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	<title>Anna Zammert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-31117-66: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-11-22T19:19:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zammert, Anna.jpg|miniatur|Anna Zammert (um 1930)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anna Zammert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geborene &amp;#039;&amp;#039;Rabe&amp;#039;&amp;#039;; * [[12. Juli]] [[1898]] in [[Delitzsch]]; † [[13. Dezember]] [[1982]] ebenda) war eine deutsche [[Politiker]]in ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und [[Gewerkschafter|Gewerkschaftsfunktionärin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Mlynek: &amp;#039;&amp;#039;Zammert, Anna&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dirk Böttcher]], [[Klaus Mlynek]], [[Waldemar R. Röhrbein]], [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 398.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schon als Kind arbeitete Anna Zammert im Betrieb ihres Vaters, eines selbstständigen Zigarrenmachers, mit. Nach dem Besuch der Volksschule wollte sie Dienstmädchen werden, doch in Folge des beginnenden [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] musste sie in einer Lederfabrik anfangen. Später arbeitete sie im Braunkohletage- und Straßenbau. Im Jahr 1917 trat sie der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] bei. Ab 1918 arbeitete sie in einem [[Bitterfeld]]er Chemiewerk und wurde Mitglied des [[Fabrikarbeiterverband]]es (FAV). 1922 trat sie zur SPD über. Sie übte zahlreiche ehrenamtliche Funktionen in der Jugendfürsorge und bei der [[Arbeiterwohlfahrt]] (AWO) aus. 1925/26 studierte sie an der 1921 gegründeten [[Europäische Akademie der Arbeit|Akademie der Arbeit]] in [[Frankfurt am Main]] und heiratete dort den [[Drucker (Beruf)|Buchdrucker]] Paul Zammert. 1927 wurde sie vom FAV-Vorstand mit dem Aufbau eines Arbeiterinnensekretariats bei der FAV-Zentrale in [[Hannover]] beauftragt und wurde 1928 Mitglied des Hauptvorstandes. In den Jahren 1927 bis 1933 war sie damit die erste hauptamtliche Frauensekretärin einer Einzelgewerkschaft in Deutschland überhaupt. Bei ihren überregionalen Betriebsbesuchen klärte sie über [[Arbeitsschutz]]bestimmungen für schwangere Frauen auf. In der [[Volkshochschule Hannover]] unterrichtete sie über die &amp;#039;&amp;#039;Frau in der sozialen Gesetzgebung&amp;#039;&amp;#039;. Von September 1930 bis Juni 1933 war als SPD-Vertreterin des Wahlkreises Südhannover-Braunschweig Mitglied des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstags]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fleischer&amp;quot;&amp;gt; Barbara Fleischer: &amp;#039;&amp;#039;Anna Zammert.&amp;#039;&amp;#039; In: fembio.org[https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/anna-zammert]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtübernahme]] der Nationalsozialisten 1933 wurde sie im April 1933 wegen ihrer politischen Betätigung für sechs Monate inhaftiert. Da sie weiterhin von der [[Gestapo]] verfolgt wurde, floh sie zusammen mit ihrem Mann 1935 nach [[Dänemark]]. Von dort aus emigrierte sie 1936 nach [[Norwegen]]. Als dieses 1940 von Deutschland besetzt wurde, kam Anna Zammert erneut in Haft. Nach ihrer Entlassung floh sie schließlich nach [[Schweden]]. Von 1943 bis 1945 war sie Vorstandsmitglied der Landesgruppe deutscher Gewerkschafter in Schweden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fleischer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende kehrte sie im Jahr 1946 nach Hannover zurück und engagierte sich bei der Neugründung der Arbeiterwohlfahrt. Es gelang ihr aber nicht, eine anspruchsvolle Stelle in einer Gewerkschaft zu erhalten. Im Sommer 1953 kehrte deshalb nach Schweden zurück, wo in dem dortigen Fabrikarbeiterverband in [[Stockholm]] arbeitete und wo sie bis zum Tode ihres Mannes 1975 lebte. 1975 kehrte sie zu ihrer Tochter nach Delitzsch in der [[DDR]] zurück, wo sie im Dezember 1982 verstarb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fleischer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In [[Bergneustadt]] ist ein Kindergarten der AWO nach Anna Zammert benannt. Im Bildungs- und Tagungszentrum in Springe trägt ein 1990 errichtetes Gebäude ihren Namen. Außerdem sind Straßen in [[Delitzsch]] (seit 2007), [[Göttingen]] (seit 2012)&amp;lt;ref&amp;gt;Jörn Barke: {{Webarchiv|url=http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Strasse-wird-nach-Anna-Zammert-benannt |wayback=20140104054657 |text=&amp;#039;&amp;#039;Straße wird nach Anna Zammert benannt&amp;#039;&amp;#039; – „Am Alten Brauhaus“ abgelehnt}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Tageblatt&amp;#039;&amp;#039;, 20. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; und, seit Dezember 2013, auch im Hannoverschen Stadtteil [[Südstadt (Hannover)|Südstadt]] nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=https://zukunftsregion-hannover.de/content/392987.php| wayback=20180308041418 | text=Anna Zammert}}, abgerufen am 28. Februar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Margret Jans-Lottmann: {{Webarchiv|url=http://www.haz.de/Hannover/Aus-den-Stadtteilen/Sued/Neue-Strasse-soll-Wohngebiet-entlasten |wayback=20140104133041 |text=&amp;#039;&amp;#039;Neue Straße soll Wohngebiet entlasten&amp;#039;&amp;#039; – Südstadt }}. In: &amp;#039;&amp;#039;HAZ&amp;#039;&amp;#039;, 15. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Mlynek: &amp;#039;&amp;#039;Zammert, Anna&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dirk Böttcher]], [[Klaus Mlynek]], [[Waldemar R. Röhrbein]], [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 398.&lt;br /&gt;
* Birgit Hormann-Reckeweg: &amp;#039;&amp;#039;Anna Zammert (1898–1982). Die erste Frauensekretärin des Fabrikarbeiterverbandes&amp;#039;&amp;#039;. In: Angela Dinghaus (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frauenwelten. Biographisch-historische Skizzen aus Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;. Olms, Hildesheim/Zürich/New York 1993, ISBN 3-487-09727-3, S. 263–267.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zammert, Anna&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur 1980, S. 842&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://library.fes.de/fulltext/adsd/01412b.htm#E11E135 Archiv der sozialen Demokratie]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.delitzsch-online.de/?/delitzsch/start.htm |text=Große Kreisstadt Delitzsch – Persönlichkeiten |archive-is=20130210163151}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|129845671}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129845671|VIAF=15860195}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zammert, Anna}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AWO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zammert, Anna&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rabe, Anna (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD, USPD), MdR und Gewerkschafterin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juli 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Delitzsch]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Dezember 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Delitzsch]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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