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	<title>Anja Wolkenhauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Anja_Wolkenhauer&amp;diff=1953655&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-13T15:23:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wolkenhauer hab 2019.jpg|mini|Anja Wolkenhauer, 2019]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anja Wolkenhauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. August]] [[1967]] in [[Hamburg]]) ist eine deutsche [[Klassische Philologie|Klassische Philologin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch und einer Ausbildung zur Antiquariatsbuchhändlerin im Hamburger [[Antiquariat]] [[Paul Hennings (Buchhändler)|Paul Hennings]] (1986–1989) arbeitete Anja Wolkenhauer in Hamburg und Berlin als Antiquarin mit Schwerpunkten in den Bereichen Handschrift, Frühdruck, Druckgraphik und ältere europäische Literaturen. Parallel dazu studierte sie von 1989 bis 1996 als Stipendiatin der [[Studienstiftung des Deutschen Volkes]] an den Universitäten in [[Universität Hamburg|Hamburg]] und [[Universität Florenz|Florenz]] [[Klassische Philologie]], [[Kunstgeschichte]] und [[Geschichte der Naturwissenschaften]]. 1996–2000 promovierte sie als Stipendiatin des [[Graduiertenkolleg]]s &amp;#039;&amp;#039;Griechische und Byzantinische Textüberlieferung, Wissenschaftsgeschichte, Humanismusforschung und Neulatein&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg, ergänzt durch Forschungsaufenthalte an der [[Herzog August Bibliothek]] Wolfenbüttel und am [[Centro Tedesco di Studi Veneziani]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Doktorarbeit galt der Rezeptionsgeschichte der antiken Literatur und Kunst im frühen Buchdruck, besonders in den [[Druckermarke|Druckerzeichen]] des 15. und 16. Jahrhunderts. Sie wurde 2001 auf Vorschlag der [[Joachim-Jungius-Gesellschaft der Wissenschaften]] mit dem Förderpreis der [[Helmut Greve|Helmut]] und [[Hannelore Greve|Hannelore-Greve]]-Stiftung für Wissenschaften und Kultur ausgezeichnet. 2001–2002 war sie mit einem Projekt zur spätantiken Kommentarliteratur PostDoc-Stipendiatin im Graduiertenkolleg &amp;#039;&amp;#039;Der Kommentar in Antike und Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; an der [[Ruhr-Universität Bochum]]. 2002–2010 arbeitete sie als wissenschaftliche Assistentin von [[Dorothee Gall]] am Institut für Griechische und Lateinische Philologie der [[Universität Hamburg]], wo sie in einem interdisziplinären Verbund (GW-net) E-learning-Modelle für die latinistische Lehre entwickelte (&amp;#039;&amp;#039;Einführung in die antike römische Kultur – Welchen Nutzen bringt [[Blended Learning]]?&amp;#039;&amp;#039;). 2006 wurde sie in den Vorstand der Hamburger Sektion des [[Deutscher Altphilologenverband|Deutschen Altphilologenverbandes]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer [[Habilitation]]sschrift beschäftigte Wolkenhauer sich mit der Mentalitätsgeschichte der Zeit in der römischen Antike. Die Arbeit wurde finanziell u.&amp;amp;nbsp;a. durch das Kalkhof-Rose-Stipendium der Mainzer [[Akademie der Wissenschaften und der Literatur]] unterstützt. Wolkenhauer erlangte im Februar 2009 die &amp;#039;&amp;#039;venia legendi&amp;#039;&amp;#039; für [[Klassische Philologie]] und für [[Neulateinische Philologie]]. Im Sommersemester 2009 folgte sie der Einladung auf eine Teaching-Equality-Gastprofessur an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]] und wurde zum 1. April 2010 auf den Lehrstuhl für Lateinische Philologie I am Philologischen Seminar der Universität Tübingen berufen ([[Besoldungsordnung W#Besoldungsgruppen W 2 und W 3|W3]]-Professur). 