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	<title>Anish Kapoor - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Thomas Schulte im Walde: /* Literatur */ Verlinkung</title>
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		<updated>2026-04-28T09:48:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Anish Kapoor 01.jpg|mini|Anish Kapoor (2017)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Knight Bachelor|Sir]] Anish Kapoor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. März]] [[1954]] in [[Mumbai]], [[Indien]]) ist ein indisch-britischer [[Bildhauer]]. Als Träger einiger der begehrtesten Kunstpreise und hoher ziviler Auszeichnungen gehört er zu den weltweit angesehensten Künstlern unserer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Kapoor ist der Sohn eines indischen Hindu, der als [[Hydrographie|Hydrograph]] bei der [[Indische Streitkräfte#Marine|indischen Marine]] arbeitete, und einer jüdischen Irakerin. Er hat zwei jüngere Brüder, darunter der heutige Entwicklungsforscher [[Ilan Kapoor]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Rebecca Mead|url=https://www.newyorker.com/magazine/2022/08/22/anish-kapoors-material-values|titel=Anish Kapoor’s Material Values|werk=The New Yorker|datum=2022-08-15|sprache=en|abruf=2025-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Alter von sechzehn Jahren verließ er Indien, lebte zuerst in einem [[Kibbuz]] in Israel und kam 1973 nach London, wo er Kunst am [[Hornsey College of Art]] und später am [[Chelsea College of Art and Design]] studierte. Außerdem besuchte er die Doon School in [[Dehradun]], Indien. Seine Arbeiten weisen Einflüsse westlicher und östlicher Kultur sowie religiöser Themen auf. Eine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religion ist aus den Werken nicht ersichtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationale Aufmerksamkeit erhielt Kapoor bereits in den [[1970er]] Jahren mit Skulpturen aus Farb[[pigment]]en. Über monochrome Rauminstallationen gelangte er zu Monumentalskulpturen aus ungewöhnlichen Werkstoffen. Sein &amp;#039;&amp;#039;Marsyas&amp;#039;&amp;#039; (→ [[Marsyas]]) aus dem Jahr 2002 war in der Turbinenhalle der [[Tate Gallery of Modern Art|Tate Modern]] in London installiert. Ein von ihm geschaffener Altarstein befindet sich in der Unterkirche der [[Frauenkirche (Dresden)|Dresdner Frauenkirche]]. 2003 errichtete er für eine Werkausstellung im [[Kunsthaus Bregenz]] eine 20 Tonnen schwere rote Skulptur aus Vaseline und Wachs mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;My red Homeland&amp;#039;&amp;#039;. 2006 folgte &amp;#039;&amp;#039;[[Cloud Gate]]&amp;#039;&amp;#039;, auch „The Bean“ genannt, eine 110 Tonnen schwere, rostfreie Stahlkonstruktion im [[Millennium Park]] in [[Chicago]]. 2008 schuf Kapoor in [[Berlin]] mit der 24 Tonnen schweren Stahlskulptur &amp;#039;&amp;#039;Memory&amp;#039;&amp;#039; eine Auftragsarbeit für die [[Deutsche Guggenheim]], und 2009/2010 war sie im [[Solomon R. Guggenheim Museum]] zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.db-artmag.de/de/57/feature/anish-kapoors-memory-im-new-yorker-guggenheim-museum/ |wayback=20111113020941 |text=&amp;#039;&amp;#039;Fenster zum Selbst: Anish Kapoors Skulptur Memory im New Yorker Guggenheim Museum&amp;#039;&amp;#039; }} In: &amp;#039;&amp;#039;db-artmag.de&amp;#039;&amp;#039;{{Abrufdatum |1=2024-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Kapoor stammt der Entwurf für den [[ArcelorMittal Orbit]], eine 115 Meter hohe Skulptur für die [[Olympische Sommerspiele 2012|Olympischen Spiele 2012]] in London. Die Konstruktion besteht aus ineinander verdrehten Stahlstreben und erinnert an die Form einer orientalischen [[Shisha|Wasserpfeife]]. An der Spitze befindet sich eine Aussichtsplattform. Der Stahlturm ist seit 2014 öffentlich zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls im Jahr 2012 schuf Kapoor das Bühnenbild für eine Neuinszenierung von [[Richard Wagner]]s Alterswerk &amp;#039;&amp;#039;[[Parsifal]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[De Nederlandse Opera|Nederlandse Opera]] in Amsterdam. Es inszenierte der Intendant des Opernhauses [[Pierre Audi]], es dirigierte [[Iván Fischer]]. Die Kostüme wurden von [[Christof Hetzer]] entworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2018 verletzte