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	<title>Anna Nemitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:27:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anna_Nemitz&amp;diff=985504&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Wilfried Reininghaus: Namen berichtigt; kleine sprachliche Überarbeitung; bibliographische Angaben vervollständigt</title>
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		<updated>2023-09-18T13:33:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Reininghaus: Namen berichtigt; kleine sprachliche Überarbeitung; bibliographische Angaben vervollständigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:NemitzAnna.jpg|mini|Anna Nemitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrengrab Potsdamer Chaussee 75 (Niko) Anna Nemitz.jpg|mini|Ehrengrab, Potsdamer Chaussee 75, auf dem [[Waldfriedhof Zehlendorf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anna Nemitz &amp;amp; Kurt Nemitz, Waldfriedhof Zehlendorf - Mutter Erde fec.JPG|mini|Neuer Grabstein für Anna Nemitz und [[Kurt Nemitz]], seit 2015]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anna Nemitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Januar]] [[1873]] in [[Bydgoszcz|Bromberg]]; † [[6. Oktober]] [[1962]] in [[Berlin]]; gebürtig &amp;#039;&amp;#039;Anna Voigt&amp;#039;&amp;#039;) war eine [[Politiker]]in der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Anna Nemitz stammte aus einer kinderreichen Arbeiterfamilie. Sie war seit 1894 in der SPD aktiv und arbeitete zunächst als Hausangestellte und dann als Schneiderin. Sie hatte früh geheiratet; aus der Ehe stammt die 1893 geborene Tochter [[Elfriede Nemitz]], die später ebenfalls als Sozialdemokratin in die Politik ging. Sowohl Anna Nemitz als auch ihr ebenfalls politisch engagierter Ehemann wurden wegen ihres Einsatzes für die Bromberger Arbeiter von den Arbeitgebern drangsaliert, sodass die Familie 1908 ins Ruhrgebiet zog. Im selben Jahr wurde Anna Nemitz als erste Frau Mitglied des Kreisvorstandes der SPD in [[Bochum]]. 1911 zog sie nach Berlin und verbrachte auch die Zeit des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] dort. Als politisch links stehende Frau trat sie 1917 der neu entstandenen [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] bei und wurde 1918 als einzige Frau Mitglied des [[Arbeiter- und Soldatenrat]]es der Stadt [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]. Seit März 1919 gehörte sie der Zentralleitung der Partei als Beisitzerin an. In den Jahren 1919 und 1920 amtierte sie auch als Stadtverordnete von Charlottenburg, das 1920 nach Berlin eingemeindet wurde. Im Juni 1920 wurde sie in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt, dem sie ununterbrochen bis 1933 angehörte. Im September 1922 wurde die USPD wieder mit der SPD vereinigt und Nemitz gehörte nun als Beisitzerin dem Vorstand der SPD an. Sie war zudem Mitglied des Hauptausschusses der SPD für Arbeiterwohlfahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helga Grebing]], [[Siegfried Heimann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterbewegung in Berlin. Der historische Reiseführer&amp;#039;&amp;#039;, Ch. Links Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-86153-691-8, S. 114–115.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 setzte dann die Verfolgung durch die Nationalsozialisten ein. Nemitz wohnte zu dieser Zeit in [[Berlin-Köpenick]] und entkam den Ausschreitungen der [[Sturmabteilung|SA]] während der [[Köpenicker Blutwoche]] im Juni, indem sie sich versteckte. Sie bewahrte außerdem den umfangreichen Nachlass von [[Julius Moses (Politiker)|Julius Moses]], ebenfalls SPD-Reichstagsabgeordneter und durch seine Heirat mit Elfriede Nemitz ihr Schwiegersohn, versteckt in ihrem Heizungskeller auf. Moses wurde als Jude nach Theresienstadt deportiert und kam dort 1942 ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Anna-Nemitz-Brücke.jpg|mini|Anna-Nemitz-Brücke]]&lt;br /&gt;
1945 war Nemitz maßgeblich an der Wiedergründung der SPD in Köpenick beteiligt. Im selben Jahr wurde sie Parteisekretärin der SPD. 1946 wurde sie als Stadtverordnete in das Berliner Parlament gewählt. Zu ihrem 80. Geburtstag, am 3. Januar 1953, verlieh der Berliner Bürgermeister [[Ernst Reuter]] ihr als erster Frau überhaupt in der 133-jährigen Geschichte dieser Auszeichnung die Würde einer [[Stadtältester von Berlin|Stadtältesten von Berlin]]. Sie starb 89-jährig ein Jahr nach dem [[Mauerbau]] im Ostteil der Stadt; ihre Asche wurde dann aber in den Westteil überführt und auf dem [[Waldfriedhof Zehlendorf]] beigesetzt; der damalige West-Berliner Bürgermeister und spätere Bundeskanzler [[Willy Brandt]] hielt ihre Grabrede. Die Grabstätte gehört zu den [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengräbern des Landes Berlin]]. In [[Berlin-Gropiusstadt]] sind eine Straße und in [[Berlin-Baumschulenweg]] eine Brücke nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783980330343|Seite=199}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|63||Nemitz, Anna|Ilse Fischer|12947424X}}&lt;br /&gt;
* [[Kurt Nemitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Anna Nemitz. Blätter der Erinnerung&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1988, ISBN 3-924061-21-1.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
* Karin Jaspers, [[Wilfried Reininghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Westfälisch-lippische Kandidaten der Januarwahlen 1919. Eine biographische Dokumentation&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Neue Folge, Bd. 52). Aschendorff, Münster 2020, ISBN 978-3-402-15136-5, S. 147.&lt;br /&gt;
* [[Hans Pfaffenberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Nemitz, Anna&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Hugo Maier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Who is who der Sozialen Arbeit&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg : Lambertus, 1998, ISBN 3-7841-1036-3, S. 427f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12947424X}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|12947424X}}&lt;br /&gt;
* [http://archiv.spd-berlin.de/geschichte/personen/l-z/nemitz-anna/ SPD Berlin – Porträt]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.diehedwig.org/Meine_Bilder_und_Dateien/Anna%20Nemitz.pdf |wayback=20070928154140 |text=Olaf Sund: &amp;#039;&amp;#039;Anna Nemitz – Eine biographische Skizze&amp;#039;&amp;#039; (PDF-Datei; 113&amp;amp;nbsp;kB)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12947424X|LCCN=no/00/1620|VIAF=62629156}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nemitz, Anna}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AWO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Stadtverordnetenversammlung (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtältester von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nemitz, Anna&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Voigt, Anna (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD), MdR, MdA&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Januar 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bydgoszcz|Bromberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Oktober 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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