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	<title>Anna Freud - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anna Freud&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[3. Dezember]] [[1895]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]];&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtenbuch der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, R 1895, Nr. 2963, 3. Eintrag ([https://www.familysearch.org/ark:/61903/3:1:33SQ-GB29-XGM?wc=4692-D6J%3A344266801%2C344266802%2C344463501%26cc%3D2028320&amp;amp;cc=2028320&amp;amp;lang=en&amp;amp;i=300 Faksimile bei FamilySearch, kostenlose Registrierung erforderlich]).&amp;lt;/ref&amp;gt; gestorben am [[9. Oktober]] [[1982]] in [[London]], [[Vereinigtes Königreich]]) war eine [[österreich]]isch-[[Vereinigtes Königreich|britische]] [[Psychoanalyse|Psychoanalytikerin]] und Tochter [[Sigmund Freud]]s. Bekannt wurde sie durch ihre Arbeiten zur [[Psychoanalytische Pädagogik|psychoanalytischen Pädagogik]] und [[Psychagogik|Kinderanalyse]] einerseits und jene über [[Abwehrmechanismus|Abwehrmechanismen]] andererseits. Im Jahr 1938 floh sie gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und erwarb die [[britische Staatsbürgerschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Anna Freud 1957.jpg|mini|Anna Freud, 1957]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sigmund en Anna.jpg|mini|Sigmund und Anna Freud in den [[Dolomiten]] 1913]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anna war das jüngste der sechs Kinder von Sigmund und [[Martha Freud]]. Sie wurde nach Freuds Schwester Anna (1858–1955) benannt. Diese Schwester hatte 1883 den Kaufmann Eli Bernays geheiratet, drei Jahre bevor Sigmund Freud dessen Schwester Martha Bernays heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Freud-Bernays: &amp;#039;&amp;#039;Eine Wienerin in New York. Die Erinnerungen der Schwester Sigmund Freuds.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Christfried Tögel. Aufbau-Verlag, Berlin, ISBN 978-3-351-02566-3. [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-31478271.html Buchbesprechung] im [[Der Spiegel|Spiegel]], 12. Juli 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1910 ließen die Eltern Anna mit dem Schulbesuch aussetzen. „Sie hatte nicht nur nach einer Blinddarmoperation Gewicht verloren, sondern wirkte auf die Familienmitglieder ganz allgemein ein wenig zu unvernünftig.“&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Spreitzer, Einführung zu: Anna Freud, Gedichte – Prosa – Übersetzungen, Wien 2014 ({{Webarchiv|url=http://boehlau-verlag.com/download/163487/978-3-205-79497-4_Leseprobe.pdf |wayback=20170822094859 |text=Auszug }}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Juni 1910 war sie bei [[Ludwig Jekels]], einem Freund und Kollegen ihres Vaters, in dessen Privatsanatorium in Bistrai in Behandlung. Ihre Tante Minna Bernays, die gemeinsam mit ihr und ihrer Schwester Sophie in [[Bystrá nad Jizerou|Bistrai]] kurte, schrieb an Sigmund Freud, dass Anna zwar zugenommen habe, aber „doch noch ein kleines Meschuggenes“ sei. Jekels sei dagegen, sie nach Wien und in die Schule zurückzubringen. Die große Schwester, bei der Anna dann zu Schulbeginn in Wien wohnte, weil die Eltern noch auf Reisen waren, meinte, Annerl sei „ein armes Tier und quäl[e] sich schrecklich mit allem“, stellte jedoch eine „relative Vernunft in Bezug auf die Schule“ fest. Anna holte im Oktober wegen des fehlenden Abschlusszeugnisses für das vergangene Schuljahr eine Prüfung nach und legte im Juli 1912 am &amp;#039;&amp;#039;Cottage Lyzeum&amp;#039;&amp;#039; in Wien&amp;lt;ref name=&amp;quot;in-memoriam&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.psychoanalysis.org.il/%D7%9C%D7%96%D7%9B%D7%A8%D7%9D/Freud,-Anna.aspx |titel=In Memoriam: Freud, Anna |werk=Israel Psychoanalytic Society |abruf=2018-01-30 |sprache=en |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Reifeprüfung mit Auszeichnung ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitate bzw. Quellenangaben bei: Brigitte Spreitzer, Einführung s.