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	<title>Anna Ettlinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T20:02:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anna_Ettlinger&amp;diff=1854096&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Emigrette: Grammatik korrigiert</title>
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		<updated>2025-02-28T12:00:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatik korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Anna Ettlinger c1860.jpg|mini|hochkant|Anna Ettlinger, um 1860/65]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anna Ettlinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. November]]&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Generallandesarchiv Karlsruhe, Standesbuch Israelit. Gemeinde 1810–1842, Bestand 390 Nr. 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1841]] in [[Karlsruhe]]; † [[13. Februar]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/struktur.php?bestand=5632 Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart - Bestand J 386: Filme von Personenstandsregistern jüdischer Gemeinden in Württemberg, Baden und Hohenzollern Bü 310, S. 163]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1934]] ebenda) war eine deutsche Literaturdozentin, Kritikerin und Schriftstellerin. Sie trat für die familiäre und gesellschaftliche [[Emanzipation#Frauenemanzipation|Emanzipation der Frau]] ein. Ihr Ansatz war die Verbesserung der Bildungschancen für Frauen, praktisch umgesetzt z.&amp;amp;nbsp;B. in Vorträgen und „Literaturkursen für Damen“ auf akademischem Niveau. Modellhaft ergab sich daraus die Option selbstbestimmter [[Erwerbsarbeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Anna Elka Ettlinger wuchs in einem wohlhabenden Haus als sechstes Kind von zwölf Geschwistern in Karlsruhe auf. Ihr Vater [[Veit Ettlinger]], Rechtsanwalt („Obergerichtsadvokat“), zeitweilig Stadtrat und Mitglied des badischen [[Oberrat der Israeliten Badens|Oberrats der Israeliten]], kam aus einer Familie, die fast seit der Gründung der Stadt dort nachweisbar ist&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Bender (1988), S. 482–4.&amp;lt;/ref&amp;gt;; ihre Mutter Sara T. Kaulla (1808–1889), (Enkelin der [[Hoffaktor]]in [[Karoline Kaulla]]), dessen zweite Frau, stammte aus Augsburg. Die Familie wohnte in der Zähringerstraße 42. Der aufklärerische Kontext der [[Haskala]] und die beginnende [[Badisches Judenedikt von 1809|bürgerliche Gleichberechtigung der Juden]] nach 1809 waren ebenso prägend wie eine Atmosphäre von [[Bildungsbürgertum|humanistischer]] Bildung, Kunstsinn, Musikalität und Liebe zum Theater. [[Clara Schumann]] und [[Johannes Brahms]] waren zu Gast bei Familie Ettlinger; mit ihren Schwestern sang Anna im Philharmonischen Chor&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marianne Brentzel |Titel=Anna O. - Bertha Pappenheim |Verlag=Wallstein |Ort=Göttingen |Datum=2002 |ISBN=3-89244-445-5 |Seiten=295ff. |Online={{Google Buch |BuchID=L14IZl2EJM8C |Seite=295 |Hervorhebung=&amp;quot;anna ettlinger&amp;quot;}} |Abruf=2010-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwestern besuchten das &amp;#039;&amp;#039;Donacksche Institut&amp;#039;&amp;#039;, eine private Höhere Mädchenschule in Karlsruhe. Zusätzlich erhielt Anna Privatunterricht bei einem Gymnasiallehrer und nahm einige Monate am Viktoria-Lyzeum in Berlin an literatur-, kunst- und musikgeschichtlichen Vorlesungen für Frauen teil, bevor sie 1872 das Lehrerinnenseminar in Karlsruhe abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den Wunsch ihrer Eltern blieb Anna Ettlinger unverheiratet und forderte für Frauen das damals fast unerhörte Recht auf ein eigenständiges Leben. Die Gleichstellung der Frau, zunächst in Familie und Beruf, später auch politisch, vertrat Anna Ettlinger in journalistischen Texten und Vorträgen; „was den Frau noth thut, müssen die Frauen selbst am besten wissen“&amp;lt;ref&amp;gt;zit. nach Bender (1988):490.&amp;lt;/ref&amp;gt;, so umschrieb sie ihre Haltung. So bestritt sie selbst ihren Lebensunterhalt mit Privatunterricht, literarischen Kursen für Frauen und Vorträgen. Ihre Themen reichten von [[William Shakespeare|Shakespeare]] und Goethe zu [[Franz Grillparzer|Grillparzer]], [[Henrik Ibsen|Ibsen]] und [[George Bernard Shaw|Shaw]]. Ein Vortragstitel war z.