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	<title>Anna Simons - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T11:06:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anna_Simons&amp;diff=1700995&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BlackEyedLion: Wikilink Bremer Presse; letztes Vorkommen bereits drei Absätze vorher</title>
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		<updated>2026-03-13T14:25:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink &lt;a href=&quot;/index.php/Bremer_Presse&quot; title=&quot;Bremer Presse&quot;&gt;Bremer Presse&lt;/a&gt;; letztes Vorkommen bereits drei Absätze vorher&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur deutschen Schriftstellerin, die diesen Namen als Pseudonym verwendet, siehe [[Anna Schneider (Autorin, 1966)]]. Zur weiteren Personen ähnlichen Namens siehe [[Anna Simon]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anna Simons&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juni]] [[1871]] in [[München-Gladbach]] [[Rheinprovinz]]; † [[2. April]] [[1951]] in [[Prien am Chiemsee]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Kalligraphie|Kalligraphin]] und [[Typographie|Typographin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Anna Simons war die Tochter des [[Preußen|preußischen]] [[Beamter (Deutschland)|Verwaltungsbeamten]] und [[Landrat (Deutschland)|Landrats]] [[Louis Alexander Simons]] und seiner Ehefrau Caroline Simons. Da Frauen im 19. Jahrhundert in ihrer rheinischen Heimat im 19. Jahrhundert weder an Kunstakademien noch an Kunstgewerbeschulen studieren durften, ging sie auf besonderen Wunsch ihrer Mutter 1896 nach England, um dort am [[Royal College of Art]] in [[South Kensington]] verschiedene kunstgewerbliche Fächer zu studieren.&amp;lt;ref&amp;gt;UN/SEEN – Innovative Frauen im Grafik-Design 1865–1919 &amp;amp; Heute: [https://www.unseen-women.design/designerinnen/anna-simons Anna Simons]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einigen Semestern wurde sie Schülerin von [[Edward Johnston]], dessen Vorstellungen von Kalligraphie und Typographie sie übernahm und dessen Werk „Schreibschrift, Zierschrift und angewandte Schrift“ sie ins Deutsche übersetzte. Nach sieben Jahren bestand sie das Schlussexamen und erhielt als vierte Frau das Diplom als „Associate of the Royal College of Art (Design)“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blanckertz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Minna Blanckertz |Titel=Die Graphikerin Anna Simons |Sammelwerk=Die Frau |Band=35 |Nummer=12 |Datum=1928 |Seiten=743–745}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Besondere Fähigkeiten entwickelte sie beim [[Vergolden]] von [[Buchschmuck|Buch- und Urkundenschmuck]]. 1905 führte sie im Auftrag des [[Liste der preußischen Handelsminister|preußischen Ministeriums für Handel und Gewerbe]] unter Leitung von [[Peter Behrens]] zusammen mit [[Fritz Helmuth Ehmcke]] an der [[Kunstgewerbeschule Düsseldorf]] die neu eingerichteten „Schriftkurse für Kunstgewerbelehrer“ durch.&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Simons: &amp;#039;&amp;#039;Der Schriftkurs in Neubabelsberg&amp;#039;&amp;#039;. In: Kunstgewerbeblatt, Einundzwanzigster Jahrgang, Verlag von L. A. Selmann, Leipzig 1910, S. 104 ([http://scans.library.utoronto.ca/pdf/4/14/kunstgewerbeblat21leipuoft/kunstgewerbeblat21leipuoft.pdf Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie lehrte also dort, wo sie vorher nicht studieren durfte. Hierbei vertrat sie ihren Lehrer Johnston, der für die Aufgabe ursprünglich vorgesehen war. Unter ihrer Leitung fanden diese Kurse später auch an anderen deutschen Kunsthochschulen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 erhielt sie die goldene und silberne Medaille auf der Kunstgewerbe-Ausstellung in Dresden. 911 erhielt sie in Turin, für ein im Auftrag der Stahlfederfabrik Heintze und Blanckertz Berlin geschriebenes Pergamentblatt, die goldene Medaille.