2022 wurde die Denomination des Lehrstuhls um einen zusätzlichen Schwerpunkt in der Buchgeschichte erweitert. Von 2025 bis 2027 arbeitet sie im Rahmen der opus-magnum-Förderung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.volkswagenstiftung.de/de/foerderung/foerderangebot/opus-magnum opus-magnum-Förderung]&amp;lt;/ref&amp;gt; der VW-Stiftung an einer Monographie zum Naturdenken des Älteren Plinius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Forschungsarbeiten gelten der Literatur- und Kulturgeschichte der lateinischen Literatur von der römischen Antike bis in die Gegenwart. Neben ihrem Schwerpunkt in der historischen Zeitforschung (gesellschaftliche Zeitordnungen, [[Zeitmessung]], literarische und kulturelle Entwürfe von [[Schlaf]] und [[Nacht]]) hat sie zahlreiche Studien zu [[Plinius der Ältere|Plinius dem Älteren]], den Konzepten von Erfindung und Weitergabe (Tradition), der Wirkungsgeschichte der [[Hieroglyphen|Hieroglyphik]] als einer &amp;#039;anderen Antike&amp;#039; sowie zur historischen Aufarbeitung der weitgehend mündlich überlieferten lateinischen [[Merkspruch|Merkverse]] vorgelegt. Aufbauend auf ihrer langjährigen Tätigkeit als Antiquarin forscht sie auch zu buchhistorischen Fragen der Vormoderne (Geschichte des Lesens, Text und Bild, [[Emblem (Kunstform)|Emblematik]], Humanismus und früher Buchdruck, Druckgraphik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war Vorstandsmitglied und ist Projektleiterin im [[Liste der Sonderforschungsbereiche#Sonderforschungsbereiche der DFG|Sonderforschungsbereich 1391]] „Andere Ästhetik“ an der Universität Tübingen, Projektleiterin im [[Schwerpunktprogramm]] 2130 „Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit“, Co-Leiterin der trilateralen Forschungskonferenzen zum älteren Plinius an der [[Villa Vigoni]] (2023–2025), langjähriges Mitglied des Arbeitskreises Frühneuzeitforschung an der [[Herzog August Bibliothek]] Wolfenbüttel, Mitherausgeberin der Wolfenbütteler Renaissance-Mitteilungen sowie der Reihe [[Spudasmata]]. Seit 2023 ist sie gewähltes Kuratoriumsmitglied des [[Deutsches Studienzentrum in Venedig|Centro Tedesco di Studi Veneziani]]. Im Beirat der Warburg-Melchior-Olearius-Stiftung (Hamburg) engagiert sie sich für die Förderung des altsprachlichen Unterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Monographien ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zu schwer für Apoll. Die Antike in humanistischen Druckerzeichen des 16. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden 2002 (= &amp;#039;&amp;#039;Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens&amp;#039;&amp;#039; 35; zugleich Dissertation, Universität Hamburg), ISBN 3-447-04717-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sonne und Mond, Kalender und Uhr. Studien zur Darstellung und poetischen Reflexion der Zeitordnung in der römischen Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Berlin/New York 2010 (= &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur antiken Literatur und Geschichte&amp;#039;&amp;#039; 103; zugleich Habilitationsschrift, Universität Hamburg), ISBN 978-3-11-024712-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausgeberschaften ===&lt;br /&gt;
* mit J. Heideklang, J. Shavrin: In die falsche Richtung? Studien zu neuzeitlichen Übersetzungen ins Lateinische, Berlin/Heidelberg: Metzler 2025 (Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit, 10). Open access: https://doi.org/10.1007/978-3-662-71231-3.&lt;br /&gt;
* [[Plinius der Ältere|Plinius]] oggi | heute | aujourd’hui. Un’antologia commentata della &amp;#039;&amp;#039;Naturalis Historia&amp;#039;&amp;#039; di Plinio il Vecchio, hrsg. v. E. Falaschi e S. Cecere in Zusammenarbeit mit V. Naas, G. Adornato e A. Wolkenhauer, Loveno: Villa Vigoni Editore 2025.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Volkmann]], &amp;#039;&amp;#039;Bilderschriften der Renaissance. Hieroglyphik und Emblematik in ihren Beziehungen und Fortwirkungen.&amp;#039;&amp;#039; Faksimile des Erstdrucks von 1923 mit Beiträgen von F. Ebeling, U. [[Ulrich Pfisterer (Kunsthistoriker)|Pfisterer]] und A. Wolkenhauer neu herausgegeben von A. Wolkenhauer, Stuttgart 2023 (Bibliothek des Buchwesens, 33). [https://www.hiersemann.de/ludwig-volkmann-bilderschriften-der-renaissance-9783777223391]&lt;br /&gt;