&amp;amp;nbsp;B. „Die Widerspiegelung der [[Frauenfrage]] in der modernen Literatur“ (1905)&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Bender (1988), S. 490&amp;lt;/ref&amp;gt;. Anna Ettlinger gehörte auch zu den Unterstützerinnen des ersten deutschen [[Mädchengymnasium]]s in Karlsruhe (1893)&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Susanne Asche: Die jüdische Gemeinde als integrierter Bestandteil der Karlsruher Geschichte. Festvortrag zum 30jährigen Bestehen des Gemeindezentrums.  {{Webarchiv |url=http://www.jg-karlsruhe.de/SusanneAscheVortrag.pdf |text=(PDF; 46&amp;amp;nbsp;kB) |wayback=20160131082249}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sozialreformerin [[Bertha Pappenheim]] war ihre Cousine, mit dem Dirigenten [[Hermann Levi]] war sie eng befreundet. 92-jährig starb Anna Ettlinger in Karlsruhe. Ihr Grab befindet sich auf dem &amp;#039;&amp;#039;Neuen Friedhof der Israelitischen Gemeinde&amp;#039;&amp;#039; an der Haid-und-Neu-Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Bereits 1870 erschien von Anna Ettlinger in der [[Badische Landeszeitung|Badischen Landeszeitung]] ein „Gespräch über die Frauenfrage“. Ihr veröffentlichtes Werk ist verstreut und nicht umfangreich. 1882 schrieb sie eine viel beachtete [[Rezension]] über [[Richard Wagner|Wagners]] [[Parsifal]]. Während sie diese Musik bewunderte, distanzierte sie sich zugleich von Wagners [[Antisemitismus (bis 1945)|Antisemitismus]] und verurteilte dessen Schwiegersohn [[Houston Stewart Chamberlain|H. S. Chamberlain]] als Wegbereiter „geistiger Pogrome“.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Lebenserinnerungen, S. 123, zit. nach Bender (1988), S. 489&amp;lt;/ref&amp;gt; 1899 kam in Berlin ihre Studie &amp;#039;&amp;#039;Leo Tolstoj. Eine Skizze seines Lebens und Wirkens&amp;#039;&amp;#039; heraus. 1915 und in späteren Ausschnitten publiziert wurden ihre &amp;#039;&amp;#039;Lebenserinnerungen: für ihre Familie verfasst&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lebenserinnerungen, für ihre Familie verfasst&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Nachwort von Volker Rödel (= Kleine Karlsruher Bibliothek, Bd. 5). Info-Verl., Karlsruhe 2011, ISBN 978-3-88190-634-0. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annas jüngere Schwestern Emma und Rudolfine übersetzten unter dem gemeinsamen Pseudonym E. Rudolfi zeitgenössische Romane, z. B. &amp;#039;&amp;#039;[[Clarissa (Roman)|Clarissa]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Samuel Richardson]] (1890) und &amp;#039;&amp;#039;Ohne Dogma&amp;#039;&amp;#039; von [[Henryk Sienkiewicz]] (1892).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Pataky|1|200|201|Ettlinger, R. und E.|20009039120}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert Bender: &amp;#039;&amp;#039;Anna Ettlinger&amp;#039;&amp;#039;. In: Heinz Schmitt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Juden in Karlsruhe. Beiträge zu ihrer Geschichte bis zur nationalsozialistischen Machtergreifung&amp;#039;&amp;#039;. (Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs; 8), Badenia Verlag, Karlsruhe 1988, ISBN 3-7617-0268-X, S. 481–492.&lt;br /&gt;
* {{Pataky|1|200||Ettlinger, Frl. Anna|20009039090}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ettlinger, Anna.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]].&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Dore–Fein.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Archiv Bibliographia Judaica. Saur, München&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; 1998, ISBN 3-598-22686-1, S. 420–422.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116585889}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116585889|LCCN=n2010062308|VIAF=10601178}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ettlinger, Anna}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1841]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ettlinger, Anna&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Literaturdozentin und Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. November 1841&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Februar 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Emigrette</name></author>
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