&amp;amp;nbsp;o. Vergleiche Edyta Dembińska, Krzysztof Rutkowski: &amp;#039;&amp;#039;Dr Jekels’ health resort in Bystra near Bielsko: the first treatment centre which adopted psychoanalysis in Poland&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Psychiatr. Pol.&amp;#039;&amp;#039; 2017; 51(4): 763–776, {{DOI|10.12740/PP/OnlineFirst/62144}} ([https://www.researchgate.net/publication/304536579_Dr_Jekels%27_health_resort_in_Bystra_near_Bielsko_the_first_treatment_centre_which_adopted_psychoanalysis_in_Poland Volltext]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anna Freud wurde zunächst Lehrerin und unterrichtete von 1917 bis 1920 am Wiener [[Billrothgymnasium]], doch galt ihr Interesse schon früh der Psychoanalyse. Sie absolvierte eine [[Lehranalyse]] bei ihrem Vater und wurde schließlich selbst als Psychoanalytikerin tätig; 1923 eröffnete sie in der Berggasse 19 neben den Räumlichkeiten ihres Vaters ihre eigene Praxis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als treusorgende Tochter war Anna Freud für ihren Vater als Sekretärin und Assistentin tätig, organisierte seine Auftritte, pflegte den Krebskranken und vertrat ihn auf Kongressen. In den 1920er Jahren freundete sie sich, wie zuvor schon ihr Vater, mit [[Lou Andreas-Salomé]] an, einer russisch-deutschen Psychoanalytikerin und Vertrauten von [[Friedrich Nietzsche|Nietzsche]] und [[Rainer Maria Rilke|Rilke]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;in-memoriam&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungefähr von 1925 an lebte sie mit [[Dorothy Tiffany Burlingham]] zusammen, einer New Yorker Millionenerbin. Beide wiesen jedoch Vermutungen auf eine [[Homosexualität|homosexuelle]] Beziehung von sich. 1931 kauften die beiden in [[Hochroterd]] im südlichen Wienerwald ein Wochenendhaus. 1937 eröffneten sie am Rudolfsplatz im 1. Wiener Bezirk die „Jackson Day Nursery“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss Österreichs]] durch das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] wurde Anna Freud am 22. März 1938 von der [[Gestapo]] in Wien verhört. Am 4. Juni 1938 flohen Sigmund Freud, seine Frau Martha und ihre Kinder, darunter Anna, gemeinsam mit Dorothy und deren vier Kindern nach London. Annas Bruder [[Ernst L. Freud]] war bereits 1933 dorthin emigriert. Im [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|besetzten Frankreich]] standen ihre Werke auf einer Verbotsliste,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pierre Brana, Joëlle Dusseau |Titel=Collaboratrices : 1940–1945 – Histoire des femmes qui ont soutenu le régime Vichy et l’occupation nazi |Verlag=Édition Perrin |Ort=Paris |Datum=2024 |ISBN=978-2-262-10010-0 |Seiten=148}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der „[[Liste Otto]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anna Freud wurde Lehranalytikerin der &amp;#039;&amp;#039;British Psycho-Analytical Society&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Tod ihres Vaters 1939 kam es zwischen Anna Freud und [[Melanie Klein]] und ihren jeweiligen Anhängern zu äußerst kontroversen Diskussionen, die nicht nur die Kinderanalyse, sondern die gesamte Ausrichtung der Psychoanalyse betrafen. Eine Spaltung der britischen psychoanalytischen Vereinigung konnte mit Mühe verhindert werden. Neben den beiden Hauptgruppen bildete sich eine dritte Gruppe der „Unabhängigen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 gründete Anna zusammen mit anderen die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Psychoanalytic Study of the Child&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://yalepress.yale.edu/yupbooks/SeriesPage.asp?Series=75 |wayback=20130330042131 |text=&amp;#039;&amp;#039;The Psychoanalytic Study of the Child Series&amp;#039;&amp;#039;}}. Yale University Press.