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blanckertz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 vermittelte sie eine Ausstellung englischer Buchkunst für das Grossherzogliche Museum in Weimar, die danach in der Bibliothek des Kunstgewerbe-Museums in Berlin gezeigt wurde. 1910 fand eine ähnliche Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg statt. 1912 stellte Anna Simons die von England ausgehenden Strömungen in der Typographie und Kalligraphie auf dem Kongress für Kunsterziehung in Dresden vor und erreichte damit eine Signalwirkung für die Entwicklung der Kalligraphie in Deutschland (→ [[Buchkunstbewegung]]). 1913 gelang es ihr erstmals, Vertreter der deutschen Buchkunst an eine Ausstellung in der Städtischen Galerie zu vermitteln, die u.&amp;amp;nbsp;a. Druckschriften von Rudolf Koch und Fritz Helmut Ehmcke brachte. Für die Bugra war sie Schriftführerin der englischen Gruppe für das Haus der Frau und kaufte im Auftrag von Elisabeth von Siemens eine Sammlung der besten Werke englischer Graphikerinnen für die Bugra an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blanckertz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 siedelte Simons von London nach [[München]] in die Kaulbachstrasse über und arbeitete während des Krieges in dem Feldpostbüro A M.S., das später der Vermisstennachforschung des Roten Kreuzes angegliedert wurde, und lehrte an der [[Königliche Kunstgewerbeschule München|Kunstgewerbeschule]]. Dort lernte sie [[Willy Wiegand]] kennen, für dessen [[Bremer Presse]] sie arbeitete. Nach dem Krieg erschienen im Drei Masken-Verlag die Skriptor-Drucke, kleine, das handschriftliche Urbild reproduzierende Liederbände. Im Auftrag des Deutschen Museums schrieb sie die „Geschichte der Buchschrift“, die in graphischer Darstellung die Entwicklung der Schrift zeigt, neben den dazu gehörenden historischen Erläuterungen. 1928 bis 1933 unterrichtete sie an der [[Kunstakademie Düsseldorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wa.de/kultur/sammlung-philara-fragt-nach-professorinnen-an-duesseldorfs-kunstakademie-90906601.html |autor=Achim Lettmann |titel=Sammlung Philara fragt nach Frauen an der Kunstakademie |werk=[[Westfälischer Anzeiger]] |datum=2021-08-06 |abruf=2023-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1928 verlieh das Preussische Kultusministerium ihr den Titel „Professor.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war sie obligatorisch Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. Es ist aber lediglich 1942 eine Einzelausstellung mit [[Ernst Penzoldt]] beim &amp;#039;&amp;#039;Albrecht-Dürer-Verein&amp;#039;&amp;#039; in Nürnberg bekannt. 1944 stand sie in der [[Gottbegnadeten-Liste]] des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Simons, Anna&amp;#039;&amp;#039;. In: Theodor Kellenter: &amp;#039;&amp;#039;Die Gottbegnadeten : Hitlers Liste unersetzbarer Künstler.&amp;#039;&amp;#039; Arndt, Kiel 2020, ISBN 978-3-88741-290-6, S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anna Simons inspirierte [[Emil Rudolf Weiß]] und [[Peter Behrens]], dem sie bei der Reichstagsinschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Dem Deutschen Volke]]&amp;#039;&amp;#039; assistierte. Ihre Lehre wurde von ihrer langjährigen Assistentin [[Franziska Kobell]] fortgeführt. Simons war in [[Freistaat Preußen|Preußen]] und in [[Bayern]] Professorin, Mitglied des [[Deutscher Werkbund|Deutschen Werkbundes]] und der &amp;#039;&amp;#039;Arts &amp;amp; Crafts Exhibition Society&amp;#039;&amp;#039; (Vereinigtes Königreich), außerdem Ehrenmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Society of Skribes and Illuminators&amp;#039;&amp;#039; (Vereinigtes Königreich) und &amp;#039;&amp;#039;Honorary associate&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Woman’s Guild of Art&amp;#039;&amp;#039; (Vereinigtes Königreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihren Werken zählen insbesondere zahlreiche Urkunden, darunter