sich ein Ausstellungsbesucher im portugiesischen [[Serralves-Museum]], als er in ein tiefes Loch der Installation „Descent into Limbo“ („Abstieg in die [[Limbus (Theologie)|Vorhölle]]“) stürzte; er hatte geglaubt, bei dem Loch in der Mitte eines Betonwürfels würde es sich um eine optische Täuschung handeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/museumsbesucher-faellt-in-kunstwerk-und-verletzt-sich-15750043.html |titel=Mann hält Kunstwerk für optische Täuschung – und fällt hinein |werk=www.faz.net |datum=2018-08-22 |zugriff=2018-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapoor hat sich von der Herstellerfirma Surrey NanoSystems die Exklusivrechte für den Gebrauch der Substanz [[Vantablack]] im Bereich der Kunst gesichert; in anderen Bereichen darf die [[Oberflächenbeschichtung]] weiterhin frei verwendet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf&amp;quot;&amp;gt;[http://orf.at/stories/2327908/2327909/ &amp;#039;&amp;#039;Dieses Schwarz ist das Dynamit der Kunst&amp;#039;&amp;#039;], [[ORF]], 4. März 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Kapoors Exklusivrechte an Vantablack sind Gegenstand einer andauernden Kontroverse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oe1&amp;quot;&amp;gt;[http://oe1.orf.at/programm/457031 &amp;#039;&amp;#039;Künstlerfehde um Superschwarz: Anish Kapoor vs. Stuart Semple&amp;#039;&amp;#039;], Radio [[Ö1]] [[Leporello (Hörfunksendung)|Leporello]], 11. Jänner 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den prononcierten Kritikern Kapoors zählen dabei etwa die britischen Maler [[Christian Furr]] und [[Stuart Semple]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;oe1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Mitte September 2020 ist in der Rotunde im Eingangsbereich des Museums [[Pinakothek der Moderne]] in München eine riesige Kugel aus dunklem [[Polyvinylchlorid|PVC]] installiert, die sich über drei Etagen des Hauses erstreckt. Das während zweier Jahre entwickelte Kunstwerk Kapoors ist 14 Meter hoch und 22 Meter breit und seine Münchner Einpassung brauchte zwei Tage Arbeit. Die Namensgebung „HOWL“ ist angelehnt an das gleichnamige Langgedicht von [[Allen Ginsberg]] und wird von Kapoor selbst als „ein Ausdruck von weiblicher Kraft und Leidenschaft“ gedeutet, die braun-rote Farbe verweise auf [[Menstruation]]sblut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/riesenkugel-von-anish-kapoor-in-muenchen.265.de.html?drn:news_id=1173458 |wayback=20200921010340 |text=Riesenkugel von Anish Kapoor in München}}, Kulturnachrichten im Deutschlandfunk Kultur, erschienen und abgerufen am 16. September 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anish Kapoor lebt und arbeitet in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Nottingham_Playhouse_and_Sky_Mirror.jpg|&amp;#039;&amp;#039;[[Nottingham Playhouse#Sky Mirror|Sky Mirror]]&amp;#039;&amp;#039; (2001), [[Nottingham Playhouse]]&lt;br /&gt;
Datei:Chicago Big Bean2.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Cloud Gate&amp;#039;&amp;#039; (2006), [[Millennium Park]], Chicago&lt;br /&gt;
Datei:El_gran_arbol_y_el_ojo.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Tall Tree and the Eye&amp;#039;&amp;#039; (2009), [[Guggenheim-Museum Bilbao|Guggenheim Museum]], Bilbao&lt;br /&gt;
Datei:Turning the World Upside Down (14938358621).jpg|&amp;#039;&amp;#039;Turning the World Upside Down&amp;#039;&amp;#039; (2010), [[Israel-Museum]], Jerusalem&lt;br /&gt;
Datei:ArcelorMittal_Orbit_at_night.jpg|&amp;#039;&amp;#039;ArcelorMittal Orbit&amp;#039;&amp;#039; (2012), [[Olympiapark London|Olympiapark]], London&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1991 [[Turner-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1995 Bürgerpreis mit [[Ilse Haider]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=PJjWAAAAMAAJ&amp;amp;q=%22ilse+haider%22&amp;amp;dq=%22ilse+haider%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=xoGVT7P8EYTitQbF8oCGBA&amp;amp;ved=0CFAQ6AEwBjgU &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Kulturpreise&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;ARCult&amp;#039;&amp;#039;, Band 4, 2001, Seite 409.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011 [[Praemium Imperiale]], Tokio&lt;br /&gt;
* 2012 Indischer Staatsorden [[Padma Bhushan]]&lt;br /&gt;
