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	<title>Anna Klein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T05:41:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anna_Klein&amp;diff=1846084&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dirk Lenke: /* Weblinks */ form</title>
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		<updated>2025-10-06T14:26:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anna Klein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Februar]] [[1883]] in [[Nürnberg]]; † [[25. November]] [[1941]] im [[Ghetto Kauen]]) war eine deutsche Malerin und Grafikerin. Neben Landschafts-, Tier- und [[Genremalerei|Genrebilder]] in Öl, mit Motiven überwiegend aus Oberbayern und Tirol, schuf sie vor allem Druck- und [[Gebrauchsgrafik]] wie [[Exlibris]], Etiketten, Postkarten. Als Jüdin verfolgt, wurde die Künstlerin Ende 1941 von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] ermordet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bäuerin mit Gänsen.jpg|mini|Bäuerin mit Enten auf der Dorfstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schäfer mit Herde.jpg|mini|Schäfer mit Herde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Sie war das dritte Kind eines jüdischstämmigen zum evangelischen Glauben konvertierten wohlhabenden Wein- und Hopfenhändlers. Um 1900 kam Anna Klein, die bereits im Alter von sieben Jahren zum katholischen Glauben konvertierte, nach [[Künstlerkolonie Dachau|Dachau]] und wurde Schülerin an der privaten Malschule von [[Hans von Hayek]]. Sie beschäftigte sich vor allem mit Tierdarstellungen und Landschaftsmalerei. Folgend studierte sie (1902/03) an der privaten Malerinnenschule in [[Karlsruhe]] und vervollständigte ihre künstlerische Ausbildung an der &amp;#039;&amp;#039;[[Damenakademie]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Münchner Künstlerinnenverein]]s, wo sie Schülerin von [[Max Feldbauer]] und [[Julius Diez]] war. Im Jahre 1906 hielt sie sich mit einer Malklasse von Hans von Hayek in den Niederlanden auf:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=In dem Land der pittoresken Motive öffnete sich die Künstlerin neuen Sujets – sie schuf großformatige Zeichnungen von Bauern und Fischern, die ihr besonderes Interesse an der holländischen Tracht mit den typischen Hauben, den Schürzen und Holzschuhen widerspiegeln. Anna entdeckte die Liebe zum Detail und entwickelte ein feines Gespür für die Darstellung kleiner Zufälligkeiten und amüsanter Momente aus dem Alltag des ländlichen und städtischen Lebens.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Katja Behling, Anke Manigold: &amp;#039;&amp;#039;Die Malweiber. Unerschrockene Künstlerinnen um 1900.&amp;#039;&amp;#039; 2009, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
1908 war Anna Klein Teilnehmerin an einem von [[Franz Marc]] angebotenen Anatomiekurs. Auf einem Foto aus dem gleichen Jahr sieht man sie, neben dem Maler und seiner späteren Ehefrau [[Maria Marc|Maria Franck]], unter der wandfüllenden Zeichnung &amp;#039;&amp;#039;Panther, der einen Stier anspringt&amp;#039;&amp;#039; sitzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Roßberg: &amp;#039;&amp;#039;Franz Marc. Die Träume und das Leben. Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Siedler, München 2015, ISBN 978-3-88680-982-0, S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1910 absolvierte sie eine Ausbildung für das Zeichenlehramt an der &amp;#039;&amp;#039;Königlichen Kunstgewerbeschule München&amp;#039;&amp;#039;. Nach Abschluss der Zeichenlehrerinnenprüfung betätigte sich Anna Klein, die im Stadtteil [[Gern (München)|Gern]] wohnte, als private Zeichenlehrerin. Zusammen mit ihrer Freundin Elisabeth Troll leitete sie eine eigene Zeichenschule, die 1933 in der [[Zeit des Nationalsozialismus|Frühzeit des Nationalsozialismus]] geschlossen werden musste. Anna Klein, die seit ihrem 30. Lebensjahr an Rheumatismus litt, wurde zur Arbeit in einer Matratzenfabrik gezwungen. Da es ihr als Jüdin nicht erlaubt war, die Straßenbahn zu benützen, musste sie ihre im Münchner Stadtteil Haidhausen gelegene Arbeitsstätte tagtäglich zu Fuß erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anna Klein, war 1919, 1920 und 1922 mit Ölgemälden und Grafiken im [[Glaspalast (München)|Glaspalast]] sowie 1914 auf der Weltausstellung für Buchgewerbe und Grafik in Leipzig vertreten. 1927 hatte sie eine Einzelausstellung im Axel-Juncker-Verlag in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Künstlerin wurde am 20. November 1941 von München in das [[Ghetto Kauen]], also nach [[Kaunas]] (anderen Orts wird irrtümlicherweise Theresienstadt angegeben&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruckmann&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;!-- Lemma???--&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst. Münchner Maler im 19./20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, 1993, S. 469.&amp;lt;/ref&amp;gt;), verschleppt, wo sie fünf Tage später erschossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de898930 &amp;#039;&amp;#039;Klein, Anna&amp;#039;&amp;#039;] Gedenkbuch Bundesarchiv, abgerufen am 16. Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil ihres Nachlasses befindet sich in der [[Gemäldegalerie Dachau]], die der Künstlerin eine Ausstellung (4. Juli – 28. September 2008)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elisabeth Boser, Jutta Mannes |Titel=Anna Klein und andere Künstlerinnen in Dachau um 1900 |Verlag=Zweckverb. Dachauer Galerien und Museen |Ort=Dachau |Datum=2008 |ISBN=978-3-930941-58-2 |Kommentar=Ausstellungskatalog}}&amp;lt;/ref&amp;gt; widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Teil ihrer wieder aufgefundenen Ölgemälde und Radierungen befindet sich in einer seit 2009 stetig wachsenden privaten Sammlung. Einige der verschollenen und in den Jahren 2009 bis 2024 wieder aufgefundenen Kunstwerke sind hier folgend aufgeführt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klein-Musicians.png|Musikanten in Bamberger Altstadt&lt;br /&gt;