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anna Freud und ihre Lebenspartnerin Dorothy Tiffany Burlingham gründeten zusammen mit der Kinderärztin [[Josefine Stross]] die &amp;#039;&amp;#039;[[Hampstead (London)|Hampstead]] Nurseries&amp;#039;&amp;#039;, ein Heim, in dem sie Kriegskinder und Kriegs[[waise]]n betreuten. 1945 holte Anna Freud eine kleine Gruppe von Kindern aus [[Internierungslager Theresienstadt (1945–1948)|Theresienstadt]] nach London. Sie wurden unter ihrer Aufsicht (Supervision) versorgt und betreut. Die Erinnerungen einiger Kinder wurden mit deren Erlaubnis veröffentlicht. Anna Freud selbst schrieb einen Artikel über sie, den sie 1951 in der von ihr gegründeten Zeitschrift veröffentlichte.&amp;lt;ref&amp;gt;nach der Biographie von [[Erna Furman]] S. 107, Fußnote 66, &amp;#039;&amp;#039;Anna Freud in collaboration with Sophie Dann&amp;#039;&amp;#039;, An experiment In Group Upbringing, in: &amp;#039;The Psychoanalytic Study of the Child&amp;#039;, VI, 1951. A group of six three-year-old former Terezin children is observed as regards group behavior, psychological problems and adaption.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bauten sie die &amp;#039;&amp;#039;Nurseries&amp;#039;&amp;#039; aus: Die Hampstead-Klinik für Kinder wurde ab 1947 zu einem international renommierten Lehrinstitut für Kindertherapie. In Übereinkunft mit der &amp;#039;&amp;#039;British Psychoanalytical Society&amp;#039;&amp;#039; wurde die Hampstead Clinic von Anfang an &amp;#039;&amp;#039;The Hampstead Child-Therapy Clinic&amp;#039;&amp;#039; genannt, obwohl die an der Klinik praktizierte und gelehrte Therapie-Methode die der [[Kinderpsychoanalyse]] war und ist. Anna Freud stand der Klinik ab 1952 als Direktorin vor. Sie war Namensgeberin bei der Umbenennung der Klinik, die heute mit dem Kürzel &amp;#039;&amp;#039;Anna Freud Centre&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.annafreud.org/ |titel=Anna Freud National Centre for Children and Families |werk=annafreud.org |abruf=2019-10-06 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Anna Freud 1956.jpg|mini|Anna Freud, 1956]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den folgenden Jahrzehnten konzentrierten sich Anna Freuds Arbeiten vor allem auf Jugendliche und Kinder. Sie gilt neben Melanie Klein als Mitbegründerin der Kinderanalyse. Neben ihrem Schwerpunkt, der Analyse von kriegstraumatisierten Kindern, analysierte sie auch Erwachsene, darunter beispielsweise [[Marilyn Monroe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Sigmund Freuds Tod im Jahr 1939 übernahm Anna das Erbe ihres berühmten Vaters, wurde zur [[Doyen]]ne der Psychoanalyse und verbrachte viel Zeit auf Vortragsreisen und Kongressen. Erst 1971 besuchte sie Wien nach ihrer Flucht: &amp;#039;&amp;#039;Ich war meine ganze Jugend lang von ganzem Herzen Wienerin und habe mich der Stadt sehr verbunden gefühlt, viel mehr, als mein Vater das je gefühlt hat.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Mörk: &amp;#039;&amp;#039;„Von ganzem Herzen Wienerin“. Ein reichbebilderter Rundgang führt zu Anna Freuds Wirkungsstätten im Wien der Zwischenkriegszeit.