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	<title>Anna Halprin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T06:23:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anna_Halprin&amp;diff=2112422&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Engelbaet: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-03-03T11:12:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Anna Halprin USF S Calhoun.jpg|mini|Anna Halprin (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anna Halprin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juli]] [[1920]] als &amp;#039;&amp;#039;Hannah Dorothy Schuman&amp;#039;&amp;#039; in [[Wilmette]], [[Illinois]]; † [[24. Mai]] [[2021]] in [[Winnetka (Illinois)|Winnetka]], Illinois&amp;lt;ref&amp;gt;[https://toutelaculture.com/actu/le-dernier-souffle-danna-halprin/ &amp;#039;&amp;#039;Le dernier souffle d’Anna Halprin&amp;#039;&amp;#039;] auf toutelaculture.com vom 25. Mai 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Tanz|Tänzerin]] und [[Choreografie|Choreografin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Anna Halprin wurde schon als Kind von ihrer Mutter mit dem Tanz in Kontakt gebracht. Während ihrer Schulzeit in [[Winnetka (Illinois)|Winnetka]] in [[Illinois]] konnte sie ihr Interesse weiter ausbauen. Früh stand daher für sie fest, dass sie Tänzerin werden möchte.&amp;lt;ref name=jwa&amp;gt;Siehe [http://jwa.org/encyclopedia/article/halprin-anna Eintrag im Jewish Women’s Archive]&amp;lt;/ref&amp;gt; Halprin orientierte sich zunächst am Tanzstil von [[Ruth St. Denis]] und Isadora Duncan. Nachdem sie 1938 ein Studium an der [[University of Wisconsin–Madison]] unter der Anleitung von [[Margaret H’Doubler]] aufgenommen hatte, entwickelte sie sich von dem mehr personalisiertem Stil fort und begann, eigene künstlerische Wege zu gehen. Das Studium schloss Halprin 1942 mit einem [[Bachelor|B. A.]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem College lernte sie den Landschaftsarchitekten Laurence Halprin kennen, den sie noch während des Studiums im September 1940 heiratete. Nach einem Engagement bei einer Tanzkompanie am Broadway in New York&amp;lt;ref name=jwa/&amp;gt; ging sie mit ihrem Ehemann 1945 nach Kalifornien. Dort gründete Halprin 1955 den [[San Francisco Dancer’s Workshop]], um gleichgesinnten Künstlern eine Heimat zu geben. Hier entwarf und choreografierte Halprin Stücke, die zum Teil kontrovers aufgenommen wurden.&amp;lt;ref name=thisweek&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://jwa.org/thisweek/jun/23/1997/anna-halprin |titel=Anna Halprin receives lifetime achievement award in modern dance |werk=Jewish Women’s Archive |datum=1997-06-23 |abruf=2021-05-26 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf einer von ihrem Mann entworfenen Bühne, die unter freiem Himmel mitten in der Natur gebaut wurde, kollaborierte sie mit einer Vielzahl von Künstlern, darunter [[Min Tanaka]] und [[Merce Cunningham]] (Tanz, Choreografie), [[John Cage]] und [[Terry Riley]] (Musik) sowie visuellen Künstlern und Dichtern wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Richard Brautigan]] und [[Robert Morris (Künstler)|Robert Morris]]. Schüler von ihr waren neben vielen anderen [[Meredith Monk]], [[Yvonne Rainer]] und [[Trisha Brown]], die zum Teil schon beim &amp;#039;&amp;#039;San Francisco Dancer’s Workshop&amp;#039;&amp;#039; dabei waren und 1962 das Avantgarde-Ensemble [[Judson Dance Theater]] gründeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Ehe der Halprins gingen zwei Töchter hervor: [[Daria Halprin]] (*&amp;amp;nbsp;1948) und Rana (*&amp;amp;nbsp;1951). Gemeinsam mit ihrer Tochter Daria, die ebenfalls Tanz lernte und lehrt, gründete Halprin 1978 das &amp;#039;&amp;#039;Tamalpa Institute&amp;#039;&amp;#039;. Die unabhängige Schule für Tanz und [[Körpererfahrung]] mit Sitz in Kalifornien wird bis heute von ihrer Tochter geführt, Halprin selbst war dort Gastdozentin.&amp;lt;ref name=tamalpa&amp;gt;Tamalpa Institute: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Guest Faculty – Anna Halprin&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.tamalpa.org/faculty/gf_anna_halprin.html |wayback=20110130055959 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2011 gibt es Tamalpa Germany, eine deutsche Zweigstelle, die nach eigenen Angaben mit dem US-amerikanischen Institut kooperiert und von ihm unterstützt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die [http://www.tamalpa-germany.de Homepage] des Instituts&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halprin begann, verschiedene Konzepte von rituellen &amp;#039;&amp;#039;Community Dances&amp;#039;&amp;#039; zu entwickeln, darunter ein jährlich getanztes Frühlingsritual namens &amp;#039;&amp;#039;Circle the Earth: A Planetary Dance for Peace&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Ende der 1970er-Jahre befasste sich Halprin vermehrt mit (selbst-)heilenden Aspekten des Tanzens. Sie gilt dabei als eine der Pionierinnen des &amp;#039;&amp;#039;expressive arts healing movement&amp;#039;&amp;#039;. Sie arbeitete in Tanzprogrammen gemeinsam mit unheilbar kranken Patienten und versuchte so die Überzeugung zu vermitteln, dass die eigene tänzerische Bewegung heilende Kräfte freisetzen kann. In zwei fortlaufenden Workshops jeweils nur für Männer und für Frauen arbeitete Halprin extensiv mit AIDS-Kranken, andere Projekte hat sie mit an Krebs erkrankten Menschen durchgeführt.&amp;lt;ref name=thisweek/&amp;gt; Zunehmend wurde auch das Altern und die Suche nach der Schönheit im Alter ein Thema in ihrer Arbeit.