Klein-Home.png|Auf dem Heimweg&lt;br /&gt;
Anna Klein 05 Dachauer Moos - Schafherde mit Hirte.jpg|Dachauer Moos – Schafherde mit Hirte&lt;br /&gt;
Anna Klein 12 Auf dem Heimweg II.jpg|Auf dem Heimweg II&lt;br /&gt;
Anna Klein 21 Dachauer Moos II.jpg|Dachauer Moos&lt;br /&gt;
Anna Klein 06 Feldarbeit in Dachau retuschiert.jpg|Feldarbeit in Dachau&lt;br /&gt;
Anna Klein An der Amper 2.jpg|An der Amper&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerisches Werk ==&lt;br /&gt;
Anna Klein wurde vor allem von Max Feldbauer und Hans von Hayek in ihrer Arbeitsweise und der Wahl der Sujets geprägt. Ihre Landschafts-, Tier- und Genrebilder, die sich hauptsächlich mit dem bäuerlichen Leben befassen, verraten ein gründliches Studium vor der Natur, wie es beide lehrten. Sie schilderte Mensch und Tier, Arbeitsvorgänge und religiöses Brauchtum, beobachtet vornehmlich in Oberbayern und Tirol und malte manche Motive mehrmals. Gleichzeitig pflegte sie in ihren [[Holzschnitt]]en und [[Lithographie]]n einen dekorativ-stilisierenden Illustrationsstil, wie er etwa für Münchner Künstler wie [[Julius Diez]] oder die Gebrüder Schiestl ([[Matthäus Schiestl]] und [[Rudolf Schiestl]]) charakteristisch war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bruckmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Da es für die Werke von Anna Klein bisher keinen registrierten Nachweis gibt, machte es sich ein privater Sammler zur Aufgabe, ein Werkverzeichnis zu den Werken von Anna Klein aufzusetzen und dieses für die Zukunft als „Offenes Werkverzeichnis“ zu führen. Offen deshalb, um sukzessive – u.&amp;amp;nbsp;a. neben den bisher als verschollen geltenden und in den letzten Jahren wieder aufgefundenen Gemälden oder weiteren Werken im Privatbesitz – ein historisch valides Verzeichnis zu entwickeln, das künstlerischer Recherche hinsichtlich der Authentizität des Schaffens von Anna Klein standhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend aufgeführte Werke sind noch nicht im Werkverzeichnis enthalten, da Details zu diesen Gemälden fehlen.&lt;br /&gt;
* Herbstliche Landschaft mit Kuhweide vor dem Watzmann, Öl/Leinwand 50&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;35&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* Ruhende Schafe vor der Felswand, Öl/Leinwand 34&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;25&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* Landschaft in Tirol Öl/Leinwand, 13,8&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;19,7&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* Hühner und Pfau, Öl/Leinwand 20,1&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;24,4&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* Ententeich, Öl/Leinwand 60&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;96&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* Straße im Dachauer Moos, Öl/Leinwand 50&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;35&amp;amp;nbsp;cm&lt;br /&gt;
* Schäfer mit Herde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anke Manigold: &amp;#039;&amp;#039;Anna Klein 1883–1941&amp;#039;&amp;#039;. In: Dies. und Katja Behling: &amp;#039;&amp;#039;Die Malweiber. Unerschrockene Künstlerinnen um 1900.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Insel 2013, ISBN 978-3-458-35925-8, S. 94–96.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst. Münchner Maler im 19./20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, München 1993, S. 469.&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Lemma=Klein, Anna |Band=20 |Seite=434 |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Band=3 |Seite=59 |SeiteBis= |Lemma=Klein, Anna}}&lt;br /&gt;
* Zweckverband Dachauer Galerien und Museen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anna Klein und andere Künstlerinnen in Dachau um 1900.&amp;#039;&amp;#039; Dachau 2008.&lt;br /&gt;
* {{AKL|80|410||Klein, Anna|Jutta Mannes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.annaklein-kunst.com/ annaklein-kunst.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130188212|VIAF=42938022}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klein, Anna}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (KZ Kauen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klein, Anna&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Malerin und Grafikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Februar 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. November 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ghetto Kauen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dirk Lenke</name></author>
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