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	<title>Anna Barbara Reinhart - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T04:54:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anna_Barbara_Reinhart&amp;diff=2110713&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Rezeption */ Archivdatum korrigiert</title>
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		<updated>2024-11-29T18:18:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rezeption: &lt;/span&gt; Archivdatum korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Anna Barbara Reinhart, Schweizer Mathematikerin (1730-1796).jpg|mini|277x277px|Anonymes Porträt von Anna Barbara Reinhart in Punktier- und Kupferstich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anna Barbara Reinhart, Schweizer Mathematikerin (1730-1796), vier Ansichten.jpg|mini|Vier Ansichten von Reinhart, anonyme Graphik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anna Barbara Reinhart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Juli]] [[1730]] in [[Winterthur]]; † [[5. Januar]] [[1796]] ebenda), auch &amp;#039;&amp;#039;Barbara Reinhart&amp;#039;&amp;#039;, war eine [[Schweizer]] [[Mathematiker]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Anna Barbara wurde 1730 als drittes Kind und erste Tochter des Ratsherrn Salomon Reinhart (1693–1761) und der Anna Steiner geboren. Ihre Kindheit wurde von einem Unfall überschattet, als sie bei einem Hochzeitsfest vom Pferd fiel. Der behandelnde Arzt Johann Heinrich Hegner entdeckte ihre mathematische Hochbegabung und erteilte ihr daraufhin Mathematikunterricht. Sie lernte Latein und Französisch und studierte selbständig Werke von [[Leonhard Euler]], [[Gabriel Cramer]], [[Pieter van Musschenbroek]], [[Jérôme Lalande]] und [[Isaac Newton]]. Reinhart korrespondierte mit und erhielt Besuche von vielen bedeutenden Gelehrten ihrer Zeit. Sie erteilte auch Mathematikunterricht, wobei [[Ulrich Hegner]], der spätere Schriftsteller und Sohn von Johann Heinrich Hegner, und [[Heinrich Bosshard von Rümikon]], ein bekannter [[Laienprediger]], zu ihren Schülern zählten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie veröffentlichte keine eigenen Werke, verfasste aber umfangreiche handschriftliche Anmerkungen zu den von ihr gelesenen Arbeiten. In einem Brief an [[Christoph Jezler]] vom 8. April 1767 schreibt Reinhart:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ich denke nicht, dass meine Freunde dise manuscripts bey meinem Absterben etwan meinem Gedächtniß zu Ehren verbrennen werden, um ihre Asche der meinen beyzusetzen. Vielmehr denke [ich] Hr. Dr. Hegner würde sie zu einem Angedenken unsrer Freundschaft, und daß auch ich einmahl hier gewesen, aufbehalten.&lt;br /&gt;
 |Sprache=de-CH&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Wolf |Titel=Barbara Reinhart von Winterthur |TitelErg=1730–1796 |Sammelwerk=Biographien zur Kulturgeschichte der Schweiz |Nummer=1. Cyclus |Verlag=Drell, Füßli &amp;amp; Camp |Ort=Zürich |Datum=1858 |Seiten=342 |Sprache=en |Online=[https://www.e-rara.ch/zut/content/pageview/3598134 Online] |Abruf=2019-09-19 |Kommentar=Digitalisiert von ETH Zürich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Diese Hoffnung erfüllte sich nicht; Reinhart überlebte sowohl Hegner als auch Jezler, und ihre [[Manuskript]]e sind verschollen. Es wurde vermutet, dass sie nach ihrem Tod als Packpapier dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barbara Reinhart verstarb 1796 im Alter von 65 Jahren an den Folgen der Gicht und den Nachwirkungen des Unfalls in ihrer Kindheit, von dem sie sich nie ganz erholen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Reinhart wird und wurde von bedeutenden Mathematikerkollegen als eine der wichtigsten Mathematikerinnen des 18. Jahrhunderts angesehen: so von [[Johann II Bernoulli]], der sie über [[Émilie du Châtelet]] stellte, und auch von [[Daniel Bernoulli]], der ihre Verbesserung und Erweiterung der Lösung des Verfolgungsproblems&amp;lt;ref&amp;gt;Das ursprüngliche Problem (gestellt und gelöst von [[Pierre Bouguer]]) sucht die Wegkurve eines Schiffes B, das ein anderes Schiff A verfolgt, das sich auf einer geraden Linie bewegt. Der Bug von B weist immer auf A. Anfangs sind ihre Geschwindigkeiten im rechten Winkel zueinander. Die Beträge der Geschwindigkeiten sind konstant und haben ein konstantes Verhältnis zueinander. Maupertuis erweiterte das Problem auf andere Kurven als Geraden für A.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch [[Pierre-Louis Moreau de Maupertuis]] lobte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Joachim Feltkamp  | url=http://www.math.uni-hamburg.de/spag/gn/frauen/HTML-Fertig/B03-1700-1800.html | titel=Frauenzimmer – 1700–1800 | hrsg=Universität Hamburg | datum=2004-04-23 | abruf=2019-09-19 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20110205041837/http://www.math.uni-hamburg.de/spag/gn/frauen/HTML-Fertig/B03-1700-1800.html | archiv-datum=2011-02-05 | kommentar=Originalwebseite nicht mehr verfügbar}} auf einer Seite über Mathematikerinnen des 18. Jahrhunderts.&amp;lt;br /&amp;gt;Margaret Alic: &amp;#039;&amp;#039;Hypatias Töchter.&amp;#039;&amp;#039; Unionsverlag, Zürich 1987, Fussnote 202, S. 229;&amp;lt;br /&amp;gt;H. J. Mozans: &amp;#039;&amp;#039;Woman in Science.&amp;#039;&amp;#039; New York 1913, S.&amp;amp;nbsp;154.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2003 wurde im [[Sulzer-Areal]] in ihrer Heimatstadt eine Strasse nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|26116|Reinhart, Anna Barbara|Autor=Karin Marti-Weissenbach}}&lt;br /&gt;
* {{WinterthurGlossar |anna-barbara-reinhart |Lemma=Anna Barbara Reinhart }}&lt;br /&gt;
* Rudolf Wolf: [http://www.e-rara.ch/zut/content/pageview/3758503 Barbara Reinhart von Winterthur]. In: [http://www.e-rara.ch/zut/content/titleinfo/3597775 Biographien zur Kulturgeschichte der Schweiz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104632456X|VIAF=306263247}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reinhart, Anna Barbara}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Winterthur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1730]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1796]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reinhart, Anna Barbara&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Reinhart, Barbara&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Mathematikerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juli 1730&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Winterthur]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Januar 1796&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Winterthur]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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