /&gt;
Unteroffiziersvorschule.JPG|Unteroffiziersvorschule&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* Stadtgeschichtliches Museum. Im ehemaligen Amtshaus am Markt wird über die Geschichte der Stadt Annaburg informiert.&lt;br /&gt;
* Museum im Hinterschloss, informiert über&lt;br /&gt;
** Bau- und Nutzungsgeschichte des Schlosses mit den für Annaburg wichtigen Personen Friedrich&amp;amp;nbsp;III. (der Weise), Kurfürst August&amp;amp;nbsp;I. von Sachsen, Kurfürstin Anna Auguste von Dänemark (Gemahlin von August&amp;amp;nbsp;I.)&lt;br /&gt;
** Nutzung als Militär-Knaben-Erziehungs-Institut ab 1762 bis 1921&lt;br /&gt;
** kurfürstliche Jagd in der Lochauer/Annaburger Heide&lt;br /&gt;
** Bedeutung der  Fladerdecke, eine der ersten „Tapeten“ Europas, die 1987 vom Verein für Heimatgeschichte und Denkmalpflege e.&amp;amp;nbsp;V. freigelegt wurde&lt;br /&gt;
[[Datei:Annaburger Porzellaneum Uwe Weigel.jpg|mini|Porzellaneum]]&lt;br /&gt;
* Porzellaneum: 1874 wurde in Annaburg eine [[Steingut]]-Manufaktur mit zwei [[Brennofen|Rundöfen]] in Betrieb genommen. In den nachfolgenden Jahren wurde der Betrieb stetig erweitert, bis 1910 entstanden die Klinkerbauten, die bis heute prägend für das Stadtbild sind. In den Hochzeiten umfasste die Belegschaft über 600&amp;amp;nbsp;Mitarbeiter. Bis 2015 wurden in Annaburg diverse Produkte aus Porzellan hergestellt, bis das Werk der [[Annaburg Porzellan|Annaburg Porzellan GmbH]] infolge von [[Insolvenz]] schließen musste. In einem der ehemaligen Werksgebäude befindet sich heute das Annaburger Porzellaneum. Geplant ist die Erweiterung zu einem Porzellan-Industriemuseum mit Schauproduktion.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.annaburg-porzellan.de/seite/447865/geschichte.html &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Annaburger Porzellans&amp;#039;&amp;#039;] auf www.annaburg-porzellan.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parks ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiergarten Annaburg A.jpg|mini|Tiergarten]]&lt;br /&gt;
Der Tiergarten in unmittelbarer Nähe des Schlosses mit jahrhundertealten Eichen, Ahornen und anderen Bäumen, der als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist, wurde ab 1498 von Friedrich dem Weisen, Kurfürst von Sachsen, angelegt. Dort wurden Hirsche und Rehe und im 18. Jahrhundert auch Auerochsen und Rentiere gehalten.&lt;br /&gt;
Heute ist dort ein Naturlehrpfad und ein Teehäuschen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaften ===&lt;br /&gt;
Die [[Annaburger Heide]] erstreckt sich vom Norden, Osten bis in den Süden um die Stadt herum und reicht bis über die Landesgrenzen zu Brandenburg und Sachsen hinaus. Sie wird zu einem Großteil als Bundeswehrtruppenübungsplatz sowie für forstwirtschaftliche Zwecke genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Annaburger Zweistromweg ===&lt;br /&gt;
Der Annaburger Zweistromweg ist eine 21 km lange [[Radwanderweg|Radroute]], die den [[Elberadweg]] mit dem [[Schwarze-Elster-Radweg]] verbindet. Die Route führt durch die Auenlandschaften der Annaburger Heide von [[Löben]] über Annaburg, Kolonie, [[Groß Naundorf]], [[Bethau]], [[Labrun]] und [[Prettin]] bis nach [[Mauken (Jessen)|Mauken]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mz-web.de/landkreis-wittenberg/tourismus-zwischen-schwarzer-elster-und-elbe-radeln-im-zweistromland-32699316 &amp;#039;&amp;#039;Tourismus zwischen Schwarzer Elster und Elbe: Radeln im Zweistromland.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteldeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 15. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Annaburg Porzellan|Annaburg Porzellan – Wikipedia]]&lt;br /&gt;
* Annaburger Nutzfahrzeug GmbH, Hersteller von [[Landtechnik]] und LKW-Spezialaufbauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof]] Annaburg liegt an der Eisenbahnlinie [[Bahnstrecke Węgliniec–Roßlau|(Węgliniec–)Falkenberg (Elster)–Lutherstadt Wittenberg–Roßlau]] und wird von den Regionalbahnlinien RE14 und RB51 ([[Dessau Hauptbahnhof|Dessau]]–[[Lutherstadt Wittenberg Hauptbahnhof|Lutherstadt Wittenberg]]–[[Bahnhof Falkenberg (Elster)|Falkenberg (Elster)]]) der [[DB Regio]] fahrplanmäßig angefahren. Von 1902 bis 1996 verband die [[Bahnstrecke Annaburg–Prettin]] Annaburg mit dem heutigen Ortsteil [[Stadt Prettin|Prettin an der Elbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annaburg ist mit der [[Bundesstraße 187]] in [[Jessen (Elster)]] über die Landesstraßen L&amp;amp;nbsp;113 und L&amp;amp;nbsp;116 verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Gottlob von Steindel]] (1754–1830), königlich-sächsischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