für die [[Brüssel International – 1910|Weltausstellungen Brüssel 1910]] und [[Weltausstellung Turin 1911|Turin 1911]], die Ehrenbürgerurkunden der Stadt München für [[Adolf Hitler]], [[Franz Xaver Schwarz (Politiker)|Franz Xaver Schwarz]] und [[Franz von Epp]], außerdem Initialen und Überschriften für die [[Bremer Presse]] in München sowie Wandsprüche für das [[Museum für Gestaltung Zürich|Kunstgewerbemuseum Zürich]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.emuseum.ch/objects/149746/kunstgewerbemuseum-zurich--ausstellung-schriftkunst--anna?ctx=f71a8df7-4e66-4559-bb9f-7d592ac4a584&amp;amp;idx=0 Anna Simons] In: [[Museum für Gestaltung Zürich]], abgerufen am 20. Oktober 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Anna Simons, Eberhard Hölscher, &amp;#039;&amp;#039;Edward Johnston und die englische Schriftkunst&amp;#039;&amp;#039;, Verlag für die Schriftkunde Heinze &amp;amp; Blanckertz, Berlin-Leipzig, Monographien künstlerischer Schrift, Bd. 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Minna Blanckertz |Titel=Die Graphikerin Anna Simons |Sammelwerk=Die Frau |Band=35 |Nummer=12 |Datum=1928 |Seiten=743–745}}&lt;br /&gt;
* [[Fritz Helmuth Ehmcke]]: &amp;#039;&amp;#039;Anna Simons&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg Verlag, München &amp;amp; Berlin 1934 (Schriften der Corona VIII).&lt;br /&gt;
* Eberhard Hölscher, Rudolf Blanckertz: &amp;#039;&amp;#039;Anna Simons&amp;#039;&amp;#039;, Heintze &amp;amp; Blanckertz, Berlin 1938 (Monographien künstlerischer Schrift II).&lt;br /&gt;
* Gunter Quarg, Christian Klinger: &amp;#039;&amp;#039;Anna Simons – Meisterin der Schriftkunst (1871–1951)&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1996 (Kleine Schriften der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln 2), 64 S., ISBN 3-931596-09-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erste Frauen in der Lehre – Akademie der Bildenden Künste München – Kunstgewerbeschule München.&amp;#039;&amp;#039; München 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.adbk.de/de/component/phocadownload/category/3-akademie/33-archiv.html?download=194:erste-frauen-in-der-lehre-1808-2014&amp;amp;Itemid=101 |titel=Erste Frauen in der Lehre – Akademie der Bildenden Künste München – Kunstgewerbeschule München. |werk= |hrsg=Akademie der Bildenden Künste München |datum=2014 |abruf=2020-12-16 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.germandesigners.net/designers/anna_simons &amp;#039;&amp;#039;Anna Simons&amp;#039;&amp;#039;], Biografie im Portal &amp;#039;&amp;#039;germandesigners.net&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.kalligrafie.net/kalligrafie/06-pioniere.html Porträt von Anna Simons] im Portal &amp;#039;&amp;#039;kalligrafie.net&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-biographie.de/sfzS15215.html#indexcontent Simons, Anna] In: [[Deutsche Biographie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118797344|LCCN=n98041390|VIAF=50021606}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Simons, Anna}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typograf (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalligraf (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Akademie der Bildenden Künste München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kunstakademie Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Werkbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1871]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Simons, Anna&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Kalligraphin und Typographin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juni 1871&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München-Gladbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. April 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Prien am Chiemsee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BlackEyedLion</name></author>
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