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	<title>Anna Vietor - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-24T04:32:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Anna Vietor.jpg|mini|Anna Vietor, um 1908]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Anna Magdalena Antoinette Vietor &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. April]] [[1860]] in [[Bremen]]; † [[10. Februar]] [[1929]] in Bremen) war eine deutsche [[Pädagoge|Pädagogin]] und [[Frauenbewegung|Frauenrechtlerin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vietor war die Tochter des [[Theologe]]n [[Cornelius Rudolph Vietor]] (1814–1897), Pastor an der [[Liebfrauenkirche (Bremen)|Liebfrauenkirche in Bremen]] und von seiner Frau Adelheid Luce, die aus einer Bremer Ärztefamilie stammte. Ihr Bruder war der Kaufmann und Unternehmer [[Karl Vietor]] (1861–1934). Sie wuchs in einem sehr großen Geschwisterkreis auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie besuchte eine private Mädchenschule in Bremen und studierte danach Pädagogik an der [[Düsseldorf-Kaiserswerth|Kaiserswerther]] [[Diakonissenhaus|Diakonissenanstalt]]. 1879 bestand sie ihre Prüfung als Lehrerin an mittleren und höheren Mädchenschulen. Ihre ersten Unterrichtserfahrungen machte sie in [[Wernigerode]] und bei den [[Diakonisse]]n in [[Florenz]], wo ihre christliche Gesinnung und ihre Hinwendung zur Sprache und Kunst [[Italien]]s gefördert wurde. Nach kurzem Aufenthalt in Bremen vertiefte sie ab 1886 ihre Sprachkenntnisse in [[Rom]] und erwarb 1889 die Lehrberechtigung für [[italienische Sprache|Italienisch]] in [[Berlin]]. In Bremen war sie dann Lehrerin an der höheren Mädchenschule von Helene Laweg und Sophie Petri. Schließlich legte sie 1897 die Prüfung für die Leitung höherer Mädchenschulen ab. &lt;br /&gt;
[[Datei:Carl-Schurz-Straße 25 3.jpg|mini|[[Vietorschule]], heute Grundschule Carl-Schurz-Straße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kippenberg-Gymnasium Vietor-Haus.jpg|mini|Das Vietor-Haus, ehemals Biermann-Villa, heute beim Kippenberg-Gymnasiums]]&lt;br /&gt;
1899 übernahm sie die Mädchenschule von Sophie Petri, die sich seit 1896 im ehemaligen Wohnhaus Am Dobben 123 befand und leitete diese Schule unter ihren Namen. Sie modernisierte die Stundentafel und führte Mathematik sowie ein verstärktes Angebot an naturwissenschaftlichen Fächern ein. Sie holte akademisch gebildete Lehrerinnen in ihr Kollegium, darunter die Pädagogin und [[Frauenbewegung|Frauenrechtlerin]] [[Käthe Stricker]]. 1909 vergrößerte Anna Vietor ihre Schule, indem sie im ehemaligen Wohnhaus Am Dobben 109 drei weitere Klassenzimmer einrichtete. Die Schule führte seit 1912 den Namen &amp;#039;&amp;#039;Private Höhere Mädchenschule (Lyzeum Anna Vietor)&amp;#039;&amp;#039; und fand staatliche Anerkennung und immer größeren Zuspruch. An der heutigen Carl-Schurz-Straße in Bremen-[[Schwachhausen]], ließ sie durch die Architekten [[August Abbehusen]] und [[Otto Blendermann]] ein neues Schulhaus bauen, nach ihren Vorstellungen mit großen, hellen Räumen. 1913 konnte das Gebäude eingeweiht werden. Die Schule wurde 1922&amp;amp;nbsp;– wie auch andere private Schulen&amp;amp;nbsp;– verstaatlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die humorvolle Vietor blieb als Studienrätin bis 1925 aktiv im Schuldienst. Sie war in verschiedene Gremien tätig, unter anderem im Kirchenvorstand der [[Liebfrauenkirche (Bremen)|Liebfrauenkirche in Bremen]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vietor wurde auf dem [[Waller Friedhof]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Vietorschule]]&amp;#039;&amp;#039; trug ihren Namen noch bis in den  [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und wird nach 1945 (bis heute) als &amp;#039;&amp;#039;Grundschule an der Carl-Schurz-Straße&amp;#039;&amp;#039; genutzt. Die Schülerinnen der Vietorschule erhielten nach 1945 Unterricht in der [[Schwachhauser Heerstraße 64|&amp;#039;&amp;#039;Biermann-Villa&amp;#039;&amp;#039;]] in der [[Schwachhauser Heerstraße]] und seit 1953 im Schwachhauser [[Kippenberg-Gymnasium]]. Die &amp;#039;&amp;#039;Villa Biermann&amp;#039;&amp;#039; wird  seitdem  &amp;#039;&amp;#039;Vietor-Haus&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Anna Vietor wurde durch die Stadt Bremen mit einem [[FrauenOrte Bremen|FrauenOrt]] geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bremer-frauenmuseum.de/stadtplan-steintor/ |hrsg= |titel=Der digitale Stadtplan FrauenOrte Steintor |werk=bremer-frauenmuseum.de |datum=2021 |sprache=de |archiv-url= |archiv-datum= |offline= |abruf=2025-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Hannover-Drück]], Romina Schmitter: &amp;#039;&amp;#039;Vietor, Anna Magdalena Antoinette&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frauen Geschichte(n)&amp;#039;&amp;#039;, Bremer Frauenmuseum (Hrsg.). Edition Falkenberg, Bremen 2016, ISBN 978-3-95494-095-0.&lt;br /&gt;
* Käthe Stricker: &amp;#039;&amp;#039;Anna Magdalena Antoinette&amp;#039;&amp;#039; In: Die [[Historische Gesellschaft Bremen]] und das [[Staatsarchiv Bremen]] (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Bremische Biographie 1912-1962&amp;#039;&amp;#039;, Bremen 1969, S. 531 Sp.2 - 532 Sp.2.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
|autor=Elisabeth Hannover-Drück&lt;br /&gt;
|url=http://www.bremer-frauenmuseum.de/frauenhandbuch/Vietor.html&lt;br /&gt;
|titel=Anna Vietor&lt;br /&gt;
|werk=Frauenhandbuch&lt;br /&gt;
|hrsg= Bremer Frauenmuseum&lt;br /&gt;
|zugriff=2010-06-21&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesprochener Artikel&lt;br /&gt;
|artikel      = Anna Vietor&lt;br /&gt;
|dateiname    = Sprache_005_(online-audio-converter.com).ogg&lt;br /&gt;
|dauer        = 6:54&lt;br /&gt;
|größe        = 5,12 MB&lt;br /&gt;
|sprecher     = Blanki_Ostfalen&lt;br /&gt;
|geschlecht   = Männlich&lt;br /&gt;
|dialekt      = Hochdeutsch&lt;br /&gt;
|oldid        = 157115927&lt;br /&gt;
|artikeldatum = 2018-11-13&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124456669|VIAF=30471467}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vietor, Anna}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geehrte des Projekts Frauenorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1860]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Vietor, Anna&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Vietor, Anna Magdalena Antoinette (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Pädagogin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. April 1860&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Februar 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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