&amp;lt;ref name=tamalpa/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halprin hat mehrere Bücher über ihre tänzerischen Konzepte und ihre Herangehensweise an Tanz geschrieben. Zu vielen ihrer Stücke und Tanzprojekte wurden Dokumentationen auf Video und später auch DVD veröffentlicht. Zuletzt kam im Jahr 2010 ein Dokumentarfilm über Halprin von Ruedi Gerber namens &amp;#039;&amp;#039;Breath Made Visible&amp;#039;&amp;#039; über sie und ihre Arbeit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und andere Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im Laufe ihrer Karriere erhielt Halprin zahlreiche Ehrungen und Stipendien, unter anderem ein [[Guggenheim-Stipendium]] und mehrmals Zuwendungen des [[National Endowment for the Arts]]. Die Universität von Madison, an der sie ihren B.A. erlangt hatte, zeichnete Halprin 1994 mit der Ehrendoktorwürde aus.&amp;lt;ref&amp;gt;University of Wisconsin-Madison: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Honorary Degrees – Past Recipients&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.secfac.wisc.edu/committees/honorarydegrees/PastRecipients.asp |wayback=20130928214547 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von [[Michail Sergejewitsch Gorbatschow|Michail Gorbatschow]] wurde Halprin 1995 eingeladen, auf dem &amp;#039;&amp;#039;State of the World Forum&amp;#039;&amp;#039; in [[Kalifornien]] eine Ansprache zu halten. Das [[American Dance Festival]] bedachte Halprin für ihre Tätigkeit als Lehrerin 1996 zunächst mit einem Lehrstuhl, 1997 folgte die Auszeichnung ihres Lebenswerks als Choreografin mit dem hochdotierten &amp;#039;&amp;#039;Samuel H. Scripps American Dance Festival Award&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;American Dance Festival: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;American Dance Festival Award, 1981—&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.americandancefestival.org/history/awards.html |wayback=20130324143920 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Dance Heritage Coalition]], eine US-amerikanische Vereinigung von Bibliotheken und Sammlungen zum Thema Tanz, zählt Anna Halprin zu den &amp;#039;&amp;#039;America’s 100 Irreplaceable Dance Treasures&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [http://www.loc.gov/today/pr/2000/00-099.html Informationen der Library of Congress]&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 nahm sie an der [[documenta 14]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Movement Ritual&amp;#039;&amp;#039;. 1975 (englisch)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Bewegungsritual. Tänzerische Meditationsübungen&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzung Antonia Fäh. Sphinx, Basel 1987, ISBN 978-3-85914-635-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moving Toward Life. Five Decades of Transformational Dance&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Rachel Kaplan. Wesleyan University Press, Middletown (Connecticut) 1995, ISBN 978-0-8195-6286-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dance as a Healing Art. Returning to Health with Movement and Imagery&amp;#039;&amp;#039;. Mendocino (Kalifornien) 2000&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Tanz, Ausdruck und Heilung. Wege zur Gesundheit durch Bewegung, Bilderleben und kreativen Umgang mit Gefühlen&amp;#039;&amp;#039;. Synthesis, Essen 2000, ISBN 978-3-922026-49-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jacqueline Caux]]: &amp;#039;&amp;#039;Anna Halprin à l’origine de la performance: Conversations with Anna Halprin.&amp;#039;&amp;#039; Editions du Panama, 2006.&lt;br /&gt;
* Janice Ross: &amp;#039;&amp;#039;Anna Halprin. Experience as Dance&amp;#039;&amp;#039;. University of California Press, Berkeley 2009, ISBN 978-0-520-26005-4.&lt;br /&gt;
* Gabriele Wittmann, Ursula Schorn, Ronit Land: &amp;#039;&amp;#039;Anna Halprin. Tanz – Prozesse – Gestalten.&amp;#039;&amp;#039; Kieser, München 2009, ISBN 978-3-935456-24-1.&lt;br /&gt;
* Libby Worth, Helen Paynor: &amp;#039;&amp;#039;Anna Halprin&amp;#039;&amp;#039;. Routledge, London 2004, ISBN 978-0-415-27330-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.annahalprin.org/ Homepage von Anna Halprin] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://jwa.org/encyclopedia/article/halprin-anna Eintrag im &amp;#039;&amp;#039;Jewish Women’s Archive&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.tamalpa.org &amp;#039;&amp;#039;Tamalpa&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.tamalpa-germany.de &amp;#039;&amp;#039;Tamalpa Germany&amp;#039;&amp;#039;] (deutsch)&lt;br /&gt;
* Dorion Weickmann: [https://www.sueddeutsche.de/kultur/ein-idol-feiert-geburtstag-wipfel-der-kunst-1.4964685 &amp;#039;&amp;#039;Ein Idol feiert Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 12. Juli 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119322153|LCCN=n85378546|NDL=00857942|VIAF=146978689}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Halprin, Anna}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tänzer (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Choreograf (Moderner Tanz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Halprin, Anna&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanische Tänzerin und Choreografin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juli 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wilmette (Illinois)|Wilmette]], [[Illinois]], Vereinigte Staaten&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Mai 2021&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Winnetka (Illinois)|Winnetka]], Illinois, Vereinigte Staaten&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Engelbaet</name></author>
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