* 2012 Ehrenmitglied der [[American Academy of Arts and Letters]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://artsandletters.org/?s=Anish+Kapoor&amp;amp;restype=all| titel=Honorary Members: Anish Kapoor| hrsg=American Academy of Arts and Letters| zugriff=2019-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2013 [[Knight Bachelor|Ritterschlag]]&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/206698/Birthday_Honours_List_2013.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017 [[Genesis-Preis]]&lt;br /&gt;
* 2025 [[Wilhelm-Lehmbruck-Preis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1990 nahm Anish Kapoor an der [[Biennale in Venedig]] teil.&lt;br /&gt;
* 1992 folgte seine Teilnahme an der [[Documenta IX]] in [[Kassel]].&lt;br /&gt;
* Die [[Galleria continua]] in [[San Gimignano]], [[Provinz Siena]] zeigte 2003 eine Ausstellung mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Anish Kapoor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Vom 30. Mai bis 7. September 2008 zeigte das Institute of Contemporary Art in Boston die Kapoors Schaffen gewidmete Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Past, Present, Future&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Von Januar bis April 2009 war Kapoors Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Shooting into the Corner&amp;#039;&amp;#039; im [[Museum für Angewandte Kunst (Wien)|Museum für Angewandte Kunst]] (MAK) in Wien zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.mak.at/jart/prj3/mak-resp/main.jart?reserve-mode=active&amp;amp;rel=de&amp;amp;content-id=1343388632770&amp;amp;article_id=849 | titel=Anish Kapoor – Shooting into the Corner | hrsg=MAK | datum=2009 | zugriff=2016-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr widmete die Royal Academy in London dem vielfältigen Schaffen des Künstlers eine umfangreiche Ausstellung.&amp;lt;ref&amp;gt;Tom Lubbock: [http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/art/reviews/anish-kapoor-royal-academy-london-1792126.html &amp;#039;&amp;#039;Anish Kapoor, Royal Academy, London.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Independent]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. September 2009 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011 wurde im [[Grand Palais]] in [[Paris]] seine 12 Tonnen schwere und mit 72.000 Kubikmetern Luft aufgeblasene Struktur &amp;#039;&amp;#039;Leviathan&amp;#039;&amp;#039; im Rahmen der jährlich stattfindenden &amp;#039;&amp;#039;Monumenta&amp;#039;&amp;#039; ausgestellt. Im selben Jahr zeigte Kapoor auf der 54. Kunstbiennale in Venedig seine Installation &amp;#039;&amp;#039;Ascension&amp;#039;&amp;#039; in der Basilica di San Giorgio. „In meinen Arbeiten verschwimmen häufig Schein und Wirklichkeit. Was mich an „Ascension“ besonders interessiert, ist die Idee von Immaterialität, die hier zum Objekt wird: Rauch formt sich zu einer Säule. In dieser Arbeit findet sich auch eine Anspielung auf [[Mose]]s, der einer Rauchsäule, einem Lichtstrahl in der Wüste folgte.“&amp;lt;ref&amp;gt;http://www2.illy.com/wps/wcm/connect/DE/illytools/footer/presse/pressemitteilungen/preview-anish-kapoor-ascension-54-kunstbiennale-venedig&amp;lt;/ref&amp;gt; Parallel dazu waren in Mailand Werke von Kapoor an zwei Ausstellungsorten zu sehen: In der Rotonda di Via Besana und in der Fabbrica del Vapore.&lt;br /&gt;
* 2013: Aarhus, ARoS: &amp;#039;&amp;#039;[[Yves Klein|Klein]] / [[James Lee Byars|Byars]] / Kapoor&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://en.aros.dk/about-aros/press/2013/kleinbyarskapoor/ |wayback=20130315134219 |text=&amp;#039;&amp;#039;Klein / Byars / Kapoor.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;aros.dk&amp;#039;&amp;#039; (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Für den Lichthof des [[Martin-Gropius-Bau]]s, in dem 2013 die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Kapoor in Berlin&amp;#039;&amp;#039; stattfand&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kapoor in Berlin&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/gropiusbau/archiv_mgb/mgb_archiv_ausstellungen/veranstaltungsdetail_mgb_ausstellungen_56920.php |wayback=20160305053423 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kapoor in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; }} In: &amp;#039;&amp;#039;berlinerfestspiele.de&amp;#039;&amp;#039;{{Abrufdatum |1=2024-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, fertigte der Künstler die Installation &amp;#039;&amp;#039;Symphony for a Beloved Sun&amp;#039;&amp;#039; an. Blutrote Wachsklumpen werden auf Förderbändern mehrere Meter in die Höhe gefahren und fallen dann vor einer riesigen, die untergehende Sonne symbolisierenden, tiefroten Scheibe in die Tiefe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Symphony for a Beloved Sun&amp;quot;&amp;gt;Katrin Schirner: [http://www.artberlin.de/ausstellung/anish-kapoor-berlin/ &amp;#039;&amp;#039;Anish Kapoor in Berlin.