&amp;#039;&amp;#039;, in: Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Standard]]&amp;#039;&amp;#039;, Wien, 9. Juli 2016, Beilage &amp;#039;&amp;#039;Album&amp;#039;&amp;#039;, S. A 5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bewohnte das Freud-Haus in London bis zu ihrem Tod 1982, anschließend wurde dort ihrem Wunsch entsprechend ein Museum eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anna Freud wurde im [[Golders Green Crematorium]] eingeäschert, wo sich ihre Urne neben denen ihrer Eltern, weiterer Familienmitglieder und der von Dorothy Burlingham befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 wurde in Wien-[[Leopoldstadt]] (2. Bezirk) der &amp;#039;&amp;#039;Freudplatz&amp;#039;&amp;#039; nach ihr und ihrem Vater benannt. Dort befindet sich seit 2015 die 2005 gegründete [[Sigmund Freud Privatuniversität Wien]]. In Berlin trägt ein berufsbildendes [[Oberstufenzentrum]] für Sozialpädagogik ihren Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.anna-freud-osz.de/ueber-uns/profil-und-leitbild/# Profil der Anna-Freud-Schule in Berlin]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Von 1927 bis 1934 war Anna Freud Generalsekretärin der [[Internationale Psychoanalytische Vereinigung|Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung]] (IPV). Auf deren zehntem Kongress vom 1. bis 3. September 1927 in [[Innsbruck]] hielt sie einen Vortrag zum Thema „Theorie der Kinder-Analyse“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tan|01|09|1927|8|Der zehnte internationale psychoanalytische Kongreß}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wurde sie 1935 Direktorin des psychoanalytischen Ausbildungsinstitutes in Wien.&lt;br /&gt;
Mit ihrem 1936 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Das Ich und die Abwehrmechanismen&amp;#039;&amp;#039; schuf Anna Freud ein Grundlagenwerk auf dem Gebiet der [[Ich-Psychologie]], das heute zur Standardliteratur der Psychoanalyse zählt. Es beschreibt zehn aus der psychoanalytischen Literatur bekannte [[Abwehrmechanismen]]: [[Verdrängung (Psychoanalyse)|Verdrängung]], [[Regression (Psychoanalyse)|Regression]], [[Reaktionsbildung]], Isolierung, Ungeschehenmachen/Verleugnung, [[Projektion (Psychoanalyse)|Projektion]], [[Introjektion]], [[Autoaggression|Wendung gegen die eigene Person]], Verkehrung ins Gegenteil, Verschiebung des Triebziels ([[Sublimierung (Psychoanalyse)|Sublimierung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anna Freud fügt diesen aus der eigenen Beobachtung und Praxis gewonnene &amp;#039;&amp;#039;komplexe Abwehrtypen&amp;#039;&amp;#039; hinzu, die als Mischformen gelten können: die [[Identifikation mit dem Aggressor]] (Introjektion und Projektion) sowie die &amp;#039;&amp;#039;altruistische Abtretung&amp;#039;&amp;#039; (Projektion und Identifizierung). Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;altruistische Abtretung&amp;#039;&amp;#039; stammt von [[Edward Bibring]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pep-web.org/document.php?id=ijp.041.0162a Edward Bibring (1894–1959), kurze Biographie]&amp;lt;/ref&amp;gt; Anna Freud schreibt hierzu: „Das schönste und ausführlichste Beispiel einer solchen altruistischen Abtretung an das geeignetere Objekt findet sich in dem Schauspiel &amp;#039;&amp;#039;[[Cyrano de Bergerac (Rostand)|Cyrano de Bergerac]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Edmond Rostand]].“&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Freud: &amp;#039;&amp;#039;Das Ich und die Abwehrmechanismen.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuchverlag, 19. Auflage, Frankfurt am Main 2006, ISBN 978-3-596-42001-8, S.&amp;amp;nbsp;129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitate aus &amp;#039;&amp;#039;Das Ich und die Abwehrmechanismen&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Entstehung der psychoanalytischen Lehre aus der Neuroseforschung macht es verständlich, dass die analytische Beobachtung vor allem immer auf den &amp;#039;&amp;#039;inneren Kampf&amp;#039;&amp;#039; zwischen Trieb und Ich gerichtet war, dessen Folgezustände die neurotischen Symptome sind. Die Arbeit des kindlichen Ichs zur Unlustvermeidung in direkter &amp;#039;&amp;#039;Gegenwehr gegen die Eindrücke aus der Außenwelt&amp;#039;&amp;#039; gehört der Normalpsychologie an. Ihre Folgen sind vielleicht schwerwiegend für die Ich- und Charakter-Bildung, aber sie sind nicht pathogen. Wo immer wir diese Ich-Leistung in klinischen analytischen Arbeiten geschildert finden, erscheint sie deshalb nicht als das eigentliche Objekt der Untersuchung, sondern ist immer nur ein Nebenprodukt der Beobachtung.| ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Freud: &amp;#039;&amp;#039;Das Ich und die Abwehrmechanismen.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuchverlag, 19. Auflage, Frankfurt am Main 2006, S.&amp;amp;nbsp;74.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Aber auch dort in der infantilen [[Neurose]], wo die Abwehr aus [[Realangst]] [d. h. Angst vor der Außenwelt] erfolgt war, hat die analytische Therapie sehr gute Aussicht auf Erfolg. Am einfachsten und unanalytischsten ist der Versuch des Analytikers, nach Rückgängigmachen des Abwehrvorgangs im Kind selbst, die Realität, nämlich die Erzieher des Kindes, so zu beeinflussen, dass weniger Realangst vorhanden ist.| ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Freud: &amp;#039;&amp;#039;Das Ich und die Abwehrmechanismen.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuchverlag, 19. Auflage, Frankfurt am Main 2006, S.&amp;amp;nbsp;69.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anerkennung ihrer Leistungen wurde sie 1967 von Königin [[Elisabeth II.]] als Commander des [[Order of the British Empire]] (CBE) ausgezeichnet, erhielt 1972 die [[Ehrendoktor]]würde der [[Universität Wien]] und wurde von 1973 bis 1982 Ehrenpräsidentin der IPV.&amp;lt;ref name=&amp;quot;in-memoriam&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig bekannt ist, dass Anna Freud auch belletristische Texte verfasste, die in der [[Library of Congress]] in Washington verwahrt sind und 2014 erstmals veröffentlicht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ludger Lütkehaus |url=https://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/was-lang-sich-drinnen-draengte-1.18366902 |titel=Was lang sich drinnen drängte |werk=[[Neue Zürcher Zeitung|nzz.ch]] |datum=2014-08-21 |abruf=2014-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anna Freud (4625084946).jpg|mini|Gedenktafel für Anna Freud am [[Freud Museum (London)|Freud Museum]] in London]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1959: Mitglied der [[American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
* 1964: [[Kultureller Ehrenpreis der Landeshauptstadt München]]&lt;br /&gt;
* 1967: Commander des [[Order of the British Empire]] (CBE)&lt;br /&gt;
* 1971/72: Ehrendoktorat der [[Universität Wien]], [[Medizinische Fakultät]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://geschichte.univie.ac.at/de/personen/anna-freud&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1975: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2007 veranstaltet die Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotherapie am [[Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien]] in Zusammenarbeit mit der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung jährlich die &amp;#039;&amp;#039;Anna-Freud-Vorlesung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Einführung in die Technik der Kinderanalyse |Verlag=Psychoanalytischer Verlag |Ort=Wien |Datum=1927 |ISBN=978-3-497-02111-6 }}&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wmw|||1927|1528|Literarische Anzeigen|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Einführung in die Psychoanalyse für Pädagogen |Verlag=Hippokrates-Verlag |Ort=Stuttgart und Leipzig |Datum=1930 }}&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wmw|||1930|474|Literarische Anzeigen|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Das Ich und die Abwehrmechanismen |Verlag=Internationaler Psychoanalytischer Verlag |Ort=Wien |Datum=1936 }}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-211-69499-2_30 |titel=Anna Freud: Das Ich und die Abwehrmechanismen |werk=[[Springer Science+Business Media|Springer-Verlag]] |abruf=2020-12-03 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Kinder ohne Familie |Verlag= |Ort= |Datum= }}&amp;lt;ref name=&amp;quot;19451224KNA&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|kna|24|12|1945|12|Anna Freuds Kinderheim in London}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Kleine Kinder im Krieg |Verlag= |Ort= |Datum= }}&amp;lt;ref name=&amp;quot;19451224KNA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Normality and pathology in childhood&amp;#039;&amp;#039; (1965)&lt;br /&gt;
* mit Thesi Bergmann: &amp;#039;&amp;#039;Kranke Kinder.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werkausgabe ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Die Schriften der Anna Freud.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe in 10 Bänden. Von Anna Freud überarbeitete Übersetzungen mit Gesamtregister und Publikationsgeschichte der Veröffentlichungen von Anna Freud. Herausgegeben von [[Michael Schröter]] und Helga Watson. Fischer-Verlag, Frankfurt am Main, 1987&lt;br /&gt;
=== Briefwechsel ===&lt;br /&gt;
* Anna Freud, &amp;#039;&amp;#039;Briefe an Eva Rosenfeld.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.psychoanalytikerinnen.de/index.html?oesterreich_biografien.html Eva Rosenfeld (1892–1977) im Biographischen Lexikon Psychoanalytikerinnen in Europa]&amp;lt;/ref&amp;gt; Herausgegeben von Peter Heller. Stroemfeld, Basel / Frankfurt am Main 1994, ISBN 978-3-86109-118-9&lt;br /&gt;
* [[Lou Andreas-Salomé]], Anna Freud: »&amp;#039;&amp;#039;...als käm ich heim zu Vater und Schwester«: Briefwechsel 1919–1937 &amp;#039;&amp;#039;(2 Bde.). Herausgegeben von Daria A. Rothe und Inge Weber, Wallstein, Göttingen 2001, ISBN 978-3-89244-213-4; Taschenbuchausgabe: dtv, München 2004, ISBN 978-3-423-13287-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sigmund Freud und Anna Freud: Briefwechsel 1904–1938&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von Ingeborg Meyer-Palmedo. Frankfurt am Main 2006, ISBN 978-3-10-022750-8.&lt;br /&gt;
=== Belletristische Veröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* Brigitte Spreitzer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[http://www.oapen.org/search?identifier=479141 Anna Freud: Gedichte. Prosa. Übersetzungen.]&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien, Köln, Weimar 2014, ISBN 978-3-205-79497-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joseph Sandler, H. Kennedy, R.L. Tyson: &amp;#039;&amp;#039;Kinderanalyse. Gespräche mit Anna Freud.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-10-071305-2.&lt;br /&gt;
* Robert Coles: &amp;#039;&amp;#039;Anna Freud oder Der Traum der Psychoanalyse.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-10-010211-8.&lt;br /&gt;
* Phyllis Grosskurth: &amp;#039;&amp;#039;Melanie Klein, ihre Welt und ihr Werk.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Internationale Psychoanalyse, Stuttgart 1993, ISBN 3-608-95902-5. (Grosskurth stellt die Kontroverse zwischen Anna Freud und Melanie Klein gründlich dar.)&lt;br /&gt;
* [[Josef Rattner]]: &amp;#039;&amp;#039;Anna Freud&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Klassiker der Psychoanalyse&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl. Beltz / Psychologie Verlags Union, Weinheim 1995, ISBN 3-621-27285-2. (Erstauflage 1990 u. d. T. &amp;#039;&amp;#039;Klassiker der Tiefenpsychologie&amp;#039;&amp;#039;), S. 226–249.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Salber]]: &amp;#039;&amp;#039;Anna Freud, Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten.&amp;#039;&amp;#039; (Unter Mitwirkung von [[W. Ernest Freud]]) Rowohlt-Monographie, Reinbek 1997, ISBN 3-499-50343-3.