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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Anmoor</id>
	<title>Anmoor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:33:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anmoor&amp;diff=244538&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PanzaSancho: /* Beschreibung */ Begriffliche Unterschiede DE AT ergänzt sowie Information, dass Anmoor eine Humusform ist</title>
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		<updated>2025-05-31T20:14:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung: &lt;/span&gt; Begriffliche Unterschiede DE AT ergänzt sowie Information, dass Anmoor eine Humusform ist&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:20161026Horststücker1.jpg|mini|Anmoor im Hockenheimer Rheinbogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmoor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;anmoorige Böden&amp;#039;&amp;#039; werden [[Boden (Bodenkunde)|Mineralböden]] bezeichnet, die unter Einfluss von Stau- oder Grundwasser und Sauerstoffarmut einen hohen Anteil an organischer Masse (15 bis 30 Masse-% organischer Substanz) im 2–4 dm mächtigen Aa-Horizont (nach [[Bodenkundliche Kartieranleitung|KA5]]) besitzen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ad-Hoc-AG Boden |Titel=Bodenkundliche Kartieranleitung |Hrsg=Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Geologischen Diensten der Bundesrepublik Deutschland |Auflage=5., verbesserte und erweiterte |Ort=Stuttgart |Datum=2005 |Kapitel=5.7.3.2.2 Nasshumusformen |Seiten=438}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Begriff anmoorig beschreibt ein [[Pedogenese|pedogenetisches]] Horizontmerkmal des Oberbodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20130712Maulwurfshuegel4.jpg|mini|hochkant|Typisch in einem Anmoor: Nur durch Maulwürfe wird der Anmoorboden zu Tage gefördert.]]&lt;br /&gt;
Häufig sind es sehr saure oder feuchte bis nasse Mineralböden, bei denen keine vollständige [[Mineralisation|Zersetzung]] von Pflanzenmaterial stattfindet und sich ein hoher Anteil Rohhumus dauerhaft halten kann. Anmoorige Bodenhorizonte sind häufig in [[Marsch (Schwemmland)|Marschen]] und auf [[Gley]]böden zu finden und bilden dort z. B. den [[Bodentyp]] [[Anmoorgley]] (Gleyboden mit hohem Anteil Rohhumus).&lt;br /&gt;
Anmoorige Bodenhorizonte bilden im Landschaftskontext auch oft eine Übergangsform vom [[Bodentyp]] Norm-[[Gley]] zum Bodentyp [[Moor]], welcher Böden aus mindestens 30&amp;amp;nbsp;Masseprozent organischer Substanz und mindestens 30&amp;amp;nbsp;cm Mächtigkeit beinhaltet.&lt;br /&gt;
Anmoorige Böden sind auch durch menschliche Eingriffe entstanden (anthropogene Böden), z. B. durch [[Tiefumbruch]] von [[Moor]]en zur [[Melioration]] ([[Tiefumbruchboden]]) oder in durch [[Plaggen]]hieb entstandenen Heiden. Auch andere Böden können als anmoorig bezeichnet werden, z. B. Waldböden, die einen hohen Anteil unzersetzter Laub- und Nadelstreu aufweisen (z. B. Eichen- oder Nadelwälder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der deutschen [[Bodensystematik]] ist Anmoor eine hydromorphe Humusform, die in Mineralböden verschiedener Typen als anmoorig genannter Horizont vorliegen kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Nach der österreichischen Bodensystematik heißt diese Humusform Anmoorhumus, während als Anmoor ein Bodentyp mit 10 bis 35 % Massenanteil Humus in einem mehr als 30 cm mächtigen Horizont bezeichnet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=O. Nestroy, G. Aust, W.E.H. Blum, M. Englisch, H. Hager, E. Herzberger,&lt;br /&gt;
W. Kilian, P. Nelhiebel, G. Ortner, E. Pecina, A. Pehamberger,&lt;br /&gt;
W. Schneider und J. Wagner |url=https://www.bodensystematik.de/OEBG-Systematik.pdf |titel=Systematische Gliederung der Böden Österreichs: Österreichische Bodensystematik 2000 in der revidierten Fassung von 2011 |hrsg=Österreichische Bodenkundliche Gesellschaft |datum=2011 |sprache=de |abruf=2025-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* AD-HOC-AG Boden 2005: &amp;#039;&amp;#039;Bodenkundliche Kartieranleitung.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Geologischen Diensten der Bundesrepublik Deutschland. 5. Auflage. Stuttgart 2005, ISBN 3-510-95920-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PanzaSancho</name></author>
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