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	<title>Anna Mackenroth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Goesseln am 30. Juni 2025 um 08:35 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anna Mackenroth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. April]] [[1861]] in [[Danzig]], [[Königreich Preußen]]; † [[29. Juli]] [[1936]] in [[Meilen]], [[Schweiz]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|31801|Anna Mackenroth|Autor=Regula Ludi|Datum=2007-08-16|Zugriff=2019-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war eine deutsch-schweizerische [[Jurist]]in.&lt;br /&gt;
[[File:Anna Mackenroth Portrait 1900.jpg|thumb|hochkant|Anna Mackenroth (um 1900)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lichterfelde Anna-Mackenroth-Weg.JPG|mini|hochkant|Anna-Mackenroth-Weg in Berlin-Lichterfelde]]&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Anna Mackenroth war eine Tochter des Fabrikanten Heinrich Mackenroth und der Luise Mackenroth. Sie besuchte die [[Höhere Töchterschule|Höhere Mädchenschule]] und war ab ihrem 16. Lebensjahr als [[Erzieherin]] tätig. In Berlin gab sie in den 1880er Jahren Privatunterricht in alten Sprachen, Philosophie und Mathematik, um sich so auf ihr Studium vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1888 zog sie nach Zürich und immatrikulierte sich zunächst an der philosophischen Fakultät der [[Universität Zürich]], später an der rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät. Damals wurde sie Mitglied im Verein «Frauen-Bildungsreform», der sich für den verbesserten Zugang von Frauen zu Bildungseinrichtungen und insbesondere für das [[Frauenstudium]] einsetzte. Sie war eine Schülerin von [[Emilie Kempin-Spyri]] und promovierte 1894 mit ihrer Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Handels- und Gewerbefrau&amp;#039;&amp;#039;. 1895 wurde sie Lehrerin an der Zürcher Höheren Töchterschule (heute: [[Kantonsschule Hohe Promenade]]), 1898 wurde sie in Zürich eingebürgert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie legte die Anwaltsprüfung ab und erhielt als erste Frau am 27. Januar 1900 den Befähigungsnachweis als [[Rechtsanwalt|Rechtsanwältin]]. 1903 gab sie ihren Beruf als Lehrerin auf und konzentrierte sich fortan auf ihren Beruf als Anwältin, wobei sie vor allem als [[Pflichtverteidiger]]in für mittellose Frauen tätig war. Sie plädierte dabei für ein garantiertes Mindesteinkommen, das jedem Bürger und jeder Bürgerin ein [[Existenzminimum]] sichern würde. Daneben setzte sie sich für die Rechte [[Alleinerziehende|lediger Mütter]] und für eine Reform des [[Namensrecht|Namens-]] und [[Eherecht]]es ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 heiratete sie einen Zürcher Kaufmann und war fortan nicht mehr in der Öffentlichkeit für die [[Frauenbewegung]] aktiv. &lt;br /&gt;
1914 reichte sie die Scheidung ein. Sie schrieb in den Jahren zwischen 1903 und 1917 mehrere [[Drama|Dramen]], die jedoch nicht aufgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finanziell unterstützt vom Zürcher Akademikerinnenverband und von der Fürsorge verlebte Mackenroth ihr letztes Lebensjahr in der [[Privatklinik Hohenegg]] in Meilen (dort sollte Jahrzehnte später auch die Pädagogin [[Elisabeth Handschin]] ihren Lebensabend verbringen). Mackenroth starb am 29. Juli 1936. Ihre Urne wurde am 1. August auf dem Zürcher [[Friedhof Sihlfeld]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gabi Einsele: &amp;#039;&amp;#039;Anna Mackenroth, erste Schweizer Anwältin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Emanzipation&amp;#039;&amp;#039; 18 (1992), Nr. 3 (April), S. 9–13. ([http://doi.org/10.5169/seals-361341 Digitalisat] in [[E-Periodica]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nebengesetze zum Schweizerischen Obligationenrecht : Anhang zum Kommentar des schweizerischen Obligationenrechts von A. Schneider. Unter Benutzung d. Praxis bearb. von A. Mackenroth&amp;#039;&amp;#039;. Zürich: Schulthess, 1898&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Rechtsstellung der Frau im Vorentwurf zum schweizerischen Civilgesetzbuch : vier Vorträge&amp;#039;&amp;#039;. Zürich: Schröter, 1901&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gabi Einsele: &amp;#039;&amp;#039;Anna Mackenroth, erste Schweizer Anwältin&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Emanzipation&amp;#039;&amp;#039; 18 (1992), Nr. 3 (April), S. 9–13. ([http://doi.org/10.5169/seals-361341 Digitalisat] in [[E-Periodica]]).&lt;br /&gt;
* {{HLS|31801|Anna Mackenroth|Autor=Regula Ludi|Datum=2007}}&lt;br /&gt;
* Karin Neuwirth: &amp;#039;&amp;#039;Anna Mackenroth (1861–1936). Erste Rechtsanwältin des deutschen Sprachraums und soziale Vordenkerin&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Kritische Justiz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Streitbare Juristen. Eine andere Tradition&amp;#039;&amp;#039;. Baden-Baden: Nomos, 2016, ISBN 978-3-8487-0003-5, S. 341–356&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127809120|VIAF=72426384}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mackenroth, Anna}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kanton Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mackenroth, Anna&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-schweizerische Juristin und Frauenrechtlerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. April 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Danzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juli 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Meilen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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