* mit [[Johannes Helmrath]]: &amp;#039;&amp;#039;Ägypten übersetzen. Fremde Schrift als Imaginationsraum europäischer Kulturen&amp;#039;&amp;#039;, Wolfenbütteler Forschungen 173, 2022 (Komm. Wiesbaden, Harrassowitz), ISBN 978-3-447-11877-4.&lt;br /&gt;
* mit [[Annette Gerok-Reiter]], [[Stefanie Gropper]] und [[Jörg Robert]]: &amp;#039;&amp;#039;Ästhetische Reflexionsfiguren in der Vormoderne.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 2019 (Germanisch-romanische Monatsschrift: Beiheft 88).&lt;br /&gt;
* mit Bernhard F. Scholz: &amp;#039;&amp;#039;Typographorum emblemata. The Printer’s Mark in the Context of Early Modern Culture&amp;#039;&amp;#039;. Berlin/New York 2018 (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftmedien 4&amp;#039;&amp;#039;), ISBN 978-3-11-043027-1.&lt;br /&gt;
* mit Michaela Scheibe: &amp;#039;&amp;#039;[[Druckermarke|Signa vides]]. Researching and recording printers‘ devices. Papers presented on 17–18 March 2015 at the CERL Workshop, hosted by the National Library of Austria, Vienna,&amp;#039;&amp;#039; London 2015 (=CERL Studies)&lt;br /&gt;
* mit [[Dorothee Gall]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Laokoon-Gruppe|Laokoon]] in Literatur und Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Schriften des Symposions „Laokoon in Literatur und Kunst“ 2006, Berlin/New York 2009 (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039; 254), ISBN 978-3-11-021037-8.&lt;br /&gt;
* mit [[Antje Theise]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Emblem (Kunstform)|Emblemata]] Hamburgensia. Emblembücher und angewandte Emblematik im frühneuzeitlichen [[Hamburg]]. Mit einem Bestandskatalog der Emblembücher in der SUB.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur Ausstellung in der SUB Carl von Ossietzky, Kiel 2009, ISBN 978-3-937719-92-4.&lt;br /&gt;
* mit Gabriele Dürbeck, [[Bettina Gockel]], Susanne Keller, Monika Renneberg, Jutta Schickore und Gerhard Wiesenfeldt: &amp;#039;&amp;#039;Wahrnehmung der Natur – Natur der Wahrnehmung. Studien zur Geschichte visueller Kultur um 1800.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 2001.&lt;br /&gt;
* mit Irmgard Männlein-Robert: [[Spudasmata]]. Studien zur Klassischen Philologie und ihren Grenzgebieten.&lt;br /&gt;
* mit Marc Föcking, Jürgen Leonhardt, Ulrich Pfisterer: [http://www.hab.de/de/home/veroeffentlichungen/zeitschriften/wolfenbuetteler-renaissance-mitteilungen.html Wolfenbüttler] Renaissance Mitteilungen (WRM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124634907}}&lt;br /&gt;
* [https://uni-tuebingen.de/de/7725 Anja Wolkenhauer an der Universität Tübingen] (mit aktuellem Schriftenverzeichnis)&lt;br /&gt;
* Anja Wolkenhauer auf [https://uni-tuebingen.academia.edu/AnjaWolkenhauer academia.edu]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klassische Philologie in Tübingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124634907|LCCN=no/2003/025823|VIAF=66694572}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wolkenhauer, Anja}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neulateinischer Philologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wolkenhauer, Anja&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Klassische Philologin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. August 1967&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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