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	<title>Anna-Mathilde (Senftenberg) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anna-Mathilde_(Senftenberg)&amp;diff=1707659&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;1pśe160: Ergänzung, Links</title>
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		<updated>2025-11-18T20:01:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung, Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Anna-Mathilde.jpg|mini|Historische Ansicht]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anna-Mathilde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zwischen 1932 und 1988 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sedlitz West&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{dsbS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sedlišćo pódwjacor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}) war ein Ortsteil von [[Sedlitz (Senftenberg)|Sedlitz]] in der [[Niederlausitz]] auf dem Gebiet des heutigen [[Großräschener See]]s im&lt;br /&gt;
[[Landkreis Oberspreewald-Lausitz]] in [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anna-Mathilde war eine klassische Bergbausiedlung, sie entstand als Werkssiedlung der gleichnamigen [[Brikettfabrik Anna Mathilde]]. Bei ihrer Auflösung in den Jahren 1986 bis 1988 wurden etwa 685 Einwohner umgesiedelt. Im Jahr 1940 lebten in Sedlitz und Anna-Mathilde bis zu 3000 Menschen, wohingegen die Einwohnerzahl im Jahr 1850 in Sedlitz noch bei rund 500 Menschen lag. Erste Teildevastierungen für den [[Tagebau Meuro|Braunkohlentagebau Meuro]] erfolgten in den 1960er Jahren. Mitte der 1980er Jahre wurde das Gebiet Anna Mathilde „Sedlitz West“ und dass der benachbarten Waldrandsiedlung vollständig abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rauno Rowna - Ausschnitt Meßtischblatt Senftenberg.jpg|mini|Ausschnitt Meßtischblatt Senftenberg (1920)]]&lt;br /&gt;
Anna-Mathilde befand sich ungefähr 6 Kilometer von der Kreisstadt [[Senftenberg]] unweit der Drogansmühle, an der 1874 in Betrieb genommenen [[Bahnstrecke Lübbenau-Kamenz|Eisenbahnstrecke Lübbenau – Senftenberg – Kamenz]]. Etwa 2,6 Kilometer nordwestlich vom Hauptort Sedlitz und 3,2 Kilometer südlich von [[Bückgen]], dem späteren Großräschen-Süd entfernt. Im Westen lagen die Ortschaften [[Rauno]] und [[Meuro]] sowie im Süden [[Reppist]] und im Nordosten die Ortschaften [[Dörrwalde]] und [[Allmosen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Glockenturm AnnaMathilde.JPG|mini|hochkant|Glockenturm am Aussichtspunkt [[Reppist]] mit der Arbeitsglocke der Grube]]&lt;br /&gt;
Die Gegend um Anna-Mathilde war schon in früher Zeit besiedelt, wie Urnenfunde im Bereich Roickmühle beweisen. Grund waren wahrscheinlich die am Rand der Raunoer Hochfläche entspringenden Bäche, welche vier Mühlen antrieben, sowie der einstmals fruchtbare Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1900 wurden die ersten drei Wohnhäuser für Beschäftigte der Grube und [[Brikettfabrik]] Anna-Mathilde errichtet. 1903 wurde durch die [[Ilse Bergbau AG]] mit dem Bau der Kolonie Anna-Mathilde begonnen. Bis 1906 entstanden 7 Beamtenhäuser mit 17 Wohnungen sowie 17 Arbeiterhäuser mit 97 Wohnungen. Die Bevölkerung wuchs auf über 500 an, so dass zur Versorgung ein Kaufhaus, ein Postamt, ein Gasthaus sowie eine Bäckerei gebaut wurden. 1919 kam ein großes Badehaus dazu, welches von der gesamten Bevölkerung der Ortschaft genutzt werden konnte.&lt;br /&gt;
Später wurden soziale Einrichtungen wie Kindergarten (1935) und Ambulanz geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Juni 1930 wurde die [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] &amp;#039;&amp;#039;St. Bonifatius&amp;#039;&amp;#039; eingeweiht,&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Weyers: &amp;#039;&amp;#039;Pfarreien in der Diaspora haben keine Schätze aus Gold, Silber und Edelsteinen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tag des Herrn.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 31/1991 vom 4. August 1991, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; welche vor allem Gottesdiensten der Neubürger diente, die oft aus [[Polen]] oder aus dem Gebiet um [[Posen]] (heute polnisch &amp;#039;&amp;#039;Poznań&amp;#039;&amp;#039;) nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] umsiedelten. Die Kirche, die teilweise auch als [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] bezeichnet wurde, trug das [[Patrozinium]] des [[Heiliger|heiligen]] [[Bonifatius]]. Das in Form einer [[Baracke]] errichtete Bauwerk wurde 1945, in den letzten Tagen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aus der Diözese Görlitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tag des Herrn.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 25/1951 vom 10. November 1951, S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gingen die Häuser der Siedlung sowie die Brikettfabrik und Kraftwerk in Volkseigentum über.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DDB|Objekt|WNCCSA7KEDNRHQ6QRAEMJTLMK7U42PSX|SMAD-Befehl Nr. 142/47 vom 6. Juni 1947: Die Wiedererrichtung der Brikettfabriken „Anna-Mathilde“ und „Lauchhammer“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 wurde das Kulturhaus in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholischen Gottesdienste fanden nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst in Gaststätten statt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Damals am 16. September 1951.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tag des Herrn.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 4/1998 vom 25. Januar 1998, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. Juni 1951 wurde die wiederaufgebaute katholische Kirche durch [[Kapitularvikar]] [[Ferdinand Piontek]] geweiht, die nun das Patrozinium &amp;#039;&amp;#039;St. Mariä Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039; bekam.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aus der Diözese Görlitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tag des Herrn.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 25/1951 vom 10. November 1951, S. 104.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1986 begann man mit dem Heranrücken des Tagebaus Meuro mit der Umsiedlung der Einwohner, vor allem in [[Plattenbau]]-Siedlungen in Großräschen und Senftenberg, welche 1988 abgeschlossen war. 1986 wurde auch die katholische Kirche abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archiv.tag-des-herrn.de/archiv_1996_bis_2007/artikel/2965.php#gsc.tab=0 &amp;#039;&amp;#039;Geblieben ist die Erinnerung.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Tag des Herrn.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 34/2006 vom 27. August 2006, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute erinnert nur noch ein Gedenkstein am westlichen Rand von Sedlitz an den Ort, welcher ganze 88 Jahre existierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AnnaMat.jpg|mini|Gedenkstein]]&lt;br /&gt;
Prägend für das Gemeindegebiet war die 1928/1929 erbaute sogenannte Bunkerbrücke, ein Viadukt aus Stahlbeton, welches Teile des Ortes überspannte. Auf ihr fuhren mit Rohbraunkohle beladene Züge direkt in den Bunker der Brikettfabrik. Ihre Konstruktion wurde in Fachkreisen oft zitiert und einige Jahre später beim Bau der Autobahnbrücke über das [[Teufelstalbrücke|Teufelstal]] wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Abschied ohne Wiederkehr – Erinnerungen an Sedlitz-West (Anna-Mathilde) 1900–1988, Herausgeber: Gemeinde Sedlitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in der Lausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Landkreis Oberspreewald-Lausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Senftenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1980er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
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