* [[Johann Karl von Langen]] (1784–1849), preußischer Generalmajor&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Adolf Sorge]] (1828–1906), Musiklehrer, Revolutionär und Kommunist, geboren in Bethau&lt;br /&gt;
* [[Ernst von Brauchitsch]] (1856–1932), Fotograf&lt;br /&gt;
* [[Hermann Ditmar]] (1858–1934), Architekt und Baubeamter&lt;br /&gt;
* [[Albert Preuß (Sportschütze)|Albert Preuß]] (1864–1934), Sportschütze&lt;br /&gt;
* [[Eduard Clausnitzer]] (1870–1920), Pädagoge und Theologe&lt;br /&gt;
* [[Max Böcker]] (1883–1945), Lehrer und Volkskundler&lt;br /&gt;
* [[Oskar von dem Hagen (General, 1883)|Oskar von dem Hagen]] (1883–1940), Generalmajor&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Trautmann]] (1908–1944), NS-Funktionär und von 1943 bis 1944 Mitglied des Reichstags&lt;br /&gt;
* [[Herbert Strampfer]] (1913–1995), Politiker (SED) und Gewerkschafter&lt;br /&gt;
* [[Heinz Peschke]] (1936–2018), Agrarwissenschaftler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehen ===&lt;br /&gt;
* [[Friedrich III. (Sachsen)|Friedrich der Weise]] (1463–1525), Kurfürst von Sachsen, residierte in Lochau ab etwa 1500 und verstarb hier 1525&lt;br /&gt;
* [[Michael Stifel]] (um 1487–1567), Theologe und Mathematiker, Pfarrer in Lochau&lt;br /&gt;
* [[August (Sachsen)|August von Sachsen]] (1526–1586), Kurfürst von Sachsen, ließ das Schloss 1571 abreißen und 1572–1575 neu erbauen&lt;br /&gt;
* [[Anna von Dänemark und Norwegen (1532–1585)|Anna von Dänemark]] (1532–1585), Kurfürstin von Sachsen, Namensgeberin der Stadt, residierte im neu gebauten Schloss Annaburg&lt;br /&gt;
* [[Justus Christian Thorschmidt]] (1688–1750), Pfarrer und Lokalhistoriker in Annaburg&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Bortfeld]] (1927–2019), Geophysiker, wuchs in Annaburg auf&lt;br /&gt;
* Sohan Singh, indischer Kriegsgefangener im Annaburger Stammlager, der bis ins hohe Alter Beziehungen nach Annaburg pflegte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Vandana Joshi |url=https://www.projekt-mida.de/wp-content/uploads/2020/12/Joshi-Vandana-The-Making-of-a-Cosmopolitan-Jangi-Qaidi-A-Leaf-from-Sohan-Singh.pdf |titel=The Making of a Cosmopolitan Jangi Qaidi: A Leaf from Sohan Singh’s Prison Notebook written in Annaburger Stammlager D/Z in German captivity during the Second World War (1942- 45) |werk=MIDA Archival Reflexicon |hrsg=Das Moderne Indien in deutschen Archiven 1706-1989 |datum=2020 |format=PDF |sprache=en |abruf=2021-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* E. Gründler: &amp;#039;&amp;#039;Schloß Annaburg.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1888.&lt;br /&gt;
* Harald Kleinschmidt, [[Mario Titze]]: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Jessen. Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Fliegenkopf, Halle (Saale) 1993, ISBN 3-910147-60-7.&lt;br /&gt;
* Verein für Heimatgeschichte: &amp;#039;&amp;#039;Jagdschloss Annaburg.&amp;#039;&amp;#039; Horb am Neckar 1994, ISBN 3-89264-923-5.&lt;br /&gt;
* Jürgen Bergmeier: &amp;#039;&amp;#039;Die Trauungen in den Kirchspielen Annaburg und Löben vor 1800.&amp;#039;&amp;#039; Herzberg 2021, ISBN 978-3-940635-73-0.&lt;br /&gt;
* Jürgen Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Nachbarn und Einwohner im Sächsischen Churkreis des 15. bis 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 2022, ISBN 978-3-86424-578-7, S. 76–77.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://annaburg.info/ Website der Stadt]&lt;br /&gt;
* [https://annaburger-chronisten.de/inhalt/annaburg/gebaeude-und-anlagen/steingutfabrik/ Steingutfabrik – Annaburger Ortschronisten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Annaburg&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4346805-6|VIAF=239172670}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Wittenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anna von Dänemark (1532–1585)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1339]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Sachsen-Anhalt]]&lt;/div&gt;</summary>
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