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Salber: &amp;#039;&amp;#039;Sigmund und Anna Freud. Eine Doppelbiographie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Bouvier, Bonn 2006, ISBN 3-416-03079-6.&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Young-Bruehl]]: &amp;#039;&amp;#039;Anna Freud. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Wiener Frauenverlag, Wien 1995&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiener Jahre.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-85286-011-3.&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Londoner Jahre.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-85286-016-4.&lt;br /&gt;
* Birgit Johler, [[Monika Sommer-Sieghart|Monika Sommer]], Alexandra Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Anna Freud in Wien. Ein Rundgang zu Orten der Psychoanalyse&amp;#039;&amp;#039;, Turia + Kant, Wien 2016, ISBN 978-3-85132-777-9&lt;br /&gt;
* Brigitte Spreitzer: &amp;#039;&amp;#039;Einführung&amp;#039;&amp;#039; zu: Anna Freud, &amp;#039;&amp;#039;Gedichte – Prosa – Übersetzungen&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2014. http://boehlau-verlag.com/download/163487/978-3-205-79497-4_Leseprobe.pdf&lt;br /&gt;
=== Belletristik ===&lt;br /&gt;
* Romy Seidel: &amp;#039;&amp;#039;Die Tochter meines Vaters. Anna Freud. In Wien fand sie die Liebe, in London ihren Traum.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München 2021, ISBN 978-3-492-06254-1 (Roman).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118535307}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118535307}}&lt;br /&gt;
* {{FemBio|https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/anna-freud/}}&lt;br /&gt;
* [https://www.psyalpha.net/biografien/anna-freud Anna Freud Biografie auf psyalpha]&lt;br /&gt;
* Christof Goddemeier: [https://www.aerzteblatt.de/archiv/anna-freud-tiefenpsychologisches-verstaendnis-fuer-das-kind-576c7bf2-c145-46b7-be9c-e455ccc97dab &amp;#039;&amp;#039;Anna Freud: Tiefenpsychologisches Verständnis für das Kind&amp;#039;&amp;#039;] (Deutsches Ärzteblatt, Oktober 2007)&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/nc/type/8000/searchQuery/1316/hash/bgXUkOhF/ Vorträge von Anna Freud] an der [[Universität Wien]] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
* {{ARDAudiothek |Autor=Steffi Tenhaven |Item=83837750 |Titel=Anna Freud, Psychoanalytikerin (Geburtstag 3.12.1895) |Datum=2020-12-03 |Sendung=ZeitZeichen |Sender=WDR 5}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.metromod.net/viewer.p/69/1470/object/5138-7555946 Archiveintrag bei METROMOD] von [[Burcu Dogramaci]]&lt;br /&gt;
* [[Brigitte Spreitzer]]: [https://www.deutsche-biographie.de/ppn118535307.html Anna Freud], in: [[NDB-online]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118535307|LCCN=n79056228|NDL=00440155|VIAF=4930067}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Freud, Anna}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychoanalytiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinderanalytiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychosoziale Praxis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Pädagogik und Psychologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Commander des Order of the British Empire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied (Sigmund Freud)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Freud, Anna&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-englische Psychoanalytikerin; Begründerin der Kinderanalyse&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Dezember 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Oktober 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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