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;artberlin.de&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Werk &amp;#039;&amp;#039;Dirty Corner&amp;#039;&amp;#039; (2011–2015), eines von sechs monumentalen Werken von Kapoor, die von Juni bis November 2015 im Schlosspark von Versailles ausgestellt sind, wurde – nach einer Farbattacke im Juni 2015 – Anfang September ein zweites Mal Opfer von Vandalismus. Es wurde mit antisemitischen Parolen wie „Die zweite Schändung der französischen Nation durch jüdische Aktivitäten“, „Schande Entehrung Betrug Satanismus“, „SS Blut Opfer“, „Königin Blutopfer, ein zweites Mal“ oder „Christus ist König in Versailles“ übersprüht. &amp;#039;&amp;#039;Dirty Corner&amp;#039;&amp;#039; besteht aus einer über 50&amp;amp;nbsp;m langen Stahlröhre, die in einer etwa 10&amp;amp;nbsp;m hohen Öffnung endet, sowie Steinen um die Öffnung herum. Die Presse hatte Kapoor nach der Ausstellungseröffnung mit dem Begriff „Vagina der Königin“ zitiert. Französische Royalisten verstehen das Kunstwerk seither als Versinnbildlichung der Vagina von [[Marie-Antoinette]] und sehen so die französische Geschichte besudelt. Kapoor distanzierte sich später von dieser Darstellung. Die großzügige, symmetrische Anlage der [[Schloss Versailles#Die Gartenanlagen|Gärten von Versailles]] sollte wohl auch eine „ewige Macht“ spürbar machen. Auf die Einladung hin, in diesen Gärten auszustellen, hatte er sich entsprechend entschlossen, die „perfekte Oberfläche“ zu „unterhöhlen“.&amp;lt;ref&amp;gt;John Lichfield: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.independent.co.uk/news/people/anish-kapoor-responds-to-versailles-vagina-row--did-i-say-that-i-dont-think-so-10301239.html Anish Kapoor responds to Versailles &amp;#039;vagina&amp;#039; row - &amp;#039;Did I say that? I don&amp;#039;t think so...&amp;#039;]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Independent]]&amp;#039;&amp;#039;, 5. Juni 2015 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesschau.de/kultur/vagina-versailles-101.html &amp;#039;&amp;#039;Streit über die „Vagina“ von Versailles.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[tagesschau.de]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. Juni 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.n-tv.de/panorama/Dirty-Corner-erneut-beschmiert-article15876201.html &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Dirty Corner&amp;quot; erneut beschmiert.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[n-tv]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. September 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Mal entschied Kapoor, dass die Arbeit nun unverändert bleiben und die Narben der Verletzungen und der Intoleranz tragen soll – „um an den Antisemitismus zu erinnern, den wir lieber vergessen würden“. Es handele sich auch um eine gewaltsame Attacke gegen den menschlichen Geist und die Kultur. Diese werde damit nun Teil des Kunstwerks.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bbc.com/news/world-europe-34170908 &amp;#039;&amp;#039;Anish Kapoor&amp;#039;s Dirty Corner sculpture vandalised again.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[BBC News]]&amp;#039;&amp;#039;, 7. September 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Valérie Duponchelle: [http://www.lefigaro.fr/arts-expositions/2015/09/06/03015-20150906ARTFIG00107-anish-kapoor-l-oeuvre-vandalisee-restera-telle-quelle.php Anish Kapoor : «L&amp;#039;œuvre vandalisée restera telle quelle»] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Le Figaro]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. September 2015 (französisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hyperallergic.com/234993/anish-kapoors-versailles-sculpture-vandalized-with-anti-semitic-slurs/ Anish Kapoor’s Versailles Sculpture Vandalized With Anti-Semitic Slurs]. hyperallergic, 7. September 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2020/2021 kaufte die Staatsgalerie in Stuttgart mit Hilfe von Mitgliedsbeiträgen das Kunstwerk &amp;quot;Concave Convex (Diamond)&amp;quot;, welches nun in der Dauerausstellung zu sehen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.freunde-der-staatsgalerie.de/verein/artikel/neuester-kunsterwerb-anish-kapoor-concave-convex-diamond.html |titel=Unser Ankauf in 2021: »Concave Convex (Diamond)« von Anish Kapoor - Freunde der Staatsgalerie - Stuttgart |abruf=2024-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.staatsgalerie.de/de/sammlung-digital/concave-convex-diamond?term=kapoor&amp;amp;context=collection&amp;amp;position=0 |titel=Concave Convex (Diamond) {{!}} Staatsgalerie |abruf=2024-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2022/23 wurden im [[Skulpturenpark Waldfrieden]] (Wuppertal) in der Mittleren Ausstellungshalle unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Anish Kapoor Skulpturen&amp;#039;&amp;#039; eine Auswahl aktueller Werke sowie seine begehbare Großskulptur &amp;#039;&amp;#039;Sectional Body preparing for Monadic Singularity&amp;#039;&amp;#039; (2015) gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://skulpturenpark-waldfrieden.de/ausstellungen/wechselausstellungen/details/anish-kapoor Skulpturenpark Waldfrieden: &amp;#039;&amp;#039;Anish Kapdoor Skulpturen 13. August 2022 bis 1. Januar 2023&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 19. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anne Schloen: &amp;#039;&amp;#039;Anish Kapoor: I am a painter who is a sculptur&amp;#039;&amp;#039;, in: Künstler. [[Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst]], Ausgabe 50, Heft 14, München 2000. {{ISSN|0934-1730}}&lt;br /&gt;
* Sandhini Poddar: &amp;#039;&amp;#039;Anish Kapoor – memory&amp;#039;&amp;#039;. [Deutsche Guggenheim, Berlin, 30. November 2008 bis 1. Februar 2009]. Guggenheim Museum Publ., New York 2008. ISBN 978-0-89207-378-8.&lt;br /&gt;
* [[Peter Noever]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Anish Kapoor – shooting into the corner&amp;#039;&amp;#039; [Publikation erschien anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, MAK Wien, 21. Jänner bis 19. April 2009]. Cantz Verlag, Ostfildern 2009. ISBN 978-3-7757-2382-4.&lt;br /&gt;
* [[David Anfam]]: &amp;#039;&amp;#039;Anish Kapoor&amp;#039;&amp;#039;. Phaidon, London 2009. ISBN 978-0-7148-4369-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentationen ==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Peter Schwerfel]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.arte.tv/de/Kultur-entdecken/Die-Welt-des-Anish-Kapoor/3891176,CmC=3900196.html Die Welt des Anish Kapoor]&amp;#039;&amp;#039;, Frankreich 2011, 52 min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119071185}}&lt;br /&gt;
* [https://www.tate.org.uk/art/artists/anish-kapoor-1384 Werkauswahlliste] der [[Tate Gallery]], London (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Artfacts|2053}}&lt;br /&gt;
* [https://www.art-in-berlin.de/incbmeld.php?id=1585 Video: Anish Kapoor in der Deutsche Guggenheim, Berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119071185|LCCN=n/85/262543|NDL=00469261|VIAF=66514335}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kapoor, Anish}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Indien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knight Bachelor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turner-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Padma Bhushan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Genesis-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Letters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (London)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kapoor, Anish&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=indischer Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. März 1954&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mumbai]], Indien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Schulte im Walde</name></author>
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