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	<title>Anna Jonas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T03:57:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anna_Jonas&amp;diff=288023&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-12-07T17:28:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anna Jonas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juni]] [[1944]] in [[Essen]]; † [[13. März]] [[2013]] in [[Berlin]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;TSP&amp;quot;&amp;gt;Nachruf: [[Ernest Wichner]]: [http://www.tagesspiegel.de/kultur/nachruf-die-unruhige/7988800.html &amp;#039;&amp;#039;Die Unruhige. Die Berliner Schriftstellerin Anna Jonas ist tot&amp;#039;&amp;#039;] online in [[Der Tagesspiegel]] vom 26. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; war eine [[Liste deutschsprachiger Schriftsteller|deutsche Schriftstellerin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Großvater mütterlicherseits von Anna Jonas war Karl Hoerster, der als Gewerkschaftssekretär beim Deutschen Bergarbeiterverband ab 1933 politisch verfolgt wurde und nach 1945 als Gewerkschaftssekretär am Aufbau der [[IG Bergbau und Energie]] in Essen beteiligt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munz&amp;quot;&amp;gt;[http://www.munzinger.de/document/00000016891 Biografische Angaben zu Anna Jonas] im [[Munzinger-Archiv]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem ihre Eltern kurz nacheinander starben – die Mutter, als sie 16, der Vater, als sie 19 Jahre alt war – wuchs Anna Jonas bei einer Tante auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jonas besuchte das Mädchengymnasium Grashof (ehem. &amp;#039;&amp;#039;Lyzeum Bredeney&amp;#039;&amp;#039;) in [[Essen-Bredeney]], an dem sie 1963 ihr [[Abitur]] machte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munz&amp;quot; /&amp;gt; Anschließend nahm sie an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] ein [[Studium]] in [[Theaterwissenschaft]] und [[Germanistik]] auf. Doch nachdem sie dadurch sowohl ihre Begeisterung am Theater als auch an der Literatur gefährdet gesehen hatte, setzte sie mit dem Studium zwei Jahre aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munz&amp;quot; /&amp;gt; Anschließend studierte sie an der FU [[Politikwissenschaft]] und schloss das Studium 1971 bei [[Georg Kotowski]] mit einem [[Diplom]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munz&amp;quot; /&amp;gt; Danach übte sie verschiedene Tätigkeiten aus, u.&amp;amp;nbsp;a. als Assistentin eines [[Bundestagsabgeordneter|Bundestagsabgeordneten]]. Ab 1972 war sie „konstruktiv-kritisches“ Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], von 1972 bis 1976 aktives Mitglied der Gefangenenhilfsorganisation [[Amnesty International]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Munz&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1973 hielt sie sich mit einem [[Graduiertenstipendium]] in [[Spanien]] auf. Dort erlernte sie die Landessprache und verfasste ihre ersten literarischen Texte. 1978 kehrte sie nach [[West-Berlin]] zurück. Sie war Mitglied der [[Neue Gesellschaft für Literatur|Neuen Gesellschaft für Literatur]] (NGL) und von 1982 bis 1983 zu deren 1. Vorsitzenden gewählt worden. In [[Berlin]] arbeitete sie bis zu ihrem Tod als [[Freier Beruf (Deutschland)|freie]] [[Schriftsteller]]in, Journalistin und Leiterin einer Gewerkschafts-Tagungsstätte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anna Jonas wurde auf dem [[Waldfriedhof Dahlem]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Jonas war Verfasserin von [[Lyrik]] und [[Autobiografie|autobiografisch]] geprägten [[Prosa]]texten. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, u.&amp;amp;nbsp;a. 1980 mit dem Sonderpreis der Jury im Rahmen des [[Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb]]s in [[Klagenfurt]]. Doch „die literarische Existenz dieser Autorin“ konzentrierte sich laut [[Ernest Wichner]] in knapp fünf Jahren auf drei Buchveröffentlichungen als einer „Art Pause innerhalb eines unruhigen und wechselhaften Lebens“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1980 Mitglied des [[Verband Deutscher Schriftsteller|Verbandes Deutscher Schriftsteller]] (VS), heute in [[ver.di]], wurde sie 1986 zur Vorsitzenden des VS-Landesbezirks Berlin gewählt und im Oktober 1987 zur Bundesvorsitzenden. Dieses Amt legte sie im Dezember 1988 wegen der Querelen um den Beitritt des VS zur [[IG Medien – Druck und Papier, Publizistik und Kunst|IG Medien]] nieder und erklärte gemeinsam mit [[Günter Grass]] und rund 50 weiteren Autoren ihren Austritt aus dem Verband.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TSP&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13531941|Titel=&amp;#039;&amp;#039;Auszug des Löwen&amp;#039;&amp;#039;|Jahr=1988|Nr=51|Kommentar=„Der Verband deutscher Schriftsteller steht ohne handlungsfähige Führung da. Prominente treten aus, die Flügel sind verzankt – ist der Verband am Ende?“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1979 [[Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis]].&lt;br /&gt;
* 1980 Sonderpreis der Jury im Rahmen des [[Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb]]s für den Text &amp;#039;&amp;#039;Das Haus der Tante&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* 1982 Fördergabe der [[Hermann Sudermann|Hermann-Sudermann]]-Stiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Lyrik / Prosa ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nichts mehr an seinem Platz&amp;#039;&amp;#039;. List, München 1981 ISBN 3-471-77851-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sophie und andere Pausen&amp;#039;&amp;#039;. [[Rotbuch Verlag]], Berlin 1984 ISBN 3-88022-287-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Frettchen&amp;#039;&amp;#039;. Rotbuch Verlag., Berlin 1985 ISBN 3-88022-309-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich steh auf Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinsam mit Fotos von Heinz Wohner. List, München 1987 ISBN 3-471-79139-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersetzungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Elena Poniatowska]]: &amp;#039;&amp;#039;Stark ist das Schweigen.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt zusammen mit Gerhard Poppenberg. [[Suhrkamp Verlag]], Frankfurt am Main 1982 (2. Aufl. 1987) ISBN 3-518-37938-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|172170958}}&lt;br /&gt;
* [http://www.munzinger.de/document/00000016891 munzinger.de] Biografische Angaben zu Anna Jonas im [[Munzinger-Archiv]]&lt;br /&gt;
* [http://www.nachschlage.net/search/klg/Anna+Jonas/273.html nachschlage.net] [[Sibylle Cramer]]: &amp;#039;&amp;#039;Anna Jonas - Essay&amp;#039;&amp;#039; zu &amp;#039;&amp;#039;Nichts mehr an seinem Platz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/32148 Anna-Jonas-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=172170958|LCCN=n85822628|VIAF=67043673}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jonas, Anna}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verband-deutscher-Schriftsteller-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Spanischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2013]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jonas, Anna&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